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Fatal Attraction

kjh

Da fällt uns kein Titel mehr ein
Mitglied seit
14 Jan 2008
Beiträge
6,310
Meistens frisst die Fauna die Flora, aber manchmal kommt es auch umgekehrt - Flora strikes back.
Seit kurzem wohnen zwei Sarracenia purpurea (rote Schlauchpflanze) im Garten, die interessante Aufnahmen ermöglichen. Die Blätter werden zu Schläuchen geformt, es sammelt sich Wasser darin und der Duft lockt alle möglichen Insekten an. Dann gibt es nur noch einen Weg: südwärts. Enzyme zersetzen dann die „armen“ Opfer.
Alle Bilder mit D700, Zeiss Makro-Planar 2/100.
Viele Grüße
Klaus

Kein Schritt weiter...
Fatal Attraction2.jpg


Auf dem Weg ins Verderben
Fatal Attraction4.jpg


nur noch ein paar Schritte
Fatal Attraction3.jpg


alles vorbei
Fatal Attraction5.jpg


Hier hat es eine Büschelmücke erwischt
Fatal Attraction.jpg
 
Hallo Klaus,

klasse Serie

Deine neuen Gartenbewohner werden Dir bestimmt noch zu vielen Aufnahmen verhelfen
Fressen halt mal anders rum, sonst werden immer die Pflanzen verputzt, nun schlägt das Imperium der Pflanzen zurück

Viele Grüsse

Ludwig
 
Hallo Klaus,

die erste Aufnahme gefällt mir ausserordentlich. Schärfe sitzt auf den Punkt, dazu die wunderbaren Farben, herrlich.

Die anderen Aufnahmen vervollständigen die Dokumentation sehr schön.

Wächst so etwas wild oder hast du hier gesäht?

Gruss und danke fürs Zeigen!
Michi
 
Ein paar Zusatzinfos (nicht nur für Michi): Kannenpflanzen gehören zu den Carnivoren (fleischfressende Pflanzen), etliche Strategien wurden hier entwickelt, z.B. die Venusfliegenfalle kennt bestimmt jeder, sie schließt die Klappen, wenn ein Sensor in einem bestimmten zeitlichen Abstand zweimal berührt wurde, (übrigens ganz ohne Elektronik). Der Morgentau verwendet Klebstoff und die Kannenpflanzen sind die effektivsten, sie locken Insekten an und wenn die in die Kanne hineingeraten, können sie nicht mehr zurück, weil kleine Härchen das verhindern. Die allermeisten dieser Pflanzen sind in tropischen Zonen zuhause. Diese Pflanze hier stammt aber aus Nordamerika, bzw. Kanada und ist winterhart. Eigentlich sollte man ja keine nichteinheimischen Pflanzen ansiedeln, für Puristen unter den Botanikern nicht akzeptabel. Da die Pflanze sich aber hier wohl fühlt und auch sonst keinen Schaden anrichtet sowie interessante Motive abliefert, darf sie hier wachsen. Man kauft sie am besten als Jungpflanze und setzt sie in einen Boden, der aus 2/3 Torf und 1/3 Sand besteht.
Vielen Dank für die Kommentare
Klaus
 
Hallo Klaus,

da ich mit der "Grünen Branche" zu tun habe, ja schon deshalb gefällt mir die Serie, sehe ich es mit Freuden wie du die Dinge veranschaulichst.

Schöne Serie!

Gruß Ron
 
Hallo Klaus,

finde die ganze Serie inkl. der nachgelagerten Info sehr interessant. Für mich persönlich sticht aber Bild 1 hervor. Liegt vielleicht am Hintergrund und der Größe der Fliege. Hier finde ich auf alle Fälle das Zusammenspiel von der gefräßigen Pflanze, Größe der Fliege sowie die Farbgebung des Hintergrund am interessantesten.

Viele Grüße
Richard
 
Hallo Klaus,

Bild 1 und 3 sind meine Favoriten. Sie erzählen schon genug von der Geschichte.

Grüße,

Heiner
 
Alle gefallen mir sehr gut.
Einfach TOP.

Gruß Farid
 
Nochmals Danke an alle für die Kommentare. Es ist vielleicht nicht schlecht, bei Motiven, die außerhalb unserer normalen Sehgewohnheiten liegen, auch etwas Erklärendes dazu zu schreiben, es nimmt den Betrachter dann besser mit.
Viele Grüße
Klaus
 
Hallo Klaus,

auch von mir noch einen herzlichen Dank für die ausführliche Info
Es ist immer wieder wohltuend mit solch kompettenten Usern im gleichen Forum zu sein :happy:

Viele Grüsse

Ludwig
 
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