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Bei mir läuft eine Standardversion von Firefox - aber auf die grundsätzlichen Funktionen reduziert. Manches lässt sich abschalten und ich will einfach im Internet surfen können. Aber Updates wegzulassen käme mir absolut nicht in den Sinn! Wichtig ist mir, Software up-to-date zu halten, weil damit oft wesentliche Sicherheitslücken "gestopft" werden.

Auch ich bin bald 60, aber ich bin mit Wolf einig: Win8 kommt mir auch nicht ins Haus. Ich habe (ich bin Mitglied im MSDN) bereits seit Release Candidates und Previews dieses OS ausprobiert. Für mich hat sich gezeigt, dass Win8 meiner Arbeitsweise nicht engegenkommt. Ich arbeite mit drei Monitoren und die sind alle nicht touch-fähig. Was soll ich also mit dieser für Tablets konstruierten Umgebung mit seinen Kacheln? Jede - jetzt so genannte - App (früher waren es noch Programme) öffnet als Vollbild, worunter die Effizienz leidet. Bei mir sind ständig zwischen fünf und zehn Fenster offen, die ich auch brauche. XP schätzte ich auch sehr, aber da ich ein 64bit System betreibe, arbeite ich eben mit Win7 - auch seit über drei Jahren stabil und zuverlässig.
 
Moin,

daß XP schon lange nicht mehr supported wird, ist euch aber schon klar?
Alle Jubeljahre gibt es zwar noch ein Sicherheitsupdate, aber nur, wenn die Probleme auch unter Vista/SP1 und Win7 bestehen. Reine XP-Lücken werden nicht mehr dichtgemacht...

Und Win8 - Richtig. Die Kacheloberfläche (ehemals Metro, jetzt Modern genannt) ist auf einem Desktop nicht wirklich zu gebrauchen. Aber es ist genau ein (in Worten "Ein") Klick und man hat den Desktop - der übrigens jetzt wieder etwas professioneller daherkommt, als das quietschbunte, rundgelutschte XP - leider nicht mehr mit Aero. Ich bin jetzt auch auf dem Desktop und habe heute gerade mal 1 Sekunde die Kacheln gesehen...
Übrigens merke ich auf dem Desktop eigentlich nur am Startbutton, daß ich Win8 nutze, ansonsten verhält es sich weitestgehend wie Win7.

Ja, der Startbutton ist nicht mehr da - aber die Programmübersicht findet sich über Suchen (fast noch besser als der alte Verzeichnisbaum), die Systemsteuerung ist genausoschnell mit einem Rechtsklick in der linken, unteren Ecke erreichbar - und notfalls gibt es verschiedenen Progrämmchen, die die Modern UI und die Charms deaktivieren und den Startbutton wieder auf die Taskleiste bringen.
Bei mir hat Win7 übrigens auch über 2,5 Jahre problemlos funktioniert, trotzdem habe ich upgedated. Der einzige Grund noch ein wenig zu warten wären vielleicht ein paar noch fehlende Treiber, die so halt nur in den Grundfunktionen arbeiten. Wobei das eben an der Modern UI liegt, rein auf dem Desktop arbeiten die meisten trotz Fehlermeldung meist trotzdem.

Och Loide... nee...
Wat ham'se gejammert als XP rauskam und nu wollen'se dat nicht mehr loslassen... :rolleyes:
 
Aber es ist genau ein (in Worten "Ein") Klick und man hat den Desktop - der übrigens jetzt wieder etwas professioneller daherkommt, als das quietschbunte, rundgelutschte XP - leider nicht mehr mit Aero. Ich bin jetzt auch auf dem Desktop und habe heute gerade mal 1 Sekunde die Kacheln gesehen...
XP und quietschbunt? Bist Du da sicher? Und die Aero-Oberfläche hat XP m.W. auch nie gehabt (zum Glück!). Nevermind, ich habe XP selbst die wenigen "Klickibunti-Effekte" abgewöhnt und die gesamten Elemente in Neutralgrau 118 gestaltet, optimal für die EBV und Archivverwaltung. Lt. Microsoft soll der Support übrigens bis 2014 gehen.

Och Loide... nee...
Wat ham'se gejammert als XP rauskam und nu wollen'se dat nicht mehr loslassen... :rolleyes:
Hat einen einfachen Grund: Never change a winning team or a perfectly working os... :)
Ich hasse Experimente, wenn etwas gut läuft und das tut XP bei mir seit vielen Jahren... Microsoft hatte viel Mühe, speziell Firmen zum Umstieg auf aktuellere Betriebsystem zu bewegen. Nach de.statista hat dieses BS heute noch rund 28% Marktanteil und ich habe den Verdacht, die meisten sind professionelle User und Firmen (mich würden da mal die Anteile interessieren). Nur Hobby-User müssen immer das neuste vom neusten haben... :rolleyes:


Unternehmen interessieren sich nicht für Windows 8
"Wir gehen davon aus, dass 90 Prozent aller Firmen nicht umfassend auf Windows 8 umsteigen."

http://www.netzwelt.de/news/94082-windows-8-desinteresse-geschaeftskunden-erwartet.html :D

Gruß
Wolf
 
Hallo Ralf, ist in der Tat etwas OT, aber bis zu einem gewissen Grad betrifft's ja auch andere Software, etwa die für die Bildbearbeitung, deshalb:
Firefox nicht upgedatet...? :eek: Auweia - anders als beim IE werden bei FF ja nur per Update auch die erkannten Sicherheitslücken geschlossen. Übrigens einer der Gründe, warum ich FF persönlich nicht so mag, das Sicherheitsmanagement ist mir zu langsam... (wenn ich dann noch an das arrogante "Sicherheitslücken hat nur IE" von denen zurückdenke...) - ansonsten ist das Ding einfach nur noch Dick und Fett und Resourcenfressend... Warum gibt es Netscape nicht mehr...? Aber so leid es mir tut - bei keinem Browser wirst Du um ein Update herumkommen, wenn Du die Sicherheit nicht vernachlässigen willst - ebensowenig mit den Betriebssystemen. Die Entwicklung geht leider auch bei den Bösen weiter - und die schlafen nicht... Sicher: "alles wird besser, aber nichts wird gut" - nur durch auslassen des "besser" wird es schon gar nicht "gut", nur immer schlechter. Und das gilt für einen Computer im Internet leider noch viel mehr.
Nachdem ich sehen, genauer lesen musste, mit welcher Selbstgefälligkeit seitens des Mozilla-Establishments Usern übers Maul gefahren wird, die zum x-ten Mal die Behebung irgendwelcher Bugs anmahnen, ist mir einfach das Vertrauen in diesen Laden abhanden gekommen.
Denn anscheinend muss alles, was Menschen tun, ihnen irgendeinen Nutzen bringen, sei es Geld und Vermögen wie in der Wirtschaft, oder aber "immaterielle Vergütung" wie Ansehen, Macht und Einfluss in der Politik, im Vereinsleben und damit eben leider auch in solchen Non-Profit-Organisationen wie Mozilla oder Wikipedia. Weshalb es meiner Beobachtung nach überall da, wo es nicht (direkt) ums Geld geht, also zB. in solchen Non-Profit-Organisationen, gemeinnützigen Vereinen usw., stattdessen früher oder später darum geht, wer wem was zu sagen hat, und wer eben nicht. Wie gesagt: Das scheint keineswegs "böse" zu sein, sondern einfach nur in der Natur des Menschen zu liegen: Von Nix kommt nix!
Und so sehe ich das ganze - nach meiner anfänglichen Begeisterung für die Open-source-Bewegung à la Linux & Co. - inzwischen leider wieder weitaus kritischer. Sobald so etwas eine gewisse Größe erreicht, scheint sich auch in solchen Strukturen zwangsläufig so etwas wie "Oben" und "Unten" zu etablieren: ein Kreis von Platzhirschen, die sagen, wo's langgeht, und der Rest, der gefälligst (nur) zuzuhören hat.
Hinzukommt, dass Mozilla inzwischen sowas wie ein Marktführer geworden ist und damit unter ähnlichem Druck steht wie jedes kommerzielle Unternehmen, sobald es den Gang an die Börse wagt, nämlich, seine Position halten zu müssen, wenn es nicht wieder in die Zweitliga absteigen will. Von den drei Säulen der Software-Entwicklung - Fehlerbereinigung, Beseitigung von Sicherheitslücken, Innovationen - scheint damit letztere aufgrund des "Marktdrucks" immer entscheidender dafür zu sein, woraus sich die Programmierer bei der nächsten Version stürzen. Und wenn's nur noch um die Einschaltquoten geht, sehen wir ja allenthalben, geht's halt irgendwann den Bach runter. Wie soll man sich auf sowas noch verlassen können?
So wurden beispielsweise Programmfehler, die mit dem Sprung von Firefox 3.5.x zu Firefox 3.6.x hinzukamen, einfach dadurch wieder "behoben" (und dementsprechend in der Fehler-Liste als "fixed" gekennzeichnet), dass man sie - noch lange vor dem Auslaufen von Firefox 3.6.x! - in die To-do-Liste für Firefox 4 setzte und den Usern sagte, sie sollten gefälligst zu meckern aufhören und, wenn sie kein "Feind des Fortschritts" sein wollen, stattdessen auf Firefox 4 umsteigen. Womit ich praktisch fast da wäre, wo ich bei Microsoft auch schon mal war, nur diesmal gratis, nämlich, die Klappe halten und mit jeder neuen Version irgendwelche alten gegen irgendwelche neuen Macken eintauschen zu müssen. Bestenfalls! Das Argument der Mozilla-Leute, dass das bei ihnen ja nix kosten würde, tröstet mich da nur halb, denn es kostet am Ende dann meist doch einiges, nur halt an Zeit und Nerven - junge Leute haben davon ja noch gefühlt unendlich viel, ältere dagegen nicht mehr.
Ud so hilft dann also nur die Kapitulation oder der Rücksprung zur letzten noch fehlerfreien Vorgängerversion und das Vertrauen darauf, dass einem die anderen Bordmittel, die man sein eigen nennt wie Firewall (möglichst gleich im Router), Antivirenprogramm, Script-Blocker etc., das gröbste vom Leibe halten. Alternativ könnte man natürlich auch noch zu einem anderen Browser wechseln, der weniger im Fokus der "Bösewichter" steht, ähnlich wie ja auch Apple-User angeblich ein diesbezüglich ruhigeres Leben haben, weil kaum jemand für solche "Minderheiten" extra Viren programmiert...

Gleiches gilt dammit sinngemäß auch zB. für Bildbearbeitungsprogramme - ich denke, wenn man genügend Zeit hatte, sich in so eine Software einzuarbeiten und all ihre verborgenen Tricks und Schliche kennenzulernen, kann man selbst mit "hornalten" Programmen gute Ergebnisse hinkriegen.
Habe mir deshalb also erstmal die eingangs erwähnte Saal-Fotosoftware installiert, von der Fritzi schrieb, das sie ihr so Windoof-95-mäßig vorkommt - mir gar nicht, vielmehr auch noch viel zu "neumodisch". Was mir vorschweben würde, wäre das look and feel des alten Norton-Commanders, Version 5.5 für DOS! ;) Kennt den noch jemand, oder sind die anderen, die den noch kennen, schon alle im Altersheim?

Man liest sich,
QN
 
Von den drei Säulen der Software-Entwicklung - Fehlerbereinigung, Beseitigung von Sicherheitslücken, Innovationen - scheint damit letztere aufgrund des "Marktdrucks" immer entscheidender dafür zu sein, woraus sich die Programmierer bei der nächsten Version stürzen. Und wenn's nur noch um die Einschaltquoten geht, sehen wir ja allenthalben, geht's halt irgendwann den Bach runter. Wie soll man sich auf sowas noch verlassen können?
Deshalb benutze ich die Version für Geschäftsanwender, die ESR-Reihe. Die ganzen Innovationen (= Gimmicks & Klickibunti) bleiben außenvor, denn darauf legen Firmen keinen Wert, im Gegenteil, gepflegt werden nur Sicherheitsfeatures.

die man sein eigen nennt wie Firewall (möglichst gleich im Router), Antivirenprogramm, Script-Blocker etc., das gröbste vom Leibe halten.
Das ist der Punkt. Bei mir ist noch nie was durchgekommen...

Gleiches gilt dammit sinngemäß auch zB. für Bildbearbeitungsprogramme - ich denke, wenn man genügend Zeit hatte, sich in so eine Software einzuarbeiten und all ihre verborgenen Tricks und Schliche kennenzulernen, kann man selbst mit "hornalten" Programmen gute Ergebnisse hinkriegen.
Deshalb benutze ich das gute, alte GIMP 2.6.11 und nicht die neuste Version, die als buggy und unzuverlässig gilt. Der Einfenster-Modus der neuen Version interessiert mich nicht, die Art des Speicherns über Export nervt, da bei mir XCF die Ausnahme ist und nicht die Regel. Interessant wird neueres GIMP für mich erst ab 2.10., wenn höhere Bit-Breiten endgültig implementiert sind, und zwar fehlerfrei und ohne daß die Performance leidet.
Ärgerlich ist, daß UFRaw im Windows-Bereich inzwischen wohl tatsächlich tot ist, denn das Programm ist richtig gut. Die neusten Cams werden nicht mehr unterstützt, was eine Schande ist. Das Selberkompilieren ist keine Lösung. Es ist schwierig, fehlerträchtig und mir fehlen sowohl die IT-Kenntnisse als auch die Zeit dafür.
Sollten mir die Open Source Programme irgendwann nicht mehr reichen, dann muß es eben ein kommerzieller Konverter werden, Z.B. Capture One von Phase One.
Wirklich "hornalte" Programme (z.B. GIMP 2.2) taugen m.E. für die Bildbearbeitung nicht, weil sie kein Farbmanagement erlauben.

Linux war für mich nie ein Thema. Eine Dauerbaustelle kann ich nicht brauchen und viele für mich wichtige Programme laufen darauf nicht, z.B. Office (Open Office ist keine Alternative) und mein Photoarchiv-Programm, das nicht nur professionellen Druck erlaubt, sondern auch einer ausgewachsenen Datenbank entspricht. Es ist nun einmal so: Die Geschäftswelt spricht Windows oder Mac, Linux ist da völlig bedeutungslos.

Gruß
Wolf
 
... Eine Dauerbaustelle kann ich nicht brauchen...
Du sagst es, und das ist es vielleicht sogar noch treffender, worauf ich abzielte. Denn für den Anwender ist so ein Programm - anders als für den Programmierer - erstmal nur Mittel zum Zweck: Die "Dauerbaustelle" des Fotografen sind seine Bilder, die des Schreiberlings seine Texte, und damit sind beide normalerweise so ausgelastet, dass sie eine weitere Baustelle in Gestalt ihres Werkzeugs nicht auch noch brauchen können... Interessant, dass sich Firefox nun also quasi in zwei Linien entwickelt: einer "Profi"- und einer "Consumer"-Linie, ganz ähnlich, wie es inzwischen ja auch bei Kameras u.dgl. üblich ist. Mal schauen, vielleicht guck ich mir das Firefox Pro bei Gelegenheit mal an.

Man liest sich,
QN
 
Moin,

klar kenne ich den Norton Commander noch.
Ich bin mit der MS-Dose 3.2 angefangen bin zwischendurch dann bei DR-Dos 3.41 gelandet mit GEM und hatte DR-Dos 5 wegen dem Viewmax. Bin dann aber später wieder auf die MS-Dose 5 zurück mit der Shell.
Als dann Win3.0 rauskam, habe ich die Fenster auf meinem Rechner aufgemacht und seither 3.1x, 95, 98se, XP, 7 und nun 8.
Daß ich noch die Dose kenne und mich um die Verzeichnisstruktur damals selber kümmern musste, hilft mir heute natürlich schon sehr. Aber ich möchte die alten Dinger wirklich nicht mehr zurückhaben. Never ever. Garnienich! ... Nein!

Zugeben muß ich aber, daß manchmal ein zweites Ordnerfenster ganz praktisch und der Explorer ohne Verzeichnisbaum auch nicht wirklich brauchbar ist. Aber da kann man sich ja behelfen.

Und ehrlich - ich bin schon am Überlegen, mir als nächstes ein Tablett, mit entsprechender i7 Sechskern CPU etc. zuzulegen - gerne sogar ein Slate, mit dem ich unterwegs dann auf dem - was weiß ich? 12 oder 13" - Touchscreen mit der Modern UI unterwegs bin, das Ding zu Hause auf der Bay andocke und mit 27" Monitor, Tastatur, Maus und Grafiktablett dann auf dem Desktop arbeite. Noch sind die Dinger zwar kleiner - so zwei oder drei interessante habe ich schon gefunden, halt derzeit nur mit i5 oder einem Zweikern i7, also noch nicht wirklich leistungsstärker als mein jetziger Desktop - aber das wird kommen. *Sicherbin*

Übrigens gibt es Win8 auch als Enterprize Edition völlig ohne Modern UI. Also nur der von Win7 bekannte Desktop. Leider als Volumenlizenz und wohl nicht so einfach für Otto N. zu bekommen.

Das mit Aero bezog ich auf Win7, habe ich etwas mißverständlich geschrieben. Aber das Standarddesign cheaten ist unfair. Denn die XP-Standardoberfläche ist bunt! Vor allem im Vergleich zu 98se und NT4. :D
Daß M$ den Support für SP3 verlängert hat, habe ich irgendwie übersehen, mein letzter Stand war: XP ist raus und Vista ohne SP fliegt jetzt irgendwann.
Aber gut zu wissen, in der Firma sind noch ein paar XPpro-SP3. Aber nur wegen Sparzwang, nicht weil ich XP besonders mag - im Gegenteil, unter Server 2003 werden die nach ca 8 Stunden immer zwangsabgemeldet im Netz - keiner weiß warum, alle Tipps und Tricks haben nichts bewirkt. Mit Vista pro habe ich Null Probleme. Und mit 2000pro hatte ich auch keine.
Aber ich werde wohl Anfang nächsten Jahres das Updateangebot noch mitnehmen und alles, was sich nicht wehrt da im Netzwerk, auf Win8 upgraden. Ggf. kommt so ein Startscreen-Tweaker drauf und fettisch.
 
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