Hallo zusammen,
Das ist natürlich ein sehr guter Link, um das Thema anzugehen ...

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ich will's mal versuchen etwas einfacher zu erklären ... am Beispiel.
Ein Histogramm zeigt die HELLIGKEITSVERTEILUNG aller Bildpunkte eines digitalen Photos.
nehmen wir mal eine 8 BIT JPG Photo ... da kann jeder Bildpunkt pro Grundfarbe RGB (Rot/Grün/Blau) 256 verschiedene Helligkeitswerte annehmen. Der Helligkeitswert (0) wäre dann Tiefschwarz, während der Helligkeitswert (256) die Maximal mögliche Helligkeit darstellt.
Ein Luminanz-Histogramm stellt NUR die Helligkeitswerte aller Bildpunkte als Verteilungskurve dar, während ein RGB-Histogramm das alles Farbkanalselektiv darstellt.
Unser SPP zeigt beides gleichzeitig ... die farbigen Kurven zeigen die RGB-Tonwertverteilung ... die graue Fläche zeigt die reine Luminanzverteilung.
So jetzt mal ganz einfach gesagt ... ganz rechts ich ganz hell ... ganz links ist ganz dunkel.
Dieses Histogramm ist sehr ausgeglichen! Die meisten Pixel haben mittlere Tonwerte ... nur wenige sind ganz dunkel oder ganz hell. So sieht denn auch das Photo aus ... keine abgesoffenen (zeichnungslosen) Schatten ... keine ausgefressenen (damit auch zeichnungslosen) Lichter.
Die Interpretation eines Histogrammes ist allerdings NICHT ganz so simpel, wie die Theorie ... es gibt Motive, die links- oder auch rechtslastige Histogramme erfordern. wenn aber z.B. die Kurven rechts nicht so harmonisch gegen NULL auslaufen, dann ist das oft ein Zeichen für großflächig ausgefressene Lichter in einem Photo.
Grüße und schöne Photos
Klaus