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ICARETTE Klappkamera

GeePeeMax

Rookie
Mitglied seit
8 Jul 2026
Beiträge
4
Ich habe eine alte Icarette, kann aber das Modell nicht feststellen. Habe zwei Hinweise: einmal gibt es bei der Optik von Zeiss Jena die Nummer 287967 - und wenn man die Rückwand abnimmt gibt es eine Nummer F36149. kann mir da jemand helfen? LG GeePeeMax
 
Ich habe die Nummern mal bei ChatGPT eingegeben und folgendes erhalten:


Die beiden Nummern sind leider für sich allein nicht ausreichend, um das genaue Icarette-Modell zu bestimmen.

  • Die Zeiss-Jena-Objektivnummer 287967 ist die Seriennummer des Objektivs. Sie deutet auf ein frühes Carl-Zeiss-Jena-Objektiv hin, wahrscheinlich aus den frühen bis mittleren 1920er Jahren. Das hilft bei der Datierung, aber nicht bei der exakten Modellbestimmung.
  • Die F36149 im Kameragehäuse ist vermutlich eine Gehäuse- oder Fertigungsnummer. Bei den Icarette-Kameras wurden verschiedene Nummernsysteme verwendet, die sich nicht ohne weitere Merkmale einem bestimmten Modell zuordnen lassen.
Für eine sichere Identifikation benötige ich noch einige Informationen:

  1. Wie lautet die komplette Beschriftung auf dem Objektiv?
    Zum Beispiel:
    • Tessar 1:4,5 f=10,5 cm
    • Tessar 1:6,3 f=13,5 cm
    • Novar, Hekla, usw.
  2. Welcher Verschluss ist eingebaut?
    Steht dort z. B.
    • Compur
    • Compur-Rapid
    • Derval
    • Gauthier
    • oder etwas anderes?
  3. Welches Filmformat hat die Kamera?
    Ist sie für
    • 6×9 cm,
    • 6×6 cm,
    • 4,5×6 cm
      oder Platten geeignet?
  4. Am hilfreichsten wären 3–4 Fotos:
    • Vorderseite geöffnet
    • Vorderseite geschlossen
    • Rückseite geöffnet
    • Nahaufnahme von Objektiv und Verschluss
Gerade die Icarette-Serie umfasst sehr viele Varianten (ICA ab 1912 und später unter Zeiss Ikon weitergebaut), die sich äußerlich oft nur in kleinen Details unterscheiden.

Mein erster Eindruck: Aufgrund der Objektivnummer 287967 vermute ich eine Kamera aus etwa 1923–1926, also entweder eine späte ICA-Icarette oder eine der ersten unter Zeiss Ikon gefertigten Icarette-Modelle. Das lässt sich mit Fotos meist innerhalb weniger Minuten auf das genaue Modell eingrenzen.


Kannst ja mal versuchen, die KI mit den zusätzlichen Informationen zu füttern.
Gruss, Robi
 
zu 1. Zeiss - ICAR 1:6,3 - 7,5cm
zu 2. D.R.P. COMPOUND D.R.G.M.
zu 3. 6 x 6cm
zu 4. siehe beiliegende Fotos und vielen Dank für Deine Bemühungen!
 

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Die Antwort von KI:

Vielen Dank – die Fotos sind sehr aussagekräftig. Damit lässt sich die Kamera deutlich genauer einordnen.


Identifikation​


Sie besitzen sehr wahrscheinlich eine ICA Icarette Modell 265 (oder eine sehr nahe Variante), hergestellt in Dresden etwa 1921–1924.


Die Merkmale passen sehr gut zusammen:


  • Format: 6 × 6 cm Rollfilm
  • Objektiv: Zeiss-ICAR 1:6,3 / 7,5 cm
  • Objektiv-Seriennummer: 287967
  • Verschluss: Compound (D.R.P. Compound D.R.G.M.)
  • Klappsucher (Brillantsucher) rechts neben dem Objektiv
  • Einklappbare Laufbodenkamera mit Scherenauszug

Das Objektiv ist übrigens kein Zeiss Tessar, sondern ein Zeiss-ICAR. Das war ein einfaches, aber durchaus ordentliches Objektiv für Amateurkameras der Zeit.


Datierung​


Die Kombination aus


  • ICA AG Dresden (also vor der vollständigen Umstellung auf Zeiss Ikon),
  • Compound-Verschluss und
  • der Objektivnummer

spricht für eine Fertigung um 1922 oder 1923.


Die Gehäusenummer F36149 passt ebenfalls in diesen Zeitraum.


Was auf den Fotos auffällt​


Die Kamera scheint erfreulich komplett zu sein:


  • ✓ Lederbalg wirkt auf den Fotos intakt.
  • ✓ Sucher vorhanden.
  • ✓ Verschluss vollständig.
  • ✓ Frontklappe schließt sauber.
  • ✓ Belederung weitgehend erhalten.

Lediglich


  • etwas Korrosion an einigen Schrauben,
  • leichte Lackabnutzung,
  • möglicherweise etwas Staub oder Trübung im Objektiv

sind zu erkennen – für eine über 100 Jahre alte Kamera völlig normal.


Filmformat​


Die Angabe 6 × 6 cm ist interessant. Viele Icarette-Modelle waren für 6×9 ausgelegt. Ihre Kamera gehört offenbar zu den kompakteren Rollfilm-Versionen.


Wenn die Rückwand zwei Filmkammern für Rollfilm besitzt und das Bildfenster tatsächlich etwa 56 × 56 mm misst, bestätigt das die 6×6-Ausführung.


Sammlerwert​


Je nach Zustand und Funktion liegen solche Kameras ungefähr bei:


  • 40–70 €, wenn sie nur dekorativ ist.
  • 70–120 €, wenn Verschluss und Blenden funktionieren.
  • 120–180 €, wenn sie vollständig funktionsfähig und mit dichtem Balg ist.

Ein Tessar-Objektiv würde den Wert etwas erhöhen; das einfache Zeiss-ICAR-Objektiv ist etwas häufiger.


Eine letzte Frage​


Könnten Sie noch ein Foto der Innenseite der geöffneten Rückwand machen? Besonders interessant wären:


  • das Filmfenster,
  • die Filmführungen,
  • eventuelle Modellnummern oder Prägungen.

Mit diesem Foto lässt sich das Modell wahrscheinlich endgültig bis auf die exakte ICA-Katalognummer (z. B. 265 oder eine Untervariante) bestimmen.


Wenn du noch ein Foto der geöffneten Rückwand machen willst, kann ich es aber erst morgen Nachmittag beurteilen lassen. Mein Limit an Fragen bei der kostenlosen Version ChatGPT ist für heute erreicht.

Gruss, Robi
 
Okay - vielen Dank. Ich habe noch das original "Kabel" für den Auslöser und ein Lederetui (sicher nicht original!) Fotos anbei - LG
 

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Antwort von KI:

Vielen Dank – diese beiden Bilder bringen tatsächlich die entscheidenden Informationen.


Die geöffnete Rückwand zeigt:


  • Rollfilmkamera (keine Plattenkamera).
  • Ein rotes Filmzählfenster in der Rückwand – typisch für Rollfilme der damaligen Zeit.
  • Das quadratische Bildfenster bestätigt das 6×6-cm-Format (tatsächlich etwa 56 × 56 mm).
  • Die Gehäusenummer F 36149 ist jetzt gut lesbar.

Außerdem erkennt man auf dem anderen Foto den zusammengeklappten Brillantsucher und den einfachen Klappsucher – genau die Ausstattung, die ICA bei den kleineren Icarette-Rollfilmkameras verwendete.


Meine Einschätzung​


Ich würde die Kamera inzwischen wie folgt bezeichnen:


ICA AG Dresden – Icarette 6×6 Rollfilmkamera


  • Baujahr: ca. 1922–1924
  • Objektiv: Zeiss-ICAR 7,5 cm f/6,3
  • Verschluss: Compound
  • Format: 6×6 cm auf Rollfilm
  • Gehäusenummer: F36149

Bei der exakten Modellnummer (265, 265/xx oder eine Exportvariante) bin ich noch vorsichtig. ICA hatte vor der Gründung von Zeiss Ikon 1926 eine Vielzahl sehr ähnlicher Icarette-Ausführungen, die sich teilweise nur in kleinen Katalogdetails unterschieden. Ohne einen originalen ICA-Katalog oder eine Modellprägung lässt sich die Untervariante nicht mit letzter Sicherheit festlegen.

Gruss, Robi
 
Hübsches historisches Kamera-Schätzchen, GP, und tolle Recherche dank KI, Robi.

Grüße
Andreas
 
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