Fotofabrikator
Hat vergessen, wo er wohnt
- Mitglied seit
- 14 Mai 2006
- Beiträge
- 3,729
Hallo zusammen,
Infrarotfotografie ist ja an sich nichts Neues und Bilder mit dem augenfälligen Wood-Effekt hat wohl fast jeder schon mal gesehen. Vor einigen Monaten begann mich Infrarot zu interessieren und aus dem anfänglichen wenig zielgerichteten stöbern wurde bald ein neugieriges suchen. So nach und nach wurde mir dann langsam klar worauf ich mich einlasse und die erste notwendige Entscheidung betraf die Kamera. Immer wieder liest man, dass die D70 mit entsprechendem Filter für IR geeignet sei. Bald stellte sich jedoch heraus, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. Im Prinzip ist dafür jede DSLR geeignet, wenn man sie nur umbauen läßt. Das aber bietet Vorteile. Man benötigt keine zusätzlichen Filter und der Sucher bleibt dadurch hell. Letztendlich kam dann doch sehr sehr günstig an eine D70 und ließ sie mit einem 700nm für Infrarot umbauen. Das bedeutet, dass die Kamera noch etwas sichtbares Rot erkennt und dann im Infrarot offen ist soweit der Sensor IR erkennt. Zur Wahl standen noch ein 830nm-Filter für reine SW-Bilder oder auch ein 530nm-Filter für recht bunte Bilder.
Nach ca. vier Wochen kam die Kamera vom Umbau zurück, natürlich mitten im Winter. Für IR-Anfänger wie mich die falsche Jahreszeit und so entstanden meine ersten Versuche im Gewächshaus der Wilhelma. Inzwischen habe ich einiges gelernt aber auch immer noch manche Probleme. Aber es macht Spaß und sol langsam bekomme ich auch den "Infrarotblick". Was im sichtbaren Licht langweilig ist kann in IR spannend aussehen und umgekehrt.
Gelegentlich geistern in den Fotoforen Fragen nach Infrarotfotografie herum und ich glaube einige hätte wohl auch Lust dazu, wissen aber nicht so recht, wie ich anfangs auch, wo beginnen. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen und weckt auch Neugier an einer manchmal anders aussehenden Welt. Verblüfft war ich als ich einmal ein IR-Bild von mir sah. Ich hatte eine schwarze Hose und ein pechschwarzes Poloshirt an. Beides sah in IR hell aus. Andere schwarze Flächen die ich mal zufällig im Bild hatte waren unterschiedlich dunkel, obwohl sie im sichtbaren Licht dieselbe Farbe hatten. Mir macht es jedenfalls Spaß Neues in der Infrarotwelt zu entdecken.
Gruß
Michael
Infrarotfotografie ist ja an sich nichts Neues und Bilder mit dem augenfälligen Wood-Effekt hat wohl fast jeder schon mal gesehen. Vor einigen Monaten begann mich Infrarot zu interessieren und aus dem anfänglichen wenig zielgerichteten stöbern wurde bald ein neugieriges suchen. So nach und nach wurde mir dann langsam klar worauf ich mich einlasse und die erste notwendige Entscheidung betraf die Kamera. Immer wieder liest man, dass die D70 mit entsprechendem Filter für IR geeignet sei. Bald stellte sich jedoch heraus, dass dies nur die halbe Wahrheit ist. Im Prinzip ist dafür jede DSLR geeignet, wenn man sie nur umbauen läßt. Das aber bietet Vorteile. Man benötigt keine zusätzlichen Filter und der Sucher bleibt dadurch hell. Letztendlich kam dann doch sehr sehr günstig an eine D70 und ließ sie mit einem 700nm für Infrarot umbauen. Das bedeutet, dass die Kamera noch etwas sichtbares Rot erkennt und dann im Infrarot offen ist soweit der Sensor IR erkennt. Zur Wahl standen noch ein 830nm-Filter für reine SW-Bilder oder auch ein 530nm-Filter für recht bunte Bilder.
Nach ca. vier Wochen kam die Kamera vom Umbau zurück, natürlich mitten im Winter. Für IR-Anfänger wie mich die falsche Jahreszeit und so entstanden meine ersten Versuche im Gewächshaus der Wilhelma. Inzwischen habe ich einiges gelernt aber auch immer noch manche Probleme. Aber es macht Spaß und sol langsam bekomme ich auch den "Infrarotblick". Was im sichtbaren Licht langweilig ist kann in IR spannend aussehen und umgekehrt.
Gelegentlich geistern in den Fotoforen Fragen nach Infrarotfotografie herum und ich glaube einige hätte wohl auch Lust dazu, wissen aber nicht so recht, wie ich anfangs auch, wo beginnen. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen und weckt auch Neugier an einer manchmal anders aussehenden Welt. Verblüfft war ich als ich einmal ein IR-Bild von mir sah. Ich hatte eine schwarze Hose und ein pechschwarzes Poloshirt an. Beides sah in IR hell aus. Andere schwarze Flächen die ich mal zufällig im Bild hatte waren unterschiedlich dunkel, obwohl sie im sichtbaren Licht dieselbe Farbe hatten. Mir macht es jedenfalls Spaß Neues in der Infrarotwelt zu entdecken.
Gruß
Michael

