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LR schneller machen

PhysEd

Da fällt uns kein Titel mehr ein
Mitglied seit
8 Mrz 2008
Beiträge
11,075
Hallo zusammen,

in einem eben gestarteten Thread fragte ich nach Hardware Möglichkeiten die Bildverarbeitung schneller zu gestalten.

Nun würde ich gerne von den LR Usern wissen, welche Grundeinstellungen ihn in LR nutzt, um möglichst "flott" zu sein?

Ich habe keine Probleme damit, wenn der Import lange dauert, nur beim Sichten der Bilder im Bibliotheksmodus sollten sie möglichst schnell aufgebaut sein.

Danke für eure Tipps!
Gruss
Michi
 
Hallo Michi,

für LR kann ich jetzt direkt keine direkte Hilfe leisten. Nachdem aber das Prinzip von LR ja auch in anderen Bildbearbeitungsprogrammen verwendet wird, könnte vielleicht dies eine Möglichkeit sein.
LR braucht ja für die Darstellung in der Bibliothek ein Vorschaubild. Vielleicht lässt sich hier Deine persönliche optimale Größe und Qualität festlegen. Also gerade noch die Größe und Auslösung, sodass Du Deine Beurteilungen vornehmen kannst.
Aber Achtung!!! Es kann sein, dass dann Deine gesamte Bibliothek neu aufgebaut wird, weil dort ja vermutlich auch diese Bilder eingebettet sind. Ob dies allerdings überhaupt mit LR möglich ist, kann ich nicht sagen. Unter Aperture ist dies möglich und ich habe dort eine kleiner Auflösung und Qualität verwendet und dies wirkt sich dann durch die kleiner Low-Res-Bilder positiv auf die Größe und Geschwindigkeit aus.

Meine gesamten originalen (RAW-)Bilder befinden sich zudem nicht in der Bibliothek und liegen auf einem NAS.

Viele Grüße
Richard

PS: Die Importgeschwindigkeit hat sich durch die Verwendung von SSD zudem in den Arbeitsgeräten verbessert ... :)
 
Hi,

um es klar zu stellen: im eigentlichen LR-Katalog werden KEINE Bilder und Vorschaubilder abgelegt, NUR die Bearbeitungsschritte und Links zu den Bildern!

Mein LR-Katalog enthält rund 20.000 Bilder und ist ca. 300 KB groß.

Die Vorschaubilder sind in einem eigenen Verzeichnis und das ist z.Zt. bei mir 3,5 GB groß. Bei einem LR-Backup wird NUR der Katalog gesichert, nicht die Vorschaubilder.

Zur Sicherung kopiere ich dann das gesamte LR-Verzeichnis (ca. 4,5 GB, inkl. Katalog, Backup und Vorschaubilder) auf einen externen Speicher.

Wie schon vorher gesagt, das Hauptgeschwindigkeitsproblem sind die Vorschaubilder. Legt man beim Import kleine Größen an, dauert es eben, wenn man ein Bild vergrößert darstellen will, legt man beim Inport große Vorschaubilder an, dauert es eben beim Import. Eine wichtige Rolle spielt auch die Grafikkarte, denn sie bestimmt, wie schnell Bilder angezeigt werden.

... aber es gibt auch unbekannte Bremsen, denn manchmal wird bei mir ein Bild (7D-Raw, 25 MB) in ca. 3 sek. angezeigt und manchmal in 15 Sek. ...

Geschwindigkeitsverbesserung hat das Aufstocken meines PC-Hauptspeichers von 4GB auf 8GB gebracht und das Einstellen des LR_Cache-Speichers auf 30GB.

Gruß
Gerd
 
Moin,

LR braucht ja für die Darstellung in der Bibliothek ein Vorschaubild. Vielleicht lässt sich hier Deine persönliche optimale Größe und Qualität festlegen. Also gerade noch die Größe und Auslösung, sodass Du Deine Beurteilungen vornehmen kannst.
Aber Achtung!!! Es kann sein, dass dann Deine gesamte Bibliothek neu aufgebaut wird, weil dort ja vermutlich auch diese Bilder eingebettet sind. Ob dies allerdings überhaupt mit LR möglich ist, kann ich nicht sagen. Unter Aperture ist dies möglich und ich habe dort eine kleiner Auflösung und Qualität verwendet und dies wirkt sich dann durch die kleiner Low-Res-Bilder positiv auf die Größe und Geschwindigkeit aus.

Man kann die Größe der Vorschaubilder in LR einstellen. Das führt aber zunächst nicht zu irgendwelchen Änderungen. Erst wenn ein bestimmtes Vorschaubild neu erzeugt oder geändert werden muss, wird die neue Größe verwendet. Allerdings kann man für die selektierten Bilder die Vorschaubilder explizit erzeugen lassen.

Man sollte aber auch darauf achten, dass die Gesamtgröße des Caches eine vernünftige Größe hat. Sobald der Cache voll ist, schmeißt LR die ältesten (im Sinne von "am längsten nicht mehr angesehen") Vorschaubilder wieder raus, sobald neue erzeugt werden müssen. Wenn man die Cache-Größe also zu klein wählt, hat man auch von einer schnelleren Platte keinen wirklichen Gewinn, weil LR andauernd wieder Vorschaubilder löscht und neue erzeugt. Stnadardmäßig ist der Cache auf 1 GB begrenzt. Wenn man also Platz hat, kann es sich schon lohnen, hier mehr zu erlauben. Der Cache ist übrigens nicht LR-spezifisch, sondern der von Adobe Camara Raw. Das bedeutet, dass der selbe Cache auch zum Beispiel von Bridge benutzt wird.

Meine gesamten originalen (RAW-)Bilder befinden sich zudem nicht in der Bibliothek und liegen auf einem NAS.

Naja, die Bilder liegen bei LR auch einfach nur in einer (vom Nutzer gewählten) Ordner-Struktur. Die Bibliothek selbst ist dagegen nur die Datenbank mit den Einstellungen und Metadaten.

Grüße,

Heiner
 
Hallo,

damit bin ich als Nicht-Nutzer von LR etwas aufgeklärter ... ;)

Hier scheint sich dann LR von Aperture zu unterscheiden. Aperture packt die Vorschau-Bilder und die Bearbeitungsschritte in eine Bibliothek und wenn es der User so eingerichtet hat, können dort auch die Originale landen. Soll jetzt aber keine Diskussion über Sinn oder Unsinn von den beiden Programmen werden. Für mich zählt letztendlich das Ergebnis in bildlicher Form.

Aber immerhin kamen jetzt ja ein paar Hinweise, die Michi vielleicht brauchen kann ... ;)

Viele Grüße
Richard
 
Moin,

Hier scheint sich dann LR von Aperture zu unterscheiden. Aperture packt die Vorschau-Bilder und die Bearbeitungsschritte in eine Bibliothek und wenn es der User so eingerichtet hat, können dort auch die Originale landen. Soll jetzt aber keine Diskussion über Sinn oder Unsinn von den beiden Programmen werden. Für mich zählt letztendlich das Ergebnis in bildlicher Form.

Wobei, wenn ich das richtig weiß, die Bibliothek von Aperture auch nur ein Verzeichnis ist, in dem die Dateien liegen. Wenn Du die Aperture-Bibliothek im Finder anklickst, wird dort vermutlich ein Eintrak "Paketinhalt zeigen" stehen. Wenn Du den anklickst, siehst Du den Inhalt. Das ist nichts weiter als ein normales Verzeichnis, nur dass mit diesem Verzeichnis direkt eine Anwendung verknüpft ist.

Eine solche Lösung ist auch sehr sinnvoll. Im Ergebnis ist nämlich die scheinbar große Bibliothek tatsächlich auf diverse kleine Dateien aufgeteilt. Und da beim Backup z.B. mit Timekeeper ja immer nur die Dateien gesichert werden, die sich geändert haben, muss halt auch nur relativ wenig gesichert werden. Wäre die gesamte Bibliotken eine große Datei, würde Dein Backup viel schneller überlaufen.

Ergebnis: Die Unterschiede zwischen AP & LR sind kleiner als auf den ersten Blick sichtbar.

Grüße,

Heiner
 
... Wobei, wenn ich das richtig weiß, die Bibliothek von Aperture auch nur ein Verzeichnis ist, in dem die Dateien liegen. Wenn Du die Aperture-Bibliothek im Finder anklickst, wird dort vermutlich ein Eintrak "Paketinhalt zeigen" stehen. Wenn Du den anklickst, siehst Du den Inhalt. Das ist nichts weiter als ein normales Verzeichnis, nur dass mit diesem Verzeichnis direkt eine Anwendung verknüpft ist ...

Hallo Heiner,

habe soeben mal die Aperture Library genauer angesehen und Du hast Recht, dass sich dahinter verschiedene Verzeichnisse befinden.
Geben sich also nicht viel ...

Viele Grüße
Richard
 
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