hofo100
Da fällt uns kein Titel mehr ein
- Mitglied seit
- 29 Apr 2007
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- 6,020
Hallo zusammen,
ich hatte vor einiger Zeit mal über einen bug im Buchmodul von LR4 berichtet, der mir ziemlich die Lust am Erstellen eines Fotobuchs mit LR vermiest hatte.
Ich hatte deshalb meine Hoffnung auf LR5 gesetzt, und wurde auch nicht enttäuscht
. Ich habe jetzt in den letzten Wochen mehrere Fotobücher mithilfe von LR5 erstellt und dann über blurb bestellt - und jetzt funktioniert alles stabil.
Der wirklich große Vorteil ist, dass ich beim Erstellen eines Fotobuchs immer noch in die RAW Entwicklung eingreifen kann und mich innerhalb eines Programms bewege - das bedeutet eine immense Arbeitserleichterung ggü. dem herkömmlichen Prozess, bei dem ich die Bilder in einer Anwendung "entwickle" und sie dann in eine der zahlreichen Fotobuchanwendungen importiere, um dort dann das Buch zu erstellen. Die Layoutvorlagen in LR sind mehr als ausreichend, und seit LR5 gibt es auch endlich Seitenzahlen.
Die Übergabe an blurb erfolgt auch direkt aus LR heraus, voraussgesetzt man ist angemeldet bei blurb erfolgt das Hochladen mit einem einzigen klick, nach dem man in Abhängigkeit von der Größe des Buchs und der upload Geschwindigkeit die ein oder andere Tasse Kaffee oder Flasche Rotwein genießen kann
.
Wichtig ist zu beachten, dass man bereits in LR wesentliche layout-Entscheidungen treffen muss, die sich nicht nachträglich auf der blurb-homepage ändern lassen (bspw. Größe des Buchs, Art des Einbands). Will man aber bspw. unterschiedliche Einbandvarianten erstellen, geht das auch sehr einfach - zunächst erste Version in LR erstellen und hochladen, danach in LR das Buch (angelegt als Sammlung) duplizieren und in dieser neuen Version die Einbandart ändern - man wird dann sehen, dass es ggf. erforderlich ist, die Gestaltung des Covers an den neuen Einband anzupassen, der Rest des Buches bliebe aber unverändert.
Die Qualität der gedruckten Bücher ist sehr gut und entspricht der anderer, mir bekannter guter Anbieter (bspw. fotobuch.de, fuji, Apple). Bildqualität, Haptik und Verarbeitung sind absolut in Ordnung - die Bücher wirken wertig. Zusätzlich kann man für wenig Geld eine Umwandlung in ein e-reader/ipad fähiges epub Format durchführen lassen, um sich das Buch aufs Tablet zu ziehen.
ImVergleich zu einigen anderen Anbieter hat blurb den Vorteil, dass man hochgeladene und mindestens einmal selbst bestellte Bücher veröffentlichen kann. Veröffentlichen geht dabei in zweierlei Hinsicht - zum einen eine "private" Veröffentlichung, bei der man dem Adressatenkreis durch Eingabe einer e-mail Adresse einen link zum Buch verschafft. Der Empfänger kann sich dann über diesen link eine Vorschau des Buches anschauen (Anzahl der möglichen Vorschauseiten lässt sich bestimmen) und kann sich ggf. bei Interesse das Buch selbst bestellen. Diese Vorgehensweise hat sich gerade im erweiterten Familienkreis sehr bewährt, da ich ein kleines Buch über die Einschulung meines Sohnes erstellt und "privat" veröffentlicht habe.
Bei der "öffentlichen" Veröffentlichung ist das Buch allgemein zugängig, kann angeschaut und bestellt werden. Wie sowas ausschaut, kann man dann hier sehen.
Insgesamt ist das für mich eine sehr feine und jetzt auch stabile Sache, die das Erstellen eines hochwertigen Fotobuchs sehr vereinfacht und beschleunigt, und ich persönliche finde ein gedrucktes und ansprechend präsentiertes Foto, sei es fine-art in einer Mappe, in einem Album, an der Wand oder halt in einem Fotobuch immer noch attraktiver als das ausschließliche Betrachten am Bildschirm.
Für die weitere Entwicklung wäre es sicherlich wünschenswert, wenn es auch plug-ins von anderen Fotobuchanbietern außer blurb geben würde - nicht das irgendwas an blurb schlecht ist, aber Konkurrenz belebt halt das Geschäft.
Gruß, Holger
ich hatte vor einiger Zeit mal über einen bug im Buchmodul von LR4 berichtet, der mir ziemlich die Lust am Erstellen eines Fotobuchs mit LR vermiest hatte.
Ich hatte deshalb meine Hoffnung auf LR5 gesetzt, und wurde auch nicht enttäuscht
Der wirklich große Vorteil ist, dass ich beim Erstellen eines Fotobuchs immer noch in die RAW Entwicklung eingreifen kann und mich innerhalb eines Programms bewege - das bedeutet eine immense Arbeitserleichterung ggü. dem herkömmlichen Prozess, bei dem ich die Bilder in einer Anwendung "entwickle" und sie dann in eine der zahlreichen Fotobuchanwendungen importiere, um dort dann das Buch zu erstellen. Die Layoutvorlagen in LR sind mehr als ausreichend, und seit LR5 gibt es auch endlich Seitenzahlen.
Die Übergabe an blurb erfolgt auch direkt aus LR heraus, voraussgesetzt man ist angemeldet bei blurb erfolgt das Hochladen mit einem einzigen klick, nach dem man in Abhängigkeit von der Größe des Buchs und der upload Geschwindigkeit die ein oder andere Tasse Kaffee oder Flasche Rotwein genießen kann
Wichtig ist zu beachten, dass man bereits in LR wesentliche layout-Entscheidungen treffen muss, die sich nicht nachträglich auf der blurb-homepage ändern lassen (bspw. Größe des Buchs, Art des Einbands). Will man aber bspw. unterschiedliche Einbandvarianten erstellen, geht das auch sehr einfach - zunächst erste Version in LR erstellen und hochladen, danach in LR das Buch (angelegt als Sammlung) duplizieren und in dieser neuen Version die Einbandart ändern - man wird dann sehen, dass es ggf. erforderlich ist, die Gestaltung des Covers an den neuen Einband anzupassen, der Rest des Buches bliebe aber unverändert.
Die Qualität der gedruckten Bücher ist sehr gut und entspricht der anderer, mir bekannter guter Anbieter (bspw. fotobuch.de, fuji, Apple). Bildqualität, Haptik und Verarbeitung sind absolut in Ordnung - die Bücher wirken wertig. Zusätzlich kann man für wenig Geld eine Umwandlung in ein e-reader/ipad fähiges epub Format durchführen lassen, um sich das Buch aufs Tablet zu ziehen.
ImVergleich zu einigen anderen Anbieter hat blurb den Vorteil, dass man hochgeladene und mindestens einmal selbst bestellte Bücher veröffentlichen kann. Veröffentlichen geht dabei in zweierlei Hinsicht - zum einen eine "private" Veröffentlichung, bei der man dem Adressatenkreis durch Eingabe einer e-mail Adresse einen link zum Buch verschafft. Der Empfänger kann sich dann über diesen link eine Vorschau des Buches anschauen (Anzahl der möglichen Vorschauseiten lässt sich bestimmen) und kann sich ggf. bei Interesse das Buch selbst bestellen. Diese Vorgehensweise hat sich gerade im erweiterten Familienkreis sehr bewährt, da ich ein kleines Buch über die Einschulung meines Sohnes erstellt und "privat" veröffentlicht habe.
Bei der "öffentlichen" Veröffentlichung ist das Buch allgemein zugängig, kann angeschaut und bestellt werden. Wie sowas ausschaut, kann man dann hier sehen.
Insgesamt ist das für mich eine sehr feine und jetzt auch stabile Sache, die das Erstellen eines hochwertigen Fotobuchs sehr vereinfacht und beschleunigt, und ich persönliche finde ein gedrucktes und ansprechend präsentiertes Foto, sei es fine-art in einer Mappe, in einem Album, an der Wand oder halt in einem Fotobuch immer noch attraktiver als das ausschließliche Betrachten am Bildschirm.
Für die weitere Entwicklung wäre es sicherlich wünschenswert, wenn es auch plug-ins von anderen Fotobuchanbietern außer blurb geben würde - nicht das irgendwas an blurb schlecht ist, aber Konkurrenz belebt halt das Geschäft.
Gruß, Holger