Hier möchte ich zwei exotische Spezialisten unter den Objektiven vorstellen, die man eventuell für wenig Geld erwerben kann, und, die richtig eingesetzt, vorzügliche Ergebnisse bringen.
Manchmal muss man auch ein klein wenig basteln...
Das erste ist ein Apo Rodagon 4/75 D. Solche Objektive sollte es gebraucht eigentlich günstig geben. Sie werden in Vergrößerungsgeräten eingesetzt und sind für den Makrobereich gerechnet.
Die hier verwendet Version D ist eigentlich sogar ein Repro- und Scannerobjektiv, dafür gerechnet, im Bereich 2:1 bis 1:2 überragende Ergebnisse zu liefern. Auch zwischen 5:1 bis 1:5 kommen immer noch sehr gute Ergebnisse zustande. In mittlerer und großer Entfernung bricht es dann völlig ein, es ist also ein reiner Spezialist für die Nähe.
Das zweite Objektiv ist ziemlich kurios. Wer kommt schon auf die Idee, ein Diaprojektor Objektiv zum Fotografieren zu nehmen? Es handelt sich hierbei um ein Braun Ultralit PL 2,8/85.
Dieses Objektiv ist hoch vergütet, hat eine Irisblende mit 12 Lamellen und liefert ein kreisrundes Lamellenbild. Doch wie bekommt man es an eine Kamera? Meine Lösung war, ein M39 zu 42,5 Step-up Adapterring, bei dem das Innengewinde etwas abgetragen wurde und dann auf das Objektivende aufgepresst wurde. Nun hat es, wie fast alle Vergrößerungsobjektive, ein 39er Gewinde und kann am Balgen oder einer Makroschnecke (Zörk) montiert werden.
Dieses Objektiv liefert im Bereich von etwa 1:2 bis etwa 10m überraschend gute Ergebnisse, es hat keine erkennbare Bildfeldwölbung, Farbfehler oder Verzeichnung. Es ist ein Spezialist für den Nahbereich.
Die nachfolgenden Bilder zeigen den Aufbau und die Ergebnisse.
Gruß
Klaus
Bild 1 Apo Rodagon am Novoflex-Balgen mit Einstellschlitten
Bild 2 Braun Ultralit 2,8/85 an eine Sony A7R mit Novoflexadapter und Ringen adaptiert.
Bild 3 Das Ultralit Objektiv mit exzellentem Ergebnis bei 2 m Entfernung
Bild 4 gleiches Motiv mit dem Apo Rodagon. Der Spezialist für den großen Abbildungsmaßstab bricht am Rand und in den Ecken bei 2m bereits völlig ein. Ursache: Bildfeldwölbung, zudem tritt starke Verzeichnung auf.
Bild 5 das Apo Rodagon bei etwa 1:2
Bild 6 das Braun Ultralit bei 1:2
Manchmal muss man auch ein klein wenig basteln...
Das erste ist ein Apo Rodagon 4/75 D. Solche Objektive sollte es gebraucht eigentlich günstig geben. Sie werden in Vergrößerungsgeräten eingesetzt und sind für den Makrobereich gerechnet.
Die hier verwendet Version D ist eigentlich sogar ein Repro- und Scannerobjektiv, dafür gerechnet, im Bereich 2:1 bis 1:2 überragende Ergebnisse zu liefern. Auch zwischen 5:1 bis 1:5 kommen immer noch sehr gute Ergebnisse zustande. In mittlerer und großer Entfernung bricht es dann völlig ein, es ist also ein reiner Spezialist für die Nähe.
Das zweite Objektiv ist ziemlich kurios. Wer kommt schon auf die Idee, ein Diaprojektor Objektiv zum Fotografieren zu nehmen? Es handelt sich hierbei um ein Braun Ultralit PL 2,8/85.
Dieses Objektiv ist hoch vergütet, hat eine Irisblende mit 12 Lamellen und liefert ein kreisrundes Lamellenbild. Doch wie bekommt man es an eine Kamera? Meine Lösung war, ein M39 zu 42,5 Step-up Adapterring, bei dem das Innengewinde etwas abgetragen wurde und dann auf das Objektivende aufgepresst wurde. Nun hat es, wie fast alle Vergrößerungsobjektive, ein 39er Gewinde und kann am Balgen oder einer Makroschnecke (Zörk) montiert werden.
Dieses Objektiv liefert im Bereich von etwa 1:2 bis etwa 10m überraschend gute Ergebnisse, es hat keine erkennbare Bildfeldwölbung, Farbfehler oder Verzeichnung. Es ist ein Spezialist für den Nahbereich.
Die nachfolgenden Bilder zeigen den Aufbau und die Ergebnisse.
Gruß
Klaus
Bild 1 Apo Rodagon am Novoflex-Balgen mit Einstellschlitten
Bild 2 Braun Ultralit 2,8/85 an eine Sony A7R mit Novoflexadapter und Ringen adaptiert.
Bild 3 Das Ultralit Objektiv mit exzellentem Ergebnis bei 2 m Entfernung
Bild 4 gleiches Motiv mit dem Apo Rodagon. Der Spezialist für den großen Abbildungsmaßstab bricht am Rand und in den Ecken bei 2m bereits völlig ein. Ursache: Bildfeldwölbung, zudem tritt starke Verzeichnung auf.
Bild 5 das Apo Rodagon bei etwa 1:2
Bild 6 das Braun Ultralit bei 1:2













