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Makros durchaus auch preiswert

KR

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14 Apr 2007
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3,385
Hallo zusammen...

Ich bin ja auch ein begeisterer "Makrograph" und will hier nur mal zeigen, dass das alles gar nicht sooo teuer sein muss. Die SIGMA MACRO Objektive sind ja bekanntlich nicht ganz so preiswert.

Ein ausgezeichnetes SIGMA Makroobjektiv ist z.B. das 28-80mm 3,5-5,6 HF.

Das kann man in der Bucht oft für ganz kleines Geld fischen.

8415.jpg


Photo also mit dem 28-80er MACRO

Die Makrofunktion ist bei diesem Objektiv bei 80mm verfügbar ... eine prima Brennweite, um z.B. noch die Fluchtdistanzen bei Insekten einzuhalten. Die Tatsache, dass es bei 80mm mit einer Offenblende von 5,6 recht "schwach" erscheint, spielt eher keine Rolle, da man meistens noch viel weiter abblenden muss, um die -bei solchen Abbildungsmaßstäben minimale Tiefenschärfe- etwas ausdehnen zu können.

Bei noch kleineren Motiven benutze ich M42 ALTGLAS! Mein uraltes PORST 75-260mm Makrozoom ist optisch kaum zu toppen. Je kleiner die Motive (je extremer der Abbildungsmaßstab also) desto geringer wird leider die Tiefenschärfe. Noch weiteres Abblenden wird notwendig ..... LICHT muss her.

Die einzige Möglichkeit EXTREM-Makros mit stark abgeblendeter Optik aber ohne Stativ zu machen, ist das Blitzen.

Dabei gibt es dann aber erhebliche Schwierigkeiten. Die Aufnahmen sehen dann auch schnell "verblitzt" aus! Das Hauptproblem ist dann nämlich der Schattenfall .... Frontales Blitzen ist ganz mies! Die so entstehenden Schlagschatten sehen schäbig und unnatürlich aus ...es kommt ferner fast immer zu ekeligen Reflexen und Überstrahlungen. Nach vielen Versuchen bin ich dann dazu übergegangen, mit einer Blitzschiene und einem Miniblitz senkrecht von oben zu blitzen. Das Ergebnis sind dann Blitzaufnahmen mit natürlichem Schattenfall, die man ohne Probleme auch als Available Lights "durchkriegt" ....

8416.jpg


Aufnahme also mit dem genannten "Altglas"

Die obere Aufnahme (Libelle) ist also eine AL- Aufnahme, während die untere (Fliege) eine Blitzaufnahme aus der Hand ist. Sie wäre bei sehr schwachem Umgebungslicht aus der Hand absolut unmöglich gewesen!

Ich jedenfalls finde, das man der Fliege den Blitz nicht ansieht ....

Jedenfalls war für beide Aufnahmen (übrigens SIGMA SD9!) kein besonders teures Zubehör erforderlich!

Wenn in dieser Richtung Interesse bestehen sollte, dann bitte posten. Ich kann dann gerne Bilder der Kameraausrüstung einstellen und näher erläutern, wie's geht!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Hallo Klaus,

auch wenn ich für Inseketen nicht wirklich viel übrig habe, klasse Bilder!

Klaus-R schrieb am 29. November 2007 - 19:25 Uhr:

'
Wenn in dieser Richtung Interesse bestehen sollte, dann bitte posten. Ich kann dann gerne Bilder der Kameraausrüstung einstellen und näher erläutern, wie's geht! '

Wenn Du willst - gerne! Nur zu
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So, da bin ich mal wieder ....

irgendwie ist in diesem Forum ... nun ... sehr wenig los??!
Fast wie ausgestorben. Das ist schade, denn hier wurden sehr interessante Themen angerissen, zu denen mehr kommen könnte?!

Zur Sache:


8421.jpg


So gehe ich mit dem genannten SIGMA 28-80mm HF MACRO auf die Jagd.

Der Blitz ist ein METZ 34-CS-2, der sich deshalb besonders gut eignet, weil er sehr leicht ist und auf kürzeszte Distanzen erstklassig genau automatisch belichten kann. Ferner ist eine Photozelle eingebaut, die ihn als Slaveblitz arbeiten lästt .... ohne lästigen Kabelsalat. Die Blitzschiene lässt sich so toll verstellen, dass der Blitz in fast jede gewünschte Lage gebracht werden kann. Der ganze Aufbau bleibt mobil!



8422.jpg


Hier zeige ich mal die Technik für preiswerte Makros weit über 1:1 hinaus. Das schafft kein SIGMA Makroobjektiv. Montiert habe ich hier ein sehr altes PORST MCROZOOM, das sich hervorragend dafür eignet. Zusätzlich habe ich hier noch eine stattliche Anzahl an Zwischenringen montiert .... so entstand auch das Bild mit der Fliege ... oben.
Es ist so möglich, auch kleinste Ameisen ... sogar Blattläuse abzulichten.

8423.jpg


Durch die extrem kurzen Belichtungszeiten bei den Blitzaufnahmen besteht praktisch keine Verwackelungsgefahr! Die hohe Leuchtkraft des Blitzes macht es zusätzlich möglich, entsprechend abzublenden, um Tiefenschärfe zu gewinnen, die immer Mangelware ist.

So .... schön wären jetzt mal "Lebenszeichen" von Euch!

Ein besonderes Thema ist nämlich auch noch die Belichtung solcher Makros .... gerade mit Objektiven, die keine Elektronik dafür haben und mit Blitzgeräten, die natürlich nicht S-TTL-kompatibel sind. Auch da teile ich gerne mein Wissen mit Euch .... wenn's denn überhaupt gelesen wird??!

Grüße und noch'n schönen Sonntag

Klaus
 
Klaus-R schrieb am 02. Dezember 2007 - 20:06 Uhr:

'irgendwie ist in diesem Forum ... nun ... sehr wenig los??! '

Hallo Klaus,

das liegt nun sicher auch etwas an der Vorweihnachtszeit, in der alle ja viele von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier hetzen und sich durch die Geschäfte und Weihnachtsmärkte quälen um Geschenke für sich
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und andere zu kaufen.

Klaus-R schrieb am 02. Dezember 2007 - 20:06 Uhr:

'Auch da teile ich gerne mein Wissen mit Euch .... wenn's denn überhaupt gelesen wird??! '

auch wenn leider sehr wenige komentieren, ist dieser Beitrag schon oft gelesen worden
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So .... dann machen (wir?) mal weiter ....

8428.jpg


Wie schon oben geschrieben, ist es gar nicht notwendig, irrsinnig viel Geld für teure Makro Objektive zu bezahlen, wenn man sich die Mühe machen möchte, alte Sachen zu verwenden. Selbst mein Ringblitz ist alt, und hat nur einen Bruchteil dessen gekostet, was der SIGMA-Ringblitz kosten würde ....

Belichtung:
Available Light: Hier gilt genau das, was L*A*B für M42 Objektive schon gut zusammengefasst hat. Da eine externe Belichtungsmessung für Makros nicht infrage kommt, empfehle ich die "Referenzblende" in Verbindung mit der Zeitautomatik der SIGMA ..... und so geht's

Altobjektiv montieren (vgl. Ausführungen von L*A*B)
Referenzblende einstellen.... (diese Blende wird dem Belichtungsmesser "vorgegaukelt") Kamera auf "A" (Zeitautomatik) schalten.

SD9 Blende 5,6
SD10 Blende 2,8
SD14 Blende 1,0

Die SD wird nun automatisch "korrekt" belichten (Korrekturen können wie gewohnt vorgenommen werden.

Blitzbelichtung:

SD auf "M" manuell schalten. Als Verschlusszeit zunächst

SD9: 1/180s
SD10: 1/200s
SD14: 1/200s

einstellen. Diese sind die jeweils kürzest möglichen Blitzsynchronverschlusszeiten für die jeweiligen kameramodelle. Wer kürzere Zeiten einstellt, riskiert, dass er den Verschlussvorhang "verewigt" ansonsten sind die Verschlusszeiten zunächst mal "wurscht", da ja der Blitz die Belichtungszeit macht!

So, nun je nach "Makroblitz" eine geeignete "Computerblende" für eine definierte ISOzahl, die natürlich auch an der SIGMA eingestellt sein muss, am Objektiv einstellen und eine Testaufnahme machen.....

Beispiel: Ich schaue mir die Tabelle auf meinem Blitz an, und entnehme dieser, dass z.B. bei ISO 100 und Blende 5,6 der Blitz im Bereich von z.B. 0,3-3,5m automatisch belichten kann... (das zurückfallende Licht wird dann von einer Photozelle am Blitz erfasst und regelt die Blitzleistung passend .....

Testaufnahme: Nochmal: ISO 100 an der Kamera eingestellt Computerblende 5,6 am Blitz, am Altobjektiv (und an der Kamera) eingestellt .... jetzt sollte die Testaufnahme korrekt belichtet auf dem Display erscheinen. Die Belichtung macht jetzt NUR der Blitz ... die Verschlusszeit der Kamera spielt keine Rolle!! Sollte es zu einer leichten Unterbelichtung kommen .... dann die Blende etwas mehr öffnen .... bei leichter Überbelichtung, die Blende etwas schließen .... bis es passt.

Blitzen, unter Einbeziehung des Umgebungslichtes .....

Nun ist so eine reine Blitzbelichtung nicht immer das Mittel der Wahl, weil der Hintergrund .... also alles, was dann nicht vom Blitz erfasst wird, total unterbelichtet wird. Diese Bereich werden dann absolut schwarz abgebildet.
Wichtig: Für die korrekte Blitzbelichtung würde es reichen, die richtige Computerblende am Objektivring einzustellen ... es ist dann "wurscht", was die Kamera denkt .....
Wenn wir aber die Wirkung des Umgebungslichtes mit Hilfe des Belichtungsmessers abschätzen wollen, dann muss die SIGMA wissen, was wir am (manuellen) Objektiv eingestellt haben!!! Da die Kamera das Objektiv aber nicht "abtasten" kann, müssen wir dieselbe Blende auch am Blendenring der Kamera einstellen (oberes Display zeigt den Wert an!)

Wir tippen dann den Auslöser an ... Im Sucher steht unsere manuell eingegebene Belichtung z.B. 5,6 1/180s (-3) Wichtig ist nun die (-3) die sagt uns nämlich jetzt, dass das Umgebungslicht mindestens 3 Belichtungsstufen unterhalb der Blitzbelichtung liegt .... folglich absolut unwirksam bleibt!!

Durch Verlängern der Verschlusszeiten lässt sich nun dieser Abstand verringern. Ich sag mal z.B. 5,6 1/60s (-1) würde bedeuten, dass das Umgebungslicht nun ca. eine Belichtungsstufe unterhalb der Blitzbelichtung liegt. Nach meinen Erfahrungen sind Werte zwischen (-0,5) und (-1) ideal. Der Blitz wirkt nun "aufhellend".

Soooo .... das hört sich kompliziert an, ist aber mit etwas Übung wirklich eine einfache Geschichte.



8429.jpg



Hier mal eine Photomontage im Makrobereich ..... natürlich habe ich die Fliege und den Nagel separat abgelichtet und das Ganze dann "zusammengebaut" .... das war richtig Arbeit ....

Wer Interesse an der Sache gekriegt hat und das jetzt so nicht verstehen kann oder weitere Fragen hat .... kein Thema ... erkläre ich alles gerne .... bitte dann posten!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Klaus-R schrieb am 05. Dezember 2007 - 16:50 Uhr:

'bitte dann posten! '

aber Hallo
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Klar mach weiter! Und wenn jetzt die ganzen vielen Leser Deiner wirklich sehr guten Beiträge auch mal wenigstens ein "toll" posten würden, wäre das auch eine nette Sache...
 
Hallo Klaus-R,
auch wenn ich beruflich viel unterwegs bin, so lese ich gerade Deine Berichte mit großem Interesse, wenn es mir wieder möglich ist. Glaube dem Mod ruhig wenn er schreibt, daß viele Deine Berichte lesen.

Liebe Grüße
aus dem hohen Norden

Jörg
 
Hallo zusammen .... und weiter geht's mit den "preiswerten" Makros .... wobei "preiswert natürlich immer relativ ist. Ich will hier gar nicht so tun, als wenn ich mir den "preiswerten" Kram mal eben so nebenbei gönnen könnte ... das ist nicht so. Ich hab mir meine SIGMA Sachen schön Stück für Stück zusammengesucht.
Dennoch denke ich, dass ich hier wirklich den preiswertesten Weg zu hochwertigen Makroaufnahmen aufzeige.....

Ich fasse nochmal kurz zusammen:
-Problem Tiefenschärfe-
(eigentlich Schärfentiefe aber ich kenn's nu mal so)

Die Tiefenschärfe hängt von drei Faktoren ab. Blende / Brennweite / Abbildungsmaßstab und zwar quantitativ so:
-----------------------------------------------------------------------
Je größer die Blendenöffnung (je kleiner also die Blendenzahl) desto geringer die Tiefenschärfe / je größer die Brennweite, desto geringer die Tiefenschärfe / Je kleiner der Abbildungsmaßstab, desto geringer die Tiefenschärfe.
----------------------------------------------------------------------

Nun kann man natürlich geringe Tiefenschärfe oft auch gut zur Bildgestaltung verwenden .... bei Makroaufnahmen ist Tiefenschärfe aber fast immer Mangelware. Besonders bei meinen Insektenmakros wäre bei Available Light Aufnahmetechnik und so notwendiger Offenblende der Makrooptik schnell Feierabend mit der Chance, auch nur eine Fliege mal komplett scharf abbilden zu können. Bei einer Libelle hat man, wenn sie z.B mal "diagonal" ins Bild soll, gar keine Chance mehr.

Blitzen schafft das notwendige Licht, um stark abblenden zu können, das hatte ich oben ja schon demonstriert.... und damit soll's auch jetzt weitergehen.

Gutes Blitzlich - das hatte ich geschrieben - kommt immer irgendwie schräg von der Seite oder - wie ich's gemacht hatte - schräg von oben. der Vorteil war ja, dass der hässliche Schlagschatten wegfällt, und diese ekeligen blitztypischen Überstrahlungen unterbleiben. Ferner erreicht man, dass der Blitzschatten "natürlich" fällt, wie z.B. Sonnenlicht auch.

Jetzt gibbet aber auch noch die Möglichkeit, absolut schattenfrei zu blitzen, und das klappt mit solch einem Gerät ... einem Ringblitz, mit dem ich gerade mal einige Demoaufnahmen gemacht habe

8436.jpg



Sooo, das isser also! ein sehr alter SOLIGOR AR-30-T Computerringblitz, den ich, wie so viele Photosachen, gebraucht bei einer Online-Auktion ersteigert habe.

Natürlich geht damit kein TTL aber das brauch ich auch absolut nicht. Überlegt man sich, dass der SIGMA-Systemringblitz mit gut 400,-€ dabei ist, dann kann man umso leichter auf den TTL-Quatsch verzichten. (Natürlich ist der EM-140-DG ein toller Blitz....)
Wie bei allen alten Blitzgeräten ist es wichtig, dass die Zündauslösespannung unter 25V liegt. Ich habe 6,5V gemessen, damit liegt er auf modernem Niveau! Vorne am Blitzring sieht man einen roten "Kringel" das ist die Photozelle, die das reflektierte Licht misst, und die Blitzleistung bezogen auf eine von vier möglichen Computerblenden regelt ....

Wer das nicht versteht (was z.B. eine "Computerblende" ist usw... kein Thema, bitte posten .... ich erkläre das gerne alles separat!)

So ... und jetzt gucken wir doch einfach mal, was mit dem Ding so geht, und was damit nicht geht .....


8437.jpg



Hier habe ich mal ein Engelchen auf Wolke 7 geblitzt ....
Nun Zunächst mal shen wir, dass es wirklich keine Schatten gibt. Das Blitzlicht kommt weich und diffus von allen Seiten. Reflexe sind minimal und sogar auf dem hochglänzenden "Heiligenschein" kommt es nicht zu ausgefressenen Lichtern .... allerdings ... weniger schön ist es, dass es zu einem raschen Lichtabfall im Hintergrund des Photos kommt. Dieses Problem tritt bei der Arbeit mit der Blitzschiene und dem Blitzen von schräg oben nun gar nicht auf.
ABER: Wir photographieren ja mit SIGMA RAW ... und da gibbet ja diese wuderbare Fill Light Funktion .... etwas mehr Fill Light also ... etwas weniger Belichtung dafür ... und das Problem war einmal eines...

Nu siht's soo aus:
8438.jpg


So .... muss kurz unterbrechen, ich schreibe nachher weiter!
 
So ... bin wieder da ...

Jetzt ist der Hintergrund des Photos per EBV besser ausgeleuchtet ... der Ringblitz jedenfalls leistet das nicht!

Nun mag die Tiefenschärfe "gering" erscheinen ... sie ist es NICHT. Bezogen auf den Abbildungsmaßstab ist die Tiefenschärfe sogar reichlich .... ich habe hier schon bis auf Blende 16 abgeblendet.

Ich will hier mal zeigen, was Abblenden bringt.

Die folgende Aufnahme habe ich mal mit (Computer)Blende 11 gemacht:



8445.jpg


Die nächste Aufnahme dann mit Blende 22:

8446.jpg




Den Fokus habe ich bei beiden Aufnahmen auf die Augen gesetzt.

Beide Aufnahmen habe ich natürlich mit Fill Light "ausgeleuchtet", sonst wäre auch hier ein Lichtabfall im hinteren Bildbereich deutlich zu sehen gewesen.

Ich hatte leider nicht mehr die Zeit, mit voller Blitzleistung zu experimentieren, ich habe aber schon getestet, dass man bei diesem Aufnahmeabstand, voller Blitzleistung und ISO 100 bis auf Blende 38 abblenden kann .... dann wäre die Figut komplett scharf abgebildet. Man könnte dann auch ruhig den Fokus weiter nach hinten setzen, um die gewonnene Tiefenschärfe voll auszunutzen.

Hier mal ein Beispiel für Blende 32 mit dem selben Objektiv (SIGMA 28-80mm 3,5-5,6 MAKRO HF)



8447.jpg


Das Photo entstand ebenfalls mit der SD9 und ISO 400 bei voller Blitzleistung u. (wie gesagt Blende 32). Geblitzt hatte ich hier mit dem kleinen METZ an der Blitzschiene s.o.. Es gibt KEINE andere Möglichkeit, die Libelle komplett scharf abzubilden!

Zum Vergleich mal ein Available Light Makro, das ich mit einem 50mm Revuenon Altglas an Zwischenringen bei Blende 4 aufgenommen habe ... man beachte, das kann auch Blende 1,9!

8448.jpg


Nun .... -wie man sieht- ist hier praktisch keine Tiefenschärfe vorhanden. Die geringe Tiefenschärfe ist aber durchaus gewollt, hat hier eine "freistellende" Wirkung. Die Lichtstimmung hätte ich hier mit "Blitzen" absolut zerstört. Das Tolle an so einer DSLR ist ja, dass man die Wirkung der Beleuchtung so ungefähr zumindest am Display der Kamera abschätzen kann .... man kann also sehr schnell Erfahrungen sammeln und auswerten. Die ganze Wahrheit bringt dann natürlich der Monitor ....

Einen hab ich noch ....
So ein Ringblitz macht Spaß!
Ich hatte mal gelesen, dass man mit so einem Ringblitz gaaanz schnell und unproblematisch toll ausgeleuchtete Portraits machen können sollte ....natürlich hab ich's ausprobiert und .....
Wie man wohl sieht ...
Das Photo entstand "ruck-zuck" aus der Hand, ohne Studioblitzanlage zum "Wegleuchten von Schlagschatten und Vermeiden von hartem Licht"

Sieht das aus wie eine Blitzaufnahme?? Das Licht ist weich ... den hässlichen Schlagschatten gibbet nicht! Natürlich können rote Augen entstehen, weil ja direkt auf der optischen Achse geblitzt wird ....
Kein Thema sage ich .... das haben wir in 10s mit jeder besseren Bildbearbeitung "repariert" .... ein Schlagschatten lässt sich nicht mal eben so fixen!!! Ein weiterer Vorteil!!! Der Blitzreflex liegt genau mittig in den Augen, was den "Geradeausblick" bringt. Ich werde solche "ruck-zuck" Portraits bestimmt noch öfter machen!

Der Ringblitz hat tatsächlich auch einen "Normalmodus" neben dem "Makromodus" und lässt sich auch wie ein "normaler" Blitz einsetzen. Dabei hat er mit Leitzahl 14 bei ISO 100 immerhin mehr Leistung als der Aufklappblitz meiner SD14.

8449.jpg


Fazit:

Ringblitz:
So ein Ringblitz ist 'ne tolle Sache. Wenn es wirklich düster ist, lässt sich ein Fokussierlicht zuschalten .... sehr hilfreich!

Natürlich kann auch er nicht alles, aber vieles (s.o.).

Objektive:
Ich hab's ganz oben schon erwähnt ... Das genannte 80er Makro ist eine tolle und extrem günstige Optik für sehr viele Makros. Wie man ganz extreme Sachen (bis zur Blattlaus) preiswert hinkriegt, habe ich ja oben geschrieben .....

Kameras:
Alle SIGMAs sind allerbestens geeignet! Wer die Auswahl hat, dem würde ich die SD9 empfehlen. Ihr TypI Sensor hat die gleiche Auflösung wie der Sensor der SD10 aber eine noch bessere Eingangsdynamik und noch etwas mehr Zeichnungsreserven in den Spitzenlichtern, als die anderen beiden Modelle. Im Sommer hatte ich die SD9 immer Makro-Griffbereit montiert.

Nu freu ich mich auf die kommende Makrosaison und gute Ergebnisse (auch) mit dem SOLIGOR AR-30-T.

Grüße und schöne Makros

Klaus

P.S. Über Fragen oder Anregungen würde ich mich sehr freuen!
 
Hallo zusammen,
... und da bin ich (schon) wieder ....

Ich möchte zum Thema Makro-Blitzaufnahmen noch zeigen, welche Rolle Blitz- und Umgebungslicht auf das Bildergebnis haben, und wie man das schön abstimmen kann, denn gerade ohne TTL- "Unterstützung" muss man sich sehr bewusst mit diesem Thema auseinandersetzen ..... also:

Die Motive sind Eiskristalle .. Juchhu! Ich schau aus dem Fenster ... sieht toll aus heute!! Überall Eiskristalle ... SD9 / 28-80er Makro / Ringblitz und los!

So .. zunächst mal eine reine Blitzaufnahme:



8470.jpg


SD9 auf (M) Verschlusszeit auf 1/180s Blitz auf Computerblende 22 bei ISO 100

Jetzt schalte ich die SD9 aber nicht auf ISO 100, sondern aud ISO 400, um noch weiter abblenden zu können .... ich kann so Blende 32 verwenden ... der Blitz arbeitet automatisch!

eigentlich ist das eine Tageslichtaufnahme, sie sieht aber wie eine Nachtaufnahme aus, weil das Tageslicht total "überblitzt" wurde. Die Belichtung rührt also jetzt zu 100% vom Blitzlicht her, das Umgebungslicht spielt keine Rolle. Das Bildergebnis wirkt zwar interessant, aber doch ziemlich unnatürlich/künstlich. Man könnte das Motiv natürlich jetzt sehr einfach freistellen ... z.B für eine Photomontage und über einen anderen Hintergrund legen ... nun ich mag Photomontagen nicht sooo sehr ... für mich sind Photos immer noch Abbilder einer Realität.

Das andere Extrem: Available Light!


8471.jpg


Tja ... da ging nicht viel! Das Tageslicht ist mäßig heute, der Himmel bedeckt ... absolut kein schönes Licht! ISO 400 ist zwingend erforderlich, um das Photo bei 80mm Brennweite nicht zu verwackeln. Die Optik muss auf Offenblende 5,6, sonst geht gar nichts. Wie man sieht ... Tiefenschärfe gibbet nicht ... wie man den Fokus auch setzt, er sitzt irgendwie falsch ... die Farben sind flau ... jegliche Kontrastanhebung macht's nur noch schlimmer, dann saufen nämlich die Schatten ab und die Lichter fressen total aus ... ich find's unbefriedigend.

Das Photo kann jetzt auch mal dazu dienen, aufzuzeigen, wie unwichtig hohe Lichtstärke bei Makroobjektiven eigentlich ist!!! Wenn ich hier bei Blende 5,6 schon keinerlei Tiefenschärfe mehr "genieße", wie soll's dann bei Blende 2,8 noch werden??

Mischlicht:


8472.jpg


Soo ... jetzt zeige ich die gleiche Aufnahme mal mit Mischlicht!


Der Vordergrund wird jetzt vom Ringblitz ausgeleuchtet! Ich habe wieder ausreichend Tiefenschärfe, weil ich die Optik bei ISO 200 hier auf Blende 22 abblenden konnte. Die Blitzbelichtung ist so kurz, dass die Aufnahmne ohne Verwackelungsproblematik aus der Hand geht!

Der Hintergrund kriegt jetzt dadurch Umgebungslicht, dass ich die Verschlusszeit der SD9 auf 1/10s verlängert habe. Oben hatte ich ja erklärt, wie die SDx nun im Sucher den "Stand" des Umgebungslichtes anzeigt. Bei dieser Aufnahme lag es bei (-1,5) ... also 1,5 Belichtungsstufen unterhalb der Blitzbelichtung.

Jetzt muss man aber "höllisch" aufpassen!!! Bei 1/10s Belichtungszeit liege ich absolut im Verwackelungsbereich!!! Gewinnt nun das Umgebungslicht die "Überhand" über das Blitzlicht, dann erhalte ich Doppelkonturen als Verwackelungserscheinung, obwohl diese Problematik ja beim Blitzen sonst zu vernachlässigen ist! Noch mehr Tageslicht ging also heute bei dem schlechten Umgebungslicht nicht. Wenn man gaaanz genau hinsieht, dann erkennt man schon ganz leichte Verwackelungsfähnchen an den Eiskristallen, die auf das Tageslicht gehen.

Die Aufnahme ist also kein wirklicher "Volltreffer" Man hätte jetzt nur die Möglichkeit, auf etwas Tiefenschärfe zu verzichten, z.B mit (Computer)blende 11 zu arbeiten, um so auf eine kürzere Kameraverschlusszeit zu kommen ... außerhalb der Verwackelungsgrenze. Ein Stativ bringt hier nicht wirklich was, da die Pflanzen sich in jedem Luftzug bewegen!

Hier noch zwei Beispiele für Mischlicht:

8473.jpg


8474.jpg



Wäre toll, wenn Ihr auch mal Lust auf Makros bekommt! Vielleicht gibt's hier im Forum ja auch noch andere "Makrographen", die uns ihre Bilder zeigen und ihre Tricks verraten??!

Einen habe ich noch .....

Natürlich ist die Makrophotographie ein Kamerahersteller-übergreifendes Thema ... aber ... ich bin immer wieder begeistert, wie toll sich gerade die Foveon Raws auch in diesem Bereich aussteuern und abstimmen lassen. Es ist oft so, dass ich von derselben Aufnahme mehrere RAW-Auswertungen abspeichere, weil es mehrere richtige "Entwicklungen" zu geben scheint!
Das geht mit SIGMA wirklich klasse!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
tja Klaus,

was soll ich sagen - Klasse Artikel.

Habe letzten Sommer ein wenig mit Makros angefangen (Sigma 180 mm) - die Ergebnisse waren Dank Tageslicht wenig begeisternd. Diesen Winter habe ich einige MF Optiken adaptiert und mir nun ein wenig Altglas und einen vernünftigen Balgen zugelegt. Als nächstes wird ein wenig mit dem Ringblitz geübt und nach Deinem Bericht, ein normaler Blitz mit Blitzschiene angebastelt. Das Teil gefällt mir ausgesprochen gut.

Mal sehen ob die Makros nächstes Jahr mehr begeistern.

Gruß Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,
da hast Du bestimmt den richtigen Weg eingeschlagen!!! Ein M42-Balgengerät habe ich natürlich auch ... lässt sich bestens an der SD verwenden!

Im Grunde lassen sich auch mit AL schöne Makros machen .... aber eben nur bei optimalen Lichtverhältnissen, die man selten bzw. fast nie antrifft. Mit der Blitztechnik kriegst Du schneller und bei jedem Umgebungslicht schöne Ergebnisse hin. Du bist vom Umgebungslicht unabhängig .... musst es also nicht so akzeptieren, wie es ist, sondern kannst dir Deine Beleuchtung selber gestalten.

180mm ist für Makros schon eine ziemlich lange Brennweite! Da brauchst Du einen Blitz allein schon deswegen, um Verwackelungen auszuschließen. Ansonsten ist 1/200s die kürzest mögliche Verschlusszeit aus der Hand. Ein weiteres Problem ist die extrem geringe Schärfentiefe bei solchen Brennweiten im Makrobereich. Sinn macht's natürlich dann, wenn Fluchtdistanzen einzuhalten sind. Wenn machbar, empfehle ich 50-80mm Brennweite.

Übrigens .... weiß gar nicht, ob ich's geschrieben habe... Insekten und Reptilien stören sich am Blitzlicht überhaupt nicht! Säugetiere und Vögel schon .... die lassen Dich aber eh nicht auf Makrodistanz ran ... das geht dann wieder anders!

Stell doch mal Bilder ein!

Schön, dass dich das Thema auch interessiert...

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Hallo Klaus-R,

Deine Bilder sind wirklich alle erste Sahne...bin begeistert!!!

Gruß Luiz
z04_sabber.gif
}
 
Hallo Luizao,

diesen Beitrag hatte ich total übersehen, weil ich da für 'ne Woche mal kein Internet hatte (musste ablichten gehen)!

Wenn Du an Mkros und der Aufnahmetechnik interesse hast, dann steig einfach mit ein!!!! :z04_bier01:

Ich habe vor 1,5 Jahren damit angefangen und brauch dringend Unterstützung! Die SIGMAs sind unglaublich gute Kameras für "Makrographie"


Grüße und lasst uns diesen Thread weiterführen!!! Ich will auch dazulernen!

Klaus
 
Hallo Klaus-R,

ausser der Sigma SD 14 mit dem Sigma 18-200 mm Os besitze ich momentan noch keine weiteren Brennweiten um eventuell im Makro bereich einzutauchen!
Zu Analog-Zeiten mit der Contax RTS II und dem Tokina-Makro 2,5 90mm
habe ich auch gerne Makro Aufnahmen gemacht von Pflanzen und Insekten.
Werde sobald ich etwas Zeit habe mit meiner neuen Kamera gekauft am 27.12
versuchen im Nahbereich Bilder zumachen und werde mich dann wieder melden.


Gruß Luis
 
...
Zu Analog-Zeiten mit der Contax RTS II und dem....

Hurra! ein weiterer Contax-Jünger unter uns...:z04_carrot:

Ich frage mich manchmal, wo die alle in Deutschland versteckt sind. Unser Contax Forum ist ja eher dünn besiedelt...

Willkommen hier im Forum und viel Spaß mit Deiner Sigma SD14!
 
Klaus, brauch mal Deine Meinung

War heute mal wieder mit dem Makro unterwegs und bin letztendlich unzufrieden mit den Ergebnissen - Schärfentiefe.

Die Sigma Makros kann ich letztendlich bis f22 abblenden, f32 leidet die Qualität (zumindest beim 180) deutlich. Jetzt hab ich mir aber ein Motiv in den Kopf gesetzt, bei dem ich gerne ca. 5 cm aufwärts Schärfentiefe hätte (bei 1:1). Mit einem normalen Makro oder mit Balgen (da wirds mit der Blende ja noch kritischer) kaum machbar. Mir fällt nur Scheimpflug ein ?
Also einen TS Balgen mitschleppen, Mittelformat Makro (wegen dem Bildkreis bei TS), dazu ein Stativ - sonst wird das mit dem Einstellen nix. 1/2 h die Optik verschwenken und scharf stellen, Aufnahme blitzen. Eigentlich eher ein Studioaufbau!

Fällt Dir zu mehr Schärfentiefe irgendwas anderes ein wie Scheimpflug ?
Ich fürchte fast nein !?
 

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Hallo Eyvindur,

... also das ist so ....

ZUSAMMENHÄNGE:

Die Schärfentiefe (eigentlich das richtige Wort .... ich sage aber immer Tiefenschärfe) folgt den folgenden Gesetzmäßigkeiten:

Die Tiefenschärfe wird um so geringer, je größer die Blendenöffnung (je kleiner also die Blendenzahl), je länger die Brennweite und je extremer der Abbildungsmaßstab ist.... so das ist noch einfach zu verstehen (nur drei Faktoren) ..... ABER ...

Wenn jetzt noch Überlegungen zum "Blickwinkel" einer Kamera dazukommen .... und das muss ... dann wird's komplizierter.

Wir z.B. arbeiten mit sog. Cropkameras ... das heißt der genutzte Bildkreis einer Optik ist kleiner als bei z.B einer 35mm Kleinbildkamera. Wenn wir also ein 50mm Objektiv verwenden, dann haben wir exakt die "Kleinbild-Tiefenschärfe" der 50mm Optik aber nicht deren Blickwinkel ..... bezogen auf das Kleinbild haben wir ca. ein 80mm Objektiv.

Was bedeutet das nun?

Eine APS-C DSLR Kamera bietet einen Tiefenschärfengewinn bei gleichem Blickwinkel der Optik (NICHT BRENNWEITE!!) von ca. einer Blendenstufe. Eine APS-C DSLR hat also verglichen mit einer Vollformatkamera eine deutlich größere Schärfentiefe. Besonders im Makrobereich bietet das im Vergleich mit dem Vollformat erhebliche Vorteile.

Eine Mittelformatkamera geht also in Sachen Tiefenschärfe in die absolut falsche Richtung, weil sie einer APS-C Kamera gegenüber um ca. 2 Blendenstufen im Nachteil ist. (Immer auf den Blickwinkel bezogen NICHT auf die reale Brennweite.)

ERGO: Wenn weiteres Abblenden nicht mehr drin ist, Du mit der Brennweite durch einen Objektivwechsel nicht mehr runter kommen kannst, dann gibt's nur noch eine Möglichkeit .... Du verwendest eine Pocket!

Das ist jetzt kein schlechter Witz, sondern Logik! Die PocketCams haben winzige Bildsensoren und bieten daher bei einer Vergleichsbelichtung die größtmögliche Tiefenschärfe überhaupt. Natürlich musst Du dann bei der generellen Abbildungsleistung Abstriche machen! Ich habe z.B. die Dokumakros vom "Balgenbasteln" mit meiner Polaroid X530 (Foveonbildsensor) gemacht. Die haben eine respektabele Tiefenschärfe bei vglw. großen Blendenöffnungen.

ALTERNATIVE:

Bei statischen Motiven gibt's für sowas einen einfachen EBV-Trick ....

Du schmeißt Deine Sigma auf ein ordentliches Stativ, schaltest den AF aus und machst mehrere Photos mit jeweils leicht versetztem Fokus! Mit einem "Kopierstempel" baust Du dann Dein Photo aus den Einzelaufnahmen zusammen, indem Du einfach die jeweils scharfen Bildbereiche "rübermalst" so kannst Du beliebige Tiefenschärfe "basteln". Das habe ich schon mehrmals so gemacht .... das sieht hinterher keiner!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Ja, was ich mit den Tonwerten bei HDR mache ließe sich auch auf die Schärfentiefe anwenden, ist aber eine Menge Arbeit am Computer und setzt absolut statische Motive voraus - mal ausprobieren. Ansonsten wohl doch mal Scheimpflügen - mindestens genau so viel Arbeit ..... smile

Wenn ich Ergebnisse habe stell ichs mal ein, zunächst aber Basteln - allerdings ist die SA immer noch in der Postumlaufbahn

Gruß
 
Hallo zusammen,

ich hätte da mal ne Frage:

Ich habe bei ähnlichem Aufbau mit meinen manuellen M42 Objektiven immer das Problem, daß ich eigentlich nicht aus der Hand fotografieren kann - um Einen kann ich die Kamera nicht so exakt ruhig halten, mal grundsätzlich nicht :-), zum Anderen muss ich bei offener Blende den Fokus festlegen, und dann Abblenden. Auch das bekomme ich nicht hin, ohne dabei signifikant die Kameraposition zu verändern.

Da in diesem Thread eine Reihe von Motiven wohl freihand geschossen sind - wie macht ihr das bei manuellen Objektiven, insbesonders mit der Abblenderei?

Viele Grüße,
Reinald
 
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