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Moin zusammen

ReinerW

Mitglied
Mitglied seit
22 Feb 2023
Beiträge
8
Kurze Vorstellung - ich bin fast 75 Jahre alt, war hauptberuflich Lehrer, habe aber mehr als 40 Jahre als freier Fotograf für die WAZ gearbeitet und genauso lange den Handballbundesligisten TuSEM fotografisch begleitet. Nach ein paar Semestern Fotografie-Studium bestanden halt meine Eltern darauf, dass ich etwas 'Vernünftiges' studiere, aber die Fotografie hat mich nie losgelassen. An Kameras hatte ich alles, was man sich vorstellen kann. Angefangen mit einer Lochkamera als kleines Kind ging es dann über Voigtländer, Minolta, Agfa zur ersten Spiegelreflex, einer Praktika. Dann kamen Chinon, Nikon bis zur F2AS, parallel dazu Mamiya RB 67, Hasselblad, Zenza Bronica und einiges mehr an analogen Kameras. Filmentwicklung war Routine, Material aus Kostengründen Meterware. 2000 ging es dann in die digitale Welt mit der Nikon D1, 2004 wechselte ich zu Canon, weil die Bildqualität einfach besser war - inzwischen ist das ja ein ständiges Kopf an Kopf Rennen.
Meine letzten Canons waren die Canon 1DX Mark IV, die wurden mir aber zu schwer. Ich stieg 2017 um auf Lumix G9, wechselte dann zur Sony A7 III R. Die habe ich im Januar verkauft. Als Immer-Dabei-Kamera habe ich schon länger die Sony RX 100 VII und seit neuestem die Sony RX 10 IV - natürlich im Bewusstsein der schlechteren Qualität gegenüber dem Vollformat.
Vor einer Woche traf ich einen Uraltfreund wieder, und der hatte im Schrank eine gepflegte Canon A1 mit den beiden L-Objektiven 3,5 / 24-35 und der Sahneoptik 1,2 /85.
Und da packte es mich wieder. Filme, Entwickler, Fixierer, Netzmittel und Filmdose stehen jetzt im Schrank und warten auf den ersten Einsatz.
Bin gespannt, ob sich die Konzentration auf das eine Motiv wirklich so positiv auswirkt, wie ich es mir vorstelle. 36 Aufnahmen, deren Ergebnis man erst nach Stunden der Anspannung sieht gegenüber der unbegrenzten Zahl digitaler Fotos, deren Misslingen man sofort ohne zusätzliche Kosten und Zeit revidieren kann.
Mal sehen.
Lieben Gruß
Reiner
 
Moin Reiner,
willkommen in unserer illustren Runde.
Die meisten von uns sind hauptsächlich digital unterwegs, einige pflegen aber auch die analoge Seite.
Hast Du vor, Deine analogen Bilder zu digitalisieren und uns zu zeigen? Das fände ich spannend.
 
Klar habe ich das vor. Ich habe hier 15 randvolle Ordner mit Negativen von 1966 bis 1999, viele davon schon digitalisiert. Leider fehlt ein großer Teil, weil wir 2000 einen heftigen Wasserschaden in der Redaktion hatten, der viele der damals noch aufgerollt gelagerten Filme zerstört hat.
Meine Filme digitalisiere ich, indem ich sie abfotografiere.
Ich benutze dafür ein uraltes Novoflex Balgengerät, einen Vorsatz von Novoflex, um die Negative zu halten und eine digitale Leuchtplatte, die ich mir vor ein paar Tagen geholt habe. Früher habe ich das mit der Canon 1DX und einer Blitzanlage gemacht, aber diese Sachen habe ich verkauft.
Jetzt benutze ich eine Sony Alpha 7r (r wegen der 36 Megapixel), die ich ebenfalls vor ein paar Tagen sehr günstig bei Ebay fand.
Auf den Bildern siehst Du den Aufbau (steht im unaufgeräumten :) ) Keller.
230222-digitalisieren-002.jpg
230222-digitalisieren-001.jpg
 
Herzlich willkommen und viel Freude hier im Forum.
 
na, dann mal Willkommen. Das kann ja spannend werden.
 
Ein herzliches Willkommen, ich bin gespannt auf Bilder!

Viele Grüße
Christiane.
 
Willkommen im Forum, Reiner.
Ich hoffe auf regelmäßigen und kompetenten Input, gern bebildert.

Grüße
Andreas
 
Tja, erster Film mit der neuen alten Canon A1 belichtet, entwickelt, digitalisiert. Bin zufrieden, vor allem, dass nach 25 Jahren auch Entwicklung mit allem Drum und Dran noch problemlos funktionieren.
Aber: Da ist ein Phänomen, das ich mir nicht erklären kann. Ist bei Digitalen Dreck auf dem Sensor, bleibt er, bis Du ihn entfernst, aber ich habe auf jedem Negativ ein kleines Haar, das irgendwo mitten in der Kamera beim Verschluss hängen muss. Form und Lage verändern sich nicht. Auf dem Foto im weißen Kreis.
Hat dafür irgendjemand eine Erklärung?

230304-a1-ratingen-015-01.jpg
 
Ich glaube, ich habe die Lösung selbst gefunden. Da der Strich dunkel ist im Negativ, kann das doch eigentlich nur eine Macke im Verschlussvorhang sein, die Licht durchlässt, oder?
 
Wenn man blöd ist. Die Fluse ist auf dem Sensor der A7. Sorry, dass ich Eure Zeit gestohlen habe!
Gruß
Reiner
 
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