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MS Photoeditor

admin

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15 Mai 2002
Beiträge
5,230
FYI

bei einem defekten backup während des Serverumzuges sind heute eine handvoll postings verloren gegangen.

Wir fügen diese jetzt manuell nachträglich ein:

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Veröffentlicht von Martina Nolte (Martina) am Dienstag, 24. Mai 2005 - 16:03 Uhr:

Hallo!

Ich habe eine Frage, bei der hoffentlich nicht alle die Hände über dem
Kopf zusammenschlagen:

Was geht verloren (außer den detaillierten Nikon-Bildinformationen zur
Nachbearbeitung), wenn ich ein Foto ohne Bearbeitung mit dem Microsoft
Photoeditor abspeichere?

Ein 1,5 MB-Bild hat dann nur noch festplattenschonende 200 - 280 KB...

Gibt es später auf dem Ausdruck/Abzug Verschlechterungen? (soweit ich
erkenne, bleiben Auflösung und Größe gleich)

LG
Martina
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Veröffentlicht von sebbeck (Sebbeck) am Dienstag, 24. Mai 2005 - 17:27 Uhr:

hi,
ersteinmal ist das kein ernstzunehmendes programm und zweitens ist es
nicht möglich das bei einer verkleinerung die auflösung beizubehalten
bzw die auflösung evt schon aber nicht die qualität das wirst du bei
100% ansicht feststellen oder bei größeren ausdrucken da die jpg
kompression erhöt wird und dabei schnell artefackte sichtbar werden
.wieso nutzt du überhaupt diese programm?probier mal gimp 2.0 das ist
völlig kostenlos und kann von seinen funktionen her eigentlich mit
photoshop cs mithalten ist nur nicht ganz so "bedienerfreundlich"
google einfach mal danach.
hoffe dir geholfen haben zu können.
mfg
sebbeck
 
Hallo Sebbeck!

Wenn die Bildqualität im Ausdruck nicht darunter leidet, reicht mir der Photoeditor aus zwei Gründen:
Es geht viel einfacherer und schneller, mal eben einen Bildausschnitt freizustellen, als mit Photoshop (allein, bis die 'zig Features geladen sind...
crazy.gif
).
Mehr an "Bildbearbeitung" mach ich normalerweise nicht.

Und: Wenn ich ein Foto mit dem Photoeditor ohne Bearbeitung speichere, spare ich enorm viel Speicherplatz auf der Platte.

Photoshop zeigt anschließend dieselbe Auflösung und Bildgröße an. Anscheinend fehlen nur die Detailinfos (Kamera, Objetkiv, Brennweite, Motivprogramm usw.). Jedenfalls soweit ich das nun auf den ersten Blick erkennen kann. Aber vielleicht geht auch was wichtiges verloren? Farbpalette? Oder doch Schärfe im Ausdruck?

LG
Martina
 
hi,
wenn du die bilder so weit verkleinerst dann,
stellt das prog. die jpeg kompression viel höher ein das wirst du vielleicht bei kleinen ausdrucken nicht
merken aber bei größeren wirst du es feststellen.wenn du photoshop oder so hast dann stell das verkleinerte bild mal auf 100% ansicht da siehst du im vergleich zum normalen bild auch den unterschied.
wenn du also immer nur kleine ausdrucke machst ist es eigentlich egal falls du aber einmal auf die idee kommst das du ein bestimmtes bild mal größer drucken oder ausbelichten lassen willst dann geht das leider nicht mehr weil die qualität dann unansehnlich ist.
mußt es dir also vorher überlegen.
mfg
sebbeck
 
Hm, nu wüßt ich's ja gerne genau. Ich hab mal zum Vergleich ausprobiert (Die Original-Bildgröße = 3008x2000 Pixel, 25,47x19,93 cm, 300 Pixel/Zoll):

Den gleichen Ausschnitt vom Original einmal in Photoshop erstellt (88 KB). Die Auflösung gestiegen von 300 auf rd. 500 Pixel/Zoll! Wie geht das?

Dann das Original mit dem MS Photoeditor neu gespeichert und in Photoshop den Ausschnitt freigestellt (79 KB). Die EXIF-INfos sind weg.
Auch hier Auflösung rd. 500.

Als drittes den Ausschnitt mit dem MS Photoeditor freigestellt und dann gespeichert (18 KB). Auflösung auf 300 gebleiben. Ist DIES der entscheidende Effekt?

Hier die Ergebnisse (alle 100%).

65733.jpg


65734.jpg


65735.jpg


Großartige Unterschiede sehe ich nicht. Ich hab den Verdacht, dass ich hier irgendwas ganz Grundlegendes noch nicht verstanden habe.


LG
Martina
 
Ah, in Irfanview finde ich einen entscheidenden Unterschied, nämlich die Druckgröße:

65741.jpg


Wobei dieser Unterschied eigentlich erst bei Abzügen über DinA4-Größe sichtbar werden dürfte. Oder Ausschnitten, die ich auf A4 ziehen will.

Also, ich stimme zu: alle guten Bilder werden ab sofort im Original abgelegt.

LG
Martina
 
Liebe Martina,

Du schmeist alles, aber auch alles durcheinander.
Wichtig für Dich ist im Normalfall nicht "Druckgrösse" oder DPI bzw. pixel pro Zoll.
Diese beiden Angaben beziehen sich NUR!!! darauf, welches Anzahl von Bildpunkten pro cm oder Zoll bei einem Druckwerk berücksichtigen sein sollten. Beim ausbelichten eines Fotos ist das unerheblich. Wichtig ist dies nur bei Druckereien o.Ä.
Diese Zahl zu ändern ist in Programmen wie Photoshop oder so via Eingabe möglich und ändert nichts an der Bildinformation!
Das was die kb Grösse Deines Fotos ändert ist die stärke der Kompression bei jpg Bildern. Diese wiederum funktiononiert im groben so, das Ähnliche Bildpunkte zusammengefasst werden. D.h. für Dich, je kleiner das Foto wird, desto mehr Bildinformationen fehlen. Dies kann sich für Dich in nicht zu sehenden Bild/Farbveränderungen äussern und bis zu sog. Artefakten gehen, die das Bild wie mit Glasbausteinen nachgestellt erscheinen lassen.
Faustregel ist, je kleiner die Datei, desto mehr Bildinformationen fehlen! Bei Deinem Beipielausriss siehst Du dies z.B. bei der Irfanview-Information "Gezählte Farben", welche bei dem kleineren Bild niedriger ist....
Was die Kamerainformation/EXIF-Files angeht, diese fehlen in verschiedenen Programmen zwar nach der Bearbeitung, sie sind baer bezgl. die Dateigrösse absolut vernachlässigbar gering.

Habe ich das ganze verständlich ausgedrückt?

liebe Grüsse, Dirk
 
Hallo Dirk!

Wenn ich richtig verstanden habe, funktioniert die Bildkompression ähnlich wie bei der Umwandlung von Audio-Files auf mp3. Da geht auch 'ne Menge verloren. Auf 'ner guten Anlage hört man die Unterschiede deutlich.

Oder bei Filmen die Umwandlung von avi auf mpeg. Da fixiert man die Tonspur zum Bild und kann's nachher nicht mehr getrennt bearbeiten.

Wenn es um die Umwandlung von jpg auf bmp ginge, wäre mir das klar gewesen. Ich dachte nur bisher immer, jpg ist jpg...

Also, wieder was dazu gelernt! Danke!

LG
Martina
 
Am ehesten greift der Vergleich mit mp3 - nur das man bessere Anlage mit grösserem Abzug übersetzen könnte. mp3s kannst Du ja auch in unterschiedlichen kbps (196, 128, 64 etc.) herrunterechnen, genau das machst Du auch bei jpgs.
Probiers mal mit Irfanview aus, da kannst Du die stärke der Kompression auch einstellen...

Ach ja, nur so am Rande, Ton und Bild eines mpgs lassen sich durchaus trennen (google mal nach demuxxen)

Aber im Grunde hast Du es nun verstanden!

liebe Grüsse, Dirk
 
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