Das Teil hiess bei uns nur "Klapper Minolta" , weil die Objektive am Kameragehäuse zu viel Spiel hatten. Ist dann auf Baustelle 12 m tief gefallen, und wurde "inventarisiert". Wir hatten ja freie Auswahl zwischen Rolleis, Contax und Leicas. Aber wenn es eng wurde, habe ich immer meine private ME-Super mit Exakta benutzt. Waren ja gerichtsrelevante Fotos, mit Siegel, wie auf Personalausweis. Unterschriften von allen Beteiligten und Anwesenden, nur nervig und lächerlich. Und dann noch im Spezialllabor entwickeln lassen, mit Farbkarte. Abzug 2,36 DM. aber 36 mal!!! Gutachten müssen ja hinterlegt werden. Die Manpower die da verbrannt wurde! Nix PC und Word! Getippt auf IBM-Kugelkopf, und die BIlder händisch eingeklebt, jedes Bild wieder mit Dienstsiegel und Namenszeichen, da kam schon mal die Galle hoch.
Ich bedaure es sehr, das es keine Exakta-Objektive mehr gibt, finde es aber gut, dass der Name nicht "verschachert" wurde, wie zum Beispiel "Voigtländer" da dreht sich doch mir alten Braunscheiger der Magen um.
Gruss Uwe!