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Neuer Minolta Scanner mit 5400dpi

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Oh Gott oh Gott, vielleicht sollte ich einmal Urlaub machen. Der Wunsch ist immer der Vater des Gedankens. Der Minolta 5400dpi scanner ist NICHT für Mittelformat, sondern NUR für 35mm.

Sorry, werde auch ganz sicher heute nichts mehr posten
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Dirk
 
Trotzdem für derzeit ~700 Euro ein interessantes Gerät!
Es handelt sich ja um den Minolta Dimage Scan Elite 5400, der in der März-Ausgabe von Fotomagazin den Vergleichstest zwischen 7 aktuellen Modellen gewonnen hat und sogar noch vor dem Nikon Super Coolscan 5000 ED für derzeit ~1250 Euro lag.
Zurzeit studiere ich das Segment der Filmscanner, um irgendwann auch mal meine Bilder Euren Kommentaren preiszugeben und liebäugele auch mit einem gebrauchten Nikon LS-4000 ED.

Womit scannt Ihr denn so, wie sind Eure Erfahrungen?

Habe hier auch eine interssante Seite mit ausführlichen Tests gefunden:

http://www.filmscanner.info/Filmscanner.html

(hmmm, irgendwie krieg' ich den Link nicht aktiv...)

Gruß, Stefan.
 
Hallo Stefan,

ich habe schon mehr als zwei Jahre den Nikon Super Coolscan 4000 und bin damit sehr zufrieden.
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Die Auflösung eines 24x36mm²-Bildes beträgt 4000 Pixel/Inch. Ich erhalte beim Einscannen Bilder in der Größe von ca. 60 MB (in Tiff- oder PSD-Format). Für sehr wichtig halte ich die Funktion zur Beseitgung von Staub und Kratzer (was übrigens nicht bei SW funktioniert), was allerdings den Scan-Vorgang enorm verlängert (dafür aber die Bearbeitung "noch enormer" verkürzt).

Nach dem Scan mache ich aber grundsätzlich eine Photoshop-Bearbeitung.

Auf Tests in Fotozeitschriften würde ich übrigens nichts geben. Die Fotozeitschriften sind leider heute zu sehr kommerzialisiert. Beispielsweise wurde der ehemalige Kodak-Film-Sanner (Name habe ich vergessen) dort auch favorisiert, den ich kurz vor meinem Nikon-Scanner besaß, den ich aber (glücklicherweise) wieder zurückgeben konnte, da er überhaupt nicht funktionierte (nicht nur bei mir nicht, sondern bei fast allen anderen auch nicht). Dass man diesen Scanner so lange im Markt belassen hat, finde ich schon eine große Frechheit.

So, jetzt habe ich mich wieder geärgert...!
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Gruß Jochen
 
Hallo Stefan,

seit zwei Wochen besitze ich diesen Scanner von Minolta und bin damit rundum zufrieden. Die Kalibrierung von Scanner, Monitor und Drucker hat zwar eine Menge Zeit (und Material) gekostet, aber es ist durchaus möglich Feinheiten und Lichtstimmmungen über den Bildschirm bzw. den Drucker wiederzugeben.
Andererseits ist auch dieser Scanner für mich kein Ersatz für professionelle Abzüge vom Negativ oder Cibachrome Kopien vom Dia. Das "Leica-Feeling" geht verloren. Nach dem Scan könnte ich nicht behaupten, einen Unterschied zwischen Leica und einem Spitzen-Nikon zu sehen.
Wenn man unter diesen Voraussetzungen den Scanner betrachtet, dann liefert er hervorragende Daten und ist gut zu bedienen. Bei der maximalen Auflösung ist natürlich auch der Rechner gefordert, da dann die Ausgabedatei ca. 110 MB groß ist und bei Photoshop die Reaktion langsamer wird.
Aber trotz allem, ich bin mit dem Dimage Scan Elite 5400 ganz glücklich.

Gruß, Uwe
 
Hallo Uwe,

dass das "Leica Feeling" durch das Scannen verloren gegangen ist, mag vielleicht für dich gelten, für mich gilt es aber nicht.

Bis ein (Papier-)Foto fertig ist, durchläuft es in der Regel drei Prozessschritte. Zunächst kommt die Aufnahne mit der Kamera. Dann kommt die Entwicklung des Films und schließlich die Vergrößerung.

Ich gebe zu, dass man in meisten Fällen die Entwicklung des Films einem guten Labor überlassen kann, obwohl im SW-Bereich es sicher manchmal von Vorteil ist, auch diesen Prozess selber zu machen.

Die Vergrößerung kann man dann in seinem eigenen Fotolabor traditionell chemisch erreichen (wie das meine Frau im SW-Bereich auch tut), oder man digititalisiert das Bild und bearbeitet es.

Wie man schließlich zu einem guten Bild kommt, ist eigentlich gleichgültig. Ich halte die Bearbeitung des Bildes für (fast) ebenso wichtig, wie die Aufnahme selbst. Daher möchte ich an möglichst allen Prozessschritten zum guten Bild auch selber beteiligt sein. Da ich die Handarbeit aber nicht so sehr mag (ich könnte auch sagen, dass ich keine Zeit habe für die Handarbeit), ist für mich die Ausarbeitung mit dem Computer eine willkommene Alternative. Trotzdem habe ich am Ende immer noch das Gefühl, dass es ein Bild war, was über die Leica in meinem Kopf entstanden ist.

Revolutionäre Änderungen des Fotos (wie bei meinem Bild von der Wendeltreppe in der Fotogalerie) mache ich übrigens in der Regel nicht.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich genug ausgedrückt.

Gruß, Jochen
 
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