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Objektivcodierung selbst gemacht

arne_s

Läuft öfters hier vorbei
Mitglied seit
10 Nov 2004
Beiträge
464
Hallo M.achtler!

Nicht jeder möchte pro M-Objektiv 95€ investieren. Man kann die Codierung auch selbst vornehmen.
Mir ist das inzwischen sogar ohne die Schablone (s.u.) schon bei 5 Objektiven gelungen. Für Experimente reicht ein schwarzer Permanentmarker, dauerhaft wird es mit einem Graviergerät und schwarzer Modellbaufarbe oder auch dem Textmarker, der auf einer eingravierten Fläche nicht mehr abreibt.

Eine Schablone gibt es hier: http://www.digital-leica.com/lens_codes/template.jpg

Die Codes für die Objektive finden sich hier: http://www.digital-leica.com/lens_codes/

Es müssen übrigens nicht diese einzelnen 6 Felder sein, mehrere schwarze nebeneinander können auch zusammengefaßt werden, wie z.B. die 5 beim Noctilux.
Befindet sich in dem Bereich eine Schraube, die u.U. die Objektiverkennung der M8 verwirrt, habe ich die Erfahrung gemacht, daß sich mit einem Tropfen weißer Modellbaufarbe diese Verwirrung beseitigen läßt.

Interessant ist die Selbstcodierung natürlich auch für Besitzer von Voigtländer- oder Zeiss-Objektiven, so wird auch bei deren Weitwinkeln die Cyan-Vignettierungskorrektur und bei allen die EXIF-Erfassung möglich.


VG, Arne
 
Hallo Arne,

ich habe mit Hilfe der angegeben Site und der Schablone mein 35, 50 und 90 erfolgreich codiert.
Das 21 von Voigtländer macht aber Zicken. Der Bajonettadapter ist auf der Unterseite zweimetallisch, ob dies dann Einfluß auf die Codierung hat weiß ich nicht. Ich habe inzwischen bestimmt ein Dutzend Versuche gestartet. Sogar dem Original Link der Seite bin ich gefolgt. Ich habe also ein Stück weißes Papier auf Höhe der Lichtschränken geklebt und die einzelnen Schranken selbst abgenommen, dann übertragen auch ohne Erfolg.
Weißt Du, oder jemand anderes vielleicht wie man dort abhilfe schaffen kann.
Weil - ich glaube kaum das mir Leica ein Voigtländer Objektiv codiert.


Ostalbgruß
opo
 
Hallo Opo,

würde einen weiteren Bereich auf dem Bajonettring ausfräsen, ohne die Zwischenstege zu lassen und noch etwas breiter als die 6 Markierungen wären, den ganzen Bereich dann mit mattweißer Modellbaufarbe auffüllen, gut trocknen lassen und dann mit schwarzem Textmarker die schwarzen Markierungen aufmalen.
Bei mir hat das Elmarit 28 gezickt, bis ich auf die Idee kam die dort befindliche Schraube mal weiß aufzufüllen.
Beim Elmarit 135 erwartet mich noch eine weitere Schraube, das wurde schon so ohne Markierung manchmal als 28er erkannt
wink.gif

Das wird dann der nächste Kandidat.

VG, Arne

P.s.. Probier vielleicht mal eine andere 21er Markierung aus, z.B. die oberste im angegeben Link. Bei mir war erst das schwarze Feld nicht breit genug, so daß das 28er eben als 21er erkannt wurde.
 
Also doch noch einen Dremel kaufen. Da hab ich ja was zu basteln. Danke.

Das 35er (vierte Generation) hat auch ein Schraube im entscheidenden Bereich. Da habe ich dann einfach mit dem Stift (Stadtler permanent spezial S) ein bischen verschwernderischer um die Schraube rum gemalt, hat funktioniert.

Das 21 wird als gar nichts erkannt. Auch ein absichtliches Fehlkodieren wird als nichts erkannt. Ich denke der Messingfarbene Inlayring sorgt für eine fehlerhafte Auslesung. Nach der Ausfräsung sollte das Problem aus der Welt sein.
Ich habe noch einen No-Name Adapterring, aber der hat den Nachteil, daß er aus Materialersparnis nur die halbe Breite an Entscheidener Stelle hat und so passungenau ist, daß das Objektiv nicht sauber and er Kamera sitzt. Die Fokusiermarke sitzt etwas zu weit rechts. Pfusch halt.

Gruß
opo
 
Hallo Arne,

ich habe Deine do it yourself Methode schon verfolgt.
Aber wenn diese Felder nicht vertieft sind, ist man dauernd am erneuern.
Also sollen die Solmser das mal an meinen 5 Objektiven machen.

Bis es soweit ist, kann ich als leidgeprüfter M8ter wohl damit leben.
Muß halt vorsichtig sein mit dem 2/35 ASPH und dem 1,4/35 ASPH bei offener Blende.

Das Tri Elmar 28 muß ich noch mal ausprobieren.

Ich bin heilfroh, daß ich die Staubgeschichte einigermaßen im Griff habe und mich an den Sensor ran traue.

Gruß aus Freising
Hans
 
Hallo Hans,

die Vertiefung läßt sich via Graviergerät (hab meins für ein paar € beim Aldi gekauft) sehr leicht selbst herstellen, bei mir reibt nix mehr ab, vorheriger Test mit Permanentmarker ist dennoch empehlenswert, damit man weiß, wo man das Gerät ansetzen muß.

Bei einigen Objektiven mit mehreren schwarzen Feldern nebeneinander (z.b. Noctilux) ist das so einfach und auch ohne Schablone möglich, daß man die 95€ getrost fürs nächste Objektiv oder einen IR-Filter ins Sparschwein werfen kann.

VG, Arne
 
Hallo Arne,

da trau ich mich nicht ran! Das sollen die Solmser machen.

Gruß aus Freising
Hans
 
Hallo, liebe Leicafreunde! Obwohl ich seit 3 Monate M8 habe, bin ich zum erstenmal da.
Also Guten Abend und gleich zu Codierung.
Diese Idee alles selbst zu machen, hatte ich auch. Nur anstatt des Graviergerät zu benutzen, möchte ich die Felder bohren (nicht durch ). Es scheint mir bequemer zu machen.
Arne danke für die Schablone. :-) Josef (Prag )

Ich möchte mich noch entschuldigen für meine schlechte Deutschsprache.
 
Hallo Josef,

herzlich willkommen hier im Forum.

Dein geschriebenes deutsch lässt sich problemlos lesen. Ich wäre froh, wenn ich so verständlich im englischen Forum schreiben könnte. Geschweigeden in Tschechisch.

Du könntest ja mal Deine Bohrversuche fotografieren und uns hier zeigen.

Gruß nach Prag

opo
 
Opo, danke. Selbstverdtändlich zeige ich hier alles, aber ich habe mein "Versuch" noch nicht gemacht. Bis Ende der Woche muss ich es schaffen. Viele Grüsse. Josef
 
Hallo Josef,

willkommen hier im Forum, das mit dem Bohren erscheint mir eine gute Idee, wenn man eine Standbohrmaschine hat. Die sollte aber sehr fein justierbar im Anschlagpunkt sein, tiefer als 0,2mm würde ich lieber nicht bohren.

VG, Arne

P.S.: Dein Deutsch ist sehr verständlich.
 
Hallo Josef,
herzlich willkommen hier im Forum.
Und zu deinen Deutschkenntnissen - ist doch quasi perfekt - meine Tschechischkenntnisse sind dramatisch geringer.
Gruesse von Kadan nach in die Hauptstadt Prag
Wolfgang
 
Wolfgang, Arne und Oliver, danke für eure Begrüssung. :-) :-)
Jetzt habe ich mit Codierung mit meinem Apparat experimentieren und es scheint mir, als ob es bei mir nicht funktioniert. Ich habe also an euch eine Frage. Wenn bei dem Apparat die Objektiv-Typ-Erkennung engeschaltet ist, und das Objektiv entfernt ist, erscheinen bei Auslösen die Leuchtdioden im Codierfenstrchen auf einen kerzen Augenblick, oder ist es nicht zu sehen? Es ist auch möglich, dass das Licht im IR Spektrum liegt und deshalb habe ich es nicht gesehen. Oder zu kurz ist.
Vielleicht habe ich meine Frage richtig formuliert? Danke für die Antwort. Josef
 
Hallo Josef,

späte Antwort von mir, das Licht ist nicht zu sehen, genausowenig wie bei einer Fernbedienung.

VG, Arne
 
Im englischsprachigen Leicaforum findet Ihr unter
http://www.l-camera-forum.com/leica-forum/leica-m8-forum/33289-dymo-ultimate-6-bit-coding-solution.html
einen interessanten Bericht, wie man seine Objektive mithilfe eines DYMO-Geräts und dessen aufklebbaren Etiketten codieren kann. Es gibt da wohl eine extrem dünne Folie, die dann auf den Objektivring geklebt wird. Hab's selber allerdings noch nicht ausprobiert, mein -bislang - einziges Objektiv, das 50er lux, ist ja bekanntlich codiert.

lg aus Willich

Dieter
 
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