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Panasonic FZ200 oder welche Alternative?

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PhysEd

Da fällt uns kein Titel mehr ein
Mitglied seit
8 Mrz 2008
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11,075
Hallo zusammen,

ich frage hier im Auftrag meiner Schwägerin.

Meine Schwägerfamilie wird im Dezember für einige Wochen nach Namibia fahren und siw möchten gerne eine neue Kamera zu diesem Anlass kaufen. derzeit besitzen sie eine XY Kompakte aus Urzeiten (technisch gesprochen).

Zuerst haben sie mich nach einer DSLR Beratung gefragt. Nachdem ich ihnen erklärt habe, dass man zwar eine günstige Einsteiger DSLR für weniger Geld als eine gute Bridge bekommt, aber, um den gleichen/ähnlichen Funktionsumfang zu haben, viel mehr Geld investieren muss -> sprich Teleobjektive.
Beide sind zwar technisch interessiert und würden auch gerne mal mit einer DSLR probieren, wissen aber nicht, ob sie längerfristig die Zeit aufbringen wollen, sich auch näher mit der Fotografie zu beschäftigen, sprich weg vom grünen "ich mach alles für dich" Knopf wegzukommen.

Ihr fotografisches Zielgebiet ist: Landschaften, Tiere (Safari) und die Familie (4 Kinder).

Sie haben sich nun in einem der Blödelmärkte beraten lassen.
Wie von mir angekündigt können sie sich eine Einsteiger DSLR + Normalobjektiv und einem kleinen Tele (z.B. 70-300) nicht leisten, so 600+€ wäre so das obere Limit.
Der "Fachverkäufer (vielleicht war es ja einer) riet ihnen zu einer Panasonic FZ200, die hat einen Monster-Zoombereich von 25-600mm (bezogen auf KB) und das bei konstanten f2.8, das ist schon beeindruckend.

Ich kenne mich im Kompakt-/Bridge-Segment nicht sonderlich gut aus. Ich weiss, dass die Nikon P7100 und die Canon G12 (oder schon 13) hervorragende Kameras sind, aber die bieten ihnen zu wenig Brennweite, was ich natürlich verstehen kann.

Könnt ihr mich da etwas beraten?

Herzlichen Dank!
Gruss
Michi


PS: genial, jetzt muss ich eine solche Anfrage nicht in x-Foren stellen, sondern einmal reicht... herrlich!
 
ein Freund von mir hat die Pentax X90 (gibt es inzwischen schon nicht mehr, glaub ich) auch mit einem riesen Zoombereich. Er ist sehr zufrieden, macht auch Makroaufnahmen. Also schlecht sind die Teile nicht. Ich hatte ihm zur Pentax geraten da diese eigentlich immer gute Optiken drin haben. Hat funktioniert.
Tipp: Bei einer Bridge-Cam und besonders bei einem Superzoom unbedingt auf die Optik achten. Also auf's Glas ansich. Dann aufs Handling. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Aber vielleicht hilft es Dir ja.
 
Danke für den Hinweis:

Laut Panasonic Webpage:
Leica DC Vario-Elmarit 2,8/4,5-108mm (= 25-600mm KB, Video: 28-672mm); 14 Linsen in 11 Gruppen (5 asphärische Linsen, 9 asphärische. Flächen, 3 ED-Linsen 1 Nano-vergütetes Element)

Klingt gut... aber das tun sie alle ;)
 
Hola Michi

Bridges und Kompakte gibt es bekanntlich in Hülle und Fülle, da wird eine Wahl sicherlich nicht leicht sein.

Ich bin Pentaxianer, deshalb...

Schau doch mal nach der neuen Pentax X-5, könnte passen ;)

Saludos
Marcel
 
stimmt, habe gerade bei der X090 nachgesehen. Die gibt es noch. Nur die Allwetterversion ist weg.
Ich meinte halt damals vor dem Kauf: Nimm lieber die Pentax (er wollte irgend so ein anderes Teil) da weißt Du auch das die ordentliches Glas verbauen. Nun, bei einem Leica -Objektiv darf man da bestimmt auch sicher sein. Mein Bruder hat ne Panasonic, allerdinghs ne kleine, er ist zufrieden.
Die FZ200 hat eine optische Bildstabilisierung. Vielleicht sagt Dir das was. Ich bin da nicht so in Technik.

Die X5 hat beides mechanischer Wackeldackel und elektronisch.
 
Klar, wie gesagt, die Zahlen sehen gut aus...
 
eigentlich hat Pentax immer eine sehr einfache Menueführung, das sollte man nicht außer Acht lassen. Am besten wie immer: In den Laden, beides in die Hand nehmen und sich mit einer wohl fühlen!
 
Hallo Michi,
grundsätzlich gibt es eigentlich keine schlechten Kameras mehr am Markt. Ausschlaggebend sind hier nur ncch die Ausstattungsmerkmale und ganz wichtig ein gutes "Handgefühl". Man sollte sich die Kameras, welche man in die engere Wahl genommen hat einmal real anschauen und damit herum spielen. Dann wird sich recht schnell heraus stellen, welche Kamera einem von der Haptik her liegt.
Zu Panasonic kann ich nur sagen - sehr gute Kameras. Meine Frau und ich hatten zwar die etwas älteren Modelle - FZ30 und FZ50, aber die hatten auch die Leicaoptiken und lieferten eine sehr gute Bildqualität. Nachdem wir auf DSLR umgestiegen sind, haben wir einige kleine Kompaktkameras ausprobiert, sind aber nun auch wieder bei Panasonic gelandet. Ausstattung, Verarbeitung und Bildqualität haben uns einfach überzeugt.
Somit kann ich Panasonic mit gutem Gewissen weiter empfehlen, was aber nicht heißen soll, dass andere schlechter sind. Wie schon geschrieben - einfach mal in die Hand nehmen und ausprobieren, das "Handgefühl" ist eigentlich das ausschlaggebende.
 
Ja, das ist auch meine Meinung im Bezug auf Kamerakauf generell. Sich von der Technik, Ausstatung was raussuchen und dann in die Hand nehmen. Ruhig auch mal ein nicht gewolltes Gerät in die Hand nehmen. Und damit auch mal was umstellen und abdrücken. Immerhin hat man das Teil dann auch später relativ oft in der Hand und will sich nicht jedesmal die Bedienungsanleitung neu durchlesen.
Alleine bei mienm Stativ war ich 6 mal beim Händler und habe Stative auf und abgebaut. Ich hatte so ziehmlich alle durch.
Und richtig: Andere Mütter haben auch schöne Töchter.
 
Mhh, die X-5 sieht wirklich auch gut aus, allerdings ist die nicht ganz so lichtstark und wenn ich da an Tiersafari denke, war ich auch mit f4 abends manchmal schon recht knapp dabei...

Praktische Erfahrungen mit der aktuellen FZ200 oder der X-5 hat niemand, richtig?

Gruss
Michi
 
Der "Fachverkäufer (vielleicht war es ja einer) riet ihnen zu einer Panasonic FZ200, die hat einen Monster-Zoombereich von 25-600mm (bezogen auf KB) und das bei konstanten f2.8, das ist schon beeindruckend.
M.W. baut Panasonsic ordentliche Cams und die Bilder (von der Cam) lassen darauf schließen, daß sie wahrscheinlich gut in der Hand liegt. Ein Äquivalent von 25-600 mm bei f/2.8 klingt für den beabsichtigen Zweck interessant.
Nicht verschweigen sollte man aber, daß bei einem Formfaktor von 5,55 (1/2.3") ein sehr kleiner Sensor bei 12,1 Mpx vorliegt, der flächenbezogen einer FX-Cam von sage und schreibe 373 Mpx entspricht. Also keine Wunder erwarten!

Wichtig: Verschiedene Modelle mit den passenden Eigenschaften in die Hand nehmen und ausprobieren, ob sie "passen"...

Gruß
Wolf
 
Was Wolf über die Sensorgröße anmerkt, ist eines der größten Probleme von Bridge- und Kompaktkameras. Unsere FZ´s hatten seiner Zeit einen 1/1,8"-Sensor bei 10MPx bzw. 8MPx - leider scheint diese etwas größere Sensorvariante fast ausgestorben. Das Rauschverhalten war häufig bereits bei ISO400 nicht mehr akzeptabel, wofür dann wenigstens die durchgehende Anfangsöffnung von f/2.8 etwas mehr Spielraum bereit stellte. Allerdings darf man dies auch nicht überbewerten und Wunder erwarten, es handelt sich ja auch lediglich um einen Lichtwert gegenüber einer f/4 und kann somit auch nicht wirklich viel bewirken. Die Frage ist hier aber auch ganz klar, braucht man das überhaupt? Solange einigermaßen ausreichendes Licht vorhanden ist, liefern die Bridge und Kompakten durchweg ordentliche Ergebnisse und dies dürfte für die meisten Einsatzzwecke doch wohl gegeben sein. Besonders für den genannten Einsatz in Namibia sehe ich da überhaupt keine Probleme, ein Kollege hat jahrelang mit einer FZ50 herausragende Fotos in Afrika geschossen.
 
Danke für eure Hinweise...

Nachdem sie nun noch die eine oder andere DSLR in der Hand hatten, wollen sie nichts mehr von Bridge wissen, wer kanns ihnen verübeln.

Gruss
Michi
 
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