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News Pentax Produktankündigungen für das nächste Geschäftsjahr

Ham Gamdschie

Gold CI-Pate
CI-Pate
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27 Apr 2010
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7,396
Moin!

Pentax-Ricoh (oder Ricoh-Pentax?) hat für das kommende Geschäftsjahr einiges angekündigt:

Noch im Frühjahr 2014 soll die nächste Generation der Pentax 645D kommen, low-budget Mittelformat sozusagen. So schlecht kann sie ja doch nicht sein und laufen, wenn dieses Konzept weiterverfolgt wird ;)

Folgendes gibt Ricoh bislang offiziell bekannt:
  • Moderner, super hochauflösender CMOS-Sensor
  • Sehr schnelle Prozessorgeschwindigkeit
  • Klappbarer LCD-Monitor
  • Geplante Markteinführung Frühjahr 2014

Klappbarer Monitor? Vielleicht auch als Vorreiter für folgende APS-C-DSLR-Generationen?

Weiterhin soll ein Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv für die 645 kommen, Brennweitenbereiche und Termine gibt Ricoh noch nicht bekannt.




Weiterhin soll das Q-System um ein Tele-Makroobjektiv ergänzt werden. Der kleine Sensor könnte in Kombination mit einem guten Makro-Objektiv in Sachen Schärfentiefe und ABM bei Makros tatsächlich interessant sein; zumal ich die Performace dieses Zwergensensors schon in erster Generation im Verhältnis mehr als beachtlich fand...


Zu guter Letzt soll ein Filmkopiervorsatz zur Digitalisierung von Analogen Vorlagen erscheinen, der zu 35 mm- und Mittelformatfilmen kompatibel sein wird. Benötigt wird wohl ein Blitzgerät.

Das Teil dürfte für mich interessant werden, vielleicht geht damit was, im Gegensatz zu meinem uralt-Durchlichtscanner ;)


Quelle für die Informationen: http://www.ricoh-imaging.de/de/neuheiten-cp-plus.html



VG Jan
 
Der Sensor ist der Sony 50 MPx CMOS der auch in der Phase One und der Hasselblad verbaut wird. (Quelle: SAR)
Bilder sind hier zu finden.
Interessante Kamera mit Klappdisplay!!!

Gruß
Klaus
 
Hallo Klaus,

Danke für die Info, ja, eine wirklich interessante Kamera. Zwar für mich immernoch erheblich out-of-budget, aber vielleicht wird man ja doch nochmal richtig reich ;)


Der Sensor ist der Sony 50 MPx CMOS der auch in der Phase One und der Hasselblad verbaut wird.

Also ein echter 645er-Sensor. Wenn sich die Kamera preislich weiterhin im gleichen Verhältnis zu P1, Hassi und Leica positioniert, wovon ja auszugehen ist...


Gruß, Jan
 
wenn die 645D im Preis so startet wie der Vorgänger liegt die aber echt günstig...
 
Hmmm, das IQ250 wird um die 25000 kosten. Ich frage mich, wie Pentax den bisherigen, sehr niedrigen Preis halten will, ohne massive Zugeständnisse bei der Produktqualität und Verarbeitung zu machen...

Gruß
Wolf
 
Hallo Wolf,

das bleibt abzuwarten; die Erfahrung lehrt aber aus anderen Bereichen, dass Pentax durchaus in der Lage ist, bestimmte Preispunkte zu halten, ohne besagte Zugeständnisse zu machen...

Weißt Du, welcher Anteil der 25.000 Tacken tatsächlich auf den Sensor entfallen? Ich nicht ;) Weiterhin kenne ich die Margen bei PhaseOne nicht; und das Back besteht auch nicht nur aus dem Sensor, ist ja fast schon eine ganze Kamera, ohne Verschluss und Bajonett...

Ich gehe allerdings auch nicht davon aus, dass die neue 645d den Preis der alten wird halten können. Deshalb schrieb ich ja auch:


Wenn sich die Kamera preislich weiterhin im gleichen Verhältnis zu P1, Hassi und Leica positioniert


Gruß, Jan
 
Moin Wolf,



ja, ich weiß; aber inzwischen sind Bilder auf der Pentax-Website zu sehen, die sehen mach einem äußerst durchdachten Gerät aus; zumal zwischen Negativmaske und Objektiv ein Balgen montiert ist, das dürfte der Qualität zu Gute kommen.

Hier der Link: http://www.ricoh-imaging.de/de/neuheiten-cp-plus.html

Jetzt hoffe ich nur, dass das Teil nicht ausschließlich an det 645, sondern auch am K-Bajonett nutzbar ist und bezahlbar bleibt ;)

Für mich eine wunderbare Alternative zu einem neuen Scanner, denn meiner geht für 4x5" noch wunderbar (wobei die anderen Formate auch noch in Ordnung gehen)....


Gruß Jan
 
Hallo,

der Balgen macht die Sache sehr interessant. Ich beobachet schon lange die verschiedenen Möglichkeiten, eine Diasammlung von mehr as 10.000 Dias sinnvoll zu digitalisieren. Ich möchte sie aus Kosten- und Sicherheitsgründen nicht extern einscannen lassen. Selber scannen dauert mir zu lange. Also bleibt mir nur das Abfotografieren. it den aktuellen Sensoren und Software von 2013 sollte das kein Problem mehr sein in Sachen Ausflösung und Dynamikumfang.

Den Zusatz für das Blitzgerät bräuchte ich nicht, da ich von Hama ein kleines tragbares Leichtpult habe, dass man mit Ständer verwerten könnte. Bin mal auf den Preis gespannt.

Jetzt hoffe ich nur, dass das Teil nicht ausschließlich an det 645, sondern auch am K-Bajonett nutzbar ist und bezahlbar bleibt

Wird für beides nutzbar sein. Steht ja dort in der Beschreibung. Mittelformat und Kleinbild.

VG
 
Moin Dirk,

.
Wird für beides nutzbar sein. Steht ja dort in der Beschreibung. Mittelformat und Kleinbild.


das bezieht sich imho aber auf die Negativformate, die abphotographiert werden können; die Frage ist, ob ich das Teil an meine APS-C-DSLR mit K-Bajonett flanschen kann, oder ob es (wie auf den Bildern) eine 645d sein muss...

Digitales Kleinbild gibt es von Pentax schließlich nicht ;)


Gruß Jan
 
die Frage ist, ob ich das Teil an meine APS-C-DSLR mit K-Bajonett flanschen kann

Da bin ich mir ziemlich sicher. Nicht nur für das Pentax Bajonett, sondern auch mittels Adaptern für andere Kleinbildbajonette. Pentax wäre ja blöd, wenn sie das nicht anbieten würden. Sie wollen doch soviele wie möglich davon verkaufen...
 
Der Filmkopiervorsatz ist ja nun nicht so innovativ - wie Grauer Wolf treffend bemerkte - wenn dazu auch noch ein Blitzgerät benötigt wird, dann ist das nichts für mich. Meine Dias digitalisiere ich mithilfe einer Holzbox mit Deckel (eingesägte Öffnung von Diagröße und eingeklebten Pergamentpapier) von Obi (Maße 30x20x15cm B/T/H), die ich mit Styropor (weisse Platte, 1cm Dicke) ausgekleidet habe. Mit einer alten Lampenfassung die ich mit einem Schalter und Stecker verkabelt habe und einer Leuchtstofflampe 105W 5500K (wird bei minutenlanger Leuchtdauer nur handwarm) wird weisses (gleichmäßig durch die "Pergament-gedimmte" Öffnung) Licht erzeugt, das hell genug ist, um Dias und / oder Film mit ISO 100 zu belichten. Mit der K5 und 2 (preiswerten) Makro-Vorsatzlinsen (16€ für den kompl. Satz) kann ich den Weißabgleich (auf einem Filmstreifen ohne Bild) auch für Farbnegativfilme so einstellen, daß die Farbfotos durch einfache Umkehr erstellt werden. Kosten minimal - das teuerste ist wahrscheinlich die Leuchtstofflampe...da ich ein altes Dunkelkammer-Stativ besitze, habe ich auch für die Kamera eine gute Einstellmöglichkeit mithilfe eines Klemmstativs aus dem Fundus früherer Tage. Es ginge sicher auch mit einem Stativ an einer Tischkante... Die Dias werden in einen Dia Schlitten (3 Stück auf einmal) eingelegt und in 10 Sekunden sind 3 Dias digitalisiert. Vielleicht dem einen oder anderen nicht schnell genug - aber die eigentliche Arbeit ist ohnehin die Säuberung der Dias / Negative und nicht unbedingt die Digitalisierung. Ich habe einige Dias, die in alten Glasrahmen schon Schimmel hatten, eher mit Photoshop gerettet, als mit mech. Säuberungen. Das wichtigste - scheint mir - ist die Vorauswahl der Bilder, vor allem, wenn man wie ich einige Tausend Dias und Farbnegative besitzt. Ich habe ausserdem bemerkt, dass sauber abfotografierte Farbbilder eine schnellere und oft bessere Digitalisierung darstellen, als umgewandelte Farbnegative, die oft schon weitgehende Farbveränderungen und Verschmutzungen in der Emulsionsschicht aufweisen.
Die Digitalisierungsqualität ist zumindest deutlich besser, als die von billigen Dia Scannern (5MB Auflösung) !
 
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