Juergen64
Da fällt uns kein Titel mehr ein
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Alles richtig, Dirk! Wir sind da nicht unterschiedlicher Meinung. Aber als gelernter Betriebswirt, der den überwiegenden Teil seines Arbeitslebens im Vertrieb verbracht hat, weiß ich, dass der Kunde wissen will, wofür man steht. Mal so, mal so geht nicht! Wenn ich z.B. eine Telekonverter ankündige, dann muß ich den auch bringen. Und nicht erst am Sanktnimmerleinstag! Wer eine Pro-Level-Kamera anbietet muß auch einen Pro-Level-AF liefern und einen weltweiten Pro-Level-Service. Bisher fehlte dafür leider die Substanz. Vielleicht wird's ja unter Ricoh und mit der K-3 besser! Bitte nicht falsch verstehen, ich mag Pentax und wünsch' der Firma und ihren Kunden jeden Erfolg, aber die Strategie paßt (noch) nicht.
Gruß
Hans
Aha, noch ein Vertriebsmann!
Ich muss Dir zustimmen: eine Marke als solche macht nur Sinn, wenn der Kunde weiß wofür die steht. Wenn ich z.B. aus den vergangenen Beiträgen herauslese, dass die Pentax bei Natur- und Wildlife beliebt ist, dann würde ich genau diesen Markt eruieren, also lohnt sich der und welche Chancen habe ich, und dann mit aller Macht genau da angreifen, also auch die Produktpalette darauf anpassen. (und mir vielleicht sogar eine eigene Vertriebsschiene über Freizeitausrüster suchen?)
Jetzt schlagt mich nicht wenn Ihr Pentax woanders seht, sollte nur als Beispiel dienen. Aber in diesem Beispiel wüsste jede/r Outdoor-Freak dass Pentax die Outdoor-Kamera ist und würde erst gar nicht mehr mit anderen vergleichen wollen. Wenn man sich so in angemessenem Zeitraum seinen Ruf aufgebaut und in seiner Zielgruppe einen eigenen Markt geschaffen hat, werden es andere schwer haben da rein zu kommen. Anschließend in andere Bereiche zu erweitern (ohne dieses Standbein dann zu vernachlässigen) ist dann relativ einfach.
Gruß
Jürgen
Ich habe sie heute noch, setze sie aber nur noch für gelegentliches SW ein...