Hi Dennis,
zu 1: Ja, beide
Hi Dennis,
zu 1: Ja, beide Filter zu kombinieren ist keine gute Idee
zu 2: Grünfilter ist zum Betonen der Sommersprossen nicht geeignet. Was für eine Haarfarbe hat deine Freundin denn? Wenn sie hellrote Haare hat, wirken die durch einen Orangefilter sogar noch heller. Ich frage, weil viele Sommersprossen ja schon ein Hinweis auf rote Haare sein können.
Oh, und, kein Witz, Orangefilter und leicht grün geschminkte Lippen kommen richtig gut!
Ehrlich gesagt würde ich es erst einmal ohne Filter versuchen. Thomas hat sicher recht damit, dass die Filter praktisch sein können, aber ganz unproblematisch ist der Einsatz von Filtern auch nicht. Zudem schlucken diese Filter Licht, so dass du durch stärkeres Blitzen oder längere Belichtungszeit ausgleichen musst (bei der Blende wird sich kaum was machen lassen, die ist durch das Motiv schon ziemlich vorgegeben und bei Portraits sowieso möglichst klein (also große Blendenöffnung)). Wenn du keine Reserven bei Belichtungszeit/Blitz hast, ist es sicher sinnvoller, erst einmal keinen Filter zu verwenden.
Grünfilter nehme ich gerne bei Portraits im Freien, wenn die Sonne damit sinnvolle Zeiten erlaubt. Wird mal Zeit für einen gescheiten Blitz...
zu 3: Beim Großlabor hast du kaum Einfluss, da kannst du bei SW oft nur noch Push/Pull-Entwicklungen wählen. Auch viele Fachlabore arbeiten nur noch mit einem Entwickler (z.B. XTOL). Würdest du selbst entwickeln, würde ich dir Agfa APX100 in Rodinal empfehlen, das ist mein Favourit bei Portraits von Frauen, der FP4 ist aber auch nicht übel! Da du nicht selbst entwickelst, würde ich auch mal die SW-Filme probieren, die für den Farbnegativprozess gedacht sind, z.B. Ilford XP2 und Kodak T400CN. Vor allem der Ilford ist extrem gutmütig, was die Belichtung angeht. Beide Filme können in jedem Großlabor sauber entwickelt werden.
Naja, wenn's dir so wie mir geht, kommt eh in ein paar Monaten die eigene Dunkelkammer
Gruß
Timo