Interessanterweise haben einige andere Leute, die mit Fotografie gar nichts zu tun haben spontan am meisten auf Variante 2 und 5 gezeigt.
Keine Ahnung wieso.
Gruß
Thomas
EDIT: hab den Beitrag vom Grauen Wolf erst jetzt gesehen. Tjaaa - Wie schon erwähnt geht es erst mal um mich und den Eindruck, den ich mache. Hohe Fotokunst ist da fast unwichtig. Vielleicht ist sogar Studiofotografie (also: neutraler Hintergrund) fast noch besser. Vermutlich versuche ich den 0 8-15 Waldweg mit der s/w-Bearbeitung da ein wenig wegzuwischen...
Ich will gerne auch noch mal darauf dezidiert eingehen.
Daß viele auf 2 und 5 "stehen" kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. 2 geht ja noch, aber 5 ist imho massives "Augenpulver", weil der zu scharfe HG von Dir als Dargestelltem ablenkt...
Wie hast Du die Aufnahmen gemacht? Selbstauslöser?
Was Du hier brauchst, ist ein Portraitphotograph, der mir Dir in Interaktionaktion tritt, so daß Du sofortige Rückmeldung beim Posen bekommst.
Die Bilder mit den Händen in den Jackentaschen... Ich weiß nicht. Die Stellung ist der unschlüssig, fast verlegen, der Blick geht irgendwo in die Pampa oberhalb des Horizonts, es kommt überhaupt keine Wechselwirkung mit dem Betrachter auf, die für Deinen Beruf das A und Ω ist.
Die zweite Version wirkt auf mich zwiespältig. Eine Hand am Bart wirkt ebenfalls unschlüssig, während die verschränkten Arme und die breitbeinige Stellung (für die der Untergrund keine Notwendigkeit vorgibt!) nahezu abweisend wirken. Zumindest schaust Du hier den Betrachter an, wenn auch ein wenig skeptisch...
Gute Portraits sind gar nicht so einfach und nicht umsonst setze ich für solche Shootings, egal ob bei Mensch und/oder Tier, ggf. mehrere Stunden an, was allerdings viele abschreckt, weil die auf "mach mal schnell" eingestimmt sind, eine Bemerkung, bei der ich schlagartig die Flucht ergreife. "Mach mal schnell" geht vielleicht beim Kaffeekochen, aber net bei inszenierter Portraitphotographie..
Gruß
Wolf