Das ist keine "Detektivarbeit" und auch kein "hinterherschnüffeln" (wie Hr. Piehler es nennt); sowas kommt ganz von selbst, wenn einen Rolleis interessieren und man beim Memory (
http://de.wikipedia.org/wiki/Memory_%28Gesellschaftsspiel%29) nicht gerade ein Totalausfall ist.
Die Bewertungen werden schon zu Recht bestehen, wenn er seine Deals einfach ordentlich abwickelt. Es ist ja nicht strafbar, möglichst billig einzukaufen (wobei im EK oft schon recht hohe Preise bezahlt werden!) und mit der Hoffnung auf Gewinn wieder anzubieten. Vor 'ner Weile war da meines Erachtens sogar 'ne negative Bewertung dabei, die irgendein Vollpfosten zu Unrecht abgegeben hat.
Es ist lediglich aus Sicht eines lokalen "Verbrauchers" (sei er/sie Sammler(in) oder Anwender(in)) ärgerlich, wenn Zerlegebetriebe die Marktpreise in die Höhe treiben.
Für einen lokalen Verbraucher ist es somit kontraproduktiv, bei einem der bekannten Zerlegebetriebe im Verkauf auf die Artikel mitzubieten (aber wir sind ein freies Land!).
Merkwürdigerweise konnte man dann und wann schon beobachten, daß jemand auf eine nackte Kamera beim Zerleger mehr bietet als drei Wochen zuvor für die identische (also "dieselbe", nicht nur "die gleiche") Kamera mit Tasche, Gegenlichtblende, Filter, Nahlinsen, Anleitung, etc. beim privaten Verkäufer (mit den Leuten würde ich gerne mal um Geld Memory spielen).
Ich möchte niemandes Gewerbe behindern, mag er auch noch so viele kleine Geheimnisse (z.B. ein (oder mehrere) separater Einkaufsuser mit privatem Feedbackprofil) und merkwürdige Angewohnheiten (z.B. häufige Besuche beim Anwalt) haben, aber ich denke, ein klein wenig Aufklärung der Allgemeinheit schadet nicht.
Andere Akteure sind darüberhinaus auch noch unfair und gängeln im Einkauf häufig (evtl. gar regelmäßig oder gewohnheitsmäßig?) den Verkäufer mit Zustandsrügen und Preisnachverhandlungen, im Verkauf ist dann alles auf einmal "mint" ...
Grüße
Jan