CI-Fotocommunity

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Scaneigenschaften

fotoharry

Gesperrt
Mitglied seit
9 Nov 2003
Beiträge
745
Ich habe mir endlich einen Filmscanner zugelegt, um endlich die Dias zu digitalisieren.
Nun habe ich schon häufiger gelesen, daß die Filme unterschiedliche Scaneigenschaften haben. Ich benutze vorwiegend den Elitechrom Extra Color. Der soll widerum nicht so gut geeignet sein.
Welche Filmfamilie ist empfehlenswerter? Kodak oder Fuji?
Vielleicht weiß einer Rat?

Gruß aus Hamburg, Harald.
 
soweit mir bekannt, sind Diafilme generell eher unproblematisch. farbnegative oder SW-Negative eher nicht. da wurden Emulsionen und Oberflächen verbessert um die Scanneigenschaften zu verbessern.
Je feinkörniger ein Film ist um so weniger werden die Störungen beim Scannen erfaßt.
Oder bin ich jetzt völlig auf dem Holzweg?
Gruß
Jörg
 
hallo peter,
so wortkarg, ja fast minimalistisch :-))
Gruß
Jörg
 
Hallo Harald, Joerg, Peter:
Ich stimme zu, dass die Aufloesung beim Einscannen von Dias oft besser ist bzw. die Farben besser durchkommen. Ich habe aber auch festgestellt, dass ich bei Dias oft einen sehr aggressiven Einstich von Magenta erhalte (was man auch schoen an den Bildern von Klaus und Nils sehen kann), und dass die Bilder oft sehr unscharf werden. Woran das liegt, weiss ich nicht. Bei Negativen kommt das kaum bis gar nicht vor.
Bin ich es jetzt, der auf dem Holzweg ist, oder mache ich etwas falsch beim scannen?

Gruesse aus Shanghai, stefan
 
Hallo Stefan,
mir geht es genauso, wie Du ja schon festgestellt hast. Bei einigen Bildern habe ich den Magentastich nachkorrigiert, bei anderen fand ich ihn irgendwie gut und passend. Erst jetzt, nachdem ich die Bilder mit CorelPhotopaint bearbeiten (und nachschärfen) kann, kann ich auch mal selbst Dias scannen. Sie werden viel besser als meine allerersten, von denen ja auch ein paar am Anfang in die Galerie gerieten (und die ich nächsten Monat wenn ich ein Abo habe auch wieder rausnehme). Letzte Woche habe ich gezielt jeweils das Dia direkt (mit 1200 dpi) und einen Qualitätsabzug davon (13x18cm, mit 400 dpi) eingescannt, um die Unterschiede zu ergründen. Je nach Bildcharakteristik gelang mal der direkte Weg besser, mal der Scan vom Abzug. Und ich glaube inzwischen, man muss manchmal ziemlich viel nachbearbeiten und herumändern, damit es so aussieht wie das Original. Beim nächsten Bild ist es dann wieder so, dass man nach dem Umformatieren nur leicht nachschärfen muss und fertig ist der Lack.
Immerhin ist mein Scanner nicht so schlecht, wie ich ihn vor ein paar Monaten hier gemacht habe, das Nachbearbeiten ist eben wichtig. Und wahrscheinlich hätte ich bessere Ergebnisse, wenn ich gleich ein besseres Scanprogramm hätte, z.B. Silverfast. Dazu gabs hier ja schon Beiträge.
Nachgeschärften Gruß nach China,
Nils
 
Hallo Stefan,

auch ich habe (fast) immer einen Magentastich beim Einscannen, den ich aber mit Photoshop leicht beheben kann.

Inzwischen ärgere ich mich darüber nicht mehr. Da der Effekt immer der gleiche ist, kann ich auch mit der immer gleichen Maßnahme dagegen operieren.

Gruß Jochen
 
Hallo an alle,

wenn beim Scannen immer der gleiche Farbfehler auftritt, kann man im Photoshop eine Gradationskurve erzeugen, die das Problem automatisch korrigiert. Bei hochwertigen Scannern geht das auch im Scannertreiber selbst.
Vorraussetzung dafür, dass die Korrektur korrekt ist, ist aber das Scannen einer Farbreferenzkarte (z.B. von Kodak) deren bekannte Farbwerte man dann mit den im Photoshop erhaltenen Werten (ersichtlich im Fenster „Informationen”) vergleichen kann.
Dabei wird jedes Farbfeld der eingescannten Karte mit Hilfe eines Farbaufnehmers aus der Werkzeugpalette mit den Werten im Info-Fenster verglichen. Dann kann man in den Gradationskurven kanalweise die Farbe korrigieren und erhält eine Korrekturkurve, die man speichern und wieder laden kann.
Die meisten hochwertigen Scanner erlauben das Laden der Korrekturkurve direkt beim Einscannen.

Gruß

Frank
 
Hallo Klaus,

ich denke schon. Bei älteren Agfa Modellen war jedenfalls eines dabei.
Alternativ kann man die Farbkarte aber auch abfotografieren.
Dann hat man die Farbunstimmigkeiten bzgl. des Films gleich mit korrigiert, sofern neutral beleuchtet wurde.

Gruß

Frank
 
ich habe das gleiche problem mit nikon coolscan v ed,

zuviel magenta,aber erst richtig gemerkt, als meine magentapatrone i.Vergl. zu den anderen leer war, dachte es liegt am drucker (Epson 2100) oder an kodachrome elite extra

habe an support von nikon problem um entsprechende hilfestellung bei treiber-einstellung gebeten,

würde sie dann ins forum stellen....

oliver
 
Hallo!

Mit Interesse lese ich die vorhergehenden Beiträge zu "Scan-Eigenschaften". Ich trage mich mit dem Gedanken, einen Dia-Scanner anzuschaffen. Bisher habe ich meistens auf die "goldene" KODAK Photo-CD über Dienstleister meine Negative oder Dias scannen lassen, was nicht nur relativ teuer ist, sondern auch offenbar durch die neueste Entwicklung bei Kodak (Schließung der Labors und Entfall des Service und der Wartung für die bei den entsprechenden Dienstleistern installierten Spezialscanner) als solches in Frage gestellt ist.Zu welchen Scanner würdert Ihr raten:
Nikon oder Minolte oder, oder - und welcher Gerätetyp insbesondere für KB unter Leica-Qualitätsansprücen??
Vielen Dank vorab für Eure Antworten.

Grüße
Paul
 
Hallo Paul,

in dem Thread "digitale Dunkelkammer" sind einige interessante und wie ich meine hilfreiche Beiträge zu Deiner Frage. u.a. habe ich dort auch geschrieben, daß ich mit den "Konica/Minolta Dimage Scan Dual IV" (390 Eur) zugelegt habe und damit gut zufrieden bin. Diese Aussage kann ich heute auch noch machen. Es gibt aber wohl noch teuerere und evtl. bessere Scanner.

Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.

Mit Grüßen aus Bonn

Monti
 
@ pauli,
ich hatte mir vor kurzem einen nikon coolscan v ed angeschafft und bin immer noch tief beeindruckt in der qualität und auflösung!
die handhabung und bedienbarkeit sind einfach, die geschwindigkeit des scanvorgang gut und die leitung stets hervorragend!

hier ein interessanter link! habe ihn NOCH günstiger bekommen!

PS ich verwende ihn mit Epson 2100 und es gibt grossartige ergebnisse.

die ermangelung der magentafarbgebung wurde nach supportanfrage gestern beantwortet, wenn es funktioniert werde ich sie hier ausstellen.


oliver
 
Hallo Monti, hallo oliver,

vielen Dank für Eure Hinweise! Der "link" zum Thema Filmscanner ist ja hochinteressant.
Ich werde mich in den nächsten Tagen etwas näher mit den Scannern von Nikon beschäftigen können, da ein mir bekannter Händler einen sogenannten "NIKON-Day" mit Vorführungen veranstaltet. Hier werde ich hoffentlich auch den einen oder anderen Test mit eigenen Dias machen können.
Grüße aus der Herzogstadt Nideggen
Paul
 
Hallo,
mir ist aufgefallen, dass der Scanner, den ich bisher benutze (Canon lide 80) wesentlich bessere Ergebnisse erziehlt, wenn die Aufnahmen bei Tageslicht und Sonnenschein gemacht wurden. Alles: Aufloesung, Tonwerte, Schaerfe etc. ist dann wesentlich besser.
Gibt es dafuer eine Erklaerung oder bilde ich mir das nur ein
crazy.gif

Gruesse, stefan
 
war es vorher ein Durchlichtscanner wo Du Dir jetzt einen Auflichtscanner gekauft hast??
wenn man nicht selbst seine Prints in der Duka herstellt um sie dann zu scannen, empfehle ich immer einen Filmscanner, immer.
Du hast Dich anders entschieden, Du wirst es nicht besser hinbekommen weil der Scanner es nicht kann. Das wird das eigentliche Problem sein, so meine Vermutung.
Von Auflichtscannern mit Durchlichteinheit für KB sollte man keine Wunder erwarten. Die Jungs leisten erst was ab Mittelfomatvorlagen.
Gruß Jörg
 
Hallo Joerg,
der Canon-Scanner ist das alte Ding, das ich im letzten Jahr benutzt habe. Mir fielen nur eben die Qualitaetsunterschiede auf, die sich trotz der Nutzung gleicher Hardware bei unterschiedlichen Lichtverhaeltnissen ergeben.

Zum Thema Flachbrett- oder Filmscanner:
Vor zwei Wochen bin ich nach HK geflogen in der festen Absicht, mir den Epson 3200 zuzulegen. Das Ergebnis war, dass in den verschiedenen Fachgeschaeften die Verkaeufer noch nicht einmal wussten, was ein Filmscanner ist (Fachgeschaeft?).
Ich bin dann extra zum Epson-Servicecenter gefahren, um zu erfahren, dass es den Epson 3200 in Hongkong nicht zu kaufen gibt. Es gibt nur den 4180er und den noch besserern neuen Flachbrettscanner von Epson. Aufgrund der gleichen Aufloesung (4800dpi) habe ich mir das billigere Geraet zugelegt, nicht zuletzt weil dies nicht die endgueltige Antwort sein kann.

Warum gibt es im Elektronikmekka Hongkong keinen Filmscanner zu kaufen?
Die Antwort ist einfach. Weil auf hohem Niveau niemand mehr analog einscannt. Die Leute kaufen sich Digitalkameras und brauchen keine Scanner mehr. Analog eingescannt wird im Laden. Das ist in Asien, wo alle immer dem neuesten Trend hinterherlaufen, ganz extrem. Wenn man Ostasien in gewisser Weise als Trendsetter sieht, wuerde ich sagen, dass die Aera der Filmscanner eh dem Ende zugeht. Da bleibt nur, sich das letzte gute Modell zuzulegen und sich mittelfristig etwas neues zu ueberlegen.

In Asien zaehlt nur das neueste. Wie gessgt: Die D2-Schwester von Panasonic gibt's dort jetzt fuer knapp ueber EUR 400,- ! Fuenf Megapixel interessieren hier niemanden mehr...so dumm es klingen mag.

Gruesse, stefan
 
Zurück
Oben