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Scann und Streifen im Bild

joerg0906

Kennt den Türsteher
Mitglied seit
11 Jan 2008
Beiträge
812
aus gegebenem Anlaß stelle ich auch mal ne Frage.
Oft passiert es, daß Streifen auf Bildern nach dem Scannen zu sehen sind. Vorrangig auf Dias und Colornegativen. Bei Negativstreifen aber nicht auf jedem Bild des Films oder in gleicher Stärke. Bei Dias könnte es ähnlich sein, kann es aber nicht mehr vergleichen
Woran mag dies liegen?

Sind es Reste von Netzmittel, das zu stark für die Schlußwässerung dosiert wurde? was ich für sehr wahrscheinlich halte
Oder ist vielleicht nicht ausreichend gewässert worden? was nicht auszuschließen ist, mir da aber trotzdem nicht wahrscheinlich erscheint.

Die Entwicklung aus einem Labor, das auch Berufsfotografen nutzen, die Entwicklung bis auf diesen Punkt astrein, der Film in seiner Grundeinfärbung nicht so flau wie aus einem Großlabor, knackige Farben im Negativ, eigentlich so wie man es bekommt würde man selbst entwickeln.

Also noch mal: Kommen diese Streifen vorrangig durch Reste von Netzmittel und bekommt man sie durch erneutes Wässern weg? habe so etwas noch nie gemacht und will nichts verderben.
Vielleicht hat ja doch jemand einen Tipp?
Gruß Jörg
 
Hallo Joerg,

diese Frage solltest Du mal im de.lug Forum stellen, da sind Selbstentwickler für alle Arten von Filmen und Chemie.

Grüsse, Wolfram
 
Danke Wolfram,
bei der Registrierung habe ich aber fast nen Knall bekommen. Auch wenn so etwas wichtig erscheint und es wohl auch ist, nervt es mich kollossal. Ich habe nach der Registrierung aufgegeben weil ich dann doch nicht meine Frage stellen konnte und mir auch nicht klar wurde wie ich es am einfachsten bewerkstelligen kann. Einige Sachen wollen dann wohl nicht in meinen Schädel.

Trotzdem vielen Dank für einen Hinweis und den nett gemeinten Rat
Gruß
Jörg
 
Hallo Jörg,
lese diesen Thread erst jetzt, sonst hätte ich in der Galerie nicht nochmal nach den Streifen gefragt.

Mein Tipp: Zunächst mal das Labor anrufen und darauf ansprechen! Warum sollst du recherchieren, was die verbockt haben.
2. Eine erneute Wasserung würde ich in jedem Fall versuchen. Solange du den Film nicht stundenlang "reinweichst", kann nichts passieren. Richtige Temperatur einhalten ist ja eh klar.

Lass doch dann mal hören, was die Laborexperten deines Fachlabors dazu gesagt haben.

Gruß Peter
 
Ich wollte Euch noch über das Ergebnis meiner Suche nach dem möglichen Fehler informieren:

Besagtes Labor konnte mir nicht weiterhelfen. Auch war die Hilfsbereitschaft trotz der vereinbarten Zusendung der Scanns per mail als Rohdateien (Tiff) bzw. gewandelte jpegs weniger als Hilfreich, man hatte sich nicht mal die Mühe gemacht ind Mailfach zu sehen (auch eine Erfahrung für die Zukunft, wenn auch keine gute, wollen die Leute doch Kunden gewinnen)

Aber mein langjähriger Fotomann gab mir wichtige Hinweise:
1. ist es egal welchen Scanner ich habe, es passiert auch bei den guten, z.B. Nikon Coolscann 4000 oder so.
2. es sind Strukturen im Film. Dies erklärt auch, daß das Phänomen nicht abei jedem Bild des selben Filmes auftritt.
3. Profis geht es auch so und oft behilft man sich mit einem Trommelscann
4. Würde er an seinem Printer das Bild am Bildschirm hochfahren würde er auch diese Streifen sehen, aus dem Scann der Maschine. Es vermutet das die Printsoftware dies besser ausgleicht, so daß die Streifen auf dem Digiprint (ausbelichtet) nicht erkennbar sind.
5. Er gab mir den Rat mit 8bit Farbtiefe zu scannen. Als ich sagte, daß ich mit 32 bit Farbtiefe scanne, kam der Hinweis nicht alles aus dem Negativ herau holen zu wollen, weil ich zu tief in die Schichten sehe, so daß Streifen sichtbar werden können, wenn sie da sind.

Klang plausibel. Ich werde es mal ausprobieren und vermute das er recht hat, macht er ja den ganzen tag nichts anderes als Printen und das vorrangig für Berufsfotografen und Werbeagenturen.
Gruß Jörg
 
hi joerg,

ich habe eine NIKON LS8000 und hatte nach mehreren monaten scannen diesen "fehler" bei mir auch entdeckt und nach genauem checken mußte ich feststellen, daß dies schon lange bei mir der fall war. ich bin fast ausgeflippt, da stunden über stunden scannarbeit eigentlich für den arsch waren.
darauffhin habe "ettliche stunden" in der NIKONhotline verbracht um endlich den ganzen scanner einzuschicken.
der kam mit der fehlerbeschreibung "kein fahler erkennbar" wieder zurück und ich dachte ich muß wieder ausflippen.
.......dan endlich hatte ich von NIKON zum ersten mal einen kompetenen mann am apparat (bestimmt die nr. 100), der mir in der tat das problem gelöst hat:

bei den "scanstreifen" (speziell im bereich starker kontraste wie schwarz und weiß) handelt es sich um reflektionen, die meist amateurfilme oder zumindest solche, die keine scanoptimierte oberfläche haben, hervorrufen. diese problem bekommst du mit einer 2, 4 bzw. 8fachabtastung des scans hin, jedoch kostet es dann dementsprechend mehr zeit.

z.b. KODAK hat einen meiner lieblingsfilme (KODAK elite chrome 100 extra colour) jetzt zu einem "KODAK professional" upgegradet,was eine scanoptimierte oberfläche mit sich brachte.

.....mein problem wurde zumindest so gelöst. jetzt habe ich nur das problem, daß es mich sehr viel mehr scannzeit kostet.

ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

gruß

ruediger
 
Erwähnte ich schon, dass der Kodak BW 400 CN scanoptimiert ist? ;-))

Gruß Peter
 
Hallo Peter,

habs jetzt auch gemerkt, wann hast du das erwaehnt?

gruesse Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

könnte nur sein....mir war so, als hätt' ich's. ;)

Gruß aus dem verschneiten Berlin, Peter
 
hallo Rüdiger,
versuche es doch mal mit reduzierter Farbtiefe 8 oder 16bit falls Du auch mit 32bit farbtiefe scannen solltest. Wäre doch interessant zu wissen ob dann das Problem weg ist und Du nicht deswegen stundenlang für einen Scann vor der Kiste warten must.
Noch was zum Filmmaterial:
Schon seit Jahren nehme ich keine konvektionierte Ware mehr für Amateure sondern sogenannte Fachfilme. Auch bei denen tritt/trat dieses Problem auf. Bei meinen SW-Silberfilmen, bis auf ganz wenige Ausnahmen, aber nicht.
Also könnte es auch bei Peters vielgepriesenen BW-CN 400 Film auch passieren. Warscheinlich scannt sein Labor mit 1bit Farbtiefe um Reklamationen von vornherein auszuschließen
proud.gif

weil sie bei 32bit nur Ärger hatten höhöhö
Grüßchen
Jörg
 
hi joerg,

ich habe bzw. hatte auch bei sw nie das problem. bei mir kam es in der regel nur bei dem KODAK elite chrome 100 extra colour hatte ich immer und vereinzelt auch bei PROVIAs (die ja bekanntlich auch profifilme sind) das problem. jetzt ist es auf jedenfall ade und werde sehen, daß ich die nächsten wochen mal so eine neue version des KODAKs testen kann. beim KODAK BW400CN hatte ich bisher auch nicht das problem.

gruß

ruediger
 
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