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Serienfehler Nikon D810

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Für weitere Antworten geschlossen.
Oh bitte, wir wollen diesen Thread hier bitte nicht allzu wörtlich oder zu ernst nehmen... mir persönlich ist es völlig wurscht, ob und wenn ja welcher Religion sich jemand zugehörig fühlt. Und ebenso wurscht ist es mir, ob jemand an Gott (was auch immer das sein soll) glaubt oder es nicht tut.

Soll ein Jeder und eine Jede machen, wonach der Sinn steht. Auf den Geist gehen mir meine Mitmenschen nur, wenn sie mich von ihrem Glauben überzeugen wollen und / oder ein latentes Sendungsbewusstsein ausleben. Und es nervt mich auch, wenn Gott oder göttliche Fügungen als Erklärungen bemüht werden.

Und ansonsten bin ich ganz bei Rasand/Andreas. Allzu weit ist die Menschheit noch nicht gekommen. Und an dieser Nicht-Entwicklung waren und sind die Religionen nicht ganz unschuldig. Wohlgemerkt die Religionen - nicht der Glaube.

LG Robert


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Aber als Erziehungsmethode in ein paar tausend Jahren nicht sonderlich erfolgreich, irgendwie stehen wir immer wieder am Anfang...

Aus Sicht der Evolution sind ein paar tausend Jahre völlig unbedeutend. Vielleicht sind es die Menschen selber auch, wer weiß.

Auf den Geist gehen mir meine Mitmenschen nur, wenn sie mich von ihrem Glauben überzeugen wollen und / oder ein latentes Sendungsbewusstsein ausleben.

Dem kann ich mich nur anschließen. Ebenso auf den Geist gehen mir aber auch die Menschen, die glauben (sic!), besser, intelligenter, moderner, entwickelter, ... zu sein, weil sie an keinen Gott glauben. Interessant finde ich, dass - zumindest in meiner persönlichen Umgebung - diese Menschen die mit Abstand intolerantesten sind, und zudem diejenigen mit dem größten missionarischen Eifer.

Und an dieser Nicht-Entwicklung waren und sind die Religionen nicht ganz unschuldig. Wohlgemerkt die Religionen - nicht der Glaube.

Nun, auch mit dem Rückgang des Einfluß der Religionen in der westlichen Welt sehe ich keinerlei Ansatz zu einer Änderung in diesem Punkte. Eher im Gegenteil: Die Fliehkräfte in unserer Gesellschaft nehmen - aus welchen Gründen auch immer - derzeit zu.

Grüße,

Heiner
 
An welcher Entwicklung machst Du eine Zunahme der Fliehkräfte fest? Einkommensentwicklung? Vermögensverteilung? ...?

LG Robert


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Ja klar! Aber darin liegt ja, wie so oft, der Reiz. Wo sonst hat man die Gelegenheit zum Austausch mit freundlichen, gebildeten und höflichen Menschen?

Um den Bezug zum Thema wieder herzustellen. Ich warte gegenwärtig auf die Rücksendung meiner D810. Sie sollte heute oder morgen kommen.

LG Robert


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... Wohlgemerkt die Religionen - nicht der Glaube.

Hallo Robert,

als einer, der seine Erstausbildung in einem Kloster absolviert hat, bin ich mit dieser Trennung absolut einverstanden! Für die angeblichen Vertreter Gottes auf Erden, ganz gleich welcher Religion, kann ich mich nicht wirklich begeistern.

Gruß
Jürgen
 
Ich warte gegenwärtig auf die Rücksendung meiner D810

Dann können wir ja wieder zurück zum Gedankenaustausch! Der Thread - ich war keine Stunde abwesend - entwickelt sich ja schneller als die Erschaffung der Welt.


An welcher Entwicklung machst Du eine Zunahme der Fliehkräfte fest? Einkommensentwicklung? Vermögensverteilung? ...?

Na da gabs immer schon gewaltige Unterschiede. Ich denke, wir meinen zuviel zu wissen, im Grund fast alles, können alles erklären, einer googelt sich schlauer als der Nächste. Wir haben zwar noch Ängste, aber nicht mehr aus Unwissenheit. Wir meinen, eine solche Generalinstanz, die für alles verantwortlich ist und uns Hoffnung gibt, nicht mehr zu benötigen. So in die Richtung scheint das zu gehen.

Gruß Andreas
 
An welcher Entwicklung machst Du eine Zunahme der Fliehkräfte fest? Einkommensentwicklung? Vermögensverteilung? ...?

Große Einkommens- und Vermögensunterschiede gab es schon immer, vielleicht waren sie in früheren Jahrhunderten sogar größer. Was ich eher meine, ist eine Art "Werte-Beliebigkeit". Toleranz anderen Lebensentwürfen gegenüber ist extrem wichtig, keine Frage. Aber mein Gefühl ist, dass das, was viele Leute leichthin als "Toleranz" bezeichnen, im Grunde nichts weiter als ein "I couldn't care less" ist. Der gemeinsame Wertekanon der Gesellschaft wird immer kleiner. Dabei geht es nicht um irgendwie theologisch begründete Werte, sondern auch um humanistisch begründete.

Das Ergebnis ist aber nicht "eine" Gesellschaft, sondern viele einzelne. Das macht zu einen die Orientierung, gerade auch bei Jugendlichen, schwer. Zum anderen erleichter es die Radikalisierung und Abkapselung am Rande dieses Spektrums.

In dem Moment, in dem Religion/Kirche als primäre moralische Instanz in einer Gesellschaft wegbricht (was ich auch als Gläubiger durchaus gutheißen kann), entsteht eine Lücke, die gefüllt werden muss. Durch Kunst, Kultur, Literatur, Presse, oder andere gesellschaftlich relevanten Institutionen und Akteure. Die daraus entstehende Diskussion findet meiner Meinung nach aber nicht statt, zumindest längst nicht in ausreichendem Maße. Die Werte, die die Basis einer Gesellschaft bilden, müssen immer wieder im Diskurs ausgehandelt und ggf. angepasst werden. Das war schon immer so.
Aber anscheinend scheuen sich heutzutage viele Leute, eine solche Diskussion zu führen. Man müsste sich dann zunächst ja intensiv mit den eigenen Werten auseinander setzen (das kann sehr anstrengend sein ...) Und man müste dann auch andere Meinungen oder Werte (fundiert) kritisieren. Aber wenn man das tut, gilt man ganz schnell als intolerant.

Sicherlich, im Fernsehen finden regelmäßig "Diskussionen" statt, in denen Vertreter verschiedenster Ansichten aufeinander treffen. Aber das ist in den allermeisten fälen nur ein kurzzeitiger und vor allem extrem oberflächlicher Austausch.

Interessant ist, dass es gleichzeitig Werte oder Ansichten gibt, die scheinbar als allgemein anerkannt und modern gelten. Und jeder, der sie hinterfragt, gilt per se als rückständig. Die Toleranz anderen Lebensentwürfen gegenüber kann plötzlich sehr schnell enden ...

So in die Richtung scheint das zu gehen.

Nein, ganz und gar nicht. Die Zunahme von "Pseudoreligionen" zeigt, dass hier immer noch ein sehr großer Bedarf besteht. Die etablierten Kirchen verlieren zunehmend an Mitgliedern, aber das heißt nicht, dass diese Menschen nicht auf der Suche nach einem Glaubensrahmen sind.


Grüße,

Heiner
 
Die Zunahme von "Pseudoreligionen" zeigt, dass

Da hast recht, wenn ich das auch zahlenmäßig nicht übersehen kann. Aber die Leute suchen doch nicht mehr, weil sie die Dinge nicht verstehen, sondern weil sie ihr Leiden nicht ertragen, mit der Erkenntnis ohne "Zauber" nicht zurandekommen. Und sie suchen nur noch das, bei dem sie keine Verpflichtungen eingehen oder haben. Sonst könnten sie ja auch in der katholischen Kirche bleiben und müßten keinen Esoteriktempel aufsuchen.

Sicherlich, im Fernsehen finden regelmäßig "Diskussionen" statt, in denen Vertreter verschiedenster Ansichten aufeinander treffen. Aber das ist in den allermeisten fälen nur ein kurzzeitiger und vor allem extrem oberflächlicher Austausch.

Die sind nur auf Krawall und Quote gebürstet, Bühnen, in denen Moderator und Gäste ihren Narzismus ausleben können. Wenn sich wirklich mal eine interessantr Wortwechsel ergibt, wird dazwischen gegangen, abgewürgt, Themenwechsel. Aber so lange die zahlenden Zuschauer nicht streiken...

Gruß Andreas
 
Aber die Leute suchen doch nicht mehr, weil sie die Dinge nicht verstehen

Verstehen sie das wirklich? Ich denke, die Wissenschaft hat den Rest der Gesellschaft schon seit langem abgehängt. Die wirkliche Bedeutung der wissenschaftlichen oder technischen Entwicklungen sind nur den allerwenigsten bewusst. Und die erwünschten und vor allem unerwünschten Auswirkungen werden doch nur in den seltensten Fällen mal diskutiert. Auch schon alleine deswegen, weil kaum jemand versteht, was da passiert. Das gilt übrigens auch für die Wissenschaftler. Die verstehen zwar sicherlich (hoffentlich), was sie selber machen, aber längst nicht die Auswirkungen auf ganz andere Bereiche.

Grüße,

Heiner
 
Wir machen hier aber ein Faß auf... Es gibt doch bei uns eine relativ breite Mittelschicht, gut ausgebildet, gebildet, sicher auch Fachidioten dabei, aber nicht nur. Die haben einen gewissen Überblick oder sind in der Lage, sich den jederzeit zu verschaffen. Siehste ja schon hier. Bloß findet außerhalb dieses Threads und irgendwelcher elitären Privatveranstaltungen kein Diskurs statt. Und die es wissen müßten, hinterfragen zu wenig, passen auch ihr Leben nicht ihren Erkenntnissen an. Oder wie kann es sein, daß ein Ingenieur auf der Autobahn mit seinem A4 dem Vordermann bei 200 Sachen unter der Stoßstange hängt? Dazu kommt, Vernunft und gewonnene Erkenntnisse werden nicht umgesetzt, wenn es keinen Profit verspricht. Lieber wird den Leuten auf der emotionalen Schiene das Geld aus der Tasche gezogen, vom Waschpulver bis zum Auto, Kameras inklusive... Ich weiß schon, ist jetzt alles ein bißchen ungeordnet und willkürlich, aber ich tippsel so nebenbei, getragen vom warmen Wind, der durch die Hirnwindungen zieht...
Gruß Andreas
 
Zurück zum Thema - auch, wenn es langweilig erscheint. Meine D810 ist wieder da. NPS hat das Versprechen mit den 48 Stunden eingehalten.
Spürbare Unterschiede. Konnte ich bis jetzt nicht ausmachen. Aber es gibt nun ein deutlich hörbares Geräusch (da bewegt sich was) aus dem Blitzkasten. Das ist nur zu hören, wenn der Blitz geschlossen ist. Wenn er geöffnet ist, bewegt sich nichts mehr...

neue Firmware: C 1.01 & L 2.005

Das Geräusch nervt.

LG Robert
 
Zurück zum Thema - auch, wenn es langweilig erscheint.

Wir wollten doch nur die 48h sinnvoll ausfüllen. Finde ich aber erschreckend Robert, daß an so einer Luxuskamera schon wieder was ist. Wie beim Auto, das kaputter aus der Werkstatt zurück kommt... Wenn noch mehr kommt, kannst du bald den Kauf rückgängig machen.

Gruß Andreas
 
Zurück zum Thema - auch, wenn es langweilig erscheint. Meine D810 ist wieder da. NPS hat das Versprechen mit den 48 Stunden eingehalten.
Spürbare Unterschiede. Konnte ich bis jetzt nicht ausmachen. Aber es gibt nun ein deutlich hörbares Geräusch (da bewegt sich was) aus dem Blitzkasten. Das ist nur zu hören, wenn der Blitz geschlossen ist. Wenn er geöffnet ist, bewegt sich nichts mehr...

neue Firmware: C 1.01 & L 2.005

Das Geräusch nervt.

LG Robert

Hallo Robert,

da würde ich anrufen und fragen...

Gruß
Jürgen
 
Hallo,
wie ich das lese, wird das Problem nicht behoben, sondern nur abgeschwächt.
Zitat NIKON: Da bei der D810 Auflösung und Schärfe verbessert wurden, können mit dieser Kamera auch nach der Wartung hellere Flecken in mit einer Belichtungszeit von über 30 Sekunden aufgenommenen Bildern sichtbar sein, als dies mit früheren Kameras der Fall ist. Sollte dies zutreffen, können die hellen Flecken weiter reduziert werden, indem die Funktion Rauschunterdr. bei Langzeitbel. der D810 auf Ein festgelegt wird.
Das finde ich in dieser Preisklasse schon grenzwertig.

Gruß Reiner
 
NPS - Nikon Professional Service in Düsseldorf, behebt das Problem in 48 Stunden.


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Wird das Problem wirklich behoben (Teile ausgetauscht), oder läuft es wie bei der D600 auf eine Sensorreinigung und Beten aus? Bei der D600 hat man zu Anfang nur diese "Pflaster auf die Todeswunde" Maßnahmen ergriffen, statt sofort den Pfusch-Verschluss auszutauschen. Bei der D800 hat man nie zugegeben das es einen Serienfehler bei den seitlichen AF-Punkten gibt. Was wird also bei der D810 gemacht, der Sensor gewechselt?

Was auch immer der Grund für den Fehler sein mag und was auch immer gemacht wird um diesen zu beheben, mein Vertrauen in Nikon ist gründlich erschüttert.
 
Zitat NIKON: Da bei der D810 Auflösung und Schärfe verbessert wurden, können mit dieser Kamera auch nach der Wartung hellere Flecken in mit einer Belichtungszeit von über 30 Sekunden aufgenommenen Bildern sichtbar sein, als dies mit früheren Kameras der Fall ist. Sollte dies zutreffen, können die hellen Flecken weiter reduziert werden, indem die Funktion Rauschunterdr. bei Langzeitbel. der D810 auf Ein festgelegt wird.
Das finde ich in dieser Preisklasse schon grenzwertig.

Es mag sein das Auflösung und Schärfe bei der D810 verbessert wurden. Nur ist davon in den Bildern, selbst bei größter Anstrengung, nichts zu sehen. Wen nun Bildfehler auftreten die bei der D800/D800E nie ein Thema waren ist das schon eigenartig und ist wohl eher dem neuen Sensor geschuldet und man versucht es softwaremäßig glattzubügeln.

Gruß, Karl
 
und man versucht es softwaremäßig glattzubügeln.

Das wird bei jedem Sensor "softwaremäßig glattgebügelt", in allen Kameras. Und mal im Ernst: Hatte irgendwer erwartet, Nikon würde versprechen, dieses "Problem" vollständig zu eliminieren? Nein, sie verbessern es auf das Maß, wie es bei allen anderen Kameras auch besteht: "Meistens unsichtbar".


Gruß, Matthias
 
Da waren vor der D810 die Bügeleisen aber besser. :z04_Flucht:
Das schreibt doch Nasim Mansurov, der diesen Fehler "entdeckt" hat, selber schon in dem Artikel, wo er es der Öffentlichkeit präsentiert hat. Er vermutet, da sei ein Teil des Codes in der Firmware "vergessen" worden oder funktioniere nicht richtig. Das wird in der Firmware repariert und gut ist's. Kein Grund, solch einen Wind zu machen und sich da jetzt das "Vertrauen in Nikon" erschüttern zu lassen. Ärgerlich ist es, viel mehr nicht.


Gruß, Matthias
 
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