CI-Fotocommunity

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Speicherkarten

Hi Andreas,

Aufdruck blau oder orange - die blauen sind schneller - meine ist orange :-(

ciao
Dieter
 
Hi Andreas,

hab noch was vergessen - welche Clustergröße hat deine CF-Karte (scandisk zeigt sie z.B. an).

ciao
Dieter
 
Hallo Dieter,

die Clutergröße hab ich jetzt nicht parat.
Ist eine orangefarbene Karte.

Die 11 sek stimmen aber und habe ich auch mehrfach getestet. Mit der Lexar Karte die dabei war habe ich logischerweise die gleichen Werte wie Ihr.

Ich denke, dass man bei diesen Speicherzeiten defintiv nicht mehr sagen kann, dass der Tiff Modus unbrauchbar sei. Die Canon Gx sind da auch nicht mehr wesentlich schneller beim Speichern.
 
@Frank:
Die verfügbaren Clustergrößen zeigt "format" nach dem Aufruf von "cmd" (Start, ausführen, cmd) auf die Eingabe der Kommandozeile "format /?" an.
Bei 256MB - Karten dürfte
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:4096
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:8192
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:16K
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:32K
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:64K
möglich sein. "EINNAME" ist irgendein zulässiger Name für den Datenträger. Der Parameter "/A:" ist in der deutschen Hilfe übrigens für alle Clustergrößen ab 64K falsch beschrieben. "/A:16 KB" funktioniert nicht - ein Leerzeichen und ein B zuviel.
Die minimale Clustergröße für eine 256MB-Karte von 4096 Byte (/A:4096) ergibt sich aus der unter FAT maximal erlaubten Clusterzahl von 65526.
Bei der Clustergröße 64K warnt "format", dass Inkompatibilitäten auftreten können.
Wählen würde ich die Clustergröße, bei der ich mit der Geschwindigkeit zufrieden bin. -
happy.gif
Sicherheitshalber würde ich 64K nicht verwenden.
Da selbst für eine Datei mit einer Größe von 1 Byte ein ganzer Cluster genommen werden muss, ist der Verschnitt für Dateien im Mittel bei den Clustergrößen 4K/8K/32K/64K 2K/4K/16K/32K. Nun wähl' mal schön.

Die 512MB-Karte von Transcend habe ich nun doch mit allen für diese Größe möglichen Clustergrößen getestet.
Die Schreibzeiten einer Tiff-Datei in voller Auflösung waren bei den Clustergrößen 8k/16K/32K/64K 14,3sec/13,4sec/12,9sec/12,0sec (soviel zur Präzision von Handstoppungen mit einer Armbanduhr, die Zeiten stoppen kann - ich habe auf mehrfache Zeitmessung nebst Mittelwertbildung verzichtet, aber der Trend ist eindeutig).

Anzeigen lassen kann man sich die Clustergröße unter "cmd" z.B. mit der Kommandozeile "chkdsk g:", wobei das deutsche "chkdsk" Cluster mit "Zuordnungseinheit" übersetzt. 1K hier = 1KByte = 1024 Byte.

In allen o.a. Kommandozeilen ist die Laufwerksangabe "g:" mit der jeweils passenden Laufwerksangabe für den Kartenleser zu ersetzen.

@Dieter:
Voraussetzung war "ansonsten konstantes Timing der CF-Karten", was zwischen verschiedenen Kartentypen oft nicht gegeben ist.
Die Schreibzeiten von Daten durch die S414 unterliegen natürlich auch deren Timing, welches sich nach dem, was man so lesen konnte, abhängig von Seriennummer/Fertigungsdatum auch schon leicht beschleunigt hat. Wobei eine Beschleunigung nicht unbedingt nur positive Auswirkungen haben muss. Man kann z.B. nur hoffen, dass eine Digicam speziell das Dateisystem der Speicherkarte mit möglichst minimierter Anzahl von Schreibzugriffen verwaltet.
Bei Normalbetrieb (Qualität z.B. = Fein) bemerkt man die Geschwindigkeit der eingesetzten CF-Karte mit der S414 dank des recht großen und schnellen Zwischenspeichers ohnehin nur selten.
 
WARNUNG an Alle hier

Zum Thema FAT :

Technisches: Das FAT(16)-Dateisystem unterstützt 16Bit pro Cluster und kann maximal eine Anzahl von 65.536 Clustern ansprechen.

Ein Cluster wiederum kann - je nach Größe der jeweiligen Partition - in unserem speziellen Fall Speicherkartengröße - eine Größe von bis zu 32KB haben (s.Tabelle unten).

Multipliziert man nun die Cluster- Größe von 32KB mit der maximalen Anzahl an Clustern (32 x 1.024 x 65.536) dann erhält man einen Wert von 2.147.155.968 Cluster. Dieses entspricht einer maximalen Partitions- (Karten-) größe von ca. 2.1GB.

Größere Speichermedien müssten theoretisch unter FAT16 also auf jeden Fall durch Partitionieren in mehrere Laufwerke (Partitionen) zerlegt werden.

Also VORSICHT beim Formatieren von 3GB bzw. 4GB Speicherkarten !!!

Die 32KB Clustergrösse gelten ab einer Speicherkartengröße von 1.024MB aufwärts.(s. Tabelle unten)

Die Tabelle zeigt die feste Clustergröße in Abhängigkeit von der Partitionsgröße:

0 bis 128 MByte = 2 KByte
128 bis 256 MByte = 4 KByte
256 bis 512 MByte = 8 KByte
512 bis 1024 MByte = 16 KByte
größer als 1024 MByte = 32 KByte

Da diese Clustergrößen international standardisierte feste Werte sind ist es nicht ratsam mit der Formatierung von Speicherkarten mit unterschiedlichen Clustergrößen zu experimentieren.

Eine Kamera kann die Karten dann u.U. nicht mehr beschreiben / lesen.

Alle Experimente mit der Kartenformatierung gehen also auf das jeweils eigene Risiko.

Einige Kartenhersteller liefern Ihre HighSpeed-Karten mit einem speziellen, mit dem karteninternen Controller abgestimmten, karteneigenen Format (lesbar für MACs und PCs) aus um optimale Geschwindigkeiten zu erreichen.

Dieses Format wird bei den betreffenden Karten durch Formatieren auf einem Rechner überschreiben. Die Karten erreichen dann allerdings nicht mehr die maximal mögliche Schreib / Lesegeschwindigkeit.

Das Formatieren einer Karte auf dem PC ist immer nur eine Notlösung, um die Karte nach einem Crash weiterverwenden zu können.

Ebenso verhält es sich mit den MicroDrives. Diese sollten nur mit den vom Hersteller (IBM / Hitachi) bereitgestellten Software-Utilities formatiert werden.

Übrigens - Viele Kartenhersteller weisen darauf hin, daß die Karten für DigiCams keinen Volumennamen / Datenträgerbezeichnung besitzen dürfen.

So - und jetzt formatiert mal schön !

Gruß,

Rudi.
 
Hallo Rudi und Mathias!

Vielen Dank fuer eure Ausfuehrungen, werde in meinem Weihnachtsurlaub mal ein bischen rumtesten. Bin mal gespannt welche Clustergroesse mein W2k bei FAT16 automatisch genommen hat.

Zu den Speicherkartengroessen ist zu sagen, dass wohl Minolta keine Garantie gibt, dass 512 MB-Karten in der s414 funktionieren (erst recht nicht groessere Karten). Ist aber auch wohl abhaengig vom Kartenhersteller und von der Kamera.
Mit 256 MB-Karten gibt es wohl keine Probleme.
Gruss Frank
 
Hallo Andreas,

zwischen deinen 11sec und meinen 27sec liegen ja Welten - und dies bei der gleichen Cam und der selben CF-Card ....

Ich hoffe, wir sprechen von den selben Testbedingungen:

+ TIFF-Bild mit maximaler Auflösung
+ Speicherzeit der S414 (nicht Cardreader)
+ meine CF-Card hatte ich jeweils zuvor geleert (dürfte aber belanglos sein)
+ Zeitmessung - Aufnahme (mit 10sec Vorschau) - Start -> mit OK zum Speichern - Ende -> LED verlischt und Lifebild wird wieder angezeigt

Hast du deine Kingston gebraucht gekauft; in der S414 oder am PC formatiert?

Meine orange Kingston CF-Card ist neu, originalverpackt und versiegelt mit Original-Garantieschein - nicht formatiert.

Einer der ebay-Händler schrieb, man solle die Card in der Kamera formatieren. Da ich Händlern nicht grundsätzlich traue, und nur ein Händler dies behauptete, auch nicht differenziert wurde für welche Cams dies zuträfe, hab ich es erstmal unterlassen.

Ein Schreibtest am PC mit einem USB 1-Card-Reader/Writer zeigt für eine TIFF-Datei von 11,4MB:

Lexar (S414-Beigabe) - 16MB - Cluster 4096Byte -> 14sec
Sandisk (Standard) - 128MB - Cluster 2048Byte -> 14sec
Kingston (orange) - 256MB - Cluster 4096Byte -> 13sec

... sieht also nicht danach aus, dass meine Kingston grundsätzlich ne Macke hat.

ciao
Dieter
 
Hallo Rudi,

ZitatZitatZitatZitatZitatZitat
Die Tabelle zeigt die feste Clustergröße in Abhängigkeit von der Partitionsgröße:
0 bis 128 MByte = 2 KByte
128 bis 256 MByte = 4 KByte
256 bis 512 MByte = 8 KByte
512 bis 1024 MByte = 16 KByte
größer als 1024 MByte = 32 KByte
Da diese Clustergrößen international standardisierte feste Werte sind ist es nicht ratsam mit der Formatierung von Speicherkarten mit unterschiedlichen Clustergrößen zu experimentieren.
ZitatZitatZitatZitatZitatZitat

... würde mir gefallen, wenn deine Aufstellung/Aussage sich auch mit der Praxis decken würde.

Leider haben alle mitgelieferten 16MB-Lexarkartern eine Clustergröße von 4KByte!?!

Meine 128MB Sandisk (Standard) ist mit ihere Clustergröße von 2KByte grenzgängig auch die 256MB Kingston ist grenzgängig - würde aber noch der Tabelle entsprechen.

ciao
Dieter
 
Hallo Dieter!
Du schriebst:
> Hast du deine Kingston gebraucht gekauft; in der S414 oder am PC formatiert?

Fuer diejenigen, die noch nicht lange mitlesen.
Generell empfehlen die Kamerahersteller die Karten nur ueber die Kamera und nicht ueber den PC zu formattieren.
Grund: Bei einer Formattierung ueber den PC wird die "spezielle Dateistruktur" zerstoert die unter anderem auch fuer die Geschwindigkeit der Karte mit verantwortlich ist, bei einer Formattierung ueber die Kamera bleibt diese Struktur erhalten.
Auswirkung: Die Karte funktioniert zwar noch weiterhin, verliert aber an Geschwindigkeit.
Ich hatte unwissenderweise am Anfang meine 30x 256 MB-Karten ueber den PC formattiert, wodurch sie nur noch so schnell wie eine Standart-CF-Karte geworden sind. Durch die neue Formattierung mit anderen Clustergroessen erhoffe ich mir wieder einen Geschwindigkeitszuwachs.
Es gibt bei den CF-Kartenherstellern keine Software, mit der man die alte Struktur der Karten wiederherstellen koennte, oder mit dem man die Karte wieder korrekt formattieren koennte.
Bei der normalen Fotographie ist die Geschwindigkeitseinbusse sicherlich belanglos, aber bei Serienbildern schon von bedeutung.
Gruss Frank
 
@Rudi:
Gerade deshalb, weil beim Dateisystem FAT die von Dir "zitierten" Clustergrößen möglich sind, kann man sie in einer sauber programmierten Dateiverwaltung auch variieren (, wenn man sich um die üblichen Disclaimer von MS nicht schert
happy.gif
. Die einzige nennenswerte Grenze ist die von 65536 Clustern. Hier im Kurztest vertrug die S414 ja sogar 64K. Meinen Programmiererfahrungen nach wäre es umständlicher, die Verwaltung der FAT mit festen Clustergrößen in Abhängigkeit vom Kartenformat zu programmieren als die aktuelle Clustergröße aus dem MBR der Karte einzulesen und zu verwenden. Natürlich wählt Windows bzw. format.com beim Formatieren die von Dir beschriebenen Clustergrößen aus, sofern man keine Vorgaben macht.

Es sind übrigens beim Formatieren noch einige weitere Änderungen speziell der Lage der Datenstrukturen im FAT-Dateisystem möglich, ohne den Rahmen der bekannten Spezifikationen zu verlassen. Diese Änderungen sind mit den Windows-Formatierfunktionen nicht durchführbar, aber dort liegen m.E. die einzigen weiteren Möglichkeiten, weiteren Einfluss auf die Speichergeschwindigkeit zu nehmen, indem man dem internen Controller der Karte die Arbeit einschließlich des Ausblendens defekter Speicherzellen so einfach wie möglich macht. Um festzustellen, was den Zauber z.B. einer Lexmark Highspeed-Karte ausmacht, müsste man den MBR einer solchen Karte mal analysieren und mit dem von anderen Karten vergleichen.

Bei den Formatierexperimenten mit der 512MB-Karte bin ich nur deshalb vergleichweise unbesorgt ans Werk gegangen, weil mein eBay-Händler inzwischen gemailt hatte, dass er die Karte "testhalber in einem Kartenleser gehabt und dabei wohl aus Versehen mit FAT32 formatiert hatte" (?!?). Es konnte also höchstens besser werden.

Zur Rettung von Karteninhalten, falls man mal versehentlich gelöscht hat oder das Dateisystem beschädigt ist, ist das Programm "Restoration" ( http://www.webattack.com/get/restoration.html) nützlich. Speziell wenn man zwischendurch in der Kamera keine Bilder löscht, arbeitet es sehr erfolgreich. Leider ist keine spezielle Formatierfunktion dabei, wie bei "Image Rescue" von Lexar, welches den Highspeed-Karten von Lexar beiliegt oder separat für diverse $/¤/£ erworben werden kann. Andererseits ist es Freeware.
 
@Dieter

genau aus dem Grund weisen Kartenhersteller darauf hin, daß die Karte ggfs. in der Kamera formatiert werden soll. Viele Cams, so normalerweise auch die S414, erledigen das automatisch, wenn sie eine neue, junfräuliche Karte entdecken.

@Mathias,

sicher kann man die Formatiererei ins extrem treiben. So ist z.B. mit dem DOS Debugger oder mit DR-DOS (fast) alles möglich, ebenso mit BeOS oder in gewissem Umfang auch unter Linux. Aber Speicherkarten emulieren durch interne Kontroller immer nur einen Datenträger und sind keine magnetischen Datenträger, deren Inhalt ich beliebig oft anders und neu festlegen bzw. deren Struktur ich beliebig verändern kann. Ich bleibe also immer vom karteninternen Controller abhängig.

Das Problem bei den DigiCams ist halt das, daß die Kamera das, was der karteninterne Kontroller dann aus einem Format macht, auch noch verstehen muß.

Geschwindigkeit ist halt auch in diesem Fall das Resultat des optimalen zeitlichen Zusammenspiels von Memorycontroller in der Karte, dem "Dateisystem" nachdem die Speicherzellen der Karte organisiert sind und der Übergabe dieser Informationen an den Controller der Kamera.

Es ist z.B. völlig sinnlos eine 30x Karte in einer Kamera einzusetzen, deren Controller die Gschwindigkeit nicht mithalten kann und mit Wait-States den Karten-Controller runterbremst.

Die S414 ist ja nun mal keine HighSpeed Kamera und wenn man einmal auf Speicherzeitwerte zwischen 11 und 16 Sekunden für ein 11,4MB TIFF-Bild gekommen ist, so ist das schon ein hervoragendes Resultat.

Andere Kameras in dieser Klasse, die TIFF-Formate speichern können liegen bei 30 bis 45 Sekunden und mehr.

Ich bin halt der Meinung, man sollte die Kirche beim Dorf lassen und sich eine ca. 70,- Euro (immerhin knapp 140,-DM) teure Karte nicht durch Formatexperimente ruinieren, auch wenn sich alles theoretisch sehr gut anhört.

Im Übrigen - auch Speicherkarten erzeugen Wärme. Je mehr Ihre Speicherzellen durch Geschwindigkeiten gestreßt werden, für die sie nicht ausgelegt sind um so wärmer werden sie.
Durch falsches formatieren kann man die Anzahl der Schreib- / Leseversuche und Fehlerkorrektur Zyklen soweit treiben, daß die Dinger einfach den Hitzetot sterben und das ist doch auch ein Erfolg - oder ?

Gruß,

Rudi.
 
Hallo Rudi!
Nach dem Formatiervorgang hatte meine Kamera genau 29 Sekunden fuer ein TIFF-Bild gebraucht, da ist der Wunsch natuerlich verstaendlich.
-O.K., o.k., ich gebs ja zu, ich fotographiere nur in der hoechsten JPEG-Aufloesung wo sowieso nicht so viel Daten anfallen.
-Aber der Reiz ist doch da, den Speichervorgang wieder ein wenig zu beschleunigen.
P.S. Ich hatte fuer meine beiden Karten zusammen "nur" 110,- Euro bezahlt, aber das war ein Super-Sonderschnaeppchen. Hatte eigentlich 25x Karten gekauft, und der Haendler hat 30x geliefert.
happy.gif

Gruss Frank
 
Ich habe ein Sandisk Ultra II 256 MB - 4kB Cluster (48 fach) und mit dieser dauert das speichern eines Tiff Bildes (Klick bis Disply wieder da) in höchster Auflösung auch ca 30 sek......
 
Hallo Mark,

hast du deine Lexar noch?

Wie lange braucht diese zum Speichern eines TIFFs in höchster Auflösung?

ciao
Dieter
 
Hi Frank,

29 Sekunden sind doch schon gut. Meine S404 braucht ca. 45 Sekunden für die gleiche Größe und meine 7Hi benötigt mit einer normalen Karte für ca.14MB große TIFFs immerhin auch ca. 16 bis 20 Sekunden.

Es ist halt bei den SanDisk Karten so, daß man sie wirklich nur in der Kamera formatieren sollte, weil die Kamera nur eine Art Quickformat vornimmt, d.h. nur die Verweiseinträge auf die Datei-Header der Bilder in der FAT löscht, die Karte aber sonst unverändert läßt.

Etwas anders sieht es mit den LEXAR-Karten aus, wo der interne Controller eine Übersetzung der Clustergrößen und damit eine möglichst hohe Annäherung an das ursprüngliche ideale Dateisystem vornimmt. Jedoch wird durch den dann bei jeder Aufnahme ablaufenden Umrechnungsprozess auch hier ein (wenn auch nicht so gravierender) Geschwindigkeitsverlust feststellbar sein.

Ideal ist das Formatieren von HighSpeed Karten auf dem PC oder Mac jedenfalls nicht. Man sollte es wirklich nur als letzte Rettungsmaßnahme für nicht mehr lesbare Karten, bei denen ein Scandisk am PC bzw. ein Formatieren in der Kamera nicht mehr möglich ist.

Gleichlautende Hinweise hierzu findet man auch auf den Support-Seiten von Delkin, Transcend oder Dane-elec, dort leider meist nur in Sprachen, die bei uns keiner versteht (japanisch oder chinesisch).

Wie das im Leben halt so ist, habe auch ich schon Lehrgeld gezahlt und werde keine Karte mehr im PC formatieren, wenn das nicht unbedingt nötig ist um die Karte noch einmal zu retten.

Gruß,
Rudi.
 
Ich bekomme mit meiner Kingston noch keine Logik rein:

Speicherung TIFF-Bild mit S414
Lexar 8x - 16MB - Cluster 4096Byte -> 20sec
Sandisk - 128MB - Cluster 2048Byte -> 20sec
Kingston - 256MB - Cluster 4096Byte -> 27sec

Speicherung einer 32MB-Datei mit Card-Reader/-Writer
Lexar 8x - 16MB - Cluster 4096Byte -> xxx
Sandisk - 128MB - Cluster 2048Byte -> 56sec
Kingston - 256MB - Cluster 4096Byte -> 51sec

Am Card-Reader/-Writer ist die Kingston die schnellste (wie ich es erwarte) - an der S414 die langsamste Card. Die Kingston war originalverpackt und versiegelt; wurde NICHT am PC formatiert - ich habe inzwischen die Kingston-Card mit der S414 formatiert; die Zeiten sind gleich geblieben.

Mit den 27sec habe ich eigentlich kein Problem - ich will nur begreifen, was hier abläuft.

ciao
Dieter
 
@Dieter:
Man hätte vielleicht alle Werte per Dreisatz auf die ungefähre Länge einer Tiff-Datei der S414 normieren und für die 16MB-Karte am PC ebenfalls eine Tiff-Datei nehmen sollen.

"Die ganze Wahrheit" könnte man nur herausfinden, wenn man genaue Konstruktionsunterlagen von allen beteiligten Gerätschaften analysieren könnte. Kamera+Karte wie PC+Kartenleser+Karte sind komplexe Systeme mit verschiedenen Flaschenhälsen bis hin in die beteiligte Firmware und Betriebssysteme.
 
Hi Dieter,

Kingston benutzt oftmals Samsung Karten. Die sind zwar im Reader / Writer relativ schnell, aber in manchen neueren Kameras kriegen die den A... nicht hoch. Liegt irgendwie an dem Controller der Karten, der mit schnellen Cams offenbar nicht mithalten kann.

Der Preisunterschied zwischen Samsung (ungelabelt) und den gleichen mit Kingston-Sticker macht ca. 100% (256MB Samsung ungelabelt ca. 35,00 Euro, mit Kingston Label ca.69,00 Euro). Daß die Karten aus dem gleichen Stall kommen fiel mir auf, als ich an der Stirnseite der Karte (die, die den Kontakten gegenüberliegt) neben der identisch aufgebauten Seriennummer auch
die identische Typenbezeichnung (12C2561MV00 und ASSY IN TAIWAN)fand.

Diese Karten sind Universalkarten, die in MP3-Playern genauso eingesetzt werden wie in DigiCams und sind in keiner Weise optimiert.

Daher wahrscheinlich das unterschiedliche Verhalten der Karte in Reader und Camera.

Gruß,

Rudi.
 
Hallo Rudi,

>Daß die Karten aus dem gleichen Stall kommen
>fiel mir auf, als ich an der Stirnseite der
>Karte (die, die den Kontakten gegenüberliegt)
>neben der identisch aufgebauten Seriennummer
>auch die identische Typenbezeichnung
>12C2561MV00 und ASSY IN TAIWAN)fand.

Auf der Stirnseite steht bei mir garnichts...
Auf dem Label selbst steht CF/256 P709708X8,
ASSY IN JAPAN.

Muss akzeptieren, dass nicht alle Kingston CF-Cards "gleichen Typs" gleich sind (siehe Beitrag von Andi weiter oben) :-)

Damit muss man aber auch feststellen, dass die Tests in den PC-Zeitschriften für die Katz sind, wenn sich die Digicams anders verhalten als Card-Reader/-Writer am PC.

ciao & merci
Dieter
 
Zurück
Oben