@Frank:
Die verfügbaren Clustergrößen zeigt "format" nach dem Aufruf von "cmd" (Start, ausführen, cmd) auf die Eingabe der Kommandozeile "format /?" an.
Bei 256MB - Karten dürfte
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:4096
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:8192
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:16K
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:32K
format g: /FS:FAT /V:EINNAME /Q /A:64K
möglich sein. "EINNAME" ist irgendein zulässiger Name für den Datenträger. Der Parameter "/A:" ist in der deutschen Hilfe übrigens für alle Clustergrößen ab 64K falsch beschrieben. "/A:16 KB" funktioniert nicht - ein Leerzeichen und ein B zuviel.
Die minimale Clustergröße für eine 256MB-Karte von 4096 Byte (/A:4096) ergibt sich aus der unter FAT maximal erlaubten Clusterzahl von 65526.
Bei der Clustergröße 64K warnt "format", dass Inkompatibilitäten auftreten können.
Wählen würde ich die Clustergröße, bei der ich mit der Geschwindigkeit zufrieden bin. -
Sicherheitshalber würde ich 64K nicht verwenden.
Da selbst für eine Datei mit einer Größe von 1 Byte ein ganzer Cluster genommen werden muss, ist der Verschnitt für Dateien im Mittel bei den Clustergrößen 4K/8K/32K/64K 2K/4K/16K/32K. Nun wähl' mal schön.
Die 512MB-Karte von Transcend habe ich nun doch mit allen für diese Größe möglichen Clustergrößen getestet.
Die Schreibzeiten einer Tiff-Datei in voller Auflösung waren bei den Clustergrößen 8k/16K/32K/64K 14,3sec/13,4sec/12,9sec/12,0sec (soviel zur Präzision von Handstoppungen mit einer Armbanduhr, die Zeiten stoppen kann - ich habe auf mehrfache Zeitmessung nebst Mittelwertbildung verzichtet, aber der Trend ist eindeutig).
Anzeigen lassen kann man sich die Clustergröße unter "cmd" z.B. mit der Kommandozeile "chkdsk g:", wobei das deutsche "chkdsk" Cluster mit "Zuordnungseinheit" übersetzt. 1K hier = 1KByte = 1024 Byte.
In allen o.a. Kommandozeilen ist die Laufwerksangabe "g:" mit der jeweils passenden Laufwerksangabe für den Kartenleser zu ersetzen.
@Dieter:
Voraussetzung war "ansonsten konstantes Timing der CF-Karten", was zwischen verschiedenen Kartentypen oft nicht gegeben ist.
Die Schreibzeiten von Daten durch die S414 unterliegen natürlich auch deren Timing, welches sich nach dem, was man so lesen konnte, abhängig von Seriennummer/Fertigungsdatum auch schon leicht beschleunigt hat. Wobei eine Beschleunigung nicht unbedingt nur positive Auswirkungen haben muss. Man kann z.B. nur hoffen, dass eine Digicam speziell das Dateisystem der Speicherkarte mit möglichst minimierter Anzahl von Schreibzugriffen verwaltet.
Bei Normalbetrieb (Qualität z.B. = Fein) bemerkt man die Geschwindigkeit der eingesetzten CF-Karte mit der S414 dank des recht großen und schnellen Zwischenspeichers ohnehin nur selten.