CI-Fotocommunity

Registriere Dich jetzt kostenlos!

Dadurch bekommst Du Zugang zu dem geschützten Mitgliederbereich, kannst beim Gebrauchtmarkt mitmachen und stellst nebenbei auch noch sicher, dass niemand Dir Deinen Wunsch-Usernamen wegschnappt.

Stativ - welches würdet Ihr nehmen ?

beaver

Bringt häufig das Frühstück mit
Mitglied seit
11 Jan 2008
Beiträge
1,432
Mit meinem Gitzo 2531 EX bin ich zwar ganz zufrieden, aber die Mittelsäule stört mich doch zunehmend beim bodennahen Arbeiten (man kann sie umklappen, aber das ist mir zunehmend lästig). Ausserdem stellte ich bei dem teils sehr starken Wind auf Island fest, dass es vielleicht doch noch eine Nummer massiver sein dürfte (wobei das Feisol dies von der nominalen Traglast nicht erfüllt, wg. fehlender Mittelsäule und dickerer Rohre sollte es aber weniger windanfällig sein als das 2531 EX)

Diese drei sind in der engeren Wahl. Wie würdet Ihr Euch entscheiden ?
Ich habe schon einen Favoriten, aber ganz wie beim Publikumsjoker bei wer wird Millionär verrate ich den nicht.
Schöne Grüße
Manfred

Hersteller Stativ segmente Packmass Höhe max Traglast Gewicht Höhe min
RRS TVC 33 3 65 149 23 1,9 10,5
Feisol CT 3372 Rapid 3 63 150 12 1,7 8
Gitzo GT 4542LS 4 62,3 156,5 25 2,3 9,7

** sorry, tabellenformat bleibt nicht erhalten, selbst das manuelle Einfügen von Leerzeichen greift nicht
 
RRS, es tut nur einmal weh (auf dem Bankkonto)

Gruß
Klaus
 
Bei den Preisen :eek: schlepp ich lieber mein Berlebach durch die Gegend .

Gruß, Stefan
 
Ich würde nochmal ein Gitzo kaufen, weil ich das GT 5541 LS habe und das ist sehr gut.
 
Moin!

Na dann breche ich mal die Lanze für den Dritten im Bunde. Sicherlich sind Gitzo und RRS qualitativ über jeden Zweifel erhaben.

Wenn man sich aber mal näher mit Feisol auseinandersetzt - und das habe ich lange und intensiv getan - stellt man fest, dass diese Stative offensichtlich maximal nur wenig "schlechter" sind. Viele Stimmen bescheinigen gar Gleichwertigkeit mit Gitzo.

Das möchte ich hier gar nicht weiter diskutieren, stelle mir aber die Frage, ob ein doppelt so teures Stativ auch doppelt so gut ist?

Ich habe mir diese Frage wie folgt beantwortet: ich bin überzeugt, dass es in Sachen Preis-Leistung keine besseren Carbon- Stative gibt, als Feisol.

Vielleicht mögen die anderen "besser" sein, aber auf welchem Niveau? Für mich steht jedenfalls fest: mein nächstes Dreibein wird ein Feisol ;)


Gruß Jan
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Manfred,

gerade die bodennahen Aufnahmepositionen und die Möglichkeiten die die schwenkbare Mittelsäule sonst noch bietet waren für mich kaufentscheidend für mein Vanguard. An Gewicht habe ich damals zwar gedacht, aber bewusst verdrängt.

Windanfällig, da hilft in erster Linie Gewicht. Da denke ich macht ein stabiler Taschenhaken mehr aus als alles andere? Die Angriffsfläche bieten Deine Kamera und der Stativkopf vermutlich mehr und am längeren Hebel als eine nach unten verschwindende Mittelsäule.

Mit viel Zeit denke ich auch über eine andere Lösung nach, schließlich habe ich ein zwar nicht perfektes aber immerhin funktionierendes System. Mir persönlich gefällt das Baukastensystem von Novoflex. Beine je nach Bedarf, von Minibeinen für Bodennähe über leichte Wanderstockbeine bis hin zu sehr langen und massiven Aluminium- oder Carbonbeinen, dazu alles perfekt verarbeitet und jederzeit erweiterbar. Einzig befürchte ich immer die falschen Teile dabei zu haben.

Vorrang für mich hat jedoch der Kopf. Kugelkopf kann ich mich nicht mit anfreunden, zu ungenau. Ich mag lieber achsenweise ausrichten. Also 3-Wege-Neiger oder Getriebeneiger. Der vorhandene Vanguard ist leider nicht Arca-kompatibel, und Novoflex bietet keinen 3-Wege-Neiger. Also habe ich mich vorerst auf den Induro PHQ1 eingeschossen, kombiniert mit einem L-Winkel von Sirui und ergänzend eine Schiene von Novoflex für den Nodalpunkt, also der kleine Einstieg in einzeilige Panos. Alles andere muss warten. Um das zu beschleunigen überlege ich allerdings, die Triopod- Basis von Novoflex mit den Minibeinen für bodennahe Aufnahmepositionen vorab dazu zu kaufen.

Gruß
Jürgen
 
Sali Manfred,

ich hatte weder Gitzo noch RRS, bin jedoch mit Feisol sehr zufrieden. Ich habe das 3402. Was schätze ich nicht so? Die Mittelsäule lässt sich nur mit Werkzeug entfernen (Inbus). Die Plastikschoner/ Antirutsch-Dinger an den Füsschen halten nicht besonders fest (muss mal schauen, ob es hier nicht welche zum Schrauben gibt), habe schon zwei verloren (kann man aber nachkaufen). Ansonsten muss ich sagen, dass ich das Feisol sehr schätze und für meine Zwecke ist es massiv ausreichend (auch wenn ich mal immer gerne zu den ganz Grossen schiele, brauchen tu ich die nicht).

Von meiner Erfahrung her kann ich also Jan nur zustimmen. Schau mal, ob du deines irgendwo zum Angrabbeln findest.

Gruss
Michi
 
Moin!

Kugelkopf [...] zu ungenau.

So pauschal kann ich das nicht stehen lassen: Das hängt ganz entscheidend u.a. von der Qualität, der Friktion (ist diese präzise und feinfühlig genug einstellbar), der Haptik, Größe und Lagerung der Kugel und noch einigen weiteren Faktoren ab.

Es gibt reichlich absolut präzise Kugelköpfe am Markt, mit denen sich (eine vernünftige Wasserwaage vorausgesetzt) sehr präzise arbeiten lässt. Natürlich kosten diese Teile von RRS, Arca-Swiss, FLM, Novoflex, Gitzo und wie sie alle heißen auch ordentlich Geld. Aber "ungenau" ist da nix, vernünftige Bedienung vorausgesetzt ;)


Gruß, Jan
 
Moin,

ich kann mich Jan nur anschließen. Das Problem der Genauigkeit ist unabhängig von der Art des Kopfes. Auch 3-Wege-Neiger können nachsacken. Im Grunde sind sie sogar anfälliger dafür, weil nur die wenigsten eine separate Friktionseinstellung bieten.

Klar, ein Getriebeneiger wäre noch besser. Nur leider weder billig noch leicht noch klein.

Grüße,

Heiner
 
Mein Problem mit Kugelköpfen liegt nicht im Nachsacken (das ist mir bei meinen Köpfen noch nie aufgefallen), sondern in der gleichzeitigen Lösung aller Ebenen. Beim 3-Wege-Neiger kann ich schön eine nach der anderen ausrichten.

Gruß
Jürgen
 
.... Beim 3-Wege-Neiger kann ich schön eine nach der anderen ausrichten ...

... wenn man die Zeit dazu hat ist das gemächliche Einstellen sicher kein Problem.
Oft schon geht es mir mit meinem Kugelkopf nicht schnell genug wenn z.B. die Sonne nahe am Untergehn ist, oder das Streiflicht im Wald binnen Sekunden eine völlig unterschiedliche Lichtsituation zeigt. Da möchte ich nicht erst 3 Achsen einstellen müssen.
Ist aber wahrscheinlich Geschmacksache.

Gruß, Stefan
 
Stimmt Stefan,

für mich ist Fotografie Entspannung: in aller Ruhe Stativ und Kamera aufbauen, noch bei Tageslicht Testaufnahmen machen, auf passendes Licht warten und auslösen. Das darf dann ruhig mal ein oder zwei Stunden dauern für ein Foto. Produktives Arbeiten ist das natürlich nicht, aber das soll es bei mir auch nicht sein.

Gruß
Jürgen
 
Ich bin auch zu hektisch dafür... Stativ nur, wenn es sein muß. Und in der Natur hat sich bei mir das Einbein bewährt.

Gruß Andreas
 
Dankeschön für Eure Meinungen. Es ist sicher keine Überraschung, dass sich für jede der drei Marken Fürsprecher finden. Ich glaube auch, dass das Feisol von allen das beste P/L Verhältnis hat.
Dennoch werde ich mich wohl für RRS entscheiden, nicht für das TVC 33, sondern das TVC 34 L. 4-Segmenter wollte ich eigentlich vermeiden aber bei meinen 1,90 m ist wohl doch das höhere Stativ angebracht.
Hier noch ein interessanter detaillierter Vergleich
http://www.luminous-landscape.com/reviews/accessories/is_this_the_worlds_best_tripod.shtml

Nicht, dass der Artikel entscheidend für mich war, aber er hat mich doch in meiner Wahl bestätigt.

Schöne Grüße
Manfred
 
Zurück
Oben