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Tageslicht - 5000 oder 5500 K ?

Danke Dirk.

die Fotos der Bodenabläufe sind durchaus brauchbar, was ich ändern würde wäre die Art und Weise der Fotos der Abläufe, die Aufstockelemente und die Abläufe würden nebeneinander aufschlussreicher sein für den Verbraucher ...
Betrachte es vielleicht einmal aus diesem Winkel:
Die jetzige Darstellung ("schräg von oben - vorne") bietet sowohl einen Eindruck von dem Rost als auch dem Ablauf. Die Aufstockelemente sind selten notwendig und außerdem müßte ich dann (es geht hier um Handwerker !!!) vermtl. auch beide Materialien der Abläufe bei Edelstahl knipsen. Abgesehen davon, warum ausgerechent die verd... Aufstockelmente ? Da war das Problem: Nur bei dem Kunststoff funktioniert von oben nicht, da man dann nur den Rand sieht (deshalb von unten) und bei dem verstellbaren Element habe ich mir auch einen "abgebastelt".

die Entleerung mit der Klapp-Anbohrschelle würde ich lieber schräg von oben fotografiert sehen, das würde mir persönlich einen besseren Blick auf das Konstrukt geben.
Das werde ich prüfen. Die ersten Aufnahmen sind aus dem gleichen Winkel wie das Video geschossen - mir hat das gut gefallen, aber probieres es mal.

z.B. ein Bodenablauf ausgeschnitten mit Schlagschatten im Katalog etc.
Da knüpfst Du jetzt an Wolf an
Man kann ohneweiteres Farbverläufe und Schatten einbauen, aber es dürfen keine Farbverfälschungen im Material auftreten. Das heißt normalerweise, farbneutral aufzeichen und an den gewünschten Stellen Farbe nachträglich hinzufügen, wobei die Lichtführung erhalten bleibt. (Leichter zu zeigen, als zu erklären.)
Da fühle ich mich fast :z04_auslachen: . Bestimmt könnt Ihr das und vielleicht (aber nur vielleicht) könnte ich es - vermtl. sogar mit den vorhandenen Programmen - erlernen. Würde mich sogar reizen. Aber meine Erfahrung, so etwas dauert am Ende länger als gedacht und in der Abwägung "sind meine Fotos so schlecht, daß ich die Zeit von anderen Projekten abziehen muß um das zu ändern" komme ich zu dem Schluß: Bei allen Fehlern und Einschränkungen erhalten wir trotzdem eine gute Resonanz - Ergo: Nein, nicht auf der Agenda.

Also - ich freue mich über Eure Hinweise und bin dafür dankbar !!! aber behaltet auch im Blick was ein Amateur wie ich mit vertretbarem Aufwand leisten kann. Dazu gelernt habe ich zumindest, daß man auch Schatten nachträglich einbauen könnte.

Habe nun neue Leuchten und Lampen bestellt und werde dann erneut berichten wie es weitergegangen ist.
 
Moin Marc,

es geht ja im Prinzip um die Frage was man will - für einen Messestand auf der ISH werden die Fotos eher unbrauchbar sein :) Wenn kein weiterer Aufwand betrieben werden soll, dann reichen im Prinzip die Fotos so wie sie sind nur für den Katalog oder den Flyer und in 600 Pixeln in der Listenansicht reicht es wohl auch noch.

Hast Du mal über eine kleine Kompaktkamera mit kleinem Sensor nachgedacht ? Damit hast Du evtl. schärfer wirkende Fotos aufgrund des kleinen Sensors und eine Freistellung zum farbigen Hintergrund ist mit dem richtigen Licht ja kein Ding mehr.

Habe jetzt nicht wirklich alles hier im Thread gelesen, somit kann es gut sein, dass ich wieder mit irgendwem konform gehe, aber wenn man etwas vor dem Greenscreen fotografiert, dann das Foto in z.B. Gimp (Freeware) oder Photoshop öffnet und per "Zauberstab" auf die grüne Fläche klickt und dann diese Auswahl umkehrt hat man im Prinzip schon das, was man dann ausschneiden kann.
Da Deine Produkte ja in der Regel glatte Kanten haben sollte dieser Weg echt einfach sein.

Dein Fazit solltest Du an dem orientieren, was Du für die Firma erreichen willst - professionell wirkende Fotos können wichtig sein und können auch egal sein ;)

:z04_bier01:
 
Hast Du mal über eine kleine Kompaktkamera mit kleinem Sensor nachgedacht ? Damit hast Du evtl. schärfer wirkende Fotos aufgrund des kleinen Sensors und eine Freistellung zum farbigen Hintergrund ist mit dem richtigen Licht ja kein Ding mehr.

Moin Dirk,
NEIN - damit würde dann nachträglich die Begründung für die D7000 wegfallen, Du legst mir hier ein Ei in's Nest :z04_wife: ......

Sooo einfach kann es doch nicht sein ? Oder etwa doch ? Mal sehen ob ich den Mut dazu habe.
 
Sooo einfach kann es doch nicht sein ? Oder etwa doch ? Mal sehen ob ich den Mut dazu habe.

Moin Marc,

mal ganz ehrlich - wenn es das sein soll, was Du hier gezeigt hast, ohne mehr Aufwand - dann ist die Begründung für eine D7000 definitiv weg und ich vermute mal hier den Wunsch als Vater des Gedanken.

Eine DSLR zur Fotografie einzusetzen setzt ein Handwerk voraus, was man dann auch in der nötigen Sorgfalt ausüben sollte. Für die Produktfotografie ist es nicht anders, entweder man macht sich die Arbeit mit Licht und Optik und sieht auch in den Ergebnissen den Unterschied zum bisherigen Ergebnis oder man nimmt eben irgendeine Bridge oder Kompakte mit deutlich mehr Schärfentiefe und die Fotos werden so wie bisher, nur eben evtl. schärfer in der Tiefe. Wenn Du selber sagst, dass es Dir so schon reicht, dann mache es Dir doch leicht mit einem kleineren Sensor...

Nur in der Summe der Zutaten und mit Sorgfalt bei der Zubereitung wird ein Gericht erst lecker, da ist es zunächst mal egal ob man Spitzenkochtöpfe nimmt, kocht man mal eben schnell schmeckts auch so ;) :D

:z04_bier01:
 
Da Deine Produkte ja in der Regel glatte Kanten haben sollte dieser Weg echt einfach sein.
Händische Nacharbeit ist auf jeden Fall nötig wegen der Übergangspixel. Ein Bild kennt keine harten, definierten Kanten, sondern immer nur Übergänge.

Dein Fazit solltest Du an dem orientieren, was Du für die Firma erreichen willst - professionell wirkende Fotos können wichtig sein und können auch egal sein ;)
Das ist richtig. Diese Bilder hier sind ein gutes Beipiel. Nur für's Web konzipiert würde ich da mit meiner alten 5 Mpx Brigde rangehen: Sauber ausleuchten, "klack", ggf. etwas optimieren, fertig. Für gute Qualität bis hin zu DIN A4 Prospekten und großformatigen Anzeigen ist die DSLR genau richtig, fordert aber schon erheblich mehr Sorgfalt. Für großformatige Bilder für eine Handwerksmesse o.ä. müßte u.U. die Linhof ran und spätestens hier geht ohne photographische Ausbildung (egal, auf welchem Weg) nichts mehr. Photograph ist und bleibt nun mal ein Ausbildungsberuf.

Gruß
Wolf
 
Hallo,

also aufgrund der regen Diskussion möchte ich gerne Info über den weiteren Fortgang geben. Wie in dem Beitrag angedacht
...... und NANGUANG Daylight-Studioset HAVANNA mit "1760 Watt herkömmlichen Glühlampenlichts" ..... Hat jemand mit diesen Produkten und evtl. auch dem Lieferanten "SINOADVANCE - Best of TECHNIC Shop" .......
habe ich dann auch gekauft. Ergänzt um 2 x Leuchtmittel Tageslicht-Lampe 85 Watt, 5500°K / Artnr.: 2521001 welche ich in die vorhandenen Aufnahmen von FotoBrenner gesetzt habe.

Die Abwicklung des Shops war tadelos. Die Qualität der Produkte ist O.K., die Neigungsverstellung der "Naguang" recht hakelig.Mit der Lichtausbeute bin ich zufrieden, in etwa das erhoffte, deutlich besser als bisher. Das Urteil soll angesichts des Preises im richtigen Verhältnis gesehen werden. Also für den Amateur und die seltene Nutzung O.K., für Amateure mit entsprechendem Budget und Profis wie Wolf vermutlich vollkommen indiskutabel.

Ich habe es dann mit zurückgesetzten Hintergrund (der Leinwand) und einer der Leuchten - von rechts hinten - nur auf der Leinwand, die "Havanna" von vorne und die zweite 85 W von links vorne. Die Dokumentation von Versuchen mit der Videofunktion hat gut geklappt. Bei den Produktaufnahmen habe ich mich für das Freistellen entschieden. Es sind nur ca. 6 Aufnahmen die hier benötigt werden und (anders als wie erwähnt bei den Abläufen) fehlt mir hier auch kein Schatten. Hinzu kommt, daß es so besser in die Website integriert werden kann.

Ein Beispiel für ein Ausgangsfoto:
ISO 500 - f 5,0 - 1/400 - P-Automatik / 82,0 Real
N7E_7506_DxO-7_1280_95_150dpi.webp


Tja "Ooops" das ist etwas schräg, aber für DxO kein Problem (die nächste berichtigte Aufnahme ist zwar eine andere - das Problem war aber das gleiche)
N7E_7550_DxO-7-2.webp


Am Ende sieht dies jetzt so aus
7550-blau.webp


Die Qualität reicht auch für die beabsichtigen Drucksachen aus.

Habe wieder einiges dazu gelernt und bin mit dem Ergebnis zufrieden und das ist die Hauptsache.

Für Eure Ratschläge, Einschätzungen und Empfehlungen nochmals besten Dank.

Schönen Abend noch, Grüsse Marc
 
... und die Entleerung mit der Klapp-Anbohrschelle würde ich lieber schräg von oben fotografiert sehen, das würde mir persönlich einen besseren Blick auf das Konstrukt geben.....
Wie geschrieben habe ich auch in diese Richtung versucht. Aber die verschiedensten Versuche brachten aus meiner Sicht keine Verbesserung. Glaube weiterhin, daß die seitliche Ansicht am anschaulichsten ist.

Trotzdem besten Dank für den Hinweis. Eine der Aufnahmen von oben folgt hier
N7E_7497_DxO-7_1280_95_150dpi.webp
 
Moin Marc

die schräge Aufnahme sieht in der Tat nicht optimal aus, die seitliche Perspektive passt deutlich besser :)
Kurze Frage zum Artikel, ist das Teil in DE nach TRWI zugelassen als Probeentnahmestelle für Trinkwasser bzw. ist es "totraumfrei" & "abflammbar"- könnte mich evtl. interessieren ;)

:z04_bier01:
 
Kleiner Tip: Die Freistellung an dem Knie ist "zackelig". Solche Retuschen bei 200%...400% überprüfen!
Auch würde ich für Metallglanz an dem Anbauteil sorgen, denn ich glaube nicht, daß es schwarz beschichtet ist...

Gruß
Wolf
 
@ Pentaxburschi:
1. Danke für Rückmeldung.
2. War mir schon klar, daß jemand aus der Branche. Sende meine Daten für "klassiche Kontaktaufnahme", da es hier im Detail aus meiner Sicht nicht passt.

....Kleiner Tip: Die Freistellung an dem Knie ist "zackelig". Solche Retuschen bei 200%...400% überprüfen!...
@ Wolf: Dann zeigen wir das mal in groß:
Bogen-1-2013-05-02_160539.webp

Ergo - Du hast natürlich recht und ein gutes Auge. Mal sehen, ob ich da noch mal rangehe.

....Auch würde ich für Metallglanz an dem Anbauteil sorgen, denn ich glaube nicht, daß es schwarz beschichtet ist...
@ Wolf: Also ich hatte gehofft "für schwarz Metallic bekomme ich mehr als für verchromt"... Da ich schon nicht ganz glücklich damit war, habe ich Deinen Hinweis als sicher eingeplant. Mir ist schon klar, daß dies mit der Ausleuchtung knifflig ist. Vermute mal, daß es auch mit "Mittenbetont"/"Spot" nicht besser geworden wäre, da die Metallteile schon sehr helle Stellen haben. Vielleicht mit noch mehr "Lichtpower" und Diffusor vor allen Lichtquellen....
 
Ergo - Du hast natürlich recht und ein gutes Auge. Mal sehen, ob ich da noch mal rangehe.
*schmunzel* So was entgeht mir nicht... :D


Vielleicht mit noch mehr "Lichtpower" und Diffusor vor allen Lichtquellen....
Das ist keine Frage der Power, sondern der Lichtrichtung. Catch Lights sind nichts anderes als Spiegelbilder der Lichtquelle, und mit entsprechend dimensionierten Diffusoren verpaßt man so Metalloberflächen den Spiegelglanz, der bitte nicht mit "Ausfressen" zu verwechseln ist.

Gruß
Wolf
 
Wolf - ich möchte einfach, daß Du stolz auf mich bist ;) das hat nun gut 30 Minuten gedauert......
7550-2-blau-klein.webp


und im Detail
bogen-2-2013-05-02_185634.webp


Komm, daß ist für ein 13 Jahre altes Programm und einen noch älteren Bediener nun aber ganz ordentlich..... Reicht mir aber auch erst mal für eines der Bilder.
 
Komm, daß ist für ein 13 Jahre altes Programm und einen noch älteren Bediener nun aber ganz ordentlich...
Das sieht auch ganz ordentlich aus!
Aber du machst es Dir offensichlich selber schwer. Ich hab mal gestoppt, wie lange ich für die Freistellung brauchte...
2 Minuten... :z04_Flucht:
Programm: GIMP plus GML-Matting 3.0, ein Photoshop Plugin, das über eine PS-Schnittstelle auch in GIMP einwandfrei funktioniert. Man markiert nur die Übergänge, füllt das freizustellende Teil und läßt die Automatik machen. Bei uniformem Hintergrund wie bei Dir beschränkt dann sich die Nacharbeit auf ein paar kleine Retuschen im Alphakanal.

Gruß
Wolf
 
Moin MArc,

danke für die Kontaktdaten :) werde mich dazu mal melden :)

:z04_bier01:
 
2 Minuten ist eigentlich nicht schlecht, aber wenn man einen hellen, uniformen Hintergrund hat, müsste die Freistellung mittels der Füllmethoden doch eigentlich in Sekunden zu schaffen sein.
 
2 Minuten ist eigentlich nicht schlecht, aber wenn man einen hellen, uniformen Hintergrund hat, müsste die Freistellung mittels der Füllmethoden doch eigentlich in Sekunden zu schaffen sein.
Na ja, das Abfahren der Konturen, genauer, der Übergangszonen muß man bei GML selber machen, dafür arbeitet es präzise und man hat doch recht wenig Aufwand bei der Nacharbeit. Das GIMP-eigene Verfahren der Freistellung, bei dem man grob den Innenbereich ausmalt und die Außenumrisse umfährt, braucht nicht nur selber länger, es ist auch deutlich ungenauer, die Parameter sind schwierig einzustellen (Schwellwerte) und man hat sehr viel mehr Arbeit bei der Nacharbeit, wenn man nicht gleich ein paarmal neu ansetzen muß. "Knock out" von Corel soll ebenfalls sehr gut sein, aber da ich mit GML zufrieden bin, warum wechseln?

Gruß
Wolf
 
Wir reden hier aneinander vorbei, Wolf. Die Füllmethoden (wird bei Gimp sicher nicht anders sein) verrechnen die Pixel der Ebenen mit unterschiedlichen Algorithmen. Dadurch wird zum Beispiel erreicht, dass alle Pixel der oberen Ebene, die dunkler sind als die der darunter liegenden, sichtbar sind. Wenn ich also einen hellen, gar weißen Hintergrund habe, werden die dunkleren Objekte dieser Ebene gezeigt vor der darunterliegenden Ebene. Damit erreicht man eine "Freistellung" ohne eine Auswahl zu treffen. Du schaffst ja mit Deiner Methode eine Auswahl, die auch gespeichert werden kann.
 
Wir reden hier aneinander vorbei, Wolf. Die Füllmethoden (wird bei Gimp sicher nicht anders sein) verrechnen die Pixel der Ebenen mit unterschiedlichen Algorithmen. Dadurch wird zum Beispiel erreicht, dass alle Pixel der oberen Ebene, die dunkler sind als die der darunter liegenden, sichtbar sind. Wenn ich also einen hellen, gar weißen Hintergrund habe, werden die dunkleren Objekte dieser Ebene gezeigt vor der darunterliegenden Ebene. Damit erreicht man eine "Freistellung" ohne eine Auswahl zu treffen. Du schaffst ja mit Deiner Methode eine Auswahl, die auch gespeichert werden kann.
Irgendwie reden wir tatsächlich aneinander vorbei. Eine klassische "Auswahl" ist bei meinem Verfahren gar nicht im Spiel.
Beispiel anhand eines simplen Apportierholzes, daß ich für einen Prospekt freigestellt habe:

screenshot.webp


Mit der grünen Markierung wird die Zone gekennzeichnet, in der Freistellung berechnet wird (das geht sogar recht "wurschtig"), die blaue Füllung markiert das, was stehenbleiben soll. Wirft mal jetzt den Freistellalgorithus an, dann sieht man, wie sich das Programm von beiden Seiten an die Trennlinie heranarbeitet. Das Ergebnis ist ein freigestelltes Apportel vor transparentem HG (den man natürlich für die Bildung einer Auswahl heranziehen kann: Alpha nach Auswahl), unter den man jetzt einen beliebig einfärbten Untergrund legen kann, in diesem Fall das makelose Weiß des Papieruntergrundes. Kleine Unsauberkeiten, die nie ganz ausbleiben, sind im Alphakanal dann schnell nachgearbeitet. Selbstredend, daß man an filigranen Motiven mit Unschärfezonen etc. deutlich länger sitzt, aber einfache Motive mit klaren Konturen gehen wirklich ratz fatz.​
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Gruß​
Wolf​
 
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