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Tot gesagte leben länger.... oder warum immer LR oder PS?

Lutze Mann

Läuft öfters hier vorbei
Mitglied seit
16 Mai 2012
Beiträge
149
Hallöchen,

mhm ich frage mich schon seit ich digital fotografiere warum alle so wuschig sind auf LR und PS ich habe von noch keinem der eines der beiden hat ne vernünftige Antwort bekommen.... vor allem ne schlüssige plausieble... nur eines hab ich herausgefunden das ich z.B. PS nie auf die Platte ziehe der Preis dafür ist einfach absurd!!!

Aber ganz ohne gehts doch nicht und hab da mal was gefunden was sich LightZone nennt und das gibts als open sorce .... für umme also hier mal den Link dazu:

http://www.chip.de/downloads/LightZone_63120292.html

Ich habs getan, auf meine Platte gezogen und ausprobiert, und kann nur sagen schade das ich für LR Geld ausgegeben habe :-(
LightZone 4.0 das finde ich, kann was! Probiert es mal aus mich würde mal eure Meinung dazu interessieren


VG Lutz
 
Hallo Lutz,

so etwas ist auch immer davon abhängig, zu welchem Zeitpunkt man die Vergleiche macht und wieviel Zeit man schon in die Einarbeitung in ein bestimmtes Programm reingesteckt hat. Umschulung macht keiner gerne.

Ich hatte mir vor Jahre Lightzone angeschaut und damals konnte es für meinen Workflow nicht mit der damaligen Version von LR mithalten. Das kann heute ganz anders sein.

VG
 
Bisher habe ich alles, was ich mit meinen Bilder an digitaler Bearbeitung machen wollte, mit Freeware hinbekommen. Wer mit Bildbearbeitung seinen Lebensunterhalt verdient braucht natürlich einen effizienten Workflow und den Umfang von LR/PS. Für meine ca.10.000 Bilder im Jahr reicht auch der FastStone ImageViewer oder eben o.g. Lightzone + Gimp, auch für Bilder die ich ausstelle.
 
Moin Lutz,

warum es bei mir bisher nur Photoshop auf den Rechner geschafft hat lag daran, dass ich mit PS LiquidSky (7.0) vor über 10 Jahren angefangen habe und die komplette Bedienung in mir steckt. Bevor ich CS6 gekauft hatte hab ich PSE und Corel und Gimp getestet und bin nicht damit klargekommen, allein wegen der Bedienung und zig tausend erlernte Methoden zur EBV.
Lightroom selbst fand ich billig für das, was damit geht, und die Datenbank ist vorbildlich. Soweit ich mich erinnere gab es vor 5 Jahren nichts vergleichbares als Workflowprogramm.
Würde ich heute bei Null anfangen mit der Fotografie ware es sicherlich anders ;)

:z04_bier01:
 
Servus Lutz,

auch ich habe mich lange gegen Lightroom "gewehrt". Bis zu dem Zeitpunkt, als ich mir eine Testversion heruntergeladen habe und dann mal ein Foto damit bearbeitet habe. Ohne Vorkenntnisse konnte ich ein Foto, welches komplett unterbelichtet war, in kürzester Zeit zu einem Hingucker machen. Das hätte ich mir nie gedacht, dass so was möglich ist.

Bei einem Preis von knapp 100 Euro ist LR wirklich ein Geschenk, vor allem wenn man sich diese mächtige Bildverwaltung ansieht. Ich kann nicht verstehen, warum ich mich so lange dagegen gewehrt habe.

Zum Geburtstag habe ich das Buch Lightroom 5 für digitale Fotografie geschenkt bekommen und dazu kann ich auch nur meine Empfehlung aussprechen. Ich bin zwar erst bei Seite 96 angekommen (der Wälzer hat 520 informative Seiten) aber die simple Erklärung sowie die vielen hilfreichen Tipps im Umgang mit der Software sind einfach ein Hit.

Also ich möchte beides nicht mehr missen.


Sonnige Grüße
Martin
 
Die meisten haben wohl eher ein Problem mit Adobe was ich so noch nie verstanden habe.
 
Moin,

ca.10.000 Bilder im Jahr

:eek:

Was machst Du? Und dann sagst Du, dass Du keinen effizienten Workflow brauchst?

ich frage mich schon seit ich digital fotografiere warum alle so wuschig sind auf LR und PS ich habe von noch keinem der eines der beiden hat ne vernünftige Antwort bekommen

Ich habe mit LR angefangen, noch bevor die erste Final Release rauskam. Zum damaligen Zeitpunkt gab es einfach nichts vergleichbares als Freeware. RAW-Konverter, grundlegende Bildbearbeitung und Bibliothek in einem - und das alles auch noch mit vernünftigem Farbmanagement - war anders halt nicht zu machen. Mittlerweile benutze ich LR nicht mehr, sondern C1. Dort ist der RAW-Konverter einfach um Längen besser. Ich habe auch noch keinen Freeware-RAW-Konverter gesehen, der auch nur annähernd an die Qualität und Leistungsfähigkeit von C1 heranreicht.

Seit einigen Jahren benutze ich außerdem PS. Sicherlich ist der Funktionsumfang wesentlich größer, als das, was ich normal nutze. Es mag sein, dass es andere Programme gibt, die (mittlerweile) ähnlich viel können, oder mit denen ich meine Dinge auch machen könnte. Ich habe aber im Laufe der Zeit einiges an PS "optimiert", z.B. mit Aktionen und Scripten. Für mich kämen also sowieso nur Programme in Frage, die ich genauso automatisieren könnte wie PS. Aber warum sollte ich umsteigen? Und wer sagt mir, dass selbst nach entsprechender Einarbeitungszeit die Ergebnisse genauso gut wären?

Die meisten haben wohl eher ein Problem mit Adobe was ich so noch nie verstanden habe.

Das habe ich bislang auch nicht verstanden.

Grüße,

Heiner
 
Mittlerweile benutze ich LR nicht mehr, sondern C1. Dort ist der RAW-Konverter einfach um Längen besser. Ich habe auch noch keinen Freeware-RAW-Konverter gesehen, der auch nur annähernd an die Qualität und Leistungsfähigkeit von C1 heranreicht.

Heiner

Und für mich als Anfänger, wie wirkt sich das mit dem RAW-Entwickler denn genau aus? Hast du vielleicht ein Beispielbild?
 
Moin,

Und für mich als Anfänger, wie wirkt sich das mit dem RAW-Entwickler denn genau aus? Hast du vielleicht ein Beispielbild?

Ich habe vor einiger Zeit mal einen Vergleich gepostet:

https://www.camera-info.de/threads/einstellungssache.42381/page-4#post-177484
(Die Bilder in dem Beitrag sich Vorschaubilder, also bitte großklicken)

Der Vergleich bezieht sich nur auf Schärfe und Detailauflösung. Andere Faktoren wie Farbdarstellung, Schatten- und Lichter-Wiederherstellung und ähnliches werden hier nicht betrachtet. Aus Erfahrung kann ich aber nur sagen, dass C1 dort auch hervorragend ist.

Ich hatte immer noch vor, mal einen ausführlicheren Vergleich zu machen. Wenn ich mal wieder Zeit habe ...


Grüße,

Heiner
 
Seit Beginn meiner digitalen Zeit habe ich nur LR genutzt. Wenn Heiner schreibt, C1 sei besser als LR, dann muss da was dran sein dachte ich und habe mir eben mal die testversion geladen und ein einziges Bild verglichen (default Einstellungen bei LR mit Adobe Std Profil) und bei C1 Import wie erfolgt, ohne Bearbeitungen in C1.
C1 ist deutlich schärfer und zeigt weniger Rauschen (ASA 800), die Farben sind satter (woebei ich den Farben erst mal wenig Gewicht beimesse).

Jetzt komme ich doch ins Grübeln. Heiner, wenn ich Dich richtig verstehe, ist das nicht nur eine Frage der Defaultimporteinstellungen, d.h. selbst bei entsprechender Anwendung der Schärfen und Rauschreglern und der sonstigen Bearbetingsmöglichkeiten in LR kannst Du auf Basis C1 ein besseres Endergebnis erzielen als mit LR ?

Für mich müsste ein solch signifikanter Unterschied im Endergebnis schon bestehen, um über einen Wechsel nachzudenken.

Gruß
Manfred
 
Moin Manfred,

Heiner, wenn ich Dich richtig verstehe, ist das nicht nur eine Frage der Defaultimporteinstellungen, d.h. selbst bei entsprechender Anwendung der Schärfen und Rauschreglern und der sonstigen Bearbetingsmöglichkeiten in LR kannst Du auf Basis C1 ein besseres Endergebnis erzielen als mit LR ?

Vor allem in Bezug auf Schärfe und Auflösung von Details habe ich es nicht geschafft, mit LR die Ergebnisse von C1 zu erzielen. Und das gilt auch im Vergleich der aktuellen Versionen. Ich habe LR über mein Adobe-CC Abo, auch wenn ich es im Grunde nicht benutze. Aber so kann ich leicht auch die aktuellen Versionen schnell mal testen.

Farben sind natürlich stärker subjektiv, und vielleicht könnte man da mit LR noch mehr rausholen. Aber ich finde die Profile, die C1 benutzt, auch besser als die von LR. Bei der D300 war der Unterschied noch recht gering. Aber als ich die D700 bekommen habe, war der Unterschied deutlich sichtbar. Danach habe ich es nie mehr im Detail verglichen. Und seit Version 7 von C1 ist das Programm in Sachen Schatten- und vor allem Lichter-Wiederherstellung noch einen deutlichen Schritt besser geworden.

Unterm Strich kann ich also Lutz nur zustimmen: Es lohnt sich, auch mal etwas anderes als LR auszuprobieren.

Grüße,

Heiner
 
Ich persönlich hatte LR und auch Aperture ausprobiert und bin dann nach einem Tip bei DxO gelandet und recht zufrieden. Den Organisationsteil, den DxO nicht bietet, brauche ich nicht. Es ist schon sinnvoll, bei dem Programm zu bleiben, in das man sich mal eingearbeitet hat. Zwar entwickeln alle ihre Anwendungen weiter, aber wenn einer mal einen Fortschritt erreicht, kann der mit der nächsten Aktualisierung der anderen schon wieder dahin sein.

Gruß Andreas
 
Hallo an Alle hier,

ich bin angenehm überrascht über die sehr Rege und konstruktive Diskussionsbeiträge zu meinem Thema. Sorry wenn ich jetzt erst dazu wieder melde, jedoch war ich die letzten Wochen beruflich gestresst aber jetzt ist der Normalmodus wieder erreicht :-)

Ich Stimme Andreas gänzlich zu ich bin auch vor Jahren bei DXO und dessen Filmpack hängen geblieben und das ist schon was Gutes, sprich das Preisleistungsverhältnis stimmt. Die Programme aus dem Hause ADOBE (LR & PS) sind sicherlich Programme die in der digitalen Welt der Photography ihre Daseinsberechtigung haben, keine Frage!

Jedoch und da sträuben sich bei mir die Nackenhaare wenn ich den Preis von PS lese höre... für das Geld kaufe ich mir ein Paar vernünftige "Gläser", zumal ich eh nicht so der Freund bin von Bildern wo der Betrachter (m. Fachwissen) solcher Bilder sich gleich denkt das kann so eh nicht ablichten... hängt wohl auch damit zusammen dass sich in den Letzten Jahren als Muss eingebürgert hat seine Bilder mal so grob mit der Knipse macht und dann am Rechner erst "so mal richtig zu einem Photo macht" (war jetzt zynisch gemeint) ...also nicht beleidigt sein jetzt ;-) Aber damit sogleich die gute alte handwerkliche Art der Photography doch etwas auf Strecke geblieben und wie ich persönlich finde, leider!
Denn viele Einsteiger gehen mit falschen Vorstellungen ans Werk und sind dann nach einigen Monaten enttäuscht und frustriert zugleich, weil sie mit ihrer Knipse keine solche Bilder hin bekommen... Nun war mal so ne persönliche Anmmerkung / Meinung von mir am Rande...

Aber jetzt zum eigentlichen Thema zurück ich habe wie eingangs schon erwähnt... LR auf meinem Rechner sowie DXO... zwei Dinge sind für mich sehr wichtig Workflow (die Arbeit darf nicht an der Hand kleben bleiben) und nehmen sich beide nichts, sind beide finde ich, Gut.
Der zweite wichtige Punkt Schärfe, Weißabgleich, Farbe, Helligkeit usw. und da muss ich sagen, da ist DXO für das bessere Programm. Aber und jetzt kommts ich bin auf eines gestoßen aus dem Hause "PhaseOne" Capture One 7 und habe es mir herunter geladen und sehr ausgiebig getestet auch mit Bildern aus meinem Archiv wo mit LR und DXO nichts mehr zu retten war.... aber mit Capture One 7 da geht verdammt viel noch...
Positiv ist auch dass man das Programm 65 Tage lang uneingeschränkt testen kann und diese Zeit braucht man auch wirklich und ich habs mir gekauft für 269 Euro auch nicht wenig liegt sogar ca 120 Euro über dem Preis von DXO ...aber super Programm.


VG Lutz
 
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