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Uff uff ugalla ugalla IFBAFLEX

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P

pixelpusher

IFBAflex, Praktiflex, Prinzflex, Uga-ugaflex?

http://captjack.exaktaphile.com/rollei/Ifbaflexm102.htm

Gab es die bei Karstadt auf dem Grabbeltisch oder als wir alle vor Madagaskar mit Pest an Bord lagen?

Dann gabs auch diese Cosina-Ifben aus dem Landderaufgehendensonne gemeinsam mit der Voigtländer-Ifba:

http://www.collection-appareils.com/flash/html/catalogues.php

Der gute Kapitän Jack hat auch schöne Linsen (wenn man denn wirklich Rollei KB Fan sein sollte...)
http://captjack.exaktaphile.com/rollei/Rolleilenses.htm
 
Fast: die gab's in einem französischen Karstadt, oder Walmart. Wenn Du wirklich eine haben möchtest schau mal ab und zu ins ebay unser froschessenden Nachbarn. Um sie zu mögen sollte man aber auch die VSL-1 sehr gut leiden können, und das tun nur wenige...
 
Captain Jack's Schneider-Raritäten sind ganz nett, und die Luminare sind auch nette Spielzeuge, aber er hat ja nichtmal ein 3,5/15 zu zeigen ... und kein 2/28 ...

Die Ifbaflex ist in der Tat was für den besonderen Geschmack (man kann ruhig ein oder zwei davon haben) ... wie so viele M42-Kameras ... vor ein paar Jahren hat man die nicht für 5,- auf dem Flohmarkt mitgenommen und heute bietet rareelens mit seiner selbstgemachten Hype das 1,8/50 dazu für 125,- Euro an ... armes Deutschland ;-) Vom 1,8/135 (mit div. Namen und all dem Kram wo "Tomioka" dransteht) einmal ganz zu schweigen ...
 
Falls ich noch eine finde, stelle ich sie wieder ins ebay rein und Du kannst Sie gern wieder ersteigern
happy.gif


Behalten wollte ich sowas nicht... ;)
 
rarelens - den kannte ich noch nicht. Der hat ja wirklich saftige Preisvorstellungen - naja wen er's verkauft bekommt ...
 
Die frißt ja kein Brot, wenn man sie hat. Aber man benutzt sie wohl doch eher selten (auch, wenn man sonst tatsächlich noch mit 35mm SLR Kameras knipst). Aber ich habe auch nicht sooo viele M42-Objektive (schon gar kein lichtstarkes 85er ...).
 
Also, die Ifba könnte man mir schenken - muss man aber nicht, aber das 1,4/85 bei Käpt'n Jack finde ich dann doch beeindruckend.
 
Das 1,4/85 war anno tobak für mich als Schüler der Anlaß, runde 1500,-DM in eine schwarze SL 35 E, einen Motordrive und eben jenes Planar zu investieren (alles neu, aus dem Laden; weder eBay noch Internet standen zur Verfügung, wir hatten ja auch nichts!) ... (zur Leica, Contax, Canon, Nikon oder Pentax (ich glaube, deren 1,4/85 gab's da noch gar nicht) hat es lange nicht gelangt).

Was Mann unbedingt machen sollte: mal im direkten Vergleich durch eine Kamera (gerne die SL 35 E mit der Sucherscheibe mit Schnittbild waagerecht) mit 1,4/85 und dann durch eine neumodische Plaste-Canon mit Zoom-Lichtriesen 4,5-5,6/irgendwas-sonstwas (auf ca. 85mm eingestellt) gucken ... da fragt man sich "Wo sind die guten alten Zeiten hin?" (als man noch mitleidig belächelt wurde, wenn man nur das 1,7er bzw. 1,8er "Normalobjektiv" und nicht das 1,4er gekauft hat, obwaohl man sich sonst als "ernsthafter Amateur" ausgab).

Man kann auch mit dem 1,4/85 fotografieren (nicht nur durchgucken), es ist nicht sooo schwer und es ist bei Blende 5,6 dem Sonnar 2,8/85 deutlich überlegen (und man muß es ja nicht auf die unscharfen Dreiecke im Hintergrund anlegen, es sei denn, man möchte bei nächtlichen Straßenszenen diesen gewissen Hollywoodlook haben).

6958.jpg


Ich bevorzuge die 3pin-Ausführung (mit Gummi und mit Anzeige der Blendenwerte bei SL 2000 F und 3003):

6959.jpg


Dies Exemplar (mit sehr hoher Seriennummer und "Made in Germany" Gravur statt "Made in Western Germany" (wie vor der Wende in Oberkochen üblich)) gehört inzwischen einem Freund in einem fernen Land. Meines von anno tobak ist äußerlich etwas "abgenudelter" aber ich hänge sehr daran.
 
War da nicht letztens was mit "Tomaten auf den Augen"?? Ich erinnere mich... Alle Achtung, das Ding ist beeindruckend. Doch auch Canon baut lichtstarke Objektive - ich bin kein Canon Jünger (obwohl mich 21 Mio Pixel schon reizen) aber Du scheinst da eine gewisse Phobie entwickelt zu haben? ;-)

Apropos Zeiss - ich habe bei dem besagten Käpt'n auch ein 1,4/35 gesehen -ich kannte das bisher nur von Nikon. Und das war aus der 1. Baureihe und mit deutlichem Gelbstich durch Gebrauch von Gläsern mit radioaktiven Elementen - ein wohl häufigeres Problem der frühen hochlichtstarken Linsen. Gab es solche Probleme bei Zeiss auch?
 
Hallo Jan, das Zeiss 85/1.4 kam 1974 heraus, 10 Jahre vor dem von Pentax. Ich finde auch, man kann und sollte(!) es zum Fotografieren benutzen, es ist nicht zu groß (für die Lichtstärke) und die Fokussierung empfinde ich als schön leichtgängig. Allerdings, wenn ich die Lichtstärke nicht dringend brauche, greife ich dann doch meistens zum Sonnar (85/2.8).

Warum für die 85/1.4 in Rollei QBM regelmässig mehr verlangt wird (hohe ebay Start- oder buy-it-now-Preise) als für die mit Contax C/Y mount? Wahrscheinlich weil da zuviele ein "Geschäft" wittern.

Das Distagon von Zeiss (35/1.4) ist anscheinend ohne Thoriumgläser die vergilben können, kam aber zeitlich wohl ein wenig *nach* dem Nikon. Und leider ist es auch nicht unerheblich größer als das Nikkor-N (während das 85/1.4 für die Lichtstärke wirklich als kompakt gelten kann)
 
Ich muß bei Gelegenheit mal meine 1,4/35 genau angucken (ob da der Gilb drin ist). Die haben jedenfalls auch die Dreiecksblende und haben floating focusing, und man murmelt was von einem asphärischen Element ... die Bildqulität ist jedenfalls sehr gut, spez. ab etwa Blende 4 (davor gibt es komische zenralsymmetrische Geisterbilder von scharf abgegrenzten Lichtquellen im Bild).

Wenn das 1,4/85 von Pentax erst '84 kam, dann hatte ich da schon die Rollei. Kinder, wie die Zeit vergeht ;-)
 
Noch zu meiner Canon-Phobie: die hat frühe Wurzeln.
Eine Canon FTb QL in der Schule mit drei Wechselobjektiven ... ich war zu der Zeit (wir reden über die späten 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts) mit einer Praktica mit M42 Gewinde schneller beim Objektivwechsel als alle anderen an der Canon ... und das lag nicht an meinen kleinen Markierungen an den Objektiven, wo das Gewinde anfängt, sondern an dem hirnzersägten Bajonett mit dem tollen "Chromring".

Etwas später haben die dann ihre Kunden mit der T90 ver..... ("bleeding LCD" sage ich mal als Stichwort). Die Billig-Modelle zu der Zeit mit Plastik-Objektivbajonett(!) und 4/35-70 Lichtriesen und wenig später hat Hr. Canon das Bajonett gewechselt (schön für alle, die viele teure Objektive hatten).

In der Neuzeit habe ich dann und wann mal so eine Camera in die Hand genommen (kein schönes Gefühl) und manchmal sogar durch den Sicher geguckt (in vielen Fällen Masochismus).

Dann noch die IXUS, die den Blitz nicht mehr einfährt (unwirtschaftliche Reparatur) und die APS-Reflex-Kameras zum weglaufen ... über kaputte teure Demis auf Flohmärkten und eine Pocket mit 2,0er Optik und Datenrückwand (hmh Jahr 2000 Problem?) wollen wir hier mal nicht reden.

OK, ich habe dennoch die A1 (mit 1,8/50) in meinem Museum, und eine EF (oder wie die heißt, das Prosumer-Modell zur F1, noch vor AE1) (mit 1,4/50-Chromring) und aus Jux die EF-M (oder wie die heißt, mit EOS-Bajonett aber ohne Autofokus - ich frage mich gerade, ob ich ein Objektiv dazu besitze). Evtl. klebe ich ja mal Objektive an den FD-Kameras fest, dann merkt man nicht mehr, wie unpraktisch das Bajonett ist. Ach so, die EF-M hat keinen Rückschwingspiegel! Der wird erst beim Spannen/Transport wieder nach unten gebracht, wie bei so einer Motor-Hassleblad (englisch auszusprechen, mit "disdaine" in your voice).
 
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