Kürzlich las ich von einem Forenten einen Kommentar, mit dem ich exakt übereinstimme:
Am Anfang der Photographie tendiert man zu immer längeren Brennweiten, tendiert höchstens zu unteren Extremen, meidet Normalbrennweiten jedoch fast völlig.
Erst mit wachsender Erfahrung wandelt sich das Bild, kürzere und besonders "normalere" Brennweiten sind nicht mehr langweilig, sondern erstrebenswert.
Ich selbst habe diese Odyssee mitgemacht, welche gar in einem Spiegeltele mündete. Heute benutze ich selten mein 180er, jedoch meist meine M mit dem 35er und freue mich sogar auf das entstehende 46er bei der M8 - vor einigen Jahren absolut undenkbar!
Selbst ein 180er ist für viele photographische Zwecke weitaus extremer und exotischer als ich zuerst dachte und z.B. erst interessant für Tier/Sportphotographie, während es die Industrie (meist in Form von Zooms) als fast-Standard propagiert.
Teilt ihr diese Erfahrung?
Was kann man daraus schließen? Meine Meinung:
1. Mit der Investition in die extrem teuren Leica-Optiken sehr vorsichtig sein. Selbst wenn das Objektiv das Maximum für viele Jahrzehnte darstellt (z.B. mein Apo-Elmarit 180), wird es evtl. bei zu früher Anschaffung ein Außenseiter, weil man sich doch photographisch anders entwickelt. Eine teure Fehlentscheidung, selbst wenn das Objektiv an sich noch klasse ist.
2. Das M-System ist viel besser als viele Anfänger denken. Sie kaufen sich bei der Entscheidung zur Photographie eine SLR und lernen mit ihr den korrekten Umgang, was einen späteren Umstieg häufig erschwert. Ich habe die M gemieden - was soll man mit einer Kamera, welche ein 135er als längste Brennweite offeriert (dabei hielt ich mein Spiegeltele in den Händen ;-)?
Diese Einsicht erinnerte mich spontan an einen meiner Lieblingsfilme: Leon!
Jean Reno erklärt Natalie Portman, dass man zuerst Abstand zum "Klienten" in Form eines Scharfschützengewehrs hält und erst als absoluter Profi zum Messer greift
Also verkaufte ich mein "Scharfschützengewehr" (500er) und nähere mich dem Messer (50er) ;-)
Am Anfang der Photographie tendiert man zu immer längeren Brennweiten, tendiert höchstens zu unteren Extremen, meidet Normalbrennweiten jedoch fast völlig.
Erst mit wachsender Erfahrung wandelt sich das Bild, kürzere und besonders "normalere" Brennweiten sind nicht mehr langweilig, sondern erstrebenswert.
Ich selbst habe diese Odyssee mitgemacht, welche gar in einem Spiegeltele mündete. Heute benutze ich selten mein 180er, jedoch meist meine M mit dem 35er und freue mich sogar auf das entstehende 46er bei der M8 - vor einigen Jahren absolut undenkbar!
Selbst ein 180er ist für viele photographische Zwecke weitaus extremer und exotischer als ich zuerst dachte und z.B. erst interessant für Tier/Sportphotographie, während es die Industrie (meist in Form von Zooms) als fast-Standard propagiert.
Teilt ihr diese Erfahrung?
Was kann man daraus schließen? Meine Meinung:
1. Mit der Investition in die extrem teuren Leica-Optiken sehr vorsichtig sein. Selbst wenn das Objektiv das Maximum für viele Jahrzehnte darstellt (z.B. mein Apo-Elmarit 180), wird es evtl. bei zu früher Anschaffung ein Außenseiter, weil man sich doch photographisch anders entwickelt. Eine teure Fehlentscheidung, selbst wenn das Objektiv an sich noch klasse ist.
2. Das M-System ist viel besser als viele Anfänger denken. Sie kaufen sich bei der Entscheidung zur Photographie eine SLR und lernen mit ihr den korrekten Umgang, was einen späteren Umstieg häufig erschwert. Ich habe die M gemieden - was soll man mit einer Kamera, welche ein 135er als längste Brennweite offeriert (dabei hielt ich mein Spiegeltele in den Händen ;-)?
Diese Einsicht erinnerte mich spontan an einen meiner Lieblingsfilme: Leon!
Jean Reno erklärt Natalie Portman, dass man zuerst Abstand zum "Klienten" in Form eines Scharfschützengewehrs hält und erst als absoluter Profi zum Messer greift
Also verkaufte ich mein "Scharfschützengewehr" (500er) und nähere mich dem Messer (50er) ;-)