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Wald im Nebel

beaver

Bringt häufig das Frühstück mit
Mitglied seit
11 Jan 2008
Beiträge
1,432
_37458-F EX.jpg
 
Hallo Manfred

Das Bild strahlt eine beruhigende Sanftheit aus.


Gruss, Robi
 
Hallo Manfred,
das ist ein Bild genau nach meinem Geschmack. Und weil mir ja auch mal so ein Bild gelingen soll, versuche ich einmal, die Gründe für die Bildwirkung zu beschreiben.
Als erstes, was ist zu sehen? Da sind gleichförmige dunkle Strukturen vor hellgrauem Hintergrund; und dieser Hintergrund mogelt sich auf der linken Bildseite noch nach vorn.
Da ist zunächst einmal die Bildtiefe: Mir scheint, als würde diese durch die Nebelfetzen erreicht, die den Wald in drei unabhängige Bereiche teilt. Diese drei Waldbereiche habe ich in der Skizze mal mit (1) gekennzeichnet. Dabei fällt mir auf, dass die kleineren Bereiche weiter hinten liegen.

Dann gibt es - grob gesehen - drei diagonal verlaufende Linien der Helligkeitsverläufe, die Skizze zeigt diese in magenta. Interessantes Detail dabei: Diese Linien haben den gleichen Ursprung (wenn man dann unbedingt will, und das will ich!).
Und da ist der relativ große Bereich ohne oder mit nur wenig Zeichnung (2), der dafür sorgt, dass
Das Bild strahlt eine beruhigende Sanftheit aus.

Und hier die grob nachgezeichnete Skizze des Bildes:

Skizze_Wald_im_Nebel.jpg



Seht Ihr das auch so, oder verbucht Ihr diesen Beitrag unter "das Gestammele eines Wahnsinnigen"?

Gruß, Thomas
 
Hallo Thomas,
die Analyse des fertigen Bildes ist sicherlich zutreffend und nicht gestammelt. In meinen Augen ist der Verlauf der Linien auf einen gemeinsamen Schnittpunkt hin. Die Kunst ist, genau das zu sehen, wenn man vorm Motiv steht. Vielleicht hat Manfred ja deine Skizze dabei gehabt

Gruß Uwe
 
Hallo Thomas, danke für Deine Analyse. Das finde das interessant. Ich muß gestehen, dass ich die ganzen Regeln oder Rezepte zur Bildgestaltung, obwohl ich viele davon sicher kenne und vor Jahren auch einiges dazu gelesen habe, kaum jemals bewußt einsetze. Allerdings nehme ich mir Zeit um den Ausschnitt und Brennweite festzulegen, sowohl aus der Hand als auch vom Stativ, bis ich das Gefühl habe, es sitzt, wobei ich mir dabei kaum Gedanken mache, warum es so stimmig ist, eben nach Gefühl...
Gruß
Manfred
 
.... Ich muß gestehen, dass ich die ganzen Regeln oder Rezepte zur Bildgestaltung, obwohl ich viele davon sicher kenne und vor Jahren auch einiges dazu gelesen habe, kaum jemals bewußt einsetze ....

Klar, ist ja bei dir in Fleisch und Blut übergegangen ;)
Um einen Uraltspruch zu bemühen : Übung macht den Meister. Also immer weiter machen und seine Sichtweise stets erneut hinterfragen.

Gruß, Stefan
 
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