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Wie betreibt Ihr eure Datensicherung

Moin :)
Als Geigerin dilettiere ich nicht, das ist mein Beruf, aber die Photographie ist und bleibt Hobby.
 
...auf jeden Fall in gebührendem Abstand vorher versichern!

Gruß Andreas
 
Der Klaus hat gut lachen - Löschwasser vor der Haustüre...
Evtl. keine Feuerversicherung sondern "Wasserschaden"
 
Wär dann doppelt abgesichert...

Gruß Andreas
 
Hallo,
entschuldigt, dass ich mich hier einmische.
Welches Programm ist unter Windows 8.1 wohl das Empfehlenswerteste, um damit (halb-)automatisierte Sicherungen von Daten (Fotos) auf externen Festplatten zu erstellen?
Gruß
hauli
 
Keine Ursache, Hauli. ich hab nen Mac und kann dir leider nicht helfen, aber bestimmt meldet sich bald ein Fachmann für Windows!

Gruß Andreas
 
Hallo Hauli,
ich bin unter Windows ja ein Fan von dem kostenlosen Tool Robocopy. Es ist für manche evtl. etwas gewöhnungsbedürftig in der Bedienung. Man kann sich damit z.B. eine Batchdatei erstellen.

@call robocopy f:\fotos k:\backup_fotos /mir /e /r:5 /Log:k:\tools\fserverl.log /NP /TEE

"f:\fotos" wäre das Quellverzeichnis mit den zu sichernden Bildern

"k:\backup_fotos" wäre das Zielververzeichnis auf der externen Festplatte

Der Parameter /mir steht dafür, das die Verzeichnisse gespiegelte werden sollen, das heisst das auch alle gelöschten Dateien im Zielverzeichnis gelöscht werden.

Die Dateien sind dann anschließend in dem gleichen Format auf der externen Festplatte vorhanden. Bei manchen Sicherungsprogrammen liegen dann in dem Sicherungsverz. alle Dateien in einer großen Sicherungsdatei, die dann nur von dieser bestimmten Software gelesen werden kann. Das find ich persönlich nicht so toll.
Die Batchdatei kann man dann auch in den Windows Taskplaner eintragen, dann wird sie automatisch ausgeführt. Für diejenigen die nicht gern mit Batchdateien arbeiten gibt es auch im Internet kostenlose Benutzeroberflächen wie z.B. RoboGUI.
Wenn man sich etwas mit diesem Tool beschäftigt, merkt man wie mächtig es tatsächlich ist. Ich benutze es schon recht lange und habe noch nie Probleme damit gehabt. Im Urlaub sichere ich auch meine Bilder vom Laptop auf eine externe Festplatte damit. Zuhaus schließe ich dann nur die externe Platte an meinen PC und importiere sowohl die Bilder und den Katalog von Lightroom damit.
Vielleicht hilft diese Anleitung ja etwas weiter.
Gruß Jörg
 
Bei manchen Sicherungsprogrammen liegen dann in dem Sicherungsverz. alle Dateien in einer großen Sicherungsdatei, die dann nur von dieser bestimmten Software gelesen werden kann. Das find ich persönlich nicht so toll.

Das ist genau das was mich auch störte als ich mich mal damit beschäftigt hatte! Deswegen habe ich mich dann für die manuelle Kopie entschieden. Batch könnte ich auf Dos-Ebene auch einrichten, war ich nur zu faul.

Gruß
Jürgen
 
(Bei Apple wird man ja geradezu genötigt, ein Backup einzurichten. Ich habe nie verstanden, warum Windows sich dem seit Jahrzehnten verweigert ...)

Hm, ich arbeite nur beruflich mit Windows. Privat nutze ich Ubuntu. Ich erinnere mich aber ziemlich genau, dass bei der Einrichtung meines Rechners im Büro mich dieses komische Wartungscenter mit einer Warnmeldung nervt, es wäre keine Datensicherung konfiguriert. Diese Warnung kann man freilich ausschalten, was ich auch gemacht habe. Wie gut dieses Bordmittel von Windows 7 funktioniert, weiß ich nicht.
 
Mich interessiert jetzt mal, wie Ihr eure Daten so sichert. Vielleicht gibt es ja eine elegantere Möglichkeit.

Ganz einfach: Ich nutze Ubuntu, habe am Rechner eine externe Festplatte und lasse automatisch täglich per Cron bzw. Anacron ein Programm namens sBackup laufen. Das sichert mir alles, was ich dem Programm beauftragt habe, auf die externe Platte. Mein Bilderordner hat derzeit 46,5 GB. Ich lege sehr viel Wert darauf, dass mein Rechner das automagisch macht. Manuelle Backups schiebt man meiner Erfahrung nach auf, bis es zu spät ist. Da mein Tablet von anderen Familienmitgliedern genutzt wird und ich eine anständige Tastatur bevorzuge, läuft mein Rechner häufiger als alle paar Wochen ...

Gruß,

Franz
 
Moin,

für mich ist ein gutes und funktionierendes Backup völlig selbstverständlich und grundsätzlich das erste, was ich bei einem neuen Rechner einrichte. (Bei Apple wird man ja geradezu genötigt, ein Backup einzurichten. Ich habe nie verstanden, warum Windows sich dem seit Jahrzehnten verweigert ...)

Zunächst habe ich eine externe Platte, auf die regelmäßig vollautomatisch inkrementelle Backups mit TimeMachine gemacht werden. "Regelmäßig" heißt jede Stunde. TM behält dabei die stündlichen Backup der letzten 24 Stunden, tägliche Backups des letzten Monats, und danach soviel wöchentliche Backups, wie auf der Platte Platz haben. Dabei werden natürlich nicht nur die Photos gesichert, sondern alles, was sich geändert hat. Nur einige Order mit temporären Dateien sind explizit davon ausgenommen.

Außer der initialen Einrichtung habe ich damit absolut nichts zu tun. Das läuft vollkommen automatisch im Hintergrund, ohne jegliches Eingreifen. Genaus so muss ein Backup laufen.

Zusätzlich sichere ich meine Photos sowie bestimmte weitere wichtige Dateien auf insgesamt zwei NAS. Eines davon steht bei mir im Schrank, das andere steht nicht in meiner Wohnung. Das erste ist immer angeschlossen und verfügbar, das zweite muss manuell gemounted werden. Auf diesen NAS wird ganz simpel mit rsync gesichert. Das mache ich immer dann, wenn mal wieder viele Photos hinzugekommen sind.



Ist schon mal irgendein kameraspezifisches Format vergessen worden? Ich bezweifel ehrlich gesagt, dass das jemals passieren wird. Und anders herum: Bist Du Dir sicher, dass bei der Umwandlung nach DNG absolut keine Informationen verloren gehen, die ein (zukünftiger) RAW-Konverter vielleicht nutzen möchte?


Grüße,

Heiner


Sali zämme,

ich mache das grundsätzlich ähnlich. Auf einer 4 TB Festplatte wird per Timemachine gesichert. Rund einmal im Monat nehme ich eine USB3 Festplatte, welche ich an meinem Arbeitsplatz einschliesse nach Hause und sicher dort nochmals (ebenfalls mit Time-Machine).
Die Bilder werden zusätzlich beim Import direkt noch auf einer zweiten Festplatte abgelegt, allerdings eigentlich nur, weil ich meine "alte" ehem. Timemachine-Platte noch verwende. Das werde ich wohl längerfristig nicht mehr machen.

Gruss
Michi
 
Bei manchen Sicherungsprogrammen liegen dann in dem Sicherungsverz. alle Dateien in einer großen Sicherungsdatei, die dann nur von dieser bestimmten Software gelesen werden kann.

So etwas ist für mich ein Ausschlusskriterium. Als ich nach einem Hardware-Defekt von Mac auf Linux umgestiegen bin, hätte ich ziemlich dumm da gestanden. Kein Mac mehr zur Verfügung, ein aktuelles Backup, leider in einem proprietären Format. Kann man so machen, besser geht aber anders :-) Meinen Firmenrechner sichere ich ab und zu mit Personal Backup. Ein kostenloses Backup-Programm, welches Dateiweise sichert.
 
Kein Mac mehr zur Verfügung, ein aktuelles Backup, leider in einem proprietären Format.

Dann hast Du aber das Backup nicht mit Time Machine gemacht. Das könntest Du nämlich einfach von Linux aus mounten und dann ganz normal darin navigieren und einzelne Dateien oder Verzeichnisse kopieren.

Grüße,

Heiner
 
Dann hast Du aber das Backup nicht mit Time Machine gemacht.

Missverständnis: Erstens ist mir das nicht passiert. Es war ein Szenario, welches passieren kann, wenn man mit irgendwelchen proprietären Dateien arbeitet. Was mir wirklich passiert ist, dass ich mit verschlüsselten virtuellen Laufwerken gearbeitet habe (*.sparseimage). Die bekommt man nur mit einem Mac auf. Ohne Mac geht es nur, wenn sie nicht verschlüsselt sind. Aber das ist ein anderes Thema. Zweitens war das vor Time Machine-Zeiten. Seinerzeit hatte das MacOS noch keine Backup-Lösung an Bord. Ich habe 1991 mit 7.1 angefangen und habe diverse Backup-Lösungen ausprobiert, auch noch mit Disketten :-)
 
Moin,

okay, wenn man verschlüsselte Partitionen (auch virtuelle a la TrueCrypt) benutzt, kann man die nur mit dem dazu passenden Programm oder System öffnen. Das ist aber unabhängig vom Thema Datensicherung.

Grüße,

Heiner
 
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