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Wunsch nach R10D

Hallo Till,

dein Beitrag kam zur rechten Zeit, nämlich jetzt.

Meine Frau Annelies und ich waren heute in Solms und haben die DMR ausprobiert. Bestechend fanden wir, dass wir dieses System ohne Bedienungsanleitung und ohne vorherige Kenntnisse bedienen konnten. Die Bedienungselemente sind klar, logisch und übersichtlich angeordent, eben Leica-like.
happy.gif


Hallo Kritiker und Befürworter von Leica-Produkten,

warum gibt es Leute, die auf Leica vertrauen? Die Philosophie von Leica (bzw. von Leitz) ist Evolution nicht Revolution. Bewährte Dinge werden beibehalten, unzeitgemäßen Dinge werden durch zeitgemäße vorsichtig ersetzt. Zugegebenermaßen werden manche Freunde von Leica ungeduldig, da die Anpassung für sie sehr spät, für manche gar zu spät, kommt. Aber Leica wartet ab bis die Neuerungen ausgereift sind.

Vorreiterrolle hat Leica eigentlich nur zweimal in seiner Geschichte gespielt: bei der Einführung der Leica 1925 und bei der Einführung der M3 1954.

Die kleine Firma Leica hat bis heute dank seiner Philosophie bestanden, obwohl sie so selten eine Vorreiterrolle gespielt hat. Aber die Produkte waren vertrauenswürdig, weil sie ja schon vor zwanzig oder mehr Jahren vertrauenswürdig waren und weil sich bei ihnen ja auch gar nicht so viel geändert hatte in der Zwischenzeit.

Verrückte wie ich greifen immer wieder zu Leica-Produkten, da sie Vertrauen zu ihnen haben. Sie sind auch gern bereit, etwas mehr Geld als üblich für die Produkte hinzublättern, da sie ja keine Massenprodukte haben wollen, die millionenfach in der Welt verteilt worden sind.

Zwar hat Leica (Leitz) seine führende Rolle Anfang der 60er Jahre durch den Boom japanischer Spiegelreflexkameras verloren, aber Leica hat sich bis heute halten können. Namhafte andere (auch japanische) renomierte Kameraproduzenten sind von der Bildfläche verschwunden. Es sei hier nur an Kyocera und Minolta erinnert.

Wirkliche große Krisen hat Leica nach meiner Einschätzung drei erlebt:

1. 1964 zu späte Einführung der Spiegelreflexkamera (Leicaflex),
2. Einführung der M5 (1971), die eine Abkehr vom evolutionären Prinzip bedeutete und die 1975 zur Aufgabe des M-Systems bei Leitz führte (die in Canada gebaute M4-2 wurde erst 1977 neu eingeführt)
3. Die sehr späte Einführung der DMR im Jahre 2004, nachdem viel zu früh die Öffentlichkeit über die Entwicklung der DMR informiert worden war.

Ich glaube aber, dass Leica-Produkte weiter bestehen werden. Einige treue Leica-Anhänger werden zwar aussteigen, aber neue Freunde werden auch wieder dazugewonnen.

Gruß, Jochen
 
> Hallo Jochen. > Das hast Du schön zusammengefasst. Ich bin zwar digital nicht mehr bei Leica, sondern habe mir die 5D angeschafft, weil sie FF hat und relativ klein ist. Doch bei einer kompakten R10D würde ich gerne wieder auf Leica umsteigen. Die 5D ist viel zu umständlich zu bedienen als eine R, wichtige Funktionen nur kompliziert einstellbar und unwichtige sehr einfach. Und nebenbei, meine R-Optiken schlafen keinesfalls, sondern lassen sich auch momentan adaptieren und wecken Lust auf mehr... > Viele Grüsse aus A., > SImon >
 
Hallo Simon,
wie adaptierst Du Deine R-Optiken auf die 5D? Ich habe gestern einen ziemlich gruseligen Bericht ueber das Abfeilen des 2,8/19 gelesen. Wenn ich muir ueberlege, wieviel ich fuer das Teil bezahlt habe...

lg stefan
 
Hallo Stefan,

ja, es trfft leider zu. An einer Crop-Kamera (das DMR muß man auch dazu zählen) fällt die Randzone zwar nicht so arg ins Gewicht. Dafür erhält man dann allerdings auch nur ein 26er beim DMR und ein 30er bei einer C.
Von der Brennweite her kommt also nur ein VF-Body infrage ( z.B. 5D, allerdings mit Manipulationen am 19er, wegen des tiefen Hineinragens in den Spiegelkasten) und da gibt es dann die unschönen Randerscheinungen.
Ursache hierfür ist natürlich auch die Besonderheit des Sensors, Licht vorwiegend von oben auszuwerten. Aber die Unzulänglichkeiten der Objektive werden durch einfache Vergrößerung am Bildschirm gnadenlos aufgedeckt und auch Leica-Objektive fallen zum Rand hin ab
Für den digitalen Einsatz des 19er wird daher das Abblenden um ca. 2 Blendenstufen empfohlen.

Grüße, Wolfram
 
Hallo Stefan.

Hauptsächlich verwende ich das 2/50, mein Elmarit 24 kann ich leider nicht verwenden. Das 4/70-210 ist eh mehr eine unzeitgemässe Notkrücke, da es einfach zu stark vignettiert und verzerrt.
Was ich mir noch ins auge gefasst habe ist das Angulon 4/21, welches ohne Umarbeiten funktioniert und auch recht gute Resultate liefert.
Viele Grüße,
Simon
 
Was haltet Ihr von folgendem Vorschlag

Ich schlage vor, die R10 umzutaufen in RD.

RD koennte dann stehen fuer:

R Digital
R Danach
R Drum (so Alfons Schubeck-masseig).


Aber im Ernst - um mal die Philosphenecke mal wieder zu stressen:

Foveon Chip in einer Leica
- Ist das eine Alternative?
- Wenn ja, warum?
- Wenn nein, warum nicht?

Gruss

UPu
 
Hallo auch,

als alter SLR-Nutzer gehöre ich ja auch zu denen, die auf die R10 warten, so wie Wolfgang. Für mich stehen dabei aber (neben dem Preis, der höchstens mit der M vergleichbar sein sollte) eher andere Elemente im Vordergrund als der Chip.
Sie sollte nicht so riesig und schwer sein, ideal wäre Größe und Gewicht der R7 (habe jetzt die noch kleinere R5).
Gern dürfte sie auch deren Design haben, aber da bin ich wohl zu nostalgisch, R8/9 tut's aber auch, schließlich sind die ergonomisch top.
Ein leichter Crop-Faktor wäre zwar nicht so schön wie FF, aber ich könnte damit leben, auch wenn ich dann ein teures 19er bräuchte, um das 24er zu ersetzen.
Wenn sie dann noch die Qualität der M8, bzw. des DMR bietet, (gerne auch mit 12,5 oder 16 MP), dann wäre sie eine Sünde wert, bzw. einen Ratenkauf...
Der Faveon-Chip ist sicher interessant, er ist ja durch Dreifachnutzung der einzelnen Sensorelemente sehr hoch auflösend, wenn auch nicht effektiv dreimal so hoch wie er es theoretisch sein müsste.

Gruß
Nils
 
Hallo Nils,

an der M8 hat Leica Camera bewiesen, dass sie heute in der Lage ist, auch auf kleinstem Raum Elektronik zu verpacken (die M8 hat sogar einen Selbstauslöser!). Vielleicht wäre es aber bei uch R-Usern überlegenswert, ob ihr all die Automatismen (Spot, mittenbetont, Matrix-Messung, Zeitautomat, Blendenautomat, Vollautomat, manuelle Einstellung) wirklich braucht. Wenn ihr auf einige Automatismen verzichtet, könnte man die R10 auch kleiner gestalten. Wir M-Leute kommen mit einem Zeitautomat und einer mittenbetonten Messung vollständig aus! Ein Crop-Faktor ist meiner Ansicht nach bei einer R (nach heutigem Technikstand) nicht mehr notwendig. Die R10 wird daher keinen Crop-Faktor mehr haben.

Gruß, Jochen
 
Hallo Jochen, Dein Wort im Ohr der Leica-Ingenieure, was den Crop-Faktor angeht. Hoffentlich zögert Leica die R10 nicht unnötig hinaus, um das DMR noch absetzen zu können.
Und was mich betrifft: Ich brauche keine Matrix-Messung und ebenso keine Voll- oder Blendenautomatik. Habe, bzw. nutze ich an der R5 sowieso nicht. An mir wird also nicht scheitern, die klein und handlich zu bauen...

Viele Grüße
Nils
 
Hallo Uwe, Nils und Jochen,

@ Uwe: Soweit ich weiß hat man bei Leica schon den Foveon in Überlegungen für die M8 mit einbezogen. Technisch wäre er wahrscheinlich eher bei der R einsetzbar. Aber bei Leica legt man Wert auf farbliche Kompatibilität der Gerätschaften untereinander, daher glaube ich, daß man eher einen ähnlichen Sensor einsetzen wird wie bei der M8. Oder der Foveon käme dann auch bei der M9...
wink.gif


@ Nils: Leica scheint den R Benutzern mehr Flexibilität der äußerlichen Erscheinung der Kamera zuzutrauen, wie ja seinerzeit der recht mutige Schritt zu R8 gezeigt hat. Möglich, daß mit der R10 wieder was völlig neues kommt...

@ Jochen: Wo siehst Du den Trend zum Vollformat? Ich sehe den (leider) ehrlich gesagt nicht. Canon steht da allein auf weiter Flur und deckt den Massenmarkt (400D) und auch das gehobene Segment (30D)mit Cropmodellen ab. Die 1DsII ist eigentlich ein Exot, schon durch den Preis, die 5D gibt es auch, klar, aber 2 Kameras am ganzen Markt sind mE kein Trend. Kein anderer Hersteller hat etwas angekündigt...

Dennoch ist es natürlich wünschenswert, schon weil Leica dann den Optikvorteil auspielen könnte. Aber da ist betriebswirtschaftlich dann die Frage, wieviele Neu-R'ler lassen sich mit einer Kamera ohne AF locken oder ist es sinnvoller die Fangemeinde mit neuen Weitwinkelobjektiven zu beglücken?

Ausstattungsfeatures haben heutzutage kaum noch was mit Größe und Gewicht zu tun. Früher mußte man bei der M den Selbstauslöser opfern um Platz für eine Batterie zu haben - die Zeiten sind vorbei.
Heutzutage geht schon sehr viel allein über die Firmware: Bei der M8 könnte bestimmt ohne Probleme eine Bracketing Funktion für automatische Belichtungsreihen, feinere ISO-Abstufungen, oder eine völlige andere Menüführung per Update integriert werden. Auch der USB2 Anschluß bietet theoretisch Möglichkeiten, von der GPS Positionierung bis zu Telefon oder TV-Funktionen.
Auch verschieden Belichtungsmessungen etc. brauchen weder viel Platz noch Gewicht, die Frage ist nur, ob man das als Fotograf braucht...

Gruß, Arne
 
@Arne,

also, ich sehe schon Forderungen zum Vollformat.

Auch empfinde ich die 1DsII durchaus nicht als Exoten, sondern als Technologie-Flaggschiff das zeigt, dass es geht. Kodak, Mamiya ZD (und jetzt soll mir keiner sagen, dass man bei diesen Sensor-abmessungen von Mittelformat sprechen kann) etc. sind weitere Beispiele. Selbst Contax hatte eine - zugegeben nur 6 Megapixel grossen - aber immerhin doch Vollformat Kamera schon recht frueh am Markt.

(Die Krönung des Irrlaufes dürfte momentan wohl Hasselblad sein, die das Mittelformat-Vollformat herbei-definieren wollen, na ja ...)

Des weiteren Nikons Ankündigung zum Vollformat.

Bislang scheiterte das Vollformat wohl nicht an der Integrationsdichte des Chips - den Vollformat-Chips gibt es ja schon lange genug.

Die Probleme sind, so scheint es mir eher in anderer Richtung zu suchen. Nämlich in der Optik und in der Datenverarbeitung (Ausleseverfahren, Datenmenge, Bildbearbeitungsleistung des Prozessors, Speicherkarten; PC-leistungsfähigkeit etc.).

Sobald diese Herausforderungen gelöst sind, wird das Vollformat von den Kameraherstellern auf einmal wieder als das Nonplus-Ultra angepriesen.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: eventuell wird sogar mindere Optik-Qualität hingenommen, weil die Leistungsfähigkeit der PCs dann Software ermöglichen, die dies - in Grenzen - kompensieren.

Stichwort: nächste Optik-Generation. Jede Optik wird individuell vermessen und die Fehlerwerte werden im Optikchip hinterlegt. Evtl. sogar incl. werksseitig vorgegebener Korrektur-Algorithmen. Diese werden dann mit der Bilddatei gleich mit zum PC übertragen. Ansätze in diese Richtung sind ja schon heute zu erkennen.

Die neuen Prozessorgenerationen werden dies ermöglichen (64-bit und QuadCore sind noch nicht das Ende der Fahnenstange).

Die Contax und die Kodak hat niemand gekauft, weil sie so elend lahm und doch recht teuer waren. Wobei der Demotivator hier doch eher "teuer" war. Mal ehrlich, wer hat bei Contax nicht hin und her gerechnet ob es nicht doch geht?

Ich behaupte also: wenn Vollformatkameras nicht so teuer wären, hätte das Gross der Fotografen (egal ob Profi oder engagierter Amateur) schon längst heftig eingekauft - aber ganz heftig.


Also, meine Wunschliste zur R10:
- Vollformat
- Autofokus (muss kommen, sonst kauft keiner mehr)
- mindestens genauso handlich wie ein normale R8/9
- mindestens genauso gute Benutzerführung wie eine R8/9 (also kein Knöpfchen- und Menümonster)
- alle Automatiken (m, T, A, P, Voll, ISO, Blitz, ggf am PC selbstgebaute)
- Automatiken frei mit Messmethoden kombinierbar
- Mehrfeldmessung (Spot, Mehrfeld 5, Mehrfeld 8, integral, hoch- und querformat Erkennung)
- Bracketing 1/3, 2/3, 1 Stufen
- 2 aktive Benutzerprofile (5 weitere downloadable von der Speicherkarte)
- Vollsteuerung remote durch PC
- WiFi (also direkt auf den Rechner uebertragen hat schon was)
- WLan (mal ehrlich, das heutige Kabelgedöns ist doch arg nervig)
- guter Preis (max. 3000 Euro) weil die Konkurrenz dann schon bei 1500 Euro sein wird (Moore'sches Gesetz).


Subsummierend hier noch die wirklich "lebenswichtigen" Forderungen fuer eine R10:
- TV, nur wenn "Sissi, Mädchenjahre einer Kaiserin" nicht mehr gezeigt wird.
- Telefon? Auge an Grosshirn:"Ich kann nichts hoeren."
- Rechenschieber, als Reminiszens an alte Tage
- PC mit MS-Office, damit ich ein Briefchen zum Bildchen schreiben kann
- Drucker integriert - und fertig ist die Polaroidkamera,
- Motivprogramme mit jeweils drei unterschiedlichen Ausprägungen wie:
- Motivprogramm Portrait: "Gott, wenn's schee macht", "Pickel wech", "Rote Augen fuer Albinos"
- Motivprogramm Gruppe: "Japaner vor dem Eiffelturm", "Englaender im Fussballstadion", "Deutsche auf dem Oktoberfest"
- Motivprogramm Landschaft: "Nachts auf Helgoland", "Sued-Turin im Spaetsommer", "Hochhäuser am Pützchens Markt"
- Motivprogramm Natur: "die Wildgänse kommen", "Strausse beim Start", "Spannen im Fuchsbau"
- Kamerabeschriftung in Cantonesisch, Kisuaheli und Brey
- ... ok, ok, ok. Ich hoer ja schon auf!

Gruss

UPu
 
Hallo zusammen,

für mich wäre eine R10 mit Cropfaktor ein Rückschritt. Dass alle eine Vollformat DSLR wollen sehe ich nicht so, viele vorwiegend Telenutzer freuen sich über den Crop, nur die WW Fetischisten ärgern sich darüber! Ich denke dass beide Systeme parallel weiterlaufen werden.

Ausstattungsmässig sollte sich die R10 nur das nötigste haben, weniger ist mehr, wobei ich mich auch mit einer Ausstattung à la R8/9 anfreunden kann!

Zum Thema Wunschliste R10:
- Vollformat
- Bitte bitte kein Autofokus!!!
- Gehäuse und Ausstattung wie R9
- wenig schnickschnack und so wenig wie möglich Knöpfe und Tasten
- Vielleicht schaft es ja Leica, dass man die Rückwand mit Chip der R10 später einfach gegen eine neue Rückwand mit Chip austauschen kann!
- Bitte kein Pixelmonster
- niedere ISO- Werte wären schön!

LG

K
 
@ Uwe: Das isr genau das, was ich meine es gab mehr Vollformat und wurde immer weniger...
Eine angebliche Ankündigung eines gekrümmten Chips mit Vollformat Ende 2005 wurde von Nikon ganz schnell dementiert und stellte sich als Presseente heraus.

Deine "ernsthaften" Forderungen werden wohl zum großen Teil erfüllt oder womöglich noch übertroffen, M8 verfügt z.B. schon über 3 Benutzerprofile. Zweifel habe ich nur bei WiFi/WLAN (ist übrigens praktisch das selbe), dem Autofokus und dem guten Preis. Eine VF-R würde sich preislich vermutlich eher an der 1DsII als an der 5D orientieren. Realistisch ist mE eine R10, die weiterhin Crop hat und gegenüber der R9 25% mehr kostet (siehe M7 -> M8)
Falls Leica tatsächlich auf den AF-Zug aufspringen sollte, könnte ich mir durchaus 2 verschiedene Modelle vorstellen, da sich sonst der Entwicklungsaufwand wohl kaum rechnet (z.B. ein Modell für 4.500€ und eins für 9.900€), allerdings müßten da dann auch ein optischer Bildstabilisator und Sensorreinigung dabei sein, sowas wird heutzutage von SLR Kunden gefordert.

Gruß, Arne
 
WiFi und WLan sind nicht ganz dasselbe; kommt drauf an.

Meine Firma unterscheidet Services

WLAN - betreibst Du eher auf dem C&us - also Firmeninternes Netz oder Zuhause.

WiFi - wird benutzt um an öffentlichen Plätzen (Hotspots) ins Internet zu kommen. Also, die ganze Anmeldungsprozedur (UserID, Token, Authentication etc.) -> Dazu benoetigst Du schon etwas mehr SW als bei WLAN.

Nikon Vollformat: Die Presseente von 2005 ist mir unbekannt. Ich rede von dem Announcement von Nikon zur Photokina 2006 bzgl. Vollformat! Oder war dass auch eine Ente.

Moore'sches Gesetz: Verdoppelung der Integrationsdichte alle 18 Monate = Preishalbierung alle 18 Monate. Analog dazu Canon: nach 18 Monaten Aufloseung 1/3 hinzu und Preis 1/3 runter. Das sind die zu erwartendendn Preise und nicht der Vergleich 1DsII mit R10.

Dem folgend erwarte ich fuer die 1Ds Mark III ein Preis, der sich wiederum ein Drittel reduziert (Damit werden wir bei 4500 Euro Listpreis - 3000 Euro Strassenpreis liegen).

Fuer mich zeigt die 5D nur, dass Vollformat sogar im Consumer Markt moeglich ist. Ich denke schon seit geraumer Zeit darueber nach, mir eine zuzulegen - im Tausch gegen meine R7.

Den "guten" Preis werden sie wohl machen muessen, sonst verlieren sie wahrscheinlich nicht nur mich als Kunden. Sicher wird es weiterhin nicht billig sein Leica zu besitzen, aber, wenn ich die Anzahl der Käufer durch hoehere Preise verringere, hilft das auch niemandem. Echtes Wachstum kommt dabei nicht auf.

Siehe Porsche: Der "billige" Porsche Boxster hat die Firma vor dem Existus gerettet. Aber trotz allem ist der Boxster ein echter Porsche und kein Panasonic Produkt.

Aber die Idee zwei Modelle aufzusetzen ist schon interessant.

Gruss

UPu
 
Ach, noch was zu meinen "lebensichtigen" Wuenschen zu R10

...
- Kamerabeschriftung in Cantonesisch, Kisuaheli und Brey
...

Das Modell mit der cantonesischen Beschriftung wird dann "Edition Lodowing" genannt.

:-)))))))))))
 
hey,...Uwe! Besten Dank! Aber Kantonesisch spricht man nur in
Südchina, in der Guangdong Provinz sowie Hongkong. Wenn dann nur Mandarin,..aber "Edition Lodowing" ist schon cool.
proud.gif


Bei 4000,-Euro für eine digitale R10 würde sogar ich zuschlagen.
Vor allem, weil die gebrauchten R-Objektive auch gebraucht günstiger zu erhalten sind als M-Modelle. (Auch wenn ich zuletzt ein wenig Pech bei Ebay hatte).

Grüße aus Shanghai L.
 
Hallo zusammen,

eigentlich waren es ja auch 2 Modelle, die Porsche gerettet haben, der Boxter und der Cayenne (den ja hierzulande eigentlich keiner braucht, aber als protziger "Porsche Kombi" gekauft wird).

Ehrlich gesagt rechne ich die 5D nicht dem Consumer-Markt zu, da ist schon die 30D das obere Segment, die 5D ist mit ihren (immer noch) 2.500€ da mE drüber hinaus und nimmt eine Zwitterstellung ein, wie die nochmals günstigere Nikon D200.
Sollte die 40D eine VF Kamera werden, gebe ich Euch beiden recht.

Die Gerüchte zur Vollformat Nikon sind (hab ich mal nachgegoogelt) etwa im April letzten Jahres wieder verstummt...
ME ist Nikon da uU von Sony abhängig, von denen sie möglicherweise den VF Sensor bekämen. Sony ist ja auch seit der Übernahme der KonicaMinolta Fotosparte auf den SLR-Zug aufgesprungen, wenn die zB eine Alpha 10 mit VF brächten, würde tatsächlich die ganze Branche unter Zugzwang geraten, zumal dort mit den Zeiss-Optiken VF-taugliche Objektive bereitstehen.


Gruß, Arne
 
Hallo Lodowing,

Du kannst annehmen, daß wenn Leica eine erschwingliche digitale R rausbringt, die Preise für die Objektive anziehen werden, das regelt "Angebot und Nachfrage".

Gruß, Arne
 
@Arne: "Du kannst annehmen, daß wenn Leica eine erschwingliche digitale R rausbringt, die Preise für die Objektive anziehen werden, das regelt "Angebot und Nachfrage".

Ja,...da hast du Recht! Nach meinem 35- und 50-Objektiv werde ich in aller Ruhe noch ein weiteres Weitwinkel suchen. Bestimmt kommt noch ein 21 hinzu,..mal schauen. Denn so ganz glaube ich nicht, dass Leica Vollformat rausbringen wird.

Grüße L.
 
Auch wenn ihr mich für rechthaberisch haltet, ich bin davon überzeugt, dass die R10 einen Vollformatchip bekommmt, auch wenn es dadurch teuer wird.

Leicas Philosophie ist die "Grenze des Machbaren" auszuloten. Dabei wird nur wenig auf den Preis geachtet. Leica geht mit seinen Hauptprodukten preislich auch immer an die Schmerzgrenze. Bei der M hat der Crop-Faktor bei einem Auflagenmaß von 28,8 mm noch einen Sinn, da hier die Randstrahlen doch ganz schön schräg einfallen. Die R-Kameras haben ein Auflagenmaß von 47mm, da ist ein Crop-Faktor nach dem heutigen Stand der Technik nicht mehr notwendig.

Wenn die R10 erfolgreich sein sollte, werden die Gebrauchtpreise für die Objektive wieder anziehen.

Gruß, Jochen
 
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