Moin Christiane,
Gibst dafür überhaupt noch Zubehör?
na logisch; wobei "noch" streng genommen falsch ist, bei den kleinen Planfilmformaten (also kleiner als 9x12cm und 4x5inch) muss man eher von "wieder" sprechen

.
Interessant wäre es dahingehend, die Kamera mal von hinten zu sehen und zu wissen, ob noch mehr dabei lag. Auf den Bildern sieht es so aus, als wäre ein Filmmagazin angebracht. Das kannst Du nach oben herausziehen und aufklappen. Dann mal das Innenmaß ermitteln. Theoretisch müsste noch eine zweite Rückwand mit einer Mattscheibe dabei sein...
Ausprobieren lässt sich alles, Deine Neugier kann also aller Wahrscheinlichkeit nach befriedigt werden
Hast Du 'nen Drahtauslöser? Dann kannstz Du das Dingen ganz einfach auf grundsätzliche Funktion testen: Wenn Du von vorn aufs Objektiv schaust, ist links das Gewinde für den Drahtauslöser -> rein damit. Oben mittig wählst Du die Verschlusszeit: T = Verschluss offen, der Verschluss
müsste ab Auslösen bei Offenblende offensstehen, bis Du ein zweites mal drückst. Muss ich mir zu Hause nochmal anscheuen, bei T bin ich mir immer nicht ganz sicher. T wird imho gebraucht, um durch die Mattscheibe das Bild beurteilen zu können. B= Bulb: Verschluss bleivt offen, solange "gedrückt" wird. Und dann eben die Zeiten 1/100, 1/50 und 1/25.
Wie gesagt, "T" schaue ich mir zu Hause nochmal an
Mit dem Hebel unterhalb des Objektivs stellst Du die Blende ein. Das sollte "live" zu sehen sein, wie die Lamellen auf und zu gehen (der Zentralverschluss liegt ja hinter der Optik.
Mit dem Hebelchen zwischen Verschlusszeitrad und Drahtauslöser-Buchse kann der Verschluss gespannt werden. Dann auslösen, und schauen, ob das Ding auch so lange aufgeht, wie Du eingestellt hast

Wenn Du ein I-Phone hast, gibt es zur Messung der Verschlusszeit sogar eine App. Für Android leider nicht
Gruß, Jan