grauer_wolf
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Manche Linsen sind parfokal (das war zu manuellen Zeiten selbstverständlich), manche nicht ganz (geringe Nachfokussierung beim Zoomen nötig; Bei den heutigen Linsen, die fast nur am AF betrieben werden, meistens Standard), manche überhaupt nicht. Letztere sind per Definitionem "Varioobjektive": Jede Änderung der Brennweite erfordert Neufokussierung.Moin Wolf,
um eine Parfokalität zu verlieren, müsste da nicht das Objektiv parfokal sein?
Damit wir nicht aneinander vorbei reden ... du meinst fokussieren und dann den Bildausschnitt festlegen? Soweit wie ich weiß, kann das nicht jedes Objektiv(?)
M.W. ist das *60-250 nicht parfokal(?)
Aber: Selbst von Haus aus parfokale Objektive verlieren die Eigenschaft vollständig, wenn man sie mit einem Zwischenring benutzt.
Nach meinen Erfahrungen geht der völlig in den Keller und jede kleine Änderung der Brennweite zieht sprunghafte Änderungen des Abstandes nach sich. So kann man nicht arbeiten, das ist einfach Murks.Und ich verstehe nicht was du mit ... Arbeitsabstand bricht ein ... meinst.
Wie gesagt: Zoom tunlichst nur mit Vorsatzachromat und dieser sollte nicht mehr als 40% der Brechkraft des Basisobjektives aufweisen, wenn die Abbildungsqualität top sein soll, bei 200 mm oder 5 dpt. also nicht mehr als 2 dpt. draufschrauben. Außerdem harmoniert nicht jeder Vorsatzachromat mit jeder Objektivrechnung. Die optische Rechnung des Achromaten sind da entscheidend. Im Idealfall ist ein Achromat genau auf ein Objektiv abgestimmt, früher bei Minolta z.B. der zum 100-500 mm, der zum Lieferumfang des Objektives gehörte.
Gruß
Wolf