Hallo Ludwig,
ja es war der Trend der Zeit in den 60iger und 70 iger Jahren im Osten sicherlich viel stärker ausgeprägt als im Westen, wobei es auch hier solche Erscheiningen gab, wie du richtig anmerkst.
Man wollte auf möglichst wenig Raum vielen Menschen Wohnraum zugänglich machen und hat dabei übersehen, dass ein ästhetisches Umfeld von großer Bedeutung für das Wohlbefinden der Menschen ist.
Es war Wohnraum ohne eine sozial bindende Komponente wie es z. B. die Kultur und die Freizeit darstellt, das konnte nicht gut gehen.
Meschen lebten auf engstem Raum und waren über Jahre hinweg Fremde in einem Haus. Das war schon seltsam.
Ludwig, wenn du vom Altmarkt die Prager-Strasse in Richtung Ammonstrasse gehst kommt auf der linken Seite das Rundkino und irgendwo in einer Seitenstrasse muß dieser Bau stehen.
Nebenher erwähnt, auch wir mit meiner Frau sind häufig in Dresden zu Besuch, es ist ein besonderer Charme der von dieser Stadt ausgeht. Dresden ist einfach fotogen, nehmen wir nur die in den letzten zwanzig Jahren rekonstruierte Altstadt vom Theaterplatz bis rüber zur Schießgasse.
Obwohl man sagen muss Städte die an einem Fluß und in einem Flußtal liegen haben oftmals einen besonderen Charme.
Wenn du mal etwas mehr Zeit haben solltest, dann fahre mal nach Alt-Kötzschenbroda, das sind ungefähr 10 km. Ein Traum von einem Ensemble von alten Häusern, Geschäften, Restaurant's und urigen Kneipen. Besonders zur Zeit des Weinfestes ist es besonders malerisch. Und nur wenige hnudert Meter entfernt liegt die Weinkelterei Schloß Wackerbarth.
Eine Besichtigung der Kelterei und ein Rundgang durch die Weinberge runden einen Dresden Besuch so richtig ab.
Beste Grüße
Ron