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Aufnahme mit roter Abendsonne - Gitterstruktur auf Bild - ???

luigi

Läuft öfters hier vorbei
Mitglied seit
14 Jan 2008
Beiträge
180
Bei einem kürzlich gemachten Foto - Sonne kurz vor dem Untergang, viel monochromer Abendhimmel - sieht man sowohl auf der RAW-Aufnahme mit LR5 als auch auf dem jpeg mit einem anderen Bildbetrachter eine deutliche Gitterstruktur übers ganze Bild. Für mich eine Premiere, keine Ahnung, wie soetwas zustande kommt. Hat jemand eine Erklärung dafür? Und eine Idee, wie ich dieses Gitter aus dem Bild rauskriege?

Alois

PS: Leider finde ich auf die Schnelle nicht, wie ich besagtes Bild aus meiner Computerkiste hierher hochladen kann ... :D
 
Ähem - nun gibts auch ein Foto zu obiger Frage.


_BOU9759.webp
 
Ähm mal an einem anderen Monitor angeschaut? Ich seh da irgendwie nix :(

Grüßle
Jojo
 
Sensorfleck links? Sonst nix.

Gruß Andreas
 
Nein, nein, ganz deutlich in der Mitte, von links nach rechts, am deutlichsten unter der Sonne, wie wenn ein Jutesack sein Muster auf dem Bild hinterlassen hätte.
 
Doch, vor allem im Bereich der Bäume ist die Struktur sichtbar.
Ladet euch das Bild herunter und vergrössert es etwas...
Was das ist, weiss ich aber nicht.


Gruss, Robi
 
Möglicherweise ein jpeg-Artefakt durch zu hohe / schlechte Kompression ?
Auch möglich ist eine Einspiegelung des Sensorsmusters auf die hinterste Linse, verursacht durch die direkte Sonne und nur sichtbar im dunklem Vordergrund.
 
Ich frage mich gerade ob die Kamera für solche Lichtverhältnisse geeignet ist. Mir scheint das Bild zu hell. Sind da irgendwelche Automatiken eingeschaltet? Da bei mir grundsätzlich alles ausgeschaltet oder auf Neutral geschalten ist, kenne ich die Fachbegriffe nicht.
 
Möglicherweise ein jpeg-Artefakt durch zu hohe / schlechte Kompression ?
Auch möglich ist eine Einspiegelung des Sensorsmusters auf die hinterste Linse, verursacht durch die direkte Sonne und nur sichtbar im dunklem Vordergrund.

Vermutung 1 ist auszuschließen, das Bild ist nur moderat komprimiert, außerdem sieht es bei RAW mit LR5 genauso aus.
Einspiegelung des Sensormusters klingt interessant, aber dann müßte dieses Phänomen doch des öfteren auftreten;
Sonnenuntergänge werden ja häufig abgelichtet.

Alois
 
Ich frage mich gerade ob die Kamera für solche Lichtverhältnisse geeignet ist. Mir scheint das Bild zu hell. Sind da irgendwelche Automatiken eingeschaltet? Da bei mir grundsätzlich alles ausgeschaltet oder auf Neutral geschalten ist, kenne ich die Fachbegriffe nicht.

Das werde ich bei Nikon deponieren, daß deren D7000 für solche Lichtverhältnisse ungeeignet ist ... :D

Nun im Ernst: Das Bild ist natürlich zu hell, ursprünglich war es relativ dunkel, weil ich nicht korrigiert habe.
Bei LR habe ich die Belichtung um genau 1,3 Blenden raufgedreht, und obiges Ergebnis erhalten.

Und noch etwas ist mir aufgefallen, um die Verwirrung noch etwas zu erhöhen:
Das "jutesackartige" Muster gibt es in LR nicht beim Entwickeln, dort sieht alles prima aus! Nur wenn ich auf Vollbild gehe, oder auf jpeg konvertiere, dann gibt es dieses Muster.

Alois
 
Zuletzt bearbeitet:
ganz deutlich in der Mitte

Dort sehe ich das auch...

Das "jutesackartige" Muster gibt es in LR nicht beim Entwickeln, dort sieht alles prima aus! Nur wenn ich auf Vollbild gehe, oder auf jpeg konvertiere, dann gibt es dieses Muster.

Sollte damit dann klar sein, denn Du siehst ja kein RAW in Lightroom sondern nur die (JPG)Vorschau, die mit dem RAW in LR gezeigt wird. Die Vorschaudatei sollte sinnvoll auf 1:1 gerendert eingestellt werden (glaube in den Katalogoptionen ging das irgendwo) und damit hat man die höchste Qualität als schnellste Anzeige der Vorschau.
Warum das Muster so auftritt weiß ich nicht, jedoch erzeugt jede Komprimierung Artefakte im Foto. Exportiere das Foto mal anstelle JPG in ein unkomprimiertes TIFF und gucke Dir das mal an oder drucke das mal direkt aus Lightroom aus und gucke auf den Druck.

Das einzige, was ich mir vorstellen kann, wäre tatsächlich die starke Gegenlichtsituation und das Objektiv dazu - bei solchen Situationen gibt es öfters mal Artefakte, die wie ein gewölbtes rechteckiges Segel im Wind verzeichnen.

:z04_bier01:
 
Ich denke mir, extreme Belichtungskorrekturen, wo die Belichtung nicht von Anfang stimmte, gibt immer komische Bilder. Ich hatte dann Striemen im Bild. Ich würde die Entwicklung nicht über die Blendenkorrektur machen, sondern mit der Funktion, wenn vorhanden, Schatten anheben und Lichter belassen. Andererseits entwickle ich ja dann 2 Bilder, eines zu dunkel und eines zu hell und kopiere beide übereinander und verechne sie miteinander.
Das wäre mal wieder ein Bild, wo man verschiedene Techniken und Erfahrungen untereinander austauschen könnten.
 
Das werde ich bei Nikon deponieren, daß deren D7000 für solche Lichtverhältnisse ungeeignet ist ... :D

Es steht nirgendwo geschrieben, welches System du verwendest. Ich weiss nur, das Bild ist nicht Original, musste manipuliert sein.
 
Moin,

also, für JPG-Artefakte wirkt die Struktur zu regelmäßig.

Grüße,

Heiner
 
C:\Users\Alois\AppData\Local\Temp\msohtml1\01\clip_image002.jpg
... das Bild ist nicht Original, musste manipuliert sein.
Manipuliert in dem Sinn, daß über LR5 die Belichtung um plus 1,3 Blendenstufen verändert wurde.
Dort sehe ich das auch...



Sollte damit dann klar sein, denn Du siehst ja kein RAW in Lightroom sondern nur die (JPG)Vorschau, die mit dem RAW in LR gezeigt wird. Die Vorschaudatei sollte sinnvoll auf 1:1 gerendert eingestellt werden (glaube in den Katalogoptionen ging das irgendwo) und damit hat man die höchste Qualität als schnellste Anzeige der Vorschau.
Warum das Muster so auftritt weiß ich nicht, jedoch erzeugt jede Komprimierung Artefakte im Foto. Exportiere das Foto mal anstelle JPG in ein unkomprimiertes TIFF und gucke Dir das mal an oder drucke das mal direkt aus Lightroom aus und gucke auf den Druck. :z04_bier01:

Das mit dem TIFF werde ich noch ausprobieren - bin neugierig, wie dieses dann aussieht. Wird aber ein wenig dauern, da ich nun für ein paar Tage beruflich auswärts bin.

Gruß Alois
 
hatte das auch schon einmal. Die Sonne und die Kontraste waren total durch den Wind.
Ursache konnte, soweit ich mich erinnere nicht gefunden werden.
 
Habe doch noch schnell das Bild von RAW auf TIFF umgebaut - das Muster ist hier genauso vorhanden.

Alois
 
Folgende Gedanken:

Jeder Sensor hat seine Stärken und Schwächen. Diese Stärken und Schwächen sind in jedem Bild vorhanden. Fotografiert man nun an diesen Grenzen müssen die Schwächen auch sichtbar werden.
Wenn man nun hingeht und mit einem RAW-Konverter an der Belichtung, Weissabgleich, Schatten, Lichter usw. herumschraubt, müssen diese Fehler auch verstärkt werden.

Übertragen auf das Bild:
Die Kamera hat das Bild zu dunkel fotografiert, weil die Sonne die Belichtung massgebend beeinflusst hat. Weiter kann es sein, dass die Zeit und Blendenkombination die ISO-Werte unnötig hochgeschraubt hat. Leider sind die Exif-Daten nicht vorhanden und merkwürdigerweise hat hier niemand danach gefragt. Das Bild wurde dann um Blende +1.3 korrigiert. Das bedeutet aber auch, dass quasi die Fehleranfälligkeit um diesen Faktor erhöht wurde.

Das Ergebnis sehen wir jetzt. Ich würde gerne mal das unbehandelte Bild sehen und die Exif.
 
Aus Interesse: wurde ein Filter verwendet?
 
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