Das Auflösungsvermögen eines Scans/ Ausdruckes richtet sich immer nach dem schwächsten Glied in der Produktionskette.
Ein Papierbild hat als "Datenträger" eben nur Papier. Das bedeutet, Du hast ein Bild mit 300dpi maximaler Auflösung. Mehr gibt kein normales Papier her. Diese 300dpi des Papiers sind nicht zu verwechseln mit Druckerauflösungen, die sich anders errechnen (bis zu 1440 und 2880).
Wenn Du dieses Bild einscannst - egal mit welchem Scanner, wirst Du nie ein besseres Resultat bekommen als das Original. Und das Original ist in Deinem Fall ein Bild mit 300dpi.
Wenn man, wie von Christoph erwähnt, jetzt einen Scan macht, wird der Scan wie beim Kopieren in der Quailität immer schlechter als das Original. Man kann es auch mit einem Friseur vergleichen. "Länger schneiden" gibt es nicht
Bei sehr guten Scannern wird der Scan nur wenig schlechter, bei anderen deutlicher. Aber die Limitation ist immer die Auflösung des Papierbildes als Originaldatei.
Du bekommst also maximale Ergebnisse nur in der Grösse des Originalbildes. Und selbst diese sind schlechter als das original Papierbild.
Anders ist es bei Negativ und Diafilmen. Diese haben eine deutlich höhere Auflösung als ein Papierbild. Somit bekommt man auch beim Scannen ein besseres Ergebnis. Hier ist eher der Scanner das Nadelöhr in der Kette. 4000 ppi sind da schon sehr gut, Profitrommelscanner aber noch besser. Und das bei jeder Ausdruckgrösse. Man sieht das vor allem in den "schwierigen" Bereichen eines Bildes: Schatten und Lichter, die nur bei Top-Scans noch Zeichnung und Differenzierungen zeigen - vorausgesetzt das Original hat es auch.
Dann ist natürlich noch der Drucker/ Druckmaschine, das verwendete Fotopapier und der Farbraum, in dem Du arbeitest (Scanner vs. PC vs. Drucker) wichtig. Alles muss sorgfältig ausgewählt werden, abhängig von dem Original und dem angestrebten Endresultat (zu Hause oder Zeitschriftendruck, S/W vs. Farbe etc.)
Aber hierüber gibt es sehr viele Bücher. Schaue Dich einfach einmal bei einer Buchhandlung um. Suche Dir ein Buich aus, daß auch verständlich geschrieben ist, was leider selten der Fall ist. Ich habe jedenfalls noch keines gesehen