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Bilderflut-Strategien

Qniemiec

Kennt den Türsteher
Mitglied seit
13 Jan 2012
Beiträge
594
Hallo allerseits,
nachdem ich mich die letzten Tage zwecks Bildauswahl für einen Fotokalender durch die gut 2.500 Fotos gekämpft habe, die ich bei der diesjährigen "Pyronale" gemacht habe, muss ich mir wohl was einfallen lassen, wenn ich in Zukunft nicht heillos in der Bilderflut ertrinken will, die so eine DSLR in nullkommanix erzeugt. Ok, und ich weiß auch schon, dass es dafür diverse Softwarelösungen gibt, die hier im Forum auch schon des öfteren namentlich genannt und/oder empfohlen wurde - darum jedoch soll es in diesem Thread ausdrücklich nicht gehen, denn bevor man sich irgendein Programm aussucht, um damit Ordnung in seine Bilder zu kriegen, braucht man m.E. erst einmal sowas wie ein Art Ordnungskonzept im Kopf, das man dann mit Hilfe ebendieser Software realisiert. Und an diesem "Ordnungskonzept im Kopf" mangelt es mir sichtlich, und wenn das so weitergeht, vergeht mir damit allmählich auch die Lust am Fotografieren, weil ich danach dann jedesmal vor einem mich erdrückenden Bilderberg sitze, der geordnet, sortiert und/oder überhaupt erst einmal auf ein überschaubares Maß reduziert sein will, bevor ich mich dann irgendwann mit sowas wie Bildbearbeitung o.ä. befassen kann.
Wie also verfahrt Ihr mit den Unmengen an Bildern, die so eine moderne Kamera ggf. produziert, um nicht binnen kurzem darin zu ertrinken? Ich für meinen Teil bin bis jetzt nur soweit gekommen, mir für jede Kombination aus Datum und Aufnahmeort einen Ordner auf meiner Festplatte anzulegen, in den ich alle an dem betreffenden Tag an dem betreffenden Ort gemachten Bilder erst einmal stopfe, und falls es allzu viele solcher Bilder gibt, teile ich diese Ordner dann nochmal in mehrere Teilordner mit dem Motiv oder Thema als drittem Sortierschlüssel, zB. "20121217;Berlin;Weihnachtsmarkt", "20121217;Berlin;Im Park", "20121217;Berlin;Futterhäuschen" usw. Da ich oft keine Zeit habe, mich sofort weiter und gründlich mit den Bildern zu befassen, sind das quasi beschriftete Zigarrenkistchen, in denen ich die Bilder fürs erste verstaue, um sie später bei Bedarf wiederzufinden.
Was aber, wenn sich in so'nem Kistchen plötzlich ein paar hundert Bilder wiederfinden, etwas nach ausgiebiger Nutzung der Serienbild-Funktion? Nach ihrer Qualität nämlich unterteile ich meine Bilder in drei Kategorien: sehr gute Bilder, (ggf. mit etwas Nachhilfe noch) brauchbare Bilder sowie eindeutigen Schrott, zB. hoffnungslos Verwackeltes und/oder Unscharfes, das sich nicht einmal mehr als Bildschirmhintergrund oder Textur eignet. Mit letzteren gibt es dabei erwartungsgemäß die wenigsten Schwierigkeiten, denn die lösche ich meist schon beim Verschieben von der SD-Karte auf die Festplatte mehr oder minder radikal, so dass am Ende nur Bilder der ersten und zweiten Kategorie verbleiben. Letztere allerdings bilden - wieder nicht überraschend - über kurz oder lang den Löwenanteil, und dann?
Wie kriegt Ihr das soweit reduziert, dass es halbwegs überschaubar wird? Im Zweifelsfall löschen oder im Zweifelsfall behalten? Alles im allem sicher auch eine Frage des eigenen Lebensgefühls, also, ob man sich eher zu den Bewahrern oder den Wegwerfern zählt. Umso mehr, als es manche Bilder gibt, die erst aus dem zeitlichen Abstand plötzlich eine Aura bekommen und ich dann manchmal doch recht froh bin, die nicht vorschnell gelöscht zu haben. Andererseits: Bloßes Bilderhamstern bringt's auch nicht, und spätestens wenn man den Überblick über seine "Schätze" verliert, verlieren diese damit auch ihren Wert, sind sie am Ende nicht mehr als irgendwelche vergessenen Marmeladengläser in einer Kellerecke, in die niemand mehr einen Blick wirft. Ob sie dann noch auf der Festplatte ihre Runden drehen oder gleich gelöscht werden, bleibt damit egal.
Wie gesagt, worum es mir mit dieser Frage geht, ist in erster Linie die Art und Weise, wie Ihr mit diesem Problem sozusagen kopf- und herzmäßig umgeht, und erst in zweiter Linie, welcher Software und technischen Hilfsmittel Ihr Euch dazu bedient.
Man liest sich,
QN
 
Moin QN,

vorab: ich habe praktisch noch alle Bilder auf der Festplatte.
Mittlerweile bekommen aber lange nicht mehr alle den Status "Entwickelt".

Die RAWs von der Kamera landen unter Datum im Ordner. Mein Entwickler gibt mir die Möglichkeit Bildern den Status "entwickeln erlaubt/nicht entwickeln" zu geben. Ich verschaffe mir dann vorher schon mal einen Überblick und entscheide dann im Entwickler beim Durchblättern und überarbeiten, welches Bild entwickelt wird (bei kleinen Durchläufen halt schnell per Rechtsklick - sonst eben auf "erlaubt" und am Ende im Batch) Die landen dann automatisch im Unterordner "Entwickelt" unter dem Datum.

Es sind bei mir aber auch nicht so furchtbar viele, dieses Jahr z.B. bisher nur bummelig 5.500 Bilder - da geht das dann noch.

Profis werden sicher rigoros rauswerfen. Nach der Entscheidung welche Bilder genommen werden - spätestens nach Abschluß des Auftrages/des Projektes wird das Ergebnis archiviert und der Rest kommt in die Rundablage. Höchstens noch, was als Stock in Frage kommen könnte, wird behalten. Da haben bestenfalls noch die eigenen Familienbilder eine kleine Chance zu überleben... ;)

Irgendwo dazwischen ist sicher ein gutes Maß - aber auf der Festplatte ist noch so viel Platz - da muß ich noch nichts wegwerfen. Obwohl ich nach spätestens einem halben Jahr die Bilder einfach nochmal kurz durchforsten und praktisch alles bis dahin nicht entwickelte dann entsorgen könnte, weil es halt irgendwie doppelt, oder nichtssagend ist - oder schlicht Mist ist.
 
Hallo QN,

ich habe mir angewöhnt vor dem Herunterladen auf den Rechner schon eine erste Sichtung durchzuführen und alle Aufnahmen zu löschen die technisch oder gestalterisch daneben sind
Damit habe ich die Zahl der Aufnahmen schon deutlich reduziert
Ansonsten durchforste ich in unregelmäßigen Abständen mein Archiv und dabei fliegt die eine oder andere Aufnahme auch wieder heraus

Ich brauche immer einen Abstand von meinen Bildern um danach objektiv entscheiden zu können was bleibt und was fliegt

Viele Grüsse
Ludwig
 
Hallo zusammen,

richtig viele Bilder entstehen bei mir hauptsächlich in den Ferien. Da habe ich mir angewöhnt jeden Abend kurz hinzusetzen und die Bilder des Tages schon einmal am Display zu sichten, in einem kleinen Notizheft aufzuschreiben wo sie aufgenommen wurden und die Untauglichen (unscharf, schlechter Ausschnitt, doppelt, etc.) gleich zu löschen.
Zu Hause gehe ich die Bilder dann Abschnittsweise durch. Dabei bleiben heute eigentlich nur noch die Bilder übrig, die ich als zeigenswert oder solche mit Erinnerungswert einstufe. Alle anderen fliegen gnadenlos. Auch achte ich darauf, dass grundsätzlich nicht zwei fast identische Fotos bleiben, sondern entschiede mich immer für eines, so ich denn mehrere Varianten habe. So haben es (meine ich) von >4000 Auslösungen diesen Sommer in Island, nicht ganz 3000 auf die Platte geschafft, davon durften 1500 bleiben und knapp 400 wurden als zeigenswert (Familie) eingestuft. So sind drei Wochen dann noch recht übersichtlich.
Bei Menschenbilder /Makros etc. habe ich dann jeweils eigene Kriterien, aber grundsätzlich fliegt alles raus, was ich nicht zeigen will oder für mich eine besondere Erinnerung mit sich bringt.

Je länger ich fotografiere, desto weniger Auslösungen gibt es, aber auch desto weniger Bilder verbleiben auf der Platte.

Gruss
Michi
 
Hallo Qn,
ich glaube, wir machen das alle sehr ähnlich.
Mit meinem "workflow-Programm" importiere ich die Bilder von der Karte und weise den Bildern Ihre Ordner zu. z.Bsp.: 2012BajaCalifornia/San Diego. Beim Sichten der Bilder am Bildschirm vergebe ich Noten von ein Sternchen bis fünf und x für Schrott. Vor Ort lösche ich bloss was 150%ig Schrott ist, alles andere mach ich daheim am Bildschirm.
* = unterste Schublade mit Erinnerungswert
** = naja man könnte mit EBV vielleicht was herausholen. ABWARTEN
*** = müssen unbedingt bearbeitet werden, erst danach definitive Entscheidung (etwa in 1 Jahr)
**** = geiles Bild muss eventuell leicht nachbearbeitet werden.
***** = Sahnestückchen

mit etwas zeitlichem und seelischen Abstand ändern sich die Benotungen manchmal noch.
1 und 2 Sternchen gebe ich vorerst in einen Resteordner, der genauso unterteilt ist, wie der andere Ordner.
3 Sternchen ändern sich definitiv (meistens) nach oben oder unten. Die Bilder 3 und besser landen danach in einem Lichtbildvortrag.

Ausserdem versuche ich die Bilder zu verschlagworten, meist mit den Ordner-und Unterordnernamen sowie dem Bildinhalt zum Beispiel: "Buckelwal" und wenn ich Zeit habe den Lateinischen Namen).Die Jahreszahlen brauch ich nicht zu verschlagworten, die finden sich in den EXIFS un können per Filter gefunden werden.
Suche ich im Finder/Explorer nach meinen Bildern vom Urlaub 2007, gehe ich in den Überordner FOTOS und finde dort 2007 xxxx xxxxxx und darunter sämtliche von mir im EBV-Programm angelegten Unterordner.
Zusätzlich gibt es natürlich auch noch externe Platten. Auf die kopiere ich während des Hereinladens ins Workflowprogramm die Original-RAWs.
 
Moin QN,

die Software ganz außen vor zu lassen, ist IMHO unmöglich, da sie einen entscheidenen Beirag zu meinem "Workflow" beiträgt. Wie gehe ich vor?

1. Alles sofort löschen, was am Display schon nicht überzeugt; was am kleinen Kamera-Display schon nicht gut aussieht, wird am Rechner sicher nicht besser... Einzige Ausnahme: Unwiederbringliche Familien-Erinnerungsphotos.

2. Ich nutze Light-Room, eine Bibliotheksfunktion bieten inzwischen aber diverse Software-Lösungen, unter anderem auch vorinstallierte Windows-Programme. Warum ist die Software in meinem Falle so wichtig? Weil ich die "chaotische Lagerhaltung" pflege. Sprich, ich lege (selber) keine Ordner für meine Bilder an. Lightroom arbeitet Datumsbezogen, pro Jahr wird ein Überordner angelegt, in dem dann wiederum pro Aufnahmedatum ein Ordner entsteht.

3. Beim Import gehe ich im Allgemeinen wie folgt vor: Jetzt schon auszusortieren dauert mir zu lange ;) Ich versehe die Bilder zunächst grob mit Stichworten. Über die Stichworte finde ich die Bilder später wieder, je mehr sinnvolle Stichworte man vergibt, desto leichter fällt später die genauere Eingrenzung, was gesucht wird. Dann lasse ich den Import laufen und die Vorschauen direkt auf 100% rendern. Das hat zum einen den Vorteil (wie ich gestern erfahren habe), dass der gesamte Workflow (von der Bibliotheksansicht bis zur Entwicklung) im Prophoto-Farbraum abläuft, zum anderen werden die Vorschauen schneller angezeigt, lassen sich schneller zoomen usw, was das Aussortieren erleichtert.

4. Nun lasse ich mir den letzten Import anzeigen und kann - dank des 100%-Renderings - recht schnell eine genauere Beurteilung der Bilder vornehmen und rausschmeißen...

Die Bewertung mit Sternen sollte ich in diesem Zuge eigentlich auch noch machen, um beim späteren wiederholten Duchsehen, Anhaltspunkte zu haben: "was fand ich eigentlich nochmal nicht ganz so gut, was schlechter, was besser" usw...


Ich versuche schon möglichst viel wegzuschmeißen, aber Fakt ist, dass man dann doch immer noch zu wenig aussortiert...


nachdem ich mich die letzten Tage zwecks Bildauswahl für einen Fotokalender durch die gut 2.500 Fotos gekämpft habe, die ich bei der diesjährigen "Pyronale" gemacht habe,


Ein einziger Phototermin? Und dabei 2.500 Bilder? Respekt, da muss wohl tatsächlich eine Strategie her ;)



Das ist der Teufel der Digitalphotographie. Das einzige, wahrlich effiziente Mittel gegen die Bilderflut ist es doch, sich beim Photographieren wieder mehr auf das wesentlich zu konzentrieren, sich intensiver mit seinem Motiv auseinanderzusetzen und einfach nicht so oft den Auslöser zu drücken...



VG Jan
 
Servus QN,

Je länger ich fotografiere, desto weniger Auslösungen gibt es, aber auch desto weniger Bilder verbleiben auf der Platte.


Das einzige, wahrlich effiziente Mittel gegen die Bilderflut ist es doch, sich beim Photographieren wieder mehr auf das wesentlich zu konzentrieren, sich intensiver mit seinem Motiv auseinanderzusetzen und einfach nicht so oft den Auslöser zu drücken...


Genau so sehe ich das auch. Weniger ist mehr.



Sonnige Grüße
Martin
 
@ Jan und die Anderen,
dann oute ich mich auch.
Ebenfalls LR auf MacBook. Ausserdem hab ich die meisten Fotos auf externen Platten (NAS) liegen und schieb nur das rüber was ich vielleicht mit dem MacBook mitnehmen will.
Je weniger ich auf meiner Festplatte hab, desto schneller wuselt dieselbe.:rolleyes:
 
Hallo Jan.

Je nach Motiv und Situation ist das bewußte Beschränken *mir zumindest* oftmals nicht möglich. Klar fotografiere ich deutlich selektiver bei Stadt- oder Industrieaufnahmen als z. B. bei Tierfotos von streitenden Blessrallen - da ist die schnelle Serienbildschaltung oftmals die einzige Chance, im aufspritzenden Wasser genau "den" Moment zu erwischen.

Mit der D800 und ihren Datenmengen stellte sich die Aufgabe des Sortierens und Löschens noch einmal verstärkt, obwohl ich da immer schon recht konsequent war.

Nach dieser Vorrede nun meine Arbeitsweise:

1. Löschen in der Kamera
Ich schaue während des Fotografierens relativ wenig auf's Display. Sollte es doch einmal dazu kommen, dass ich die Bilder auf der Karte durchschaue, lösche ich komplette Totalausfälle sofort (Portrait verblinzelt, Blitz nicht ausgelöst, sowas in der Art).

2. Sichern der Bilder
Ich kopiere die Bilder von den Speicherkarten auf zwei Festplatten (eine als Sicherung, die andere zum Import in Lightroom). Der Ordner bekommt dabei einen Namen, der Datum und Inhalt beschreibt, z. B. "2012-12-15 Diana_Studio".

3. Import in Lightroom (LR)
Ich importiere die Bilder in den Lightroom-Katalog (sie bleiben also physikalisch auf der Festplatte). Dabei werden automatisch allgemeingültige Schlagworte vergeben, die Bilder umbenannt (um beim obigen Beispiel zu bleiben: (c)MFocks_2012-12-15Diana-01") und die 1:1-Vorschau gerendert.

4. Sichten in LR
Nach dem Rendern der 1:1-Vorschau werden die Bilder gesichtet, bei größtmöglicher Bilddarstellung ("Option-Tab" auf Mac) und vor abgedunkeltem Hintergrund ("L"). Dabei werden die Bilder, die ich behalten will, markiert ("P"), die anderen abgelehnt ("X"). Direkt danach lösche ich alle abgelehnten Bilder von der Festplatte ("Fotos - Abgelehnte Fotos löschen"). Diesen Durchgang wiederhole ich dann noch einmal, wobei diesmal auch ähnliche Bilder direkt verglichen und das bessere ausgewählt werden. Nach diesen Durchgängen sind dann rund 90% der Bilder verschwunden. Diese letzte Auswahl benenne ich dann noch einmal um, d.h. ich passe die laufende Nummer am Ende des Dateinamens automatisch an (alle markieren, dann "F2").

5. Bearbeiten in LR
Nun bearbeite ich die Bilder in LR, sofern erforderlich, was bei mir in der Regel pro Bild nicht mehr als zwei Minuten dauert. Falls ich mehrere Bearbeitungsvarianten behalten will, mache ich das über virtuelle Kopien ("T") des originalen Bildes. Es gibt also immer nur eine einzige RAW-Datei mit ggf. mehreren Sätzen Bearbeitungen.

6. Finales Verschlagworten und Bewerten in LR
Als vorletzter Schritt werden die Bilder final verschlagwortet, falls die initial vergebenen Schlagworte nicht reichen (im Studio unterscheide ich da z. B. zwischen "Beauty" und "Portrait" oder "Akt" etc., bei Tierfotos nach Gattung und Art). Die Bewertung nehme ich über "Sternchen" vor, wobei ich meist 1 bis 3 Sterne vergebe. Fünf Sterne sind die Kandidaten für ein Fotobuch (ich mache jedes Jahr ein Fotobuch pro Thema).

7. Export der Bearbeitungen und Sicherung
Als letzter Schritt schreibe ich die alle Metadaten zu den Dateien, wobei LR eine entsprechende Datei anlegt und sie zu dem RAW-Bild speichert. Auf diese Art sind auch bei einem LR-Totalausfall die Bilder und deren Bearbeitungen auch mit anderen Programmen lesbar. Der ganze Kram wird dann auf mehrere Festplatten gesichert.

Das war jetzt ziemlich ausführlich und auf Software-lastig, weil sich m. E. der Workflow nur bedingt vom verwendeten Werkzeug trennen läßt. Ich habe früher mit Apple Aperture gearbeitet, der Workflow war aber sinngemäß ähnlich. Nach meiner Erfahrung hilft das Datenbank-Konzept dieser Programme sehr im Vergleich zu einem z. B. Photoshop-basierten Workflow, bei dem Bilder immer wieder gespeichert werden, und z. B. auch mehrere Versionen einer Bearbeitung immer eine komplette Sicherung des Originalbildes verlangen. Bei den Dateigrößen einer D800 sind Einsparungen hier willkommen.

Viele Grüße
Matthias
 
Moin nochmal,

Genau so sehe ich das auch. Weniger ist mehr.


und genau dieser Aspekt gepaart mit dem "billigen" digitalen Photographieren macht es sinnvoll, mal wieder das analoge Geraffel rauszuholen. Zum Training. Wenn jedes Photo Aufwand bedeutet und / oder richtig Geld kostet, dann schraubt man die Anzahl der Auslösungen automatisch runter ;)


Edit:

Je nach Motiv und Situation ist das bewußte Beschränken *mir zumindest* oftmals nicht möglich.

Das ist klar, hätte ich erwähnen sollen ;) Bei der Formulierung "so wenig Auslösungen wie möglich" sollten wir uns doch wieder einig sein, oder?


VG Jan
 
Moin QN,

dieses Thema hat mich dieses Jahr auch wieder ein wenig beschäftigt. Ich habe nämlich meine Ordner-Struktur umgebaut, weil sich die alte auf Dauer als unpraktisch erwiesen hat. Sicherlich gibt es viele verschiedene Strategien, und das eigene Talent für Ordnung spielt auch immer noch mit rein.

Bei mir sieht es folgendermaßen aus. Der Zugriff auf die RAW-Dateien erfolgt im Grunde ausschließlich über den RAW-Konverter, der auch gleichzeitig eine Katalog-Software ist. Insofern ist die Frage der Software schon entscheidend. Wenn ich Bilder suche, gehe ich nie über den Finder/Explorer, das wäre viel zu langsam und ineffektiv, außerdem zeigt der Finder die Bilder halt falsch an. Stattdessen gehe ich immer über den Katalog und entsprechende Suchfunktionen und Metadaten. Insofern ist die Ordnerstruktur eher zweitrangig.

Ablage auf dem Rechner

Alle Bilder liegen unterhalb eines Archiv-Ordners. Die oberste Ebene der Ordner darin unterscheidet nach Anlass der Aufnahmen (Reise, Sport, Veranstaltungen, Misc). Das ist nur eine sehr grobe Einteilung. Die zweite Ebene ist der jeweilige Anlass:

Code:
Bildarchiv
|-- Events
|    \-- Venezianische Messe 2012
\-- Travel
    |-- China 2012
    \-- Irland 2012

In den Hauptordnern gibt es dann bei Bedarf zwei weitere Ordner: "Output" und "Panoramen". In Output landen alle vom RAW-Konverter exportieren Bilder, sowie ggf. weitere Stufen der Verarbeitung. In Panoramen gibt es für jedes Panorama einen Unterordner mit den exportierten Quellbildern. Dort liegt dann auch die jeweilige Hugin-Projektdatei.

Zum Import werden die Bilder von der Speicherkarte direkt in die Zielverzeichnisse kopiert. Anschließend läuft ein kleines Skript drüber, das die Bilder umbenennt. Der RAW-Konverter kann zwar auch umbenennen, aber nicht so, wie ich das haben möchte. Danach werden die Bilder importiert und automatisch ein paar Meta-Daten gesetzt (Autor, Copyright, ggf. Ort der Aufnahme, ...). Wenn der Import fertig ist, fängt die Auswahl an. Alle Bilder werden bewertet, wobei die Bewertung nur das Bild selbst bewertet und nichts darüber aussagt, ob EBV notwendig ist oder nicht. Auf der einen Seite ist EBV bei RAW grundsätzlich notwendig, auf der anderen Seite fliegen Bilder, die nicht schon halbwegs gut sind, sofort wieder raus. Neben der Bewertung erhalten die Quellbilder für Panoramen oder HDR einen Farb-Tag, um sie anschließend leichter selektieren zu können.

Wenn die Bewertung durch ist, fliegen alle Bilder, die keinen Stern bekommen haben, in den Mülleimer. Das können durchaus mal 75% und mehr sein. Dieser Schritt ist für mich der wichtigste. Wer hier nicht rigeros genug ist, wird sich immer mit viel Balast zumschlagen müssen.

Die Verschlagwortung erfolgt ausschließlich im RAW-Konverter (der eben auch ein großer Bildkatalog ist!). Die Schlagworte finden sich also nicht in der Ordnerstruktur. Das ist aus meiner Sicht auch höchst unpraktisch, weil Bilder unter Umständen sehr viele Schlagworte bekommen. Was würdest Du machen, wenn Du ein Futterhäuschen auf dem Weihnachtsmarkt fotografierst?

Neben der Verschlagwortung versuche ich immer die Orts-Informationen mit auszufüllen. Ich meine nicht die GPS-Daten, sondern die IPTC Felder für Land, Stadt und Ort. Danach kann man nämlich dann sehr gut suchen.

Zusätzlich zu den Ordnern lege ich im Katalog sogenannte "Sammlungen" an. Diese haben eine ähnliche Struktur wie die Ordner. Anders als bei den Ordnern, kann aber ein Bild in beliebig vielen Sammlungen enthalten sein. Daher erfolgt der Zugriff auf die Bilder meistens über die Sammlungen (außer bei einer globalen Suche mit Stichworten, ...). Der Hauptunterschied ist, dass die Quellbilder für Panoramen oder HDR dort nicht enthalten sind. Wenn ich also den Ordner anklicke, bekomme ich diese Bilder angezeigt, wenn ich die dazu gehörige Sammlung anklicke aber nicht. Außerdem gibt es weitere "Unter-Sammlungen" je nach Verwendung der Bilder. Quasi orthogonal zu dieser Struktur habe ich allgemeine Sammlungen für bestimmte Themengruppen (zum Teil mit Untersammlungen, hier nicht gezeigt):

Code:
Sammlungen
|-- Events
|    \-- Venezianische Messe 2012
|        \-- Website
|-- Family
|-- Portfolio
\-- Travel
    |-- China 2012
    |-- |-- Druck
    |    \-- Website
    \-- Irland 2012
        |-- Druck
        \-- Website

Backup

Neben dem normalen Backup mit Timekeeper werden alle Bilder nach Import, Bewertung und Aussortieren auf ein NAS (RIAD-1 mit 3 TB netto Platz, Timekeeper nutzt eine andere Platte) gesichert. Das passiert ganz simpel mit rsync, das dafür sorgt, dass alle Änderungen gesichert werden.

Archivierung

Wirklich alte Bilder, die ich kaum noch anfasse, werden nach einiger Zeit komplett auf das selbe NAS verschoben. Sie liegen dort aber in einem anderen Share. Das Verschieben passiert innerhalb der Katalog-Software. Das bedeutet, dass das Programm weiß, dass die Bilder auf der externen Platte liegen. Die Vorschaubilder und Metadaten sind aber immer noch lokal vorhanden. Ich kann die Bilder also immer noch durchsuchen und anschauen. Erst, wenn ich die RAW-Dateien tatsächlich brauche, muss ich auf das NAS zugreifen.

Darüber hinaus teste ich gerade verschiedene Online-Storage-Dienste aus. Ich möchte eigentlich die Bilder auch außerhalb der Wohnung sichern. Wenn mir mal jemand die Bude ausräumt, oder unter Wasser setzt, wären halt sonst alle Bilder weg. Aber bislang habe ich da noch keine Entscheidung getroffen.

Ein einziger Phototermin? Und dabei 2.500 Bilder? Respekt, da muss wohl tatsächlich eine Strategie her ;)

Das ist der Teufel der Digitalphotographie. Das einzige, wahrlich effiziente Mittel gegen die Bilderflut ist es doch, sich beim Photographieren wieder mehr auf das wesentlich zu konzentrieren, sich intensiver mit seinem Motiv auseinanderzusetzen und einfach nicht so oft den Auslöser zu drücken...

Ob das viel oder wenig ist, hängt sehr vom Anlass ab. Ich habe vor zwei Jahren bei einen Fussballturnier in Tübingen photographiert. Innerhalb von 5 Tagen (mit jeweils 12-14 Stunden) sind über 4.500 Bilder entstanden. Aber es waren halt auch diverse Mannschaften und Spiele. Da kommt halt schon was zusammen. Aber ich habe trotzdem nicht von jedem Spieler ein Bild, was mir manche damals übel genommen haben ;).

Grüße,

Heiner
 
Hallole,
wie der Heiner arbeite ich in LR mit verschiedenen Katalogen; Reisefotografie, Wilhelma usw..
Auf diese Weise wird der Katalog nicht so langsam und man hat eine bessere Übersicht.
Ich denke wir stimmen alle überein, dass es Situationen gibt bei denen man sehr sorgfältig und überlegt fotografiert, während bei Aktions-Fotografie wie Fussballspielen und ähnlichen Dingen so etwas fast nicht möglich ist. Man hält drauf und versucht die bewusste Situation zu erfassen.

Zum Aussortieren der Bilder ist schon alles gesagt.
 
Moin,

nun habt Ihr aber doch mein Interesse geweckt: wie legt man denn in LR (ich arbeite nch mit 3) mehrere Kataloge an? Das wäre in der Tat nochmal ein Fortschritt für mich: themenbezogene Kataloge...


Danke und Gruß, Jan
 
Moin,

wie der Heiner arbeite ich in LR mit verschiedenen Katalogen; Reisefotografie, Wilhelma usw..
Auf diese Weise wird der Katalog nicht so langsam und man hat eine bessere Übersicht.

Dann hast Du mich falsch verstanden. Ich habe genau einen Katalog, in dem alle Bilder (lokal und extern gespeichert) drin sind. Die Aufteilung auf verschiedene Kataloge wäre mir zu kompliziert, da man ja nicht in mehreren Katalogen gleichzeitig suchen kann.

Grüße,

Heiner
 
@nheiner
Sorry bei meiner Frau und mir kommen schon mal 5 oder 6 Bilder zusammen :)

Hallo Jan,
In LR unter Datei müsste eigentlich auch stehen "Neuer Katalof anlegen" . Aber mein Ratschlag wäre, Kauf Dir das Buch von Maike Jarsetz. Da steht alles wissenswerte drin und ist leicht verdaulich.
 
Moin Elmar,

ich habe ein LR-Buch, da steht das sicher auch din; aber offen gestanden habe ich die Katalog-Kapitel nicht ganz soch aufmerksam gelesen...


VG Jan
 
Moin Elmar,

ich habe ein LR-Buch, da steht das sicher auch din; aber offen gestanden habe ich die Katalog-Kapitel nicht ganz soch aufmerksam gelesen...


VG Jan

Willkommen im Club ;)

In diesem Kapitel ist es genau beschrieben

Viele Grüsse

Ludwig
 
Hallo allerseits,
schon mal erster Dank für die vielen Inspirationen. Zum Glück legt meine Kamera ihre Bilder ja schon von sich aus in Ordnern à la "100_1217" ab - da muss ich dann nur noch per Batchdatei die ersten vier Zeichen durch das aktuelle Jahr ersetzen und hinten, per Semikolon getrennt, den Ort ranhängen, um schonmal 'ne allergröbste Vorordnung reinzukriegen. Und möglichst schnelles Rauswerfen des Totalschrotts ist auch kein Thema mehr, allerdings erst am Bildschirm, weil der Kameramonitor mir dazu einfach zu klein und unsicher ist, auch, weil ich inzwischen Brillenträger bin.
Die Bewertung mit Sternen sollte ich in diesem Zuge eigentlich auch noch machen, um beim späteren wiederholten Duchsehen, Anhaltspunkte zu haben: "was fand ich eigentlich nochmal nicht ganz so gut, was schlechter, was besser" usw... Ich versuche schon möglichst viel wegzuschmeißen, aber Fakt ist, dass man dann doch immer noch zu wenig aussortiert...
Dazu finde ich die Bemerkung mit dem "zeitlichen und seelischen Abstand" wichtig - habe jedenfalls für mich selber festgestellt, dass der Blick auf ein Foto sich mit der Zeit ziemlich ändern kann, und das in beiden Richtungen. Man müsste sich also vielleicht dazu zwingen, seine Fotoordner nach jeweils, sagen wir mal, einem Jahr nochmal Bild für Bild durchzugucken und erst danach zu entscheiden, was bleibt.

Ein einziger Phototermin? Und dabei 2.500 Bilder? Respekt, da muss wohl tatsächlich eine Strategie her ;) Das ist der Teufel der Digitalphotographie. Das einzige, wahrlich effiziente Mittel gegen die Bilderflut ist es doch, sich beim Photographieren wieder mehr auf das wesentlich zu konzentrieren, sich intensiver mit seinem Motiv auseinanderzusetzen und einfach nicht so oft den Auslöser zu drücken...
Ja, Segen und Fluch zugleich, den wie oft hätte ich mir früher gewünscht, den Fotoapparat einfach wie eine Filmkamera mitlaufen lassen und mir später in aller Ruhe den besten Moment rauspicken zu können. Nun aber wird das per Serienmodus möglich, und dann hat man den Salat :(. Denn ich habe diese zwei Tage Feuerwerk ja nicht in der klassischen Weise per Langzeitbelichtung fotografiert, sondern sozusagen als Momentaufnahmen, wobei man in diesem Fall ja - wie bei Sport- und Tieraufnahmen - nie vorher weiß, was wann passiert, man also nur das Netz in den Fluss hängen und dann warten kann, was sich darin verfängt. Zwei kleine Plötzen, drei Cola-Dosen, ein alter Fußball, irgendwelche trockenen Zweige... ;)

Na ja, mal weiterlesen und schauen, ob ich mir daraus einen Extrakt für meine eigene Praxis ziehen kann.
Man liest sich,
QN
 
Hallo.

Unter LR3 war das Aufspalten eines großen Katalogs nach meinem angelesenen Wissen (ich bin erst mit LR4 eingestiegen) noch einen Geschwindigkeitsgewinn gebracht haben, unter LR4 nicht mehr. Das Argument der besseren Übersichtlichkeit vs. übergreifende Suche bleibt natürlich.

Was den "zeitlichen und seelischen Abstand" angeht, bin ich da anders gestrickt. Ich bearbeite in aller Regel die Bilder schnellstmöglich. Ich hatte auch noch nie den Fall, dass mir ein Bild später besser gefällt, eher anders herum, ich werde eher noch kritischer. Auf diese Art vermeide ich einen Rückstand an zu sichtenden/zu bearbeitenden Bildern, was mir wichtig ist. Ausnahme sind nur Urlaube etc., wobei ich auch hier die Sichtung schnellstmöglich vornehme und allenfalls die Bearbeitung zurückstelle.

Grüße
Matthias
 
...nachdem ich mich die letzten Tage zwecks Bildauswahl für einen Fotokalender durch die gut 2.500 Fotos gekämpft habe, die ich bei der diesjährigen "Pyronale" gemacht habe, muss ich mir wohl was einfallen lassen, wenn ich in Zukunft nicht heillos in der Bilderflut ertrinken will, die so eine DSLR in nullkommanix erzeugt.
Mal vorweg: Dir ist klar, daß Du das Äquivalent von 70 36er KB-Filmen verballert hast, mit Entwicklung für rund 1000 € Material? Nur um mal die Relationen zurechtzurücken... Hättest Du diese Bilderflut auch zu analogen Zeiten erzeugt? Nein? Dann hast du viel zu viele Photos gemacht.

Wie also verfahrt Ihr mit den Unmengen an Bildern, die so eine moderne Kamera ggf. produziert, um nicht binnen kurzem darin zu ertrinken?
Die Photos produziert der Photograph, nicht die Kamera! ;)
Rigoros aussortieren! Alles, was unscharf, fehlbelichtet oder auf andere Weise fehlerhaft ist, ab in den Papierkorb (nur Bilder mit hohem Erinnerungswert bleiben davon verschont, landen aber in einem separaten Archiv). Ich lasse die Bilder einmal bei 50% durchlaufen (Schärfe) und einmal in Komplettansicht (Belichtung und natürlich Gestaltung).
Und vor allen Dingen diszipliniert schießen! Finger weg vom "Bilder-Maschinengewehr"! Schon mit dem Auge selektieren, den Finger auch mal vom Trigger lassen. Superschnelle Bildfolgen sind was für Bewegungsstudien, schnelle Doubletten nimmt man bei Portraits von Mensch und Tier, um so dem Augenzwinkern ein Schnippchen zu schlagen.
Ich weiß, daß die "Kost' ja keinen Film"-Zeit dazu verführt, einfach draufzuhalten und sich nachher was auszusuchen. Das ist aber kein Photographieren, das ist Knipsen. Photographieren heißt gestalten, visualisieren, selektieren und ein Setup nur so lange zu shooten, bis man das Gefühl hat "Sitzt!". Alles darüber hinaus beruht auf Unsicherheit und wird meistens eher schlechter als besser.

Was aber, wenn sich in so'nem Kistchen plötzlich ein paar hundert Bilder wiederfinden, etwas nach ausgiebiger Nutzung der Serienbild-Funktion?
Nochmal ausmisten! :)

Wie kriegt Ihr das soweit reduziert, dass es halbwegs überschaubar wird? Im Zweifelsfall löschen oder im Zweifelsfall behalten?
Wie gesagt, diszipliniert photographieren und mit eiskaltem, selbstkritischem Verstand rigoros alles, was nichts taugt, ausmisten. Wer hier zu weich ist, verdirbt sich leicht die eigenen Maßstäbe. Die Orientierung darf nicht am Mittelmaß erfolgen, sondern ausschließlich an Top-Bildern. Eine Ausnahme bilden nur Bilder mit hohem, persönlichem Wert. Ich bringe es auch nicht fertig, versemmelte Bilder meiner Welpen wegzuwerfen, aber die kommen, wie gesagt, in den "Weißt du noch..."-Ordner und werden außerhalb der Familie nicht gezeigt.
Die professionellen Bilder, die nur nach verkaufsfähig oder nicht unterschieden werden, nicht aber irgendwelche "Noten" oder "Ränge" erhalten, kommen in ein Archiv mit durchlaufender 6-stelliger Nummer und werden EBV-mäßig in einer ausgewachsenen Datenbank verschlagwortet und mit Copyright, ggf. auch Lizenzanmerkungen versehen. Allfällige RAWs oder Original-JPGs von überarbeiteten Aufnahmen landen referenziert in einem separaten Archiv.

Eines tue ich jedoch nie: Ich selektiere niemals vorab in der Kamera. Das ist viel zu ungenau. Dann lieber ein paar CF-Karten mehr einstecken.

Gruß
Wolf
 
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