Qniemiec
Kennt den Türsteher
- Mitglied seit
- 13 Jan 2012
- Beiträge
- 594
Hallo allerseits,
nachdem ich mich die letzten Tage zwecks Bildauswahl für einen Fotokalender durch die gut 2.500 Fotos gekämpft habe, die ich bei der diesjährigen "Pyronale" gemacht habe, muss ich mir wohl was einfallen lassen, wenn ich in Zukunft nicht heillos in der Bilderflut ertrinken will, die so eine DSLR in nullkommanix erzeugt. Ok, und ich weiß auch schon, dass es dafür diverse Softwarelösungen gibt, die hier im Forum auch schon des öfteren namentlich genannt und/oder empfohlen wurde - darum jedoch soll es in diesem Thread ausdrücklich nicht gehen, denn bevor man sich irgendein Programm aussucht, um damit Ordnung in seine Bilder zu kriegen, braucht man m.E. erst einmal sowas wie ein Art Ordnungskonzept im Kopf, das man dann mit Hilfe ebendieser Software realisiert. Und an diesem "Ordnungskonzept im Kopf" mangelt es mir sichtlich, und wenn das so weitergeht, vergeht mir damit allmählich auch die Lust am Fotografieren, weil ich danach dann jedesmal vor einem mich erdrückenden Bilderberg sitze, der geordnet, sortiert und/oder überhaupt erst einmal auf ein überschaubares Maß reduziert sein will, bevor ich mich dann irgendwann mit sowas wie Bildbearbeitung o.ä. befassen kann.
Wie also verfahrt Ihr mit den Unmengen an Bildern, die so eine moderne Kamera ggf. produziert, um nicht binnen kurzem darin zu ertrinken? Ich für meinen Teil bin bis jetzt nur soweit gekommen, mir für jede Kombination aus Datum und Aufnahmeort einen Ordner auf meiner Festplatte anzulegen, in den ich alle an dem betreffenden Tag an dem betreffenden Ort gemachten Bilder erst einmal stopfe, und falls es allzu viele solcher Bilder gibt, teile ich diese Ordner dann nochmal in mehrere Teilordner mit dem Motiv oder Thema als drittem Sortierschlüssel, zB. "20121217;Berlin;Weihnachtsmarkt", "20121217;Berlin;Im Park", "20121217;Berlin;Futterhäuschen" usw. Da ich oft keine Zeit habe, mich sofort weiter und gründlich mit den Bildern zu befassen, sind das quasi beschriftete Zigarrenkistchen, in denen ich die Bilder fürs erste verstaue, um sie später bei Bedarf wiederzufinden.
Was aber, wenn sich in so'nem Kistchen plötzlich ein paar hundert Bilder wiederfinden, etwas nach ausgiebiger Nutzung der Serienbild-Funktion? Nach ihrer Qualität nämlich unterteile ich meine Bilder in drei Kategorien: sehr gute Bilder, (ggf. mit etwas Nachhilfe noch) brauchbare Bilder sowie eindeutigen Schrott, zB. hoffnungslos Verwackeltes und/oder Unscharfes, das sich nicht einmal mehr als Bildschirmhintergrund oder Textur eignet. Mit letzteren gibt es dabei erwartungsgemäß die wenigsten Schwierigkeiten, denn die lösche ich meist schon beim Verschieben von der SD-Karte auf die Festplatte mehr oder minder radikal, so dass am Ende nur Bilder der ersten und zweiten Kategorie verbleiben. Letztere allerdings bilden - wieder nicht überraschend - über kurz oder lang den Löwenanteil, und dann?
Wie kriegt Ihr das soweit reduziert, dass es halbwegs überschaubar wird? Im Zweifelsfall löschen oder im Zweifelsfall behalten? Alles im allem sicher auch eine Frage des eigenen Lebensgefühls, also, ob man sich eher zu den Bewahrern oder den Wegwerfern zählt. Umso mehr, als es manche Bilder gibt, die erst aus dem zeitlichen Abstand plötzlich eine Aura bekommen und ich dann manchmal doch recht froh bin, die nicht vorschnell gelöscht zu haben. Andererseits: Bloßes Bilderhamstern bringt's auch nicht, und spätestens wenn man den Überblick über seine "Schätze" verliert, verlieren diese damit auch ihren Wert, sind sie am Ende nicht mehr als irgendwelche vergessenen Marmeladengläser in einer Kellerecke, in die niemand mehr einen Blick wirft. Ob sie dann noch auf der Festplatte ihre Runden drehen oder gleich gelöscht werden, bleibt damit egal.
Wie gesagt, worum es mir mit dieser Frage geht, ist in erster Linie die Art und Weise, wie Ihr mit diesem Problem sozusagen kopf- und herzmäßig umgeht, und erst in zweiter Linie, welcher Software und technischen Hilfsmittel Ihr Euch dazu bedient.
Man liest sich,
QN
nachdem ich mich die letzten Tage zwecks Bildauswahl für einen Fotokalender durch die gut 2.500 Fotos gekämpft habe, die ich bei der diesjährigen "Pyronale" gemacht habe, muss ich mir wohl was einfallen lassen, wenn ich in Zukunft nicht heillos in der Bilderflut ertrinken will, die so eine DSLR in nullkommanix erzeugt. Ok, und ich weiß auch schon, dass es dafür diverse Softwarelösungen gibt, die hier im Forum auch schon des öfteren namentlich genannt und/oder empfohlen wurde - darum jedoch soll es in diesem Thread ausdrücklich nicht gehen, denn bevor man sich irgendein Programm aussucht, um damit Ordnung in seine Bilder zu kriegen, braucht man m.E. erst einmal sowas wie ein Art Ordnungskonzept im Kopf, das man dann mit Hilfe ebendieser Software realisiert. Und an diesem "Ordnungskonzept im Kopf" mangelt es mir sichtlich, und wenn das so weitergeht, vergeht mir damit allmählich auch die Lust am Fotografieren, weil ich danach dann jedesmal vor einem mich erdrückenden Bilderberg sitze, der geordnet, sortiert und/oder überhaupt erst einmal auf ein überschaubares Maß reduziert sein will, bevor ich mich dann irgendwann mit sowas wie Bildbearbeitung o.ä. befassen kann.
Wie also verfahrt Ihr mit den Unmengen an Bildern, die so eine moderne Kamera ggf. produziert, um nicht binnen kurzem darin zu ertrinken? Ich für meinen Teil bin bis jetzt nur soweit gekommen, mir für jede Kombination aus Datum und Aufnahmeort einen Ordner auf meiner Festplatte anzulegen, in den ich alle an dem betreffenden Tag an dem betreffenden Ort gemachten Bilder erst einmal stopfe, und falls es allzu viele solcher Bilder gibt, teile ich diese Ordner dann nochmal in mehrere Teilordner mit dem Motiv oder Thema als drittem Sortierschlüssel, zB. "20121217;Berlin;Weihnachtsmarkt", "20121217;Berlin;Im Park", "20121217;Berlin;Futterhäuschen" usw. Da ich oft keine Zeit habe, mich sofort weiter und gründlich mit den Bildern zu befassen, sind das quasi beschriftete Zigarrenkistchen, in denen ich die Bilder fürs erste verstaue, um sie später bei Bedarf wiederzufinden.
Was aber, wenn sich in so'nem Kistchen plötzlich ein paar hundert Bilder wiederfinden, etwas nach ausgiebiger Nutzung der Serienbild-Funktion? Nach ihrer Qualität nämlich unterteile ich meine Bilder in drei Kategorien: sehr gute Bilder, (ggf. mit etwas Nachhilfe noch) brauchbare Bilder sowie eindeutigen Schrott, zB. hoffnungslos Verwackeltes und/oder Unscharfes, das sich nicht einmal mehr als Bildschirmhintergrund oder Textur eignet. Mit letzteren gibt es dabei erwartungsgemäß die wenigsten Schwierigkeiten, denn die lösche ich meist schon beim Verschieben von der SD-Karte auf die Festplatte mehr oder minder radikal, so dass am Ende nur Bilder der ersten und zweiten Kategorie verbleiben. Letztere allerdings bilden - wieder nicht überraschend - über kurz oder lang den Löwenanteil, und dann?
Wie kriegt Ihr das soweit reduziert, dass es halbwegs überschaubar wird? Im Zweifelsfall löschen oder im Zweifelsfall behalten? Alles im allem sicher auch eine Frage des eigenen Lebensgefühls, also, ob man sich eher zu den Bewahrern oder den Wegwerfern zählt. Umso mehr, als es manche Bilder gibt, die erst aus dem zeitlichen Abstand plötzlich eine Aura bekommen und ich dann manchmal doch recht froh bin, die nicht vorschnell gelöscht zu haben. Andererseits: Bloßes Bilderhamstern bringt's auch nicht, und spätestens wenn man den Überblick über seine "Schätze" verliert, verlieren diese damit auch ihren Wert, sind sie am Ende nicht mehr als irgendwelche vergessenen Marmeladengläser in einer Kellerecke, in die niemand mehr einen Blick wirft. Ob sie dann noch auf der Festplatte ihre Runden drehen oder gleich gelöscht werden, bleibt damit egal.
Wie gesagt, worum es mir mit dieser Frage geht, ist in erster Linie die Art und Weise, wie Ihr mit diesem Problem sozusagen kopf- und herzmäßig umgeht, und erst in zweiter Linie, welcher Software und technischen Hilfsmittel Ihr Euch dazu bedient.
Man liest sich,
QN