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DigitalModulR

Ich glaube an noch ganz andere Sachen ...

Natuerlich sind da Unterschiede, aber wenn die Aufloesung an die Aufloesungsgrenze der Objektive (so, ca. 78 LP/mm) stoesst, wird das Thema Qualitaet auf einmal wieder ein wichtiges.

Ich denke Lebensdauer = Werterhalt

Also, so weit sind wir garnicht auseinander ...
 
Hallo,

ich möchte mich bei Uwe entschuldigen, dass ich auf seinen Beitrag nicht eher geantwortet habe. Aber leider war ich durch Urlaub (ein Monat, toll nicht wahr?!) verhindert (Im Urlaub kümmere ich mich nicht um das Internet!).

In einem muss ich Uwe Recht geben, die kontroverse Diskussion zwischen Uwe und Klaus scheint dieses Forum so richtig in Gang gebracht zu haben. Ich hatte nämlich fast den Eindruck, dass es allmählich einschläft.

Nun zu meiner Meinung über die gegenwärtige Situation der Kameraindustrie: da digitale Kameras immer stärker auf den Markt drängen, wird der Markt für Spiegelreflexkameras immer enger (erstaunlicherweise nicht für Messsucherkameras!). Einige (konservative) Amateurfotografen steigen nun auf Mittelformat um, weil hier bezüglich Abbildungsqualität noch Vorteile zu erwarten sind. Andere (wie ich) kaufen sich einen guten Filmscanner, der ihnen die Verbindung der konservative Fotografie mit der modernen Bildbearbeitung bietet.

Das kleine Unternehmen Leica hat eingesehen, dass eine Spiegelreflexkamera (dazu noch ohne Autofocus) wie die Leica R keine Zukunftsperspektive hat, wenn es nicht im Spiegelreflexbereich den konservativen Käuferschichten auch gleichzeitig die Möglichkeit der modernen Digitalfotigrafie bietet. Daher ist eine Hybridkamera im Kleinbildbereich für dieses Unternehmen möglicherweise eine zukunftsweisende Idee. Sicherlich ist der Preis sehr (für mich zu) hoch. Aber Leica-Qualität (das wissen die Leica-Fans ganz genau) hat eben seinen besonderen Preis.

Nun noch zu meiner (wirklich persönliche) Meinung zur R8/9. Ich halte diese Kamera für ein ausgezeichnetes Werkzeug, das alles bietet, was der (konservative) Kleinbildfotograf braucht. Bei der R8 war das Gewicht zu hoch, daher wurde durch Wahl eines anderen Gehäusewerkstoffs (Magnesium)das Gewicht reduziert. Trotz des immer noch hohen Gewichts liegt diese Kamera sehr gut in der Hand. Die Bedienungselemente sind so übersichtlich, dass man auch ohne großes Studium der Bedienungsanleitung mit dieser Kamera innerhalb eines Tages fotografieren kann. Dass Leica die gewichtsreduzierte R8 nun R9 genannt hat, sehe ich zwar auch nicht ganz ein, man hätte sie ja auch beispielsweise R8l (l=leicht) nennen können. Aber ist das wirklich so wichtig?

Grüße leider wieder aus dem Westerwald

Jochen
 
diesen Gewichtsblödsinn über die R8 kann langsam nicht mehr hören. Wenn meine R8 betriebsbereit mit Drive und Film auf die Waage lege, ist dien Kamera im Gegensatz zur R4 oder RE nur ein paar Gramm schwerer. Mit der R7 und Drive dürfte sie gleichauf sein. Die Haptik der R8/9 ist aber um Klassen besser.

Grundsätzlich ist die Rückwand (wenn sie denn irgenwann mal kommt) eine gute Idee von Leica. Nur mit den angekündigen Merkmalen, die ja lt. Leica unveränderbar sind (z. B. Sensorgröße) zu dem Preis, zur der Zeit, wird das mehr als ne Lachnummer.

Aber jetzt warten wir doch einfach mal ab, was uns die Zukunft bringt. Und noch gibt´s ja noch Filme zu kaufen :-)

Gruß vom sonnigen Bodensee

Klaus
 
Noch'n Kommentar:

Jochen, Urlaub geht so gerade noch als Entschuldigung durch ;-))))

Klaus, hast recht, meine R7 mit Drive (10 Batterien!) liegt schwer in der Hand. Jedoch kannst Du in einigen Situationen auf ein Stativ verzichten - man braucht halt breite Schultern ... it's a trade off.

Nach allem was ich ueber die Digilux 1 lese muss die Qualitaet sehr gut sein. Ob das Objektiv da wohl eine Rolle spielt? Ich kann mir gut vorstellen, dass dies genauso bei der Rueckwand zum Tragen kommt.

Z.B. das 1:1,4/35mm wird seit 1984 gebaut und schlaegt heute noch immer alles andere am Markt. Bei den Produktzyklen anderer Hersteller ist dies eine einmalige (bei 20 Jahren Produktzeit) jedoch eine spottbillige Investition.

Und da ist noch der Subjektive Eindruck, wenn ein Dia (gesamte Leica-Kette: Kamera, Objektiv, Diaprojektor, Projektor-Objektiv) zur Praesentation kommt ... das kann die Kette Digital-Rueckwand/Kamera und Video Projektor heute noch nicht leisten.
 
manchmal hilft aber gleich und nur 98,5 % mehr als nie und 100 %. :-)

Genau Uwe, wenn der Borken schwer ist, hat das durchaus Auswirkungen auf´s Bild, egal ob 4, 7 oder 8 nach dem R steht...

das 1.4/35 schlägt übrigens auch alle andern im Preis :-)

Gruß vom sonnigen Bodensee

Klaus
 
Also mit Interesse habe ich mir gerade die Diskussion durchgelesen. Jetzt will ich meinen Senf dazu geben.

Auch wenn ich es bereits mehrfach erwähnt habe, als Umsteiger von Nikon F4 kann ich die Gewichtsdiskussion nicht verstehen. Ich kenne kein Profigerät (analog und digital) was leicht und filligran ist. Für mich muss ein Profigrät ein gewisses Gewicht mitbringen.

Wichtig ist, dass es gut in der Hand liegt und gut zu bedienen ist. Das ist mit der R8 gelungen.

Bzgl. Preisverfall bei Elektronikgeräten. Wer sich ärgert, dass das gleiche Gerät nach ein paar Wochen günstiger angeboten wird hat selber Schuld. Die Diskussion kann ich nicht nachvollziehen. Ich kenne keine Kamera, keinen Computer, keinen Fernseher der preisstabil ist. Selbst bei Marken wie Apple und Loewe ist ein Preisverfall.

Für mich ist diese Hybritlösung einfach genial und ein tolle Idee. Mal sehn wie sie angenommen wird.

Gruß Fiete
 
Mark,

kann sein, dass ich falsch liege, aber es gibt durchaus preisstabile Apparate - z.B. Nikon F3, Leica R5, 6, 6.2, 7, Canon F1, wenn diese in gutem Zustand sind.

Es ist weniger der Aerger ueber neue Technologie, die die alte preiswerter macht - es ist vielmehr der Aerger ueber die Geschwindigkeit, mit der die neuen (vermeintlich: besseren)Sachen an den Markt gebracht werden.

Solange keine echten Quantenspruenge dabei sind (z.B: Canon 1Ds, Kodak 14n), kann ich mich des Gefuehls "abgezockt" zu werden, nicht erwehren und stimme nicht in den "alle halbe Jahre wieder ein Megapixel dazu" Rhythmus ein.


Hybridloesung:
die Idee ist so genial, dass diese schon seit Jahrzehnten im Mittelformat betrieben wird. Ich betrachte die Hybridloesung eigentlich mehr als eine konsequent zu Ende gedachte Loesung (was heute ja auch eher selten ist).

Gruss
UPu
 
Die Hybridlösung lässt Leica zumindest alle wegen offen (r10 mit AF, eine weitere Rückwand mit Vollformat, Erfahrung für die M usw.) von daher kann man ja hoffen

Gruß vom nebligen Bodensee

KLaus
 
Hallo Klaus,

an eine R10 mit Autofocus glaube ich(gegenwärtig) nicht. Anfragen dazu werden im Hause Leica verneint (zu großer Entwicklungsaufwand für kleines Unternehmen, Qualitätsabfall der Leica-Objektive). M-Leica mit digitaler Rückwand wird von Leica auch ausgeschlossen (zu geringe Schnittweite). Aber die Entwicklung geht ja weiter. Vielleicht ist in Zukunft etwas möglich, das man gegenwärtig noch für unmöglich hält.

Gruß Jochen
 
Hallo Jochen,

ich hab nicht gesagt, das das kommt (was nicht schlecht wäre :-) ), aber die Möglichkeiten sind da, und die Entwicklung könnte problemlos unabhängig voneinander möglich.

Übrigens:

Fast jede Neuerung hat man bevor sie da war für unmöglich gehalten.

Gruß vom sonnigen Bodensee

Klaus
 
Hallo alle zusammen.

Das ist eine interessante Diskussion und ich will meine Überlegungen mal dazu geben. Jetzt bin ich noch nicht so lange Leicabesitzer und spiele mit dem Gedanken das Digitalrückteil für die R9 zu kaufen, wenn es denn da ist.

Die Hybridlösung halte ich auch für eine Richtungsweisende, aber nur wenn Sie konsequent umgesetzt wird. Das heisst aus meiner Sicht 2 Punkte.
Entweder man kann das Rückteil günstig anbieten, der Kunde hat ja bereits viel Geld für den Body ausgegeben. Oder man wirkt dem unvermeidlichen Preisverfall der hohen Investition dadurch vor, dass man die Möglichkeit der permanenten Anpassung an den techn. Stand vorsieht. Bedeutet in meinen Augen Softwareupdates und Sensortausch.

Leider ist beides bei Leica nicht vorgesehen.

Der Preis des Rückteils ist ein Witz. Warum muss das Rückteil erheblich teurer werden als der ganze Body? (Für das Geld kriege ich auch schon sehr gute Digitalbodys anderer Firmen)
TOLLE LEICAQUALITÄT--- ich hoffe es, aber das muss sich noch beweisen. Das Rückteil wird von Imacon hergestellt und die lassen komplett ausser Haus fertigen. Ich jedenfalls bin etwas skeptisch.

TEURE FERTIGUNG--- Kann ich kaum glauben, es ist ja nicht viel daran an dem Ding. Die ganze Mechanik ist ja in der R9, viel Gehäuse hat das Rückteil auch nicht. Die paar Knöpfe kosten nicht so viel.

ENTWICKLUNGSKOSTEN--- ich denke hier liegt der Hund begraben. Die ganze Entwicklung muss von den Kunden getragen werden (ist ja logisch, wer sonst?) und warum sollen M-Nutzer das teure Spielgzeug für ca. 28000 R8/9 Besitzer weltweit subventionieren? Also 28000 mögliche Kunden. Wieviele werden wohl das Rückteil kaufen?

Leider hat sich sich meiner Meinung nach Leica damit die Chance genommen einen grösseren Kundenkreis für das R-System zu erschliessen. Der Preis ist der grösste Hemmschuh. Auch die Technik in dem Rückteil veraltet und dann wieder eines für 4500 Euro kaufen? Warum nicht gleich ein neues Gehäuse, wie bei anderen Firmen. Dann habe ich auch noch einen Ersatz und das Zerlegen der Kamera unter freiem Himmel entfällt.

Nach sovielen Fragen noch eine. Warum will ich trotdem noch eines haben und besitze nicht schon längst eine Canon oder Nikon?

Ist schwer zu sagen. Ich finde die Leicaobjektive einfach geil (entschuldigung an alle die sich über dieses Wort aufregen). Sie sind zwar teuer aber alleine das anfassen und drehen macht schon laune. Die optische Leistung scheint mir eh über allem zu stehen.
Zweitens ist die R9 in meinen Augen die beste SLR, wenn man denn auf den Autofokus verzichten kann. Welche Kamera sonst kann man weitesgehend intuitiv bedienen?
Drittens kann ich mir die Spinnerei leisten. Spinnerei deswegen weil meine fotografischen Fähigkeiten noch Lichtjahre denen der Leica hinterherhinken.

Trotzdem überlege ich mir, ob ich die Erweiterung in den Telebereich erst mal auf Eis lege und das Rückteil abwarte. Denn auch Canon hat schöne Teleobjektive und der Body kostet weniger als das Digirückteil für die R9. Da bleibt noch was übrig für ein "Normalzoom". Und ich habe eine Zweitkamera.

So genug philosophiert. Jetzt warte ich mal ab was kommt. Hoffentlich überdenkt Leica das Konzept oder den Preis nochmal. Denn dann wird es ein wirklicher Knüller und ich kann zufrieden kaufen mit dem Gefühl etwas besonderes und Einzigartiges zu erwerben. Wie bisher bei Leica.

Gruss an alle, Michael
 
Hallo Michael,

wir Leica-Freunde sind doch alle ein wenig verrückt oder? Wir haben doch alle akzeptiert, dass aufgrund der hohen Qualität der hohe (ich glaube auch manchmal überhöhte) Preis von Leica oft von uns akzeptiert wird, sonst hätten wir doch alle eine Pentax oder Minolta. Ich gebe dir ja Recht, Leica sollte den Preis für das Rückteil noch einmal überdenken oder zumindest glaubhaft machen, dass der hohe Preis tatsächlich gerechtfertigt ist.

In einem muss ich dir allerdings Unrecht geben. Meiner Meinung nach veralten die edlen Leica-Produkte nie. Denke einmal daran, dass eine Leica M3 noch heute eine hervorragende Kamera ist, an der die modernen Leica-Objektive immer noch passen.

Möglicherwise wird es in einigen Jahren wieder ein moderneres Rückteil geben, aber dieses neue Rückteil wird immer noch an die alte R8 oder R9 passen, auch wenn es inzwischen eine R10 oder R11 geben sollte. Das ist einfach die Leica-Philosophie, die wir ja alle so sehr schätzen. Leica wird (wenn diese Politik in Zukunft fortgesetzt wird) seine treuen alten Kunden nicht im Stich lassen.

Gruß Jochen
 
... lasst Euch nicht von dem nagekündigten Preis verrückt machen. Papier ist Geduldig. Wenn erst einmal das erste funktionsfähige Modell auf der Photokina 2004 (wenn überhaupt) zu sehen ist, wird auch Leica sich umschauen und den Preis an die Marktgegebenheiten anpassen. Aber sie werden das natürlich nicht 12 Monate vorher schon so ankündigen. Preisvorstellungen sind nur Schall und Rauch. Der Konsument entscheidet.

Und wenn Leica die Rückteile für den angezielten Preis nicht verkaufen kann, dann gehen sie natürlich runter. Sonst würden sie ja auf den Rückteilen sitzen bleiben und das wäre Selbstmord für Leica...

Ich habe auch schon einige Digitalkameras ausprobiert (Canon 10D, und diverse "all in one" Modelle bis 1200 Euro). Ich kann Euch nur versichern, daß Ihr nichts verpasst habt. Jeder Fuji Velvia/ Povia 100F mit einem Nikon 4000dpi Scanner lässt die Digitalbilder in der Ecke versauern.

Je mehr ich digital benutze, umso mehr verliere ich das Interesse daran. Das Endresultat zählt und da habe ich bisher nichts annähernd befriedigendes für meine Bedürfnisse gefunden.

Vielleicht kommt ja ein guter, bezahlbarer Chip in 3-5 Jahren. Auf jedenfall lasse ich mich von dieser Digi-Hysterie nicht in den Bann ziehen, auch wenn es immer wieder verlockt
happy.gif
 
Hallo Jochen.

Ich gebe Dir recht in Bezug auf die R9 und Ihre Objektive. Ich glaube diese Produkte werden auch in 20 Jahren noch voll konkurrenzfähig sein und mir viel Freude bereiten. Und vor allem werden Sie auch noch funktionieren!

Aber das Digitalrückteil wird meiner Meinung nach veralten. Weniger in der Pixelzahl (bisher haben mir auch die 4 Mio. meiner Digilux ausgereicht) sondern vor allem in der Farberkennung der Pixel, Rauschempfindlichkeit und autom. Weisabgleich wird sich wohl noch einiges tun. Und zwar recht flott.

Aber das kann man Leica nicht vorwerfen und darum ging es auch gar nicht. Weiter oben hat jemand geschrieben, dass er das Hybridsystem für das einzig konsequent zu ende gedachte halte. Und dem kann ich nicht zustimmen wenn es so eintritt wie von Leica angekündigt. Denn wo ist der Vorteil sich in jedem grösseren Produktzyklus ein neues Rückteil zu kaufen wenn ich für das selbe Geld von anderen Firmen komplette professionelle Bodys kriege? Ich kann ihn nicht sehen.

Aber ich glaube Dirk hat Recht. Erst mal abwarten was es wirklich kosten wenn es in 1 Jahr auf den Markt kommt. Dann schauen wir mal.

Michael.
 
Hallo,

was das Thema Veralterung von dem digitalen Rückteil angeht, könnte ich mir vorstellen, dass es seitens Leica immer Upgrade-Möglichkeiten bei Neuerungen angboten werden.
Das haben sie ja auch bei den Objektiven bewiesen, wo man z.B. das "ROM" nachrüsten lassen kann. Warum nicht auch die Software und Teile des Rückenteils, wenn es gravierende Neuigkeiten gibt.

Natürlich sind das - genau wie der Preis - Spekulationen.

Viele Grüße Mark
 
Digitalchip ist inzwischen besser als Mittelformat vom Trommelscanner.

Ich denke mal die Leica-Leute sind auf dem richtigen D&fer, Canon hat es ja vorgemacht wie gut die neueste digitale Camera D1 ist. Wer teuhre Objektive hat kann die nun auch in Zukunft digital verwenden.
Es hat einer im Net eine ditale Canon mit einem Trommel-Scann von seiner Pentax 6 mal 7cm mit dem Velvia Film verglichen. Das digitale Ergebnis der Canon hat überzeugt und es scheint für Profis keine andere Lösungen mehr zu geben als den digitalen Weg zu gehen.
Aber eine Anschaffung die über 5000 Euro kostet will gut überlegt sein.
In 5 Jahren wird sehr wahrscheinlich der Film endgültig Geschichte sein und auch die Modernste D-Kamera in 5 Jahren veraltet.
 
Hallo Fritz,

was das Veralten der Digitaltechnik betrifft, so kann ich Dir voll zustimmen. Ausser in dem Punkt, dass es kaum fünf Jahre braucht zum Veralten. Der Computer, den ich dieses Jahr im März als Neuheit gekauft habe wurde mir heute vom Fachhändler als veraltet bezeichnet. Dabei wollte ich aus technischen Gründen einen zweiten, identischen.
Aus diesem Grund bin ich auch davon überzeugt, dass der Film nicht so schnell verschwinden wird.
Gerade für Normalanwender, die "nur" fotografieren wollen, und nicht in die Wunderwelt der Computertechnik eintauchen möchten, bietet der Film grosse Vorteile.
Oder als Beispiel die Rückwärtskompatibilität. Ein 35mm Film von heute passt in eine Leica von 1928.
Im Moment fehlt der digitalen Fotografie noch etwas, was bei der analogen schon seit sehr vielen Jahren vorhanden ist: ein gemeinsamer Nenner. Die analoge Kleinbildfotografie arbeitet seit vielen Jahrzehnten mit einem standardisierten Medium zur Bildaufzeichnung in Form des 35mm Films. Bei den digitalen sieht das noch ganz anders aus. Mir scheint, dass im Moment so ziemlich jeder Hersteller das Rad neu erfinden will. Selten habe ich soviele technische Produkte auf dem Markt gesehen, bei denen man schon beim Erscheinen wusste, dass sie längerfristig gesehen nur ein Schuss in den Ofen sein können.
Aber die andere Seite der Medaille ist, dass Fotografieren anscheinend eine sehr verbale Tätigkeit ist. Und zum viele Worte verlieren bietet die Digitaltechnik im Moment sehr viel. Wie man unschwer an den aktuellen Zeitschriften feststellen kann.

Wenn ich richtig gelesen habe, bieten qualitativ gute Digitalausdrucke auch keinen echten Preisvorteil gegenüber herkömmlichem Fotopapier.


ein Gruss aus der Zentralschweiz
Oliver Indermaur
 
Jetzt lasst die Jungs in Solms das Teil doch erstmal machen. Wenn´s da ist und unter 2000 Euro kostet, werd ich es mir vielleicht sogar zulegen, wenn Leica bei der der geisteskranken Preisvorstellung bleibt, werden sie drauf sitzen bleiben, ganz einfach. Im Moment gibts noch eine Riesenauswahl Filme, wenn da ein guter Dia und ein guter SW übrigbleibt, dann reicht mir das ja :-). Aber das es soweit kommt, glaube ich im Moment noch nicht. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Ich hoffe nur, Leica ist dabei, meine Objektivpalette nochmal von einem anderen Hersteller zu kaufen wäre arg teuer...

Der Einzige Vorteil den das Teil im Moment für mich bieten würde, ist sowieso nur die eingesparte Zeit am Scanner. Anderseits, diejenigen die unbedingt Digi-Bilder wollen (Verwandte, Bekannte, Vereine, Zeitungen...), sind i. d. R. auch mit drittklassigen Scans mehr als zufrieden.
Gruß vom sonnigen Bodensee
 
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