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Istanbul at night

Pe

Hat seine Zahnbürste bei uns
Mitglied seit
9 Jan 2006
Beiträge
2,899
Liebe Foto-Freunde,
ich melde mich mit ein paar Bilder des nächtlichen Istanbul von einer 6-tägigen Geschäftsreise zurück.

Eine imponierende Stadt mit orientalischem Flair hat mir einige schöne Momente geschenkt und für sehr viel Impressionen gesorgt. Ich fange mal mit ein paar Nachtbildern an. Da ich kein WW besitze hatte ich auf dieser Reise nur das AF-S 24-70/2.8 dabei. Der Crop-Faktor und die 24mm Anfangsbrennweite waren teilweise zu lang.

Aber seht selbst:
Istanbul_1908a_NiFo.webp

Sultan Ahmet (Blaue) Moschee; von 1609 bis 1616 erbaut und heute Hauptmoschee in Istanbul. In Europa kennt man sie als Blaue Moschee wegen ihres Reichtums an blau-weißen Fliesen, die die Kuppel und den oberen Teil der Mauern zieren, aber jünger als der Bau selbst sind.
Die Moschee ist eines der wenigen islamischen Gotteshäuser der Welt mit sechs Minaretten. Nur die Hauptmoschee in Mekka hat eines mehr, das angefügt wurde, als die Sultan-Ahmed-Moschee sechs erhielt. Gemäß Hofchronisten hatte der Sultan bei der Auftragsvergabe vom Architekten verlangt, die Minarette zu vergolden. Da das aufzuwendende Blattgold aber das ihm vorgegebene Budget vollkommen überschritten hätte, „verhörte“ sich Mehmet Ağa und machte aus dem türkischen Wort altın („Gold“) die Zahl altı („sechs“).

Istanbul_1900a_NiFo.webp

Hagia Sophia oder Sophienkirche ist eine ehemalige byzantinische Kirche, spätere Moschee und heute ein Museum in Istanbul. Als Kuppelbasilika errichtet, setzte sie im 6. Jahrhundert n. Chr. neue architektonische Akzente. Die Hagia Sophia, das letzte große Bauwerk der Spätantike, war die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie.
Als Krönungskirche der byzantinischen Kaiser (seit 641) und Ort wichtiger historischer Geschehnisse ist die Hagia Sophia in besonderer Weise mit der byzantinischen Geschichte verbunden. Ihr Bau und ihre Symbolkraft war von außerordentlich hoher Bedeutung für die orthodoxe Christenheit und das Reich. Daher gilt sie den meisten Christen noch heute als großes Heiligtum. Mit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurden christliche Insignien, Inneneinrichtung, Dekorationen und Glocken der Hagia Sophia entfernt. Als Hauptmoschee der Osmanen adaptiert, stellten sich die Sultane des 16. und 17. Jahrhunderts mit bedeutenden architektonischen Rezeptionen der Hagia Sophia in die byzantinische Tradition (die berühmteste dieser Rezeptionen ist zum Beispiel die Sultan-Ahmet- oder blaue Moschee).

Istanbul_1911a_NiFo.webp

Hagia Sophia

Istanbul_1981a_NiFO.webp

Hier mal beide zusammen im Sonnenuntergang vom Mamarameer aus.

Istanbul_1998a_NiFo.webp

Und hier mal mit der Atatürk-Brücke, auf der Hunderte von Anglern stehen und einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser ziehen. Unglaublich, dass es überhaupt noch was zu fangen gibt, denn das Wasser ist nicht von bester Qualität und es fahren hunderte von Fähren und Booten. Aber die Petris fangen wie gesagt die Fische im Minutentakt, ziehen sie von unten hoch und haben meistens gleich 3 oder sogar 5 Sardellen oder ähnliches an ihren Haken. Dann bieten sie die Fische zu Kauf an, auf einer Brücke mit 6-spurigen Autoverkehr, der nie abzuebben scheint...

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Kritik und Anmerkungen sind natürlich erwünscht.

Viele Grüße
Peter
 
Die beiden letzten Bildern gefallen mir sehr gut - irgendwie "typische" Istanbulaufnahmen, aber trotzdem gut und stimmungsvoll.

Mit den beiden ersten Nachtaufnahmen kann ich mich nicht so recht anfreunden - Irgendwie sind die Farben für *mich* nicht stimmig. Hört sich jetzt blöd an, aber hier erscheint mir das Kunstlicht nicht so "natürlich", wie es bei Nachtaufnahmen wirken kann - zB bei der Palme links im ersten Bild.

Das 2. Bild könnte ganz großartig romantisch sein, wenn (a) die Lichtstimmung etwas natuerlicher/wärmer wäre und (b) das Päärchen besser zur Geltung käme - leider wird es von dem orangen Mülleimer erschlagen.

Gruß, Holger
 
Mit den beiden ersten Nachtaufnahmen kann ich mich nicht so recht anfreunden - Irgendwie sind die Farben für *mich* nicht stimmig. Hört sich jetzt blöd an, aber hier erscheint mir das Kunstlicht nicht so "natürlich", wie es bei Nachtaufnahmen wirken kann - zB bei der Palme links im ersten Bild.

Hallo Holger,
vielen Dank für Deine Anmerkung. Das mit dem Licht hat mich auch etwas gestört, allerdings ändert sich bei vielen Lichtquellen ständig die Farbe und somit entstehen Vermischungen, die diese unnatürliche Stimmung entwickelt.

Der Papierkorb hat mich hat mich auch geärgert, aber ich dachte mir, besser mit als gar kein Bild. Fand´s irgendwie romantisch.

Viele Grüße
Peter
 
Hallo Peter,

die Nachtaufnahmen sind nach meiner Vorstellung zu spät entstanden. Bei noch leicht restlichem Himmelsblau wirken sie viel gefälliger. Ich hätte alle als HDR gemacht, dann hättest Du keine Überstrahlungen und mehr Zeichnung in den Tiefen. Ist aber nur meine Meinung, manchmal ist es ja genau so gewünscht, wie Du es hier zeigst.

Gruß Martin
 
die Nachtaufnahmen sind nach meiner Vorstellung zu spät entstanden. Bei noch leicht restlichem Himmelsblau wirken sie viel gefälliger. Ich hätte alle als HDR gemacht, dann hättest Du keine Überstrahlungen und mehr Zeichnung in den Tiefen. Ist aber nur meine Meinung, manchmal ist es ja genau so gewünscht, wie Du es hier zeigst.

Danke Martin,
mit HDR habe ich leider nur sehr wenig Erfahrungen und auch bisher noch keine ansprechenden Ergebnisse erzielt. Die Zeit konnte ich mir leider nicht aussuche, da ich erst nach Feierabend in die Stadt konnte und da war es leider schon dunkel., bzw. war es schon dunkel bis ich die Moscheen erreicht hatte. Aber Du hast recht, diese Bilder sind für mich wohl eher eine Doku eines tollen Erlebnisses.

Viele Grüße
Peter
 
mit HDR habe ich leider nur sehr wenig Erfahrungen und auch bisher noch keine ansprechenden Ergebnisse erzielt.

...wenn die Aufnahmen als NEF vorliegen, könntest du zumindest mal ein "pseudo HDR" versuchen, zB mit Testversionen des HDR tools von NIK oder photomatix.

Gruß, Holger
 
Hallo!

Die ersten drei Bilder sind ein Beispiel, warum ich mich nicht dazu durchringen kann auf DIGITAL umzuschwenken, sie sehen in meinen Augen einfach zu bunt, zu unnatürlich, zu DIGITAL aus. Die Motive sind sehr schön, keine Frage, aber ich denke auf einem klassischen Film fotografiert sähe es besser aus, auch wenn man dann den Film hinterher digitalisiert. Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich habe mich einfach noch immer nicht an das BUNT der meisten Digitalkameras gewöhnt.

Gruß

Jörg-Peter
 
Hallo Peter,

diese Millionenstadt hat sicher ihren ganz besonderen Reiz und Flair. Die Fotomotive sind für mich nicht alltäglich und Danke dafür, dass ich somit daran teilhaben kann und ein paar Hintergrundinfos hierzu bekomme. Aber jetzt mal zu den Bildern ....

Bild 1 finde ich gelungen. Vielleicht die Lichter etwas zurücknehmen, was allerdings ja immer ein Problem mit Laternen ist. Der helle Fleck auf der linken oberen Seite lenkt ein wenig ab. Schade, dass durch die Palme das Größenverhältnis ein wenig verschoben wird.

Das Liebespärchen in Bild 2 würde vermutlich besser zur Geltung kommen, wenn dieser Bereich nicht so hell ist. Der Strahler rechts ist natürlich gemein, dass er so blendet. Leider kommt durch die helle Fläche des Vordergrund der Hintergrund nach meinem persönlichen Empfinden zu kurz. Hier sollte ja das eigentliche Motiv liegen.

Der rote rechte Teil dies Brunnen zieht leider meine Aufmerksamkeit an, was das Bild 3 betrifft. Vielleicht ein 6x6/7x6 Format daraus machen.

Bild 4 ist mein persönlichen Favorit aus der Serie, gefolgt von Bild 5. Sehr schön.

... mit HDR habe ich leider nur sehr wenig Erfahrungen und auch bisher noch keine ansprechenden Ergebnisse erzielt ...

Hier gibt es was sehr Einfaches und Kostenloses für den Mac: HDRtist
Vielleicht mal einen Versuch wert. Wenn Du allerdings die NEF´s mit CNX bereits bearbeitet hast, dann öffnet das Tool leider die Datei nicht mehr. Vielleicht hast Du aber noch die originale NEF-Datei. Ggf. mal mit einem TIFF-Bild versuchen.

... Die ersten drei Bilder sind ein Beispiel, warum ich mich nicht dazu durchringen kann auf DIGITAL umzuschwenken, sie sehen in meinen Augen einfach zu bunt, zu unnatürlich, zu DIGITAL aus ...

Dies hat aus meiner Sicht aber überhaupt nichts mit digital oder analog zu tun. Dies ist bei beiden Verfahren möglich. Zugegeben bei Analog mit etwas mehr Aufwand.
Was ich allerdings nicht verstehe, warum Du dies immer wieder erwähnst. Keiner hier wird vermutlich wenn er bereits bei Digital angekommen ist, genau wegen solchen Aussagen zu Analog greifen. Also lassen wir jedem sein Arbeitswerkzeug und diese mögliche Diskussion bringt vermutlich keinen wirkliche zum Handwerkzeug fotografieren weiter. Die Photografie entsteht aus meiner Sicht durch die Person hinter dem Sucher.

Frei nach dem Motto: 'Unterschiede lebbar machen'

Viele Grüße
Richard
 
... wo Richard recht hat , hat er recht - eine Diskussion ob Analog oder Digital anzufangen bringt doch nix.
Und wem es zu bunt is: Wie wärs mit ner Sättigungskorrektur ?

Gruß, Stefan
 
Hallo Peter,

schöne Doku, meine Favoriten sind die beiden letzten Bilder aus der Serie.

Gruss ecky
 
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