Hallo Wolf,
Da ich nur Pro-Modelle von Nikon/Fuji nutze (also Ergonomie ohnehin perfekt; Die D70s ist in dieser Hinsicht ein etwas seltsamer Zwitter: Trotz des Polycarbonat-Bodies liegt die Cam vergleichweise groß und schwer in der Hand (die D7000 ist deutlich kleiner und leichter) und hat sich als sehr robust rausgestellt...) und keine Einsteiger-Modelle, stellt sich dieses Problem für mich so nicht.
Das beantwortet aber meine Frage nicht, war ja eine "was wäre wenn"-Frage
Ich habe ja selber mal auf Nikon geschielt, die d90 sollte es nach Papier werden. Und da sieht man wieder, wie individuell die Nummer mit der Ergonomie ist: mir passte das Teil einfach nicht, lag unangenehm in der Hand. D300 war schon besser, passte aber in Kombination mit dem Bedienkonzept auch nicht...
Insofern pauschal zu sagen: die Ergonomie der Nikon-Pro-Modelle sei perfekt, kann ich nicht bestätigen. Dir und vielen anderen mag das so gehen, aber wohl nicht allen.
Deutlich besser kam ich mit den großen Canonen zurecht, allen voran die 5d. Aber perfekt war es auch nicht, was ich dann erst abschließend merkte, als ich - mehr durch Zufall - die Pentax K-5 mal in Händen hielt. Das war ein Aha-Erlebnis, als sei das Teil für meine Hände geschnitzt.
Gut, der AF ist nicht so gut wie bei aktuellen Nikon-Pros, aber allenthalben besser, als jener der alten 5d, der für mich auch schon vollkommen ausreichte.
Der einzige echte Nachteil an dieser für mich perfekten Kamera waren die SD-Karten. Und der Kompromiss ist mir lieber, als ein Kompromiss im Bereich Haptik / Ergonomie / Bedienung...
Die K-5 deshalb als Ammateur / Consumer Modell darzustellen, würde ihr nicht gerecht. In Sachen Robustheit, Wertigkeit, Ausstattung, Direktwahltasten (Bedienbarkeit) usw steht sie den APS-C-Pro-Modellen anderer Hersteller in nichts nach, sieht man mal von der AF-Problematik (die nicht jeden Photographen, auch nicht jeden "Profi" tangiert) und den Speicherkarten ab.
Wenn Du Dich jetzt in meine Situation versetzen würdest: SD kategorisches NoGo? So war meine Frage gemeint...
Große Karten sind mir erst recht ein Graus.
Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Mal abgesehen davon, dass ich meine 16er bei einem Ausflug niemals vollkriege und 8 vermutlich vollkommen reichen würden, ist es doch komfortabler, nicht wechseln zu müssen.
Und ob der Unkaputtbarkeit der CF-Karten braucht man ja auch keine Angst um seine Daten zu haben. Zumal Kl@u$ hier ja auch an anderer Stelle zu bedenken gab, dass die Ursache für Datenverlust wohl deutlich häufiger am Verlust von Karten liegen dürfte, als an einem Schaden an einer Speicherkarte.
Gut, wenn eine volle 16er Karte verloren geht, ist das deutlich dramatischer, als wenn es eine 4er trifft
These are my two Cents. Es zeigt sich doch wieder: alles ist relativ, jeder sieht es anders, es gibt kein richtig oder falsch; das wichtigste sind die Photos als Ergebnis und denen dürfte es ziemlich wumpe sein, ob sie auf eine CF, eine SD, Micro-SD oder Floppy-Disk geschrieben werden
In diesem Sinne, VG Jan