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Kartenadapter

jürgen_kuhn

Kennt den Türsteher
Mitglied seit
4 Apr 2006
Beiträge
972
da heute fast ausschliesslich verschiedene Varianten der SD-Karte und die grösseren CF/Compact-Flash-Karten zum Einsatz kommen - und viele Geräte z.B. Notebooks oder Fernseher aber nur einen Einschub für SD-Karten haben,ist man deshalb mit SD-Karten besser bedient.Zudem bekommt man SD-Karten im Notfall sogar in manchen Drogeriemärkten,während CF-Karten nur im Fachhandel angeboten werden.Von Delock kommt ein Adapter,mit dem sich SD-Karten auch in Kameras mit CF-Fach betreiben lassen.Der Delock Compakt-Flash Adapter kommt selbst mit der neuesten SD-Generation SDXC mit bis zu zwei Terabyte Speicherplatz zurecht und kostet knapp 20 Euro.Infos: http://www.delock.de/produkte/suche.html
 
Hallo Jürgen
Achtung die Adapter sind etwas dicker als normale CF-Karten und passen daher nicht in alle Kameras mit CF Slots.
Na ob man da wirklich besser bedient ist weiß ich nicht. Ich möchte meine CF-Karten nicht eintauschen. Die CF's sind besser zu handhaben und mit Sicherheit auch stabiler
als die SD-Karten. Wechsel doch mal im Winter mit Handschuhen die SD-Karte. Bei den CF-Karten sind die Anschlüsse auch besser geschützt da sie nicht offen liegen.
Ich habe alle meine Karten im großen Fluß oder in der Bucht gekauft und zwar nicht wenn ich sie unbedingt gebraucht habe, sondern wenn ich ein günstiges Angebot gefunden hatte. So hat sich mittlerweile eine stattliche Sammlung mit verschiedenen Speichergrößen angesammelt. Dazu eine sichere Tasche die man gut mitführen kann und gut isses.
Ich habe auch mehrere Speicherkartenleser die heute ja auch nur noch ein paar Euronen kosten. So muss es kein Problem mehr sein alles nur noch auf eine Karte zu setzten.
Für den Preis des CF-Adapters bekommen ich, wenn ich klever kaufe, zwei Speicherkartenleser und bin somit vollkommen unabhängig. Dazu kommt das im oberen Segment
wie zB. Nikon D700 und höher nur CF Karten zu Einsatz kommen. (mit Ausnahmen der D800 da geht beides).
LG
Denis
 
Moin Denis,

in vielen Punkten hast Du Recht, grundsätzlich sind mir CF auch lieber, aber die für mich optimalste Kamera nimmt nur SD...

Ich ziehe grundsätzlich mit leerer Karte los, bei 16GB komme ich wohl kaum in Verlegenheit, die Karte im Winter wechseln zu müssen ;)

Ein anderer Punkt: von Schäden an den offenen Kontakten einer SD-Karte habe ich noch nichts gelesen, wohl aber von Schäden an den Kontakt-Pins der CF-Slots von Kameras... Sicher auch nicht häufig, aber immerhin.

Insofern: jede Medaille hat 2 Seiten.

Fakt ist aber, dass man schon.die vorgesehene Karte nutzen sollte, von Adapterlösungen halte ich auch nichts.

Und ein USB-Card-Reader ist obendrein günstiger als der Adapter...


Gruß Jan
 
Ein anderer Punkt: von Schäden an den offenen Kontakten einer SD-Karte habe ich noch nichts gelesen,
Doch, ich habe schon Bilder davon gesehen: Die Kontakte buchstäblich zerfasert, die Karte selber an der Naht aufgeplatzt. Und das ganze den Beschreibungen seinerzeit nach nicht mal rüde behandelt, sondern nur häufig benutzt. Für mich ist SD ein No Go, zu klein, zu pinzlig, zu empfindlich. CF-Karten kriegt man nur mit hoher Gewalt kaputt. Kaputte Kontakte in der Kamera deuten entweder auf einen Materialfehler des Steckers und/oder ein zu ruppiges Einsetzen. Ich lasse die Karten reinfallen, von selber in die Führung gleiten und drücke dann leicht nach. Für's Rausnehmen haben die Nikons einen Auswerfer...
Ich selber benutze Sandisk Ultras: Alleweil schnell (Für mich reichen 30 MB/s) und robust genug (von kräftigem Frost bis Hochsommertemperaturen), auch unter schwierigen Bedingungen gut zu greifen und nicht zu teuer. Die Extremes mögen "besser" sein, sind aber meistens mit Kanonen nach Spatzen geschossen. Die würde ich nur unter extremen Klimabedingungen einsetzen, was ich aber derzeit nicht mache.
Wieso man in die D800 einen CF- und einen SD-Schacht gepackt hat, das wissen nur die Götter und die Nikon-Marketing-Leute. Praxisgerecht ist das nicht. In eine solche Cam gehören 2 CF-Schächte!

Was einen SD-nach-CF-Adapter angeht: Doppelte Kontaktführung = doppelte, potentielle Fehlerquellen. In einen CF-Schacht gehören nur CF-Karten.

Gruß
Wolf
 
Hallo Wolf,

Doch, ich habe schon Bilder davon gesehen: Die Kontakte buchstäblich zerfasert, die Karte selber an der Naht aufgeplatzt.


Das waren dann aber sicher keine Sandisk, oder?


Für mich ist SD ein No Go, zu klein, zu pinzlig, zu empfindlich.


Abgesehen davon, dass ich "zu empfindlich" für übertrieben halte (es gibt ja offensichtlich solche und solche Erfahrungen): Du rückst ja immer das perfekte Werkzeug (zu Recht) in den Vordergrund. Nur mal angenommen, eine Kamera, die wirklich alle eine Anforderungen perfekt erfüllt hat einen Nachteil, nämlich SD-Karten. Ist die Speicherkarte dann wichtiger als Haptik, Ergonomie usw?

Nochmal zur Empfindlichkeit und warum ich dieses Thema als überbewertet halte: die Karten haben eine Kapazität erreicht, dass sie in einem Einsatz kaum mehr voll zu kriegen sind. Zu Hause am Rechner bin ich wohl kaum so stark im Stress, dass der Karte was passieren könnte und das Wechseln unter extremen Bedingungen entfällt ja aufgrund der Kapazität :D


VG Jan
 
Hallo Jan
Für mich hat sich diese Frage zuerst nicht gestellt. Meine erste Digicam war die Minolta Dimage A2 und diese hat CF-Karten benutzt. Von da ging es direkt zur Nikon D700 auch
hier ist CF angesagt. Da kam dann als Backup die D7000 und hier kamen dann gleich zwei SD-Karten zum Einsatz. Es ist für mich (und meinen vermurksten Kriffeln) ziemlich
fummelig diese Dinger zu tauschen. Aber was soll man machen wenn die gewünschte Cam nichts anderes bietet??? Augen zu und durch sag ich da nur. Ich hatte die meisten
Probleme beim drücken zum Auswurf und habe mir deshalb einen Bleistift mit Gewebeband umwickelt damit ich beim eventuellen abrutschen nichts kaputt mache oder verkratze.
Es ging gut und es hatte sich mit dem Verkauf D7000 erledigt. In der D800E habe ich diese Problem mit einer 8 GB Eyefi-Karten umgangen welche ich nicht mehr tauschen muß.
Das heißt, liebe Freunde, seit Kreativ nicht nur bei der Gestaltung Eurer Aufnahmen, sonder auch im Umgang mit dem Werkzeug!!!:D:z04_Flucht:
LG
Denis
 
Hallo Leute,

meine P7100 hat nur SD ... ich glaube die habe ich noch nie rausgeholt! Wie Jan auch 16 GB, und zu Hause am PC Kabel in die Kamera gesteckt und runtergezogen - nächster Einsatz mit leerer Karte. Die Klappe öffne ich nur zum Laden des bei dieser Pocketknipse im gleichen Schacht befindlichen Akkus, die Karte aber bleibt drin. Hier liegt zwar noch eine zusätzliche 8GB Karte, aber die lasse ich mittlerweile zu Hause.

Gruß
Jürgen
 
Hallo Denis,

Aber was soll man machen wenn die gewünschte Cam nichts anderes bietet???


Genau das ist es. An meiner Olympus und meiner Canon hatte ich auch CF und wäre beim.Umstieg auch gern dabei geblieben. Ich hatte schließlich 2schnelle 4GB und eine schnelle 8GB, alles SanDisc. Karte neu kaufen fand ich nicht so prikelnd.

Und eben weil die SD so fummelig sind, habe ich 16GB genommen, so brauche ich nicht wechseln. Wobei bei meiner K-5 - im Gegensatz zu anderen Berichten - der Kartenschacht gut funktioniert. Außerdem habe ich recht schlanke Hände.

Wie gesagt, bisher musste.ich das Teil nur unter "Laborbedingungen" zu Hause am Rechner rauspulen, um sie in den Cardreader zu stecken; Kabel kommt nicht in Frage, zu langsam. Insbesondere bei fetten 16MPix RAWs (wenn ich da an die d800-files denke ;))

Aber auch hier ist halt jeder anders...

Wie Du sagtest, die Frage hat sich auch mir nicht wirklich gestellt. Man nimm halt, was kommt ;)


VG Jan
 
Hallo Jan
Ich habe es auch nicht verstanden warum Nikon in der D800 nicht zwei CF-Slots verbaut hat. Aber die Lösung mit der Eyfi-Karte ist ne super Sache.
Ich habe auf meinem I-Pad eine Direktverbindung mit der Funkkarte angelegt. So habe ich die Möglichkeit, die gemachten Aufnahmen als JPG in kleinster Einstellung
auf's I-Pad zu schicken und habe somit ein wesendlich bessere Vorschau und kann die Bilder besser bewerten. Die Karte wird nach jedem Shooting formatiert den wenn
sie Voll ist ist sie Voll und überträgt nichts mehr. Die Raw's gehen dann auf die CF-Karte und werden zuhause per Cardreader ausgelesen. Für die D800E verwende ich nur 32 GB Karten da die 8 nach knapp 100 und die 16 nach knapp 200 Bildern voll ist. Natürlich kommt es darauf an, wie ein Shooting geplant ist und wieviel Aufnahmen gemacht werden sollen. Als Hersteller habe ich SanDisk und Transcent Schwarz und Blau gewählt (300x und 400x) und habe bissher noch keine Probleme damit gehabt.
LG
Denis
 
Hallo Denis,

Ich habe es auch nicht verstanden warum Nikon in der D800 nicht zwei CF-Slots verbaut hat. Aber die Lösung mit der Eyfi-Karte ist ne super Sache.


Vielleicht sind ja gerade die Eyfi-Karten einer der Gründe, warum man auf CF + SD gesetzt hat? ;)


VG Jan
 
Hallo Jan
Das könnte ich mir gut vorstellen. Ich bin von den Möglichkeiten der Wifi-Karten begeistert. Ich habe mir vor längere Zeit den Nikon WT4 zugelegt.
Das ist ein Wifi-Transmitter der die Daten von der Kamera zum Rechner schicken soll. Das nervigste ist das Kabel zwische Kamera und WT 4.
Dann ist das Ding ziemlich umständlich einzurichten und muckt auch ab und zu mal auf und verweigert die Verbindung.
Die Eyfi-Karte ist da doch ne ganze Ecke einfacher zu bedienen und kostet nur 1/10 dessen was der WT 4 kostet. Aber sie ist viel langsamer als der WT 4
Sollte ich wirklich irgend wann mit meinem Studio fertig werden (ich glaube nicht mehr drann!!!) dann werde ich ihn hier einsetzen und in am Studiostativ befestigen.
Ich hoffe ja immer noch das Nikon diesen kleinen WIFI-Konektor der D3200 und 5200 auch für die großen Modelle raus bringt. Der ist nicht so teuer und sehr einfach in
der Bedienung.
LG
Denis
 
Vielleicht sind ja gerade die Eyfi-Karten einer der Gründe, warum man auf CF + SD gesetzt hat? ;)
Macht für mich keinen Sinn, da Nikon eigene WLAN-Sender mit teilweise hoher Reichweite anbietet. Warum sollen die den Weg für Konkurrenzprodukte bereiten?

Das waren dann aber sicher keine Sandisk, oder?
Das weiß ich nicht mehr. Da ich selber nur CF benutze, habe ich die entsprechenden Meldungen nur zur Kenntnis genommen.

Abgesehen davon, dass ich "zu empfindlich" für übertrieben halte (es gibt ja offensichtlich solche und solche Erfahrungen): Du rückst ja immer das perfekte Werkzeug (zu Recht) in den Vordergrund. Nur mal angenommen, eine Kamera, die wirklich alle eine Anforderungen perfekt erfüllt hat einen Nachteil, nämlich SD-Karten. Ist die Speicherkarte dann wichtiger als Haptik, Ergonomie usw?
Da ich nur Pro-Modelle von Nikon/Fuji nutze (also Ergonomie ohnehin perfekt; Die D70s ist in dieser Hinsicht ein etwas seltsamer Zwitter: Trotz des Polycarbonat-Bodies liegt die Cam vergleichweise groß und schwer in der Hand (die D7000 ist deutlich kleiner und leichter) und hat sich als sehr robust rausgestellt...) und keine Einsteiger-Modelle, stellt sich dieses Problem für mich so nicht. Noch ist in diesem Sektor CF das Maß der Dinge. Übrigens habe ich ebensowenig verstanden, warum in der D4 ein Schacht für esotherische Sony-Karten ist. Auch hier gilt für mich: Im professionellen Einsatz gehört in eine Cam nur eine Sorte Karten, und zwar CFs, dies ggf. überall nachzukaufen gibt. Alles andere ist m.E. nicht praxisgerecht.

Nochmal zur Empfindlichkeit und warum ich dieses Thema als überbewertet halte: die Karten haben eine Kapazität erreicht, dass sie in einem Einsatz kaum mehr voll zu kriegen sind. Zu Hause am Rechner bin ich wohl kaum so stark im Stress, dass der Karte was passieren könnte und das Wechseln unter extremen Bedingungen entfällt ja aufgrund der Kapazität :D
Große Karten sind mir erst recht ein Graus. Ich benutze lieber 4 Karten zu 4 GB als eine zu 16 GB. Nur für die D800 (oder digitales MF) darf's m.E. eine oder 2 Nummern größer sein; Bei den großen JPGs oder RAWs macht das Sinn.

Just ny 2 Cents, also "cum grano salis" zu nehmen... ;)

Gruß
Wolf
 
Hallo Wolf
Was die Kartengröße angeht gebe ich dir recht. Es gibt doch nichts schlimmeres als 1000 Bilder auf einer Riesenkarte auf einmal zu verlieren.
Für die D700 nehme ich 8 GB Karten und für die D800 16 bzw. 32 GB Karten. Ich darf nächste Woche eine Karnevalssitzung Fotografieren, da greife ich auch mal gerne zu
den größeren Karten, damit ich nicht so viel wechseln muß. Aber bei kleinen Shootings nehme ich auch lieber die kleineren.
LG
Denis
 
Hallo Wolf,

Da ich nur Pro-Modelle von Nikon/Fuji nutze (also Ergonomie ohnehin perfekt; Die D70s ist in dieser Hinsicht ein etwas seltsamer Zwitter: Trotz des Polycarbonat-Bodies liegt die Cam vergleichweise groß und schwer in der Hand (die D7000 ist deutlich kleiner und leichter) und hat sich als sehr robust rausgestellt...) und keine Einsteiger-Modelle, stellt sich dieses Problem für mich so nicht.


Das beantwortet aber meine Frage nicht, war ja eine "was wäre wenn"-Frage ;)

Ich habe ja selber mal auf Nikon geschielt, die d90 sollte es nach Papier werden. Und da sieht man wieder, wie individuell die Nummer mit der Ergonomie ist: mir passte das Teil einfach nicht, lag unangenehm in der Hand. D300 war schon besser, passte aber in Kombination mit dem Bedienkonzept auch nicht...

Insofern pauschal zu sagen: die Ergonomie der Nikon-Pro-Modelle sei perfekt, kann ich nicht bestätigen. Dir und vielen anderen mag das so gehen, aber wohl nicht allen.

Deutlich besser kam ich mit den großen Canonen zurecht, allen voran die 5d. Aber perfekt war es auch nicht, was ich dann erst abschließend merkte, als ich - mehr durch Zufall - die Pentax K-5 mal in Händen hielt. Das war ein Aha-Erlebnis, als sei das Teil für meine Hände geschnitzt.

Gut, der AF ist nicht so gut wie bei aktuellen Nikon-Pros, aber allenthalben besser, als jener der alten 5d, der für mich auch schon vollkommen ausreichte.

Der einzige echte Nachteil an dieser für mich perfekten Kamera waren die SD-Karten. Und der Kompromiss ist mir lieber, als ein Kompromiss im Bereich Haptik / Ergonomie / Bedienung...

Die K-5 deshalb als Ammateur / Consumer Modell darzustellen, würde ihr nicht gerecht. In Sachen Robustheit, Wertigkeit, Ausstattung, Direktwahltasten (Bedienbarkeit) usw steht sie den APS-C-Pro-Modellen anderer Hersteller in nichts nach, sieht man mal von der AF-Problematik (die nicht jeden Photographen, auch nicht jeden "Profi" tangiert) und den Speicherkarten ab.

Wenn Du Dich jetzt in meine Situation versetzen würdest: SD kategorisches NoGo? So war meine Frage gemeint...


Große Karten sind mir erst recht ein Graus.


Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Mal abgesehen davon, dass ich meine 16er bei einem Ausflug niemals vollkriege und 8 vermutlich vollkommen reichen würden, ist es doch komfortabler, nicht wechseln zu müssen.

Und ob der Unkaputtbarkeit der CF-Karten braucht man ja auch keine Angst um seine Daten zu haben. Zumal Kl@u$ hier ja auch an anderer Stelle zu bedenken gab, dass die Ursache für Datenverlust wohl deutlich häufiger am Verlust von Karten liegen dürfte, als an einem Schaden an einer Speicherkarte.

Gut, wenn eine volle 16er Karte verloren geht, ist das deutlich dramatischer, als wenn es eine 4er trifft ;)

These are my two Cents. Es zeigt sich doch wieder: alles ist relativ, jeder sieht es anders, es gibt kein richtig oder falsch; das wichtigste sind die Photos als Ergebnis und denen dürfte es ziemlich wumpe sein, ob sie auf eine CF, eine SD, Micro-SD oder Floppy-Disk geschrieben werden :D


In diesem Sinne, VG Jan
 
Insofern pauschal zu sagen: die Ergonomie der Nikon-Pro-Modelle sei perfekt, kann ich nicht bestätigen. Dir und vielen anderen mag das so gehen, aber wohl nicht allen.
Wohl wahr!

Deutlich besser kam ich mit den großen Canonen zurecht, allen voran die 5d. Aber perfekt war es auch nicht, was ich dann erst abschließend merkte, als ich - mehr durch Zufall - die Pentax K-5 mal in Händen hielt. Das war ein Aha-Erlebnis, als sei das Teil für meine Hände geschnitzt.
Als ich von analoger Produktion auf digitale umstellte, blieben nach dem Selektionsprozeß (erwartungsgemäß ;) ) Canon und Nikon übrig. Mit den Canons kommen meine Hände nicht klar, obwohl das System richtig gut ist. Aber die Position des Daumenrades ist für mich unbrauchbar. So wurd's halt Nikon, eine rein pragmatische Entscheidung.

Wenn Du Dich jetzt in meine Situation versetzen würdest: SD kategorisches NoGo? So war meine Frage gemeint...
Ich denke schon, wenn ich eine brauchbare Alternative finde. Ich mag diese winzigen Karten... hmmm... Kärtchen einfach nicht. Ich hab gerne was, das ich richtig anfassen kann, besonders, wenn ich aus irgendeinem Grund Handschuhe tragen muß.

Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Mal abgesehen davon, dass ich meine 16er bei einem Ausflug niemals vollkriege und 8 vermutlich vollkommen reichen würden, ist es doch komfortabler, nicht wechseln zu müssen.
Es geht weniger um die Gefahr des Kaputtgehens (das ist bei Sandisk-Produkten kaum zu befürchten, wenn man nicht gerade mit 'nem Steigeisen drauflatscht), es geht (mir) um die Gefahr des physischen Verlustes. Auf Reisen habe ich die Daten lieber auf verschiedene Träger verteilt. Ich stelle mir gerade vor, ich hänge in einer Waldschlucht, wechsele freihändig die Karte, während eine Hand mit Eigensicherung beschäftigt ist, und mir schmiert eine volle 16 GB Karte in den Bach unten ab... Zugeben ein extremes Szenario. Ich behaupte nicht, daß dieses Gefühl objektiv begründet ist, aber bei mehreren kleineren Karten fühle ich mich einfach wohler... Auf meine 4 GB-Karten passen über 700 Bilder (S5). Das ist für die Tagesarbeit mehr als genug und wechseln ist dann auch selten nötig. Unterwegs auf Reisen würde ich diese 739 Aufnahmen (so viele sinds genau), nicht ausreizen. Statt dessen lieber jeden Tag eine neue Karte oder "rotieren" oder ähnliches. Bei Dual-Schächten könnte man's ausreizen und das Backup an einem separaten Ort aufbewahren, also nicht etwa im gleichen Rucksack oder in der gleichen Tasche.

Wie gesagt, vieles davon ist reine Psychologie... ;)

Gruß
Wolf
 
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