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La Dolce Vita

hofo100

Da fällt uns kein Titel mehr ein
Mitglied seit
29 Apr 2007
Beiträge
6,020
...nach Jan's Godfather noch eine Anleihe bei einem Kinoklassiker. Eine gute Freundin hat mich gebeten, dass ich ihr zu einem anstehenden runden Geburtstag eine Einladung in Anlehnung an das Filmplakat zu La Dolce Vita in Photoshop bastle. Die Fotos dazu haben wir heute gemacht, und dieses Bild werde ich dann wohl verwenden. Die Pose ist anders als auf dem Originalplakat, aber dafür eigentlich ganz gut italienisch:) - Das starke "Faltenbügeln" war ausdrücklicher Wunsch des Modells...

Technik: D4, AF-S 2,8/70-200, f 5,6, 1/125s, Studioblitz mit BigOcta von schräg vorne, Reflektor von schräg unten, 2. Studioblitz mit WW-Reflektor auf den Hintergrund, LR4, CS4, CEP3 und SEP2.

Gruß, Holger

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Moin Holger,

das passt im Gesamtpaket gut so, es ist zwar nach dem Gusto der Dame gebügelt worden - jedoch passt grade der Bügel-Effekt sehr gut zu der Einladung :)

:z04_bier01:
 
Hallo Holger,

Wunsch hin oder her, aber durch dieses Weichbügeln wird aus der attraktiven und sympathischen Dame eine Puppe, mir ist das definitiv viel zu viel. Die aufhellende Vignette stört meiner Meinung nach besonders unten beim Kleid und auch etwas am linken Arm, schade.

Für einmal nicht mein Fall, aber wenns der Dame gefällt, umso besser.

Gruss
Michi
 
Moin Holger,

ja es ist sehr stark gebügelt. Aber mich stört das nicht, im Gegenteil; für mich passt das super zu dem, was Ihr da vor habt. Der weiche Look vergangener photographischer Zeiten.

Nicht umsonst hat man ja z.T auch noch sowas wie Weichzeichner-Filter rumliegen :D

Nochmal, mir gefällt das sehr. Pose, Mimik, Ausleuchtung und Bearbeitung passen.

Ich würde mir aber die Hände, Handgelenke und Unterarme ansehen, die wirken im Verhältnis imho zu weich / konturlos...


VG Jan
 
Hallo Holger,

nein, das geht überhaupt nicht, es ist nicht das Glattbügeln der Haut, wie man es bei Glamour Fotos kennt. Es sind auch nicht die leichten Aufhellspuren die Michi erwähnt.
Es ist der rechte Arm des Modells, da verschmelzen Unter- und Oberarm so einer homogenen konturlosen Masse, dadurch wirken die Arme wie die einer schlechten Schaufensterpuppe. Für mich wirkt das sehr unästhetisch, das ist des Guten zuviel, sorry. Das Gesicht hingegen finde ich sehr gelungen, es hat Ausstrahlung und genau den Glamour der beabsichtigt war.

Viele Grüße
Klaus
 
Moin Holger,

ja der Arm ist tatsächlich ungünstig. Das "Glattbügeln" stört mich hier überhaupt nicht. Es geht ja quasi um ein Zitat. Was mich dagegen stört ist die Freistellung. Eigentlich würde ich an den Konturen ebenfalls Unschärfe erwarten. So wirkt es fast wie ein Scherenschnitt. Aber Du bist ja auch noch nicht fertig mit der Bearbeitung.


Grüße,

Heiner
 
Danke für Eure Kommentare - mit den Armen habt ihr absolut recht, da hab ich gestern abend geschlabbert. Da die Arme im Original schon leicht out-of-focus sind muss ich hier natürlich etwas weniger stark "bügeln". War wohl zu sehr darauf fokussiert, die Hände nicht zu vergessen, denn das ist bei solchen Retuschen ja ein häufiger Fehler, denn auch die Hände zeigen Spuren des Lebens und verraten das wahre Alter:).

Was mich dagegen stört ist die Freistellung. Eigentlich würde ich an den Konturen ebenfalls Unschärfe erwarten.

Da ist noch gar nichts freigestellt. Die Reflektionen des stark angeblitzten hellen Hintergrunds führen bewusst zu dieser scherenschnittartigen Abgrenzung, was mir hoffentlich das Freistellen für das "Plakat" erleichtert.

Gruß, Holger
 
Hallo Holger,

ich finde auch: Gesicht in Ordnung, darunter zu viel des Guten! Vor allem der rechte Arm des Models (also im Bild links), da kann man keine Grenze mehr zwischen Ober- und Unterarm erkennen. Ich weiß schon, warum ich Portraits ablehne!

Gruß
Jürgen
 
Richtig, Ludwig, weil ich mich einfach nicht gut genug dafür fühle. Bei einem guten Portrait muss ich neben den üblichen Faktoren wie passende Brennweite, Aufnahmedistanz, Blende, Belichtungszeit, ... zusätzlich noch mit Ausleuchtung agieren und das Model motivieren, Dabei muss das alles so schnell gehen, dass das Model nicht gar noch die Lust verliert.

Meine CityLights, da brauche ich "nur" zu sehen, dass ich das vorhandene Licht gut nutze. Motivierendes Zureden ist auf alte wie neue Gemäuer wirkungslos, und die stürzen in der Regel auch nicht ein bevor ich alles aufgebaut und eingestellt habe, und haben auch beim hundertsten Versuch noch Geduld.

Gruß
Jürgen

p.s.: apropos Aufträge annehmen, das mache ich grundsätzlich nicht. Weil ich weiß was das Hobby kostet und damit annähernd, was eine professionelle Ausrüstung kostet, und weil ich weiß wieviel Zeit in einem guten Foto steckt (nämlich deutlich mehr als die Belichtungszeit), und weil ich auch nicht möchte dass in meinem Job irgendein Stümper die Preise kaputt macht, lasse ich das lieber. Ich fotografiere für mich privat das, was ich gerne fotografieren möchte. Hin und wieder verschenke ich mal einen Ausdruck im Familienkreis. Ansonsten gibt es nur Erinnerungsfotos fürs eigene Familienalbum.
 
Hallo Holger,

als ersten ist natürlich entscheidend, ob es Deiner Freundin und Dir selber gefällt. Auf mich persönlich wirkt es zu künstlich und könnte damit komplett mittels EBV erstellt worden sein. Die Pose hinsichtlich Gesichtsausdruck gefällt mir hingegen sehr gut. Wirkt sehr sympathisch. Die Unterarme gefallen mir dafür wieder weniger. Weiß jetzt nicht ob es der Bearbeitung geschuldet ist oder es auch im Original so ist.

Aber ansonsten soll Deine Freundin Ihren 20zigsten Geburtstag richtig toll feiern .... :D

Viele Grüße
Richard
 
sehe ich auch wie die Anderen, und du hast es ja auch schon angemerkt. Die Hände.............
Ansonsten finde ich die Pose und die Umsetzung zum bestimmten Anlaß gut.
 
hi
Mit dem geschilderten Vorhaben und der angedeuteten Filmpose macht das Foto Sinn und ist auch gut geworden, jedoch wie schon angemerkt der rechte Arm wirkt wie von Doc Frankenstein im Vollrausch angepappt.....
 
ich finde auch: Gesicht in Ordnung, darunter zu viel des Guten! Vor allem der rechte Arm des Models (also im Bild links), da kann man keine Grenze mehr zwischen Ober- und Unterarm erkennen. Ich weiß schon, warum ich Portraits ablehne!
Also das kann ich jetzt doch nicht so stehen lassen. Die Differenzierung ist für den beabsichtigten Zweck zu schwach, da bin ich der gleichen Meinung, aber die Grenze ist deutlich sichtbar.

Bei einem guten Portrait muss ich neben den üblichen Faktoren wie passende Brennweite, Aufnahmedistanz, Blende, Belichtungszeit, ... zusätzlich noch mit Ausleuchtung agieren und das Model motivieren, Dabei muss das alles so schnell gehen, dass das Model nicht gar noch die Lust verliert.
Wie ich immer sage: Der technische Kram gehört in's unterbewußte Denken und darf bei der Arbeit nicht stören. Oder anders ausgedrückt, während man das Motiv sieht, sind die Hände schon damit beschäftigt, Brennweite und Co. zu wählen. Die Motivation ergibt sich aus der Interaktion zwischen Photograph und Model und auch hier ist vieles Intuition. Wichtig ist, sich Zeit zu lassen und den zu portraitierenden kennenzulernen. Portrait heißt immer auch Eindringen in die Persönlichkeit und Transponierung ins Bild. Ich mache recht selten Portraits, meine Welt ist eher die der Wälder und Hunde, aber wenn, dann macht's mir durchaus Spaß. Auf eines lasse ich mich allerdings nicht ein: "Mach doch mal gerade!" Wer von mir ein Portrait will, muß mindestens 2 Stunden Zeit mitbringen, besser noch einen halben Tag. Und noch eines: Manche Menschen sagen "Von mir kann man keine guten Bilder machen." Das ist Unsinn. Mit dem nötigen Einfühlungsvermögen und Können läßt sich jeder Mensch ansprechend portraitieren, aber eben: Zeit, Zeit, Zeit...
Aber zurück zum Bild im besonderen.
Womit ich zu einem gewissen Grad ein Problem habe, das ist die starke Beauty-Retusche, da ich selber charakterisiere und nicht idealisiere. Aber wie's so schön heißt: Der Kunde ist König und die junge Dame hat sich das Bild so gewünscht.
Ergo, die Differenzierung am Arm überarbeiten und dann paßt es. Evtl. noch auf die Stellung der Hände achten, die so ein klein wenig verkürzt wirken, woran aber auch die Ausleuchtung/Ausarbeitung mitwirkt und die überstarke Beauty-Retusche. Will sagen: Die Handgelenke stärker akzentuieren. Knöchel und Hautfalten müssen dort (dezent) sichtbar bleiben.
Besser als eine EBV-mäßige Überarbeitung wäre übrigens der Einsatz eines Rodenstock Imagon o.ä. im Verein mit deutlich akzentuierterer Ausleuchtung, was der klassischen Filmbeleuchtung mit Stufenlinsern näher kommt.

Gruß
Wolf
 
So, nachdem ich die Hände noch mal nachgearbeitet habe hier nun das Endergebnis, selbstverständlich anonymisiert....

Gruß, Holger

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So, nachdem ich die Hände noch mal nachgearbeitet habe hier nun das Endergebnis, selbstverständlich anonymisiert...
Die Idee ist gut. Was m.E. zwingend weg muß, ist die fast weiße Kontur (helle Randpixel vom Freistellen transparent stellen!) in dem schwarzen Streifen und teilweise auch an der Haut. Das Kleid muß sich differenziert mittelschwarz vom Reinschwarz anheben! Unter der rechten Achsel ist noch eine Stelle unsauber freigestellt. Ich würde jetzt auch noch den rechten Arm des Models stärker konturieren, da das umgebende Schwarz in der unmittelbaren, hellen Nachbarschaft für einen Blendeffekt sorgt, der die Differenzierung der Hauttöne visuell mindert. Bild und graphische Einbindung lassen sich halt nicht trennen, sondern müssen aufeinander abgestimmt sein.
Ich überlege auch gerade, ob es günstiger ist, die junge Dame rechts zu plazieren. Im Augenblick schaut sie aus dem Plakat/Flyer/der Einladungskarte raus. Mit geht das so, wie's jetzt ist, graphisch ein bißchen gegen den Strich... Andererseits schließt der Schriftzug "Invitation" exakt mit Schulter und Haarlocke ab... Hmmm...

Gruß
Wolf
 
Moin,

Die Idee ist gut. Was m.E. zwingend weg muß, ist die fast weiße Kontur (helle Randpixel vom Freistellen transparent stellen!) in dem schwarzen Streifen und teilweise auch an der Haut.

Oder alternativ: Die Kontur deutlich vergrößern, so dass sie an allen Stellen erkennbar ist.

Ich überlege auch gerade, ob es günstiger ist, die junge Dame rechts zu plazieren. Im Augenblick schaut sie aus dem Plakat/Flyer/der Einladungskarte raus. Mit geht das so, wie's jetzt ist, graphisch ein bißchen gegen den Strich... Andererseits schließt der Schriftzug "Invitation" exakt mit Schulter und Haarlocke ab... Hmmm...

Da habe ihc auch drüber nachgedacht. Müsste man ausprobieren.


Grüße,

Heiner
 
Mir gefällt die Arbeit wirklich sehr gut. Die Kontur verstärken war auch eine Idee die ich hatte.
Die Platzierung der Dame würde ich nicht verändern. Klar, es ist die übliche Gestaltung nach Schulbuch, in das Bild hinein zu gucken.
Ich finde aber, hier kommt durch die Positionierung eine besondere Spannung in das Bild, sie wendet sich an die Einzuladenden, also nach außen, deshalb lassen.

Viele Grüße
Klaus
 
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