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Mal wieder Dreck auf dem Sensor

strunck

Aktives Mitglied
Bin ziehmlich frustriert über meine 4 Monate alte D70: Ich kriege den Staub nicht mehr in den Griff. Am liebsten würde ich die D70 in die Tonne treten und ne CP 8800 oder ähnlich kaufen. Wenn..., ja wenn mir das Fotografieren mit der D70 nicht so viel Spaß machen würde.

Oder alle 6 Objektiv verkaufen und ein Immer-Dran-18/200mm und nie mehr wechseln?

Alle 2 Wochen zu Nikon schicken?

Olympus-Digi-SLR mit Ultraschallreninigung?

Auf dem Beispielfoto (Mühle) von heute morgen hält es sich ja noch in Grenzen. Manchmal ist es auch gut für 20 Aufnahmen, dann kommen neben Staubkörnern noch große Fussel dazu (2.Bild). Natürlich kann man das Wegstempeln, aber dazu vergeht mir bald die Lust.

Wie reinigt man effektiv: Luft (keine Druckluftdose, ich weiß), Antistatiktuch? Zu allem habe ich auf die Dauer keinen Nerv mehr.

Bei Film ist der Dreck wenigstens hinterher nicht auf dem Foto, sondern nur auf der Einstellscheibe...

Freundliche Grüße
Jörg-Thomas
73261.jpg

73262.jpg
 

miqui

Aktives Mitglied
ich machs so ...
war irgendwo auf einem link. hab den link nicht mehr, aber noch den text. klappt ganz gut.
vielleicht hilft's dir, hörst dich ja echt frustriert an.
gruß, michael

Sensor-Reinigung leicht gemacht
Vielen Besitzern einer digitalen Spiegelreflex sind Staubkörner und Schmutz auf dem CCD oder CMOS Sensor ein Graus. Manch einer meint, seine Kamera deswegen bei Canon einschicken zu müssen..."Ohhh diese Kosten !!!"
Aber KEINE PANIK !!! Die Rettung naht :) Nachdem nun auch ich nach ca. 1300 Aufnahmen das Vergnügen hatte, plötzlich kleine schwarze Punkte im Bild zu finden, habe ich mich im Internet schlau gemacht. Dort kursieren diverse Methoden und das Beste aus allen Postings habe ich mir zusammen gesucht und an meiner Kamera ausprobiert. Um es gleich vorweg zu nehmen, es klappt hervorragend! Mein Sensor ist wieder völlig rein ... wie mit Ariel gewaschen ;-)
Man braucht sich auch keine Sorgen um den Sensor zu machen ... der verträgt mehr als man annehmen würde. Zumal er durch eine Glasplatte geschützt ist!
Feedback zufriedener Anwender :)
Martin Koch
Otwin Kutschner
Christian Pistor
Außerdem gibt es im DSLR-Forum einen langen Thread, in dem über die Sensorreinigung diskutiert wird. Wer sich also noch ausführlicher informieren möchte, sollte unbedingt auch dort mal reinschauen!
Nun geht's aber wirklich los - Die Einkaufsliste:
Aus der Apotheke besorge man sich folgende Kleinigkeiten:
100%igen (bzw. 99,98%) Isopropanol-Alkohol, 30ml in einer Nasentropfen-Pipettenflasche = 1 Euro !
eine "Ohrenspritze" der Firma Frank in Größe 3 = 5 Euro
die "echten" Q-Tips = 1,50 Euro
Das macht dann zusammen 7,50 Euro und es reicht für etliche Reinigungen :)

Wie stelle ich fest, dass ich Schmutz auf dem Sensor habe?
Meistens durch Zufall. *grins* ... oder bei kleinen Blenden (so ab 16) sind plötzlich komische unscharfe Flecken auf dem Himmel oder sonst wo im Bild verteilt!
Man kann aber auch wie folgt vorgehen:
Kamera auf M-Modus
Blende 29 (oder Maximum)
Zeit 1/80
Blitz ausklappen
Schärfe auf Unendlich
und dann ein weißes Blatt Papier aus 20cm Entfernung fotografieren
Nun hat man ein graues Bild und eventuell ...
...findet man dann solche schwarzen Flecken im Bild. Dann hat man Schmutz auf dem Sensor !!!


(100% Auschnitt aus einem Testbild)
Die Reinigung:
Vorbereitung
Wichtig: der Akku muss komplett aufgeladen sein, da die Kamera beim Offenhalten des Verschlusses viel Strom verbraucht! Nicht auszudenken, was passiert, wenn -wegen Strommangels- der Spiegel zurück klappt und der Verschluss sich schließt, während man gerade mit dem Q-Tip auf dem Sensor wischt :-(
1. Arbeitsgang
Im Kamera-Menü auf Sensorreinigung gehen (Der Spiegel klappt dann hoch, und der Verschluss legt den Sensor frei)
Die Kamera über Kopf halten und mit dem Blasebalg den Sensor abpusten
Kamera ausschalten, (Der Spiegel klappt zurück), Objektiv aufsetzen und ...
... wieder ein Testbild machen
2. Arbeitsgang (nur wenn immer noch Dreck auf dem Sensor)
Im Kamera-Menü auf Sensorreinigung gehen (Der Spiegel klappt dann hoch, und der Verschluss legt den Sensor frei)
Zwei Tropfen Alkohol auf einen Q-Tip geben und den Sensor damit gleichmäßig benetzen
Q-Tip wegwerfen
Mit einem neuen Q-Tip den Sensor trocken reiben und diesen dann ebenfalls wegwerfen
Kamera ausschalten, (Der Spiegel klappt zurück), Objektiv aufsetzen und ...
... wieder ein Testbild machen
Noch immer Dreck ? Normalerweise nicht !!! Wenn doch, zurück zum 1. Arbeitsgang.
Ansonsten hilft nur "Einschicken zu Canon nach Willich"! Die machen aber angeblich auch nix anderes als hier beschrieben.

ps: im original sind zwei bilder eingefügt, die fehlen hier natürlich.
 

strunck

Aktives Mitglied
@Michael

Ja erstmal Danke, habe das schon mal gelesen, war aber damals noch kein Thema.

Dumm gefragt: Dieses grünlich schimmernde Teil im Spiegelkasten ist das schon der Sensor? Und da ist noch ne Scheibe davor?

Der im weiteren Text genannte "Blasenbalg" ist wohl die "Ohrenspritze"?

Na ja, vielleicht bin ich da zu vorsichtig...

Ansonsten schicke ich mal meine Nikon zu Canon nach Willich...
happy.gif


Gruß
Jörg-Thomas
 

karlm

Aktives Mitglied
Hallo
seit ich beim Objektivwechsel folgendes beachte, habe ich viel weniger Probleme.
D70 ausschalten.
5 Sekunden warten (Abbau der statischen Ladungen.)
Neues Objetiv vorbereiten, Rückdeckel lösen und darauf achten, daß im Objektiv innen kein Staub ist.
Kamera nach unten halten und Objektiv wechseln

Nach dem Fotografieren immer am Schluß ein Foto gegen den Himmel schießen, um immer eine Kontrolle zu haben, ob Staub in der Kamera ist.
Mfg Karl
 

inferno

Läuft öfters hier vorbei
Ich mache das meist wie Karl.

Ich wechsle meine Objektive auch regelmäßig und auch zur Pollenzeit im freien. Manchmal hat man nicht die Wahl.

Kleinere Staubkörner beseitige ich per EBV. Wenn es zu viel wird sauge ich bei ganz schwacher Leistung vor dem Gehäuse. Das zieht bei mir immer alles vom Sensor und auch vom Spiegel, je nach Stellung.

In einem anderen Forum hat einer einen alten Sahnespritzbeutel auf den Staubsauger montiert und kann so auch das innere absaugen.

Ich garantiere für nichts aber bei mir hat es bis jetzt immer perfekt geklappt. Das Thema hat wir schonmal das man sich damit den Verschluss evt. raussaugen könnte.

Ich finde das saugen immer noch besser als mit irgendwas auf dem Sensor rumzureiben,...
 

miqui

Aktives Mitglied
@jörg
ja, das grüne wo sonst der film ist, ist der sensor. die oberfläche des sensors ist eine glasschicht. und der blasebalg ist die ohrenspritze.
ich habe auch schon mehrfach gereinigt. mit dem blasen kriege ich meistens schon den größten teil weg. habe aber auch schon 3x das mit den wattestäbchen gemacht. musst aufpassen, dass du wirklich nur 2 tropfen nimmst. wenn das wattestäbchen zu nass ist, gibts schlieren. kriegt man aber auch wieder weg.
bei mir hat's nach der obigen methode einwandfrei geklappt.
viel glück
michael
 

mike_and_the_mechanics

Läuft öfters hier vorbei
Hallo, habe mir zur Reinigung sogar den Speckgrabber gekauft (ihn aber nie benutzt, denn als ich die Kamera so weit hatte (voller Accu, Spiegel hoch und auf den Sensor gesehen, da war von dem Staubkorn auf dem Sensor natürlich nichts zu sehen und wie soll ich ihn dann bitteschön wegmachen, wenn ich ihn nicht wahrnehme? Bevor ich umständlich den ganzen Sensor vornehme, greife ich lieber zu vorsichtigeren Methoden, zu denen mich Sebastian seinerzeit ermahnt hatte, nachdem ich ähnliche Fragen ins Forum stellte. Ich reinige nur mit dem Blasebalg und komme bislang bestens damit klar. Habe beim Objektivwechsel zwar die Kamera mit der Öffnung nach oben, aber das Objektiv geht nahtlos, während das andere direkt daneben auf Andockung wartet (ich hoffe, ich habe den zügigen Wechselvorgang damit ordentlich beschrieben ;-) ).
Probier es, wie gesagt, erst mal mit dem Blasebalg und nur wenn das nichts nützt, fahr größere Geschütze auf. (Der Speckgrabber liegt ungenutzt in der Ecke, ich weiß nicht einmal mehr, in welcher!!!
Gruß und allzeit gut Licht
Michael
 

crhfoto

Mitglied
Ich halte die Staubsaugerdüse ausen vor den Bajonettanschluss und blase gleichzeitig mit dem Blasebalg den Staub weg der dann im Sauger verschwindet.
Hat bisher funktioniert.

Michael
 

eberhard

Bleibt öfters zum Abendessen
Habe mir bei <
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> einen Ministaubsager gekauft (Katalognummer 970778). Eigentlich ist er für die unzugänglichen Innereien des PC gedacht und geht hevorragend. Für den Staub auf dem Sensor habe ich ihn noch nicht probiert, da zur Zeit kein Bedarf ist.

Gruß Eberhard
 

agerer

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo Eberhard,
kannst du uns bitte den Typ und den Preis des Ministaubsaugers nennen?

Gruß Sebastian
 
M

Marvino

Typ: Computerstaupsauger
Preis 9,95€

Erschwinglicher Preis, oder?
 
M

Mickman

Ich habe mir einen im Blödmarkt geholt und bereut. Taugt überhaupt nix. Man muss so nah ran an den Sensor, dass es mir einfach zu gefährlich ist. Ausserdem sah der Sensor danach noch schlimmer aus. Nie wieder!

Dann doch lieber mit Tempo und Alkohol. Klappt schon seit einem Jahr hervorragend.
 

krautrock07

Läuft öfters hier vorbei
@Michael

Mit Tempo und Alkohol...

Das mit den Q-Tips und Alkohol kenne ich, aber von Tempo und Alkohol habe ich noch nichts gehört. Wie gehst Du vor. Ich meine, welche Hilfsmittel verwendest Du, um mit dem Tempo auf dem Chip zu wischen?
 

topaxx

Läuft öfters hier vorbei
Tempo um einen breiten Schlitzschraubendreher wickeln und feste wischen!
crazy.gif







Nee, im Ernst: In einem anderen Forum habe ich mal etwas von Pappstreufen in Sensorbreite gelesen, um die man das tempo wickelt und mit Krepp oder tesa befestigt. So entsteht ein flacher weicher Spatel, den man mit Isopropanol beträuft und dann den Sensor flächig abwischt. Probiert hab ich's noch nicht.

Gruß
Udo
 

bru_nello

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo,

habe gestern auch mal eine große Reinigungsaktion mit Wattestäbchen u. Isopropanol, sowie kl. Blasebalg versucht, war echt nervig (Kamera D 70).

Jedesmal wenn ich fast alles weg hatte u. nur noch kleinste Partikel da waren, wollte ich im vermeintlich letzten Arbeitsgang alles weg bekommen, dabei habe ich mir dann aber immer wieder neue Fussel oder Staubkörner eingefangen (Kamera immer über Kopf), möglicherweise lag' s an den falschen Stäbchen, keine Q-Tips.

Werde diese besorgen u. nochmal einen neuen Versuch starten u. o. g. Vorschläge für die Zukunft berücksichtigen. Hoffentlich wird das Problem dadurch beseitigt/ eingedämmt.

Was mache ich nur im nächsten Urlaub (ohne Notebook) bei einer Vielzahl von Aufnahmen, auf dem Monitor sieht man die Flecken oft nicht.

Bin auch etwas gefrustet.

Gruss

Ulli
sad.gif
 

staufer

Aktives Mitglied
@ Miqui

danke für den Tipp
happy.gif
. Nachdem es bei mir mit abblasen und Speckgrabber auch nicht mehr funktioniert hat, hat es so -in mehrereren Versuchen, hatte sich schon einiges an Dreck angesammelt- einwandfrei geklappt.

@ Ulli

da empfiehlt sich die Monitorlupe. Nachdem ich nach zig Reinigungsversuchen, Testbild machen, Speicherkarte raus usw. die Nase voll hatte, hab ich nur noch mit Monitorlupe geprüft und als da nichts mehr zu sehen war hab ich nur noch final am PC-Monitor geprüft - mit identischem Ergebnis.

Gruß
Wolfgang
 

bru_nello

Bringt häufig das Frühstück mit
Hallo,

@Staufer/ Miqui

Hat miqui außer dem o. g. noch etwas anderes empfohlen?

Meine bisherige, kurze Erfahrung:
bei den Wattestäbchen löst sich leicht eine Microbestandteil den hat man dann da wo er nicht sein soll.

Monitorlupe?


Hmmm
uhoh.gif


Gruß

Ulli
 

miqui

Aktives Mitglied
@ ulli,
nein miqui hat nix anderes empfohlen.
mit den original q-tipps hat's bei mir bestens geklappt. hatte beim ersten mal zuviel alkohol drauf, das hat bei abdunsten streifen gegeben, die man auch auf den bildern gesehen hat. habe dann noch mal mit vorgegebener menge nachgearbeitet und war mit dem ergebnis zufrieden. meist hilft bei mir sogar schon der blasebalg.

gruß,
michael
 

staufer

Aktives Mitglied
@ Ulli

richtig, ich habe mich nur auf die Alkoholmethode bezogen. Ich habe auch mehrere Durchgänge machen müssen. Sensor war aber schon ziemlich verschmutzt, die ersten Flusen schon bei f11 auszumachen. Besonders in den Ecken ist es nicht ganz einfach, da muss man schon richtig direkt reinwischen. Siehst du dann ja am Testbild wo der Dreck sitzt.
Evtl. könnte ich mir vorstellen, dass man beim nachwischem mit dem trockenen Stäbchen sich wieder Flusen einhandelt. Vielleicht mal ohne nachwischen probieren? Der Alkohol verdunstet ja sehr schnell und möglicherweise gibt's gar keine Schlieren.

Was meinst du mit "Monitorlupe?"

Gruß
Wolfgang
 
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