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Monopods

teufel

Läuft öfters hier vorbei
Mitglied seit
13 Jan 2008
Beiträge
308
Hallo Gemeinde,
mach jetzt doch noch mal extra nen Thread auf für Monopods.
Im Stativthread wurden die 3 Beine ja schon ausführlich diskutiert, allerdings könnte ich mir kaum vorstellen, mit so was wirklich loszuziehen. Ich hab so ein Teil nur für Makro daheim rumstehen und das geht auch nie mit raus, obwohl es sehr leicht ist.
Zum einen ist es sperrig, aber ich glaube der Hauptgrund ist, daß es mir viel zu auffällig ist.
Außerdem dauert das immer bis man die 3 Beinchen denn ausgezugen hat, etc.
Nee, das is irgendwie nix für mich.
Aber mit so nem monopod könnte ich mich schon anfreunden. Sieht man auch nicht gleich von weitem, daß der Onkel jetzt hier gleich fotos macht...
Also, worauf muß man denn da achten bei so nem Teil?
Die Monostat scheinen ja sehr beliebt zu sein, warum?? Sind die besser als z B Manfrotto?
kommt da noch ein Kopf drauf wenn ja welcher? gibts dafür extra kompakte Köpfe?
Kai, der Urlaub hat und am Niederrhein leider nur mäßiges Licht....
und jetzt seine C1 zum Service bringt :-(
 
Hallo Kai,

war alles schon mal da, auch diese Frage
happy.gif


Beim Einbein habe ich mich nach sehr langem hin-und-her für eines aus Carbon von Manfrotto entschieden. Für mich ist dieses der optimale Kompromiss zwischen Gewicht, Größe, Stabilität und Bedienung. Ich habe damit schon bis 560 mm und bis etwa 1/30 gute Erfahrungen gemacht.

Übrigens, auch mit einem Einbein fällt man auf...

Gruß vom See

Klaus
 
Zum Monostat:

Das Monostat ist ein schweizer Produkt, drum ist es erstmal sauteuer. Qualitativ steht es weit über den Dingen, vor allem die neueren Modelle. Das Besondere am Monostat ist der Fuss, eine Art Saugnapf, der auf einer Kugel gelagert ist. Dadurch hat das Ding jederzeit festen Stand, unabhängig vom Untergrund. Meines habe ich als allererstes versehentlich in einen Kuhfladen gepflanzt.
Ein möglicher Nachteil kann der Klemmechanismus sein, manche bevorzugen anscheinend Klemmhebel, andere wiederum das beim Monostat zum Einsatz kommende Festklemmen durch Anziehen der Hülse.
Zum Monostat, wie auch zu jedem anderen Stativ, gehört ein Kugelkopf. Fürs schnelle Arbeiten verwende ich einen Manfrotto-Pistolengriff, damit schlage ich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Gegenüber normalen Kugelköpfen kann ich die Position der Kamera mit einer Hand einstellen, während die andere Hand bereits die nötigen Kameraeinstellungen vornimmt.
Unauffällig ist man auch mit dem Einbein nicht gerade. Ich würde mich eher dran gewöhnen, dass Aussenstehende den Fotografen bemerken, als darauf zu setzen, mit einem Einbein diskreter arbeiten zu können. Viele kennen Einbeinstative gar nicht und sind daher umso neugieriger.
Fürs unauffälligere Fotografieren empfehle ich, der Kleidung auch besonderes Augenmerk zu schenken. Es hat in solchen Momenten grosse Vorteile, wenn man selber eher leicht abgenützt aussieht. Ich bekomme aus irgendeinem unerfindlichen Grund bessere Menschenbilder, wenn ich die alte Lederjacke anhabe, als wenn ich den Kaschmirmantel trage.

Gruss, Tante I.
 
Hallo Oliver,
du gibst ja uns Deutschen, die wir kein Bergvolk sind, wieder reichlich Nahrung für Witzeleien. Wenn ein Schweizer sein Stativ aufbaut, steht es doch wohl immer in einem Kuhfladen, oder nicht!? ;-)) Vielleicht hängt ja auch sogleich ein Anderer seinen Hut dran.....

Deine Argumente für das Monostat kann ich sehr gut nachvollziehen. Für mich ist es auch das Beste. Der rutschfeste Saugfuß ist in der Tat ein ganz entscheidender Vorteil dieses Stativs. Die alte Lederjacke gehört dabei allerdings nicht zum Lieferumfang.
Besten Gruß aus Berlin, Peter
 
Aha, aber sagt mal dieser saugfuß, funktioniert der nicht nur auf glatten Flächen?
ich dachte das teil auch auf wiese, Asphalt etc einzusetzen.
 
Du kannst - natürlich! - den Gummifuß auf nicht ebenen Flächen auch abnehmen und einen Spike verwenden. Dann klappt's auch auf der grünen Wiese! ;-)
 
Das Monostat RS-16 Professional ist seit JAHRZEHNTEN (!) mein ständiger Begleiter! In der Sahara, auf Alpengipfeln, in staubigen Kieswerken, in dunklen Fabriken und düsteren Kirchen, in Museen oder im Schlick des Altrheins, ein zuverlässiges und unverzichtbares Utensil für verwacklungsarme Fotos. Auf Montainbike-Touren fährt es mit Spanngummi am Oberrohr befestigt stets mit...

Und der Kugelkopf: Auch wieder durch jahrlange Tortouren durch Dick und Dünn bewährt die praktisch unzerstörbaren Linhof-Kugelköpfe 01 oder I, rostfrei, immer einwandfrei klemmend, fingerschonend, sogar mit Friktion...
 
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