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Spiegelung

Emjott

Kennt den Türsteher
Mitglied seit
10 Jun 2009
Beiträge
881
Bitte auch hier Kommentare!

IMG_0245.JPG



LG, Manuela
 
Klasse Bild, gut gesehen. Belichtung passt hier perfekt.

Allerdings ist hier ein Beschnitt m.M. wichtig, die Reflektion vom Blitz auf dem Tropfen habe ich auch mal weggestempelt.

Lg
Andi

attachment.jpg
 
Bei "Beschnitt" weiß ich jetzt nicht wirklich, was Du meinst. Das Wegstempeln finde ich ok.
Warum ist der Hintergrund eigentlich schwarz????? Das war er in Natura nicht!

LG, Manu
 
Mit Beschnitt meine ich einen Ausschnitt. Ich habe den Stiel links oben ins Eck gepackt. Gibt dem Auge quasi eine Führung und leitet es zum Tropfen.

Schwarz wird es weil der Blitz bei Erreichen der richtigen Belichtung im Nahbereich abschaltet (TTL), seine Leistung aber nicht stark genug ist in der Tiefe noch etwas auszuleuchten. Hinzu kommt dass für die richtige Belichtung des Hintergrundes eine längere Bleichtung notwendig gewesen wäre. Ich vermute mal es war schon rel. dunkel.

Die Belichtung dieses Fotos setzt sich aus zwei Punkten zusammen, der unterbelichtete Hintergrund durch die zu kurze Belichtungszeit (vorgegeben durch den Blitz) und dem richtigen belichteten Vordergrund (TTL blitzen).

Diesen Effekt zu kennen hilft bei Makros unerwünschte Bildteile ins Schwarz auszublenden.

Zu umständlich beschrieben??

LG
Andi
 
Hier mal sie exif's: Aufnahmezeit heute morgen 11.00 Uhr. f14, 1/125, Iso 200
War relativ hell, aber im Schatten.

Gruß, Manu
 
F14 und 1/125 belichtet das Bild schwarz wenn du den Blitz nicht ausklappst.

Einzig der Blitz ist durch seine Leuchtstärke (wenn auch nur sehr kurz) in der Lage bei dieser kleinen Blende noch richtig zu belichten.

Hättest du statt f14 nur f2,8 genommen wäre der Hintergrund nicht im Schwarz untergegangen.

Du hast sicher "M" benutzt, eine Automatik hätte versucht eine längere Belichtungszeit passend zu f14 zu wählen, vermutlich irgendwas um 1/3 sec.

Das Spiel von Belichtungszeit und Blende mit der ISO Einstellung macht vieles möglich.

LG
Andreas
 
Ich nehme bei 99% meiner Bilder "M". Blitz war dabei - das war die Reflexion, die Du weggestempelt hast.
 
Ich nehme bei 99% meiner Bilder "M". Blitz war dabei - das war die Reflexion, die Du weggestempelt hast.

ist klar, sonst wäre bei dieser Zeit/ Blendenkombination das Bild nur schwarz. Der Blitz hat den Vordergrund gemacht.

Lg
Andi
 
Mit den Automatiken komme ich bei den meisten Motiven nicht klar - und bin es auch von früher her nicht anders gewohnt. Ich habe heute verschiedene Aufnahmen mit Automatik bzw. Teilautomatik gemacht - und das ging fast komplett in die Tonne - weil zu dunkel. Also lieber "M" und alles von Hand eingestellt!
 
Manu
Mir gefällt diese Bild auch sehr gut
Nur ich hab da erhebliche Probleme, daher mach ich es dann so
comp_AnnaimTropfen.jpg
 
Hallo Wolfgang,

schade, viel kann ich auf Deinem Bild gerade nicht erkennen. Ist das ein Hund in dem einen Wassertropfen??
Was für Probleme hast Du da?

LG, Manuela
 
... manchmal ist die Welt wirklich klein (keine Montage!):
 

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Bei "Beschnitt" weiß ich jetzt nicht wirklich, was Du meinst. Das Wegstempeln finde ich ok.
Warum ist der Hintergrund eigentlich schwarz????? Das war er in Natura nicht!

LG, Manu
Der Wassertropfen, auf den du ja den Blick des Betrachters lenken willst ist relativ mittig, diese Objektanordnung ist meistens ungünstig da er dort untergeht, bzw. irgendwie im Raum hängt, das wirkt bei bestimmten Bildern (Tunneleffekt) aber nicht immer. Wenn du noch ein wenig unsicher bist in der Festlegung deines Ausschnitts, dann kann ich dir empfehlen dich mit dem goldenen Schnitt ein wenig auseinanderzusetzen. Damit erreichst du zumindest schonmal eine harmonischere Gesamtwirkung. Darüber solltest du hier im Forum genug Lesestoff finden. :-)
Sonst ist das Bild klasse, vielleicht ein wenig zu stark geblitzt aber ok. Die Spiegelung kommt klasse.
 
Hallo Jan,

danke für Deine Anmerkung. Der Blitz kommt deswegen so stark durch, da ich ausstattungstechnisch derzeit noch nur den Internblitz habe - mein Einfluss auf das Teil ist daher nur sehr begrenzt.
So schlimm finde ich das mit dem Mittigen in diesem Fall garnicht - durch den dunklen Hintergrund.

Grüße, Manuela
 
Hallo Manu,

das mit dem Blitzen im Nahbereich ist ein schwieriges Thema. Auch mit einem Externen Blitz (z.B. 550 oder 580 EX) wird das Ergebnis nicht besser. Der Lichtabfall von vorne nach hinten bleibt immer gleich stark. Im Nachbereich ist sogar der eingebaute Blitz besser geeignet, weil er nicht so stark ist und näher am Objektiv sitzt (nur die Makroblitze sind wirklich besser). Und sogar der eingebaute Blitz lässt sich in der Stärke beeinflussen.

Es ist wirklich Ansichtssache, ob bei Makroaufnahmen ein schwarzer Hintergrund gut oder schlecht ist. Jeder wie er mag. Ich persönlich finde es schon hilfreich, wenn der Hintergrund etwas Tiefe und Orientierung vermittelt. Dabei dürfte auch die manuelle Éinstellung kein Problem sein, wenn du vorher mit den Balken im Sucher einen vernünftigen Belichtungsabgleich herstelltst. Der ist dann genauer und weniger von Schwankungen betroffen als eine der Automatiken, dann aber auch mit Risiko.

Allerdings hat das Canon-System hier ein Problem, wie ich finde. Ich habe früher (ab 1980) mit den manuelen Kameras (AE-1, A-1, F-1, F-1 New) und Blitzen mit Außenmessung (ohne TTL) brauchbare Bilder hingekriegt, vorwiegend mit manueller Einstellung, viel Probieren (Ergebnisse erst nach der Filmentwicklung) und breiter Streuung. Von der Fill-in-Funktion der heutigen Blitze war noch nichts zu spüren. Vielmehr ging es darum, eine einmal gefundene Kombination von Zeit, Blende und Blitzeinstellung sinnvoll zu wiederholen.


Heute ist alles viel bequemer, aber auch schwieriger. Um es abzukürzen: der Canon-Profitrainer und Canon-Guru Jürgen Denter hat mir (als Anhänger manueller Einstellung) in mehreren Workshops folgendes zu vermitteln versucht: Die modernen Canon Kamera sind voll auf Vollautomatik ausgellegt. Manuelle Eingriffe sind zwar machbar, aber nicht sinnvoll. Wenn schon Automatik, dann richtig. Ich habe das zuerst nicht glauben wollen und glaube es bei bestimmten Motiven teilweise auch heute noch nicht, doch meist stimmt es. Wenn man beim Blitzen manuell eingreift, geht mehr schief als dass es hilft.
Grundsätzlich sind die Canon-Kameras so ausgelegt: Bei Programmautomatik ("P") bildet der Blitz die Hauptbeleuchtung, bei Av und Tv ist das Umgebungslicht die Hauptbeleuchtung und der Blitz sorgt nur für ein dezentes Aufhellen der Schatten.
Entscheidend ist die Mindestentfernung und die Lage des AF-Feldes. Am Schärfepunkt wurden beide Belichtungen gemessen und gesteuert. Bei E-TTL war das ein Hauptpunkt, an dem sich die Haupt- und die Blitzbelichtung orientierten (Stichwort AIM-System), bei E-TTL II ist man davon abgegangen.Jetzt kommen auch noch Entfernungsangaben hinzu, um Über- oder Unterbelichtungen beispielsweise durch stark reflektierende Flächen zu unterbinden.

Eigentlich sorgt das System für ausgewogen belichtete Bilder, aber automatisch nur in einer der Automatiken, nicht bei manueller Kameraeinstellung. Dann müsstest du noch eventuell die FEL-Blitzmesswertspeicherung (siehe Anleitung) dazu benutzen.
Vielleicht hilft es auch, die automatische Messfeldwahl zu aktivieren, dann läuft die Gewichtung etwas anders als bei manueller Messfeldwahl.
Das ist ein weites Feld. So sehr ich dein Festhalten an manueller Einstellung nachvollziehen kann, beim Blitzen ist es nicht angebracht. Es macht nur Sinn, wenn du zum Beispiel Feuerwehrleute im Einsatz fotografierst, die extrem hell reflektierende Streifen an der Kleidung haben, die auch E-TTL nicht in den Griff bekommt. Bei solchen Einsätzen (und nur dann) stelle ich Kamera und Blitz auf manuelle Funktion und steuere den Blitz nach Leitzahl und Entfernung, damit keinerlei Reflexionen die Belichtung beeinflussen können.
Probiers doch mal mit Av oder Tv, notfalls den Blitz auf -2 Stufen.

LG, Thomas
 
"Es ist wirklich Ansichtssache, ob bei Makroaufnahmen ein schwarzer Hintergrund gut oder schlecht ist. Jeder wie er mag. Ich persönlich finde es schon hilfreich, wenn der Hintergrund etwas Tiefe und Orientierung vermittelt. Dabei dürfte auch die manuelle Éinstellung kein Problem sein, wenn du vorher mit den Balken im Sucher einen vernünftigen Belichtungsabgleich herstelltst. Der ist dann genauer und weniger von Schwankungen betroffen als eine der Automatiken, dann aber auch mit Risiko."

Danke, Thomas, für Deinen ausführlichen Kommentar. Das mit dem Belichtungsabgleich mit dem Balken im Sucher habe ich noch nicht hinbekommen. Irgendwie wird wohl der Blitz bei der manuellen Einstellung bei der Belichtungsmessung nicht beachtet. Wenn der Strich der Belichtungsmessung ganz links hängt und ich den Blitz zugeschaltet habe, passt es dann meistens beim Ergebnis. Bei Strich in Mittellage habe ich hoffnungslose Überbelichtung.
Das ist jetzt die Erfahrung, die ich seit Einsatz meines Internen bei Makros habe.
Ich bin mit diesem Bild hier eigentlich ganz zufrieden, bis auf die Blitzspiegelung, die ich evtl. mit einem externen nicht hätte.
Mit Automatik habe ich auch schon rumgespielt, wurde aber nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Nun ja, der nächste Sommer kommt bestimmt.
Und bis dahin habe ich mich 1. hoffentlich in das Thema "Blitz" eingearbeitet und 2. um einen Externblitz reicher gemacht.

LG, Manuela
 
Hallo Manuela,

ich habe jetzt nicht mehr nachgelesen, wie du bei manueller Kameraeinstellung eigentlich die Belichtung ermittelst. Mit separatem Belichtungsmesser oder mit Übertragung der von der Kamera in einem anderen Belichtungsprogramm gemessenen Werte?
Denn für den Belichtungsabgleich in Kameraeinstellung "M" ist eigentlich dieser Balken im Sucher (und bei den meisten kameras auch im Display oben) zuständig. Du erfasst das Motiv im Sucher und verstellt Zeit und Blende solange, bis der Balken an der Nullmarkierung steht. (Am linken Ende der Skala (-) sind zwei bis drei Blenden Unterbelichtung erreicht, am rechten Ende (+) zwei bis drei Blenden Überbelichtung).

Nicht unwichtig ist dabei, ob du für die belichtungsmessung die Mehrfeldmessmethode, die Selektivmessung, die Spotmessung oder die Integralmessung nimmst (je nach Kamera unterschiedlich vorhanden). Bei manueller Kameraeinstellung ist die Integralmesung oder die Selektivmessung am ehesten geeignet.

Die internen Blitze funktionieren eigentlich mit allen Canon-DSLR automatisch, egal ob P, Av, Tv oder M. Man kann den internen Blitz genauso wie die normale Belichtung über die Korrekturskala (Balken) nach plus oder minus beeinflussen. Die Skala sieht genauso aus, hat aber zusätzlich an der Skala und am Auswahlknopf ein Blitzzeichen vor dem +/-.

Die Überbelichtung rührt möglicherweise von einem zu geringen Abstand her. Ich habe mal bei meiner D60 nachgesehen, da ist der Mindestabstand für den eingebauten Blitz (egal ob 50 oder 1000 ASA/ISO) ein Meter. Die Reichweite nach hinten verändert sich allerdings je nach Empfindlichkeit und Brennweite auf bis zu 10 Meter.

Vielleicht hilft dir das etwas, dem Problem auf die Spur zu kommen.

So richtig verstanden habe ich allerdings dein Festhalten an der manuellen Einstellung (noch dazu beim Blitzen) nicht wirklich. Früher habe ich auch alles manuell eingestellt, doch die Canon-Automatiken (gerade bei Tageslicht mit Mehrfeldmessung) liefern mir etwa 90 Prozent richtig belichtete Bilder, erst recht mit Blitz.

LG, Thomas
 
Hallo Thomas,

ja, teilweise arbeite ich auf die Art, dass ich mir erst Vorschläge von der Automatik hole und diese dann variiere. Bei anderen Dingen gehe ich einfach nach Intuition (klappt auch, vermutlich, weil ich eine Frau bin ;o)))

Wenn ich bei meinen Makros den Blitz benutze, hängt die Anzeige mal grundsätzlich bei "zutiefst unterbelichtet" - das Ergebnis wird aber gut oder manchmal auch überbelichtet. Der Anzeige traue ich irgendwie nicht wirklich.
Meistens nehme ich Spotmessung. An das Thema Abstand habe ich noch nicht bewusst gedacht - das muss ich nehmen, wie mein "Objekt der Begierde" sitzt und ich es scharf bekomme...

Manchmal nehme ich auch Teilautomatik, kommt auf das Motiv drauf an - ganz 100% manuell bin ich auch nicht - aber 90%. Eigentlich versuche ich auch, die Möglichkeiten der Kamera auszutesten - aber einiges ist auch schon per "Automatik in die Hose" gegangen (hauptsächlich unterbelichtet).

Grüße
Manuela
 
Hallo Manuela,

das hört sich alles sehr seltsam an. Die Anzeige im Sucher zeigt auf jeden Fall nur die normale Belichtung an, also ob das Bild auch ohne Blitz richtig belichtet wird. Der Blitz arbeitet im Prinzip unabhängig von dieser Anzeige, das Ergebnis des Blitzlichts kann man am ehesten auf dem Monitor erkennen. Es kann gut sein, dass der Balken unterbelichtet sagt, der Blitz aber trotzdem richtig belichtet (Um die Wahrheit zu sagen, haben einige EOS-Modelle auch eine zusätzliche Blitzanzeige. Dann besteht die Balkenskala aus mehreren Punkt-Reihen nebeneinander, von denen eine die Dauerbelichtung anzeigt und die zweite die Blitzbelichtung. Das braucht etwas Gewöhnung, damit zu arbeiten. Der Monitor zeigt schneller, obs ein Problem gibt).

LG, Thomas
 
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