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Summilux 1.4/35

Hallo zusammen, ich verfolge diesen Trade um mir ein Bild über ein 35ér Objektiv zu machen das ich mir zulegen möchte. Ich fotografiere seid einem Jahr mit einer M 6 + Summicron -M 50 1:2
Der Umstieg von der F 100 auf die M6 war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Nicht wegen des fehlenden AF, weil ich schon vorher mit AIS-Objektiven von Nikon Fotografiert habe, sondern wegen den Brennweitenmarkierungen im Sucher und weil man nicht das fotografiert was man im Sucher sehen kann. Also kurz und gut, ich glaube ein 35 mm Objektiv wäre für mich in Verbindung mit einer Suchervergrößerung (Vorsatz) ganz gut.
Nun meine Frage: Muss es ein Asphärisches sein bzw. kann man nicht den etwas geringeren Kontrast durch und die Abbildungsfehler mit PS ausgleichen? Ich fotografiere fast alles auf Portra NC der sowieso schon weicher kommt und sich sehr gut scannen lässt.

Danke und Gruß Uwe Müller
 
Hallo nochmal, hier einige Fotos zum schauen und beurteilen mit der Bitte um ein ein Feedback.
Das sind die ersten Fotos entstanden auf Rügen 2005.
Summicron 50 1:2
Die Fotos sind ohne Ausschnitt.

Danke und Gruß UweMüller
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Hallo Uwe !

ich denke, zu deiner Frage wirst du von 5 Fotografen mindestens 7 unterschiedliche Antworten erhalten, da die Güte ziemlich subjektiv an persönlichen Bedürfnissen beurteilt wird ;-) . Farbe oder SW, Dia oder Papierbild,...

Grundsätzlich glaube ich sagen zu können, für Bilder am PC ist es ziemlich egal, ob du ein Summicron von 1965, ein Summilux von 1980 oder ein asph. Summicron aus dem Jahre 2005 bei der Aufnahme verwendet hast. Vielleicht siehst du nach der Bearbeitung mittels Software Unterschiede bei wirklich extremen Ausschnittvergrösserungen, das hab ich noch nicht probiert.

Auch wenn viele meinen, Unterschiede können am PC nicht sichtbar gemacht werden, vertrete ich diese Ansicht nicht - siehe meine obigen Beispielbilder bei offener Blende in einer Kirche und leicht abgeblendet im Freien; die gescannten Bilder blieben abgesehen von einer leichten Nachschärfung unbearbeitet und zeigen doch deutlich unterschiedliches Kontrastverhalten. Aber wenn ich die Software bemüht hätte, hätte ich die Bilder im Kontrast angleichen können. Ähnliches gilt auch bei Farbbildern für die Farbgebung.

Labortestergebnisse, MTF-Kurven und sonstigen Firlefanz lasse ich außer Acht, da dies bei der ohnehin schon hohen Qualität der genannten Festbrennweiten in der praktischen Fotografie vernachlässigbare Grössen sind.
Sicher ist ein aktuelles asph. Summilux der preasph. Version bei offener Blende auch in der bildmässigen Fotografie überlegen, aber ab Bl. 4 oder 5,6 sind Unterschiede schwer auszumachen und am Monitor wirst du schon ab Bl. 2 raten müssen, welche Optik zum Einsatz kam.

Noch geringer sind die Unterschiede bei den Summicronen. Das aktuelle asph. Summicron ist eine hervorragende Optik, keine Frage. Scharf und kontrastreich, mir persönlich (als Diafotograf) zu kontrastreich, Schwärzen saufen ab. Ein Verhalten, das mich dazu veranlasst, mich demnächst wieder von der aktuellen Version zu trennen und dem Vorgänger weiterhin die Treue zu halten - scharf, ohne dass dies zu Lasten eines zu hohen Kontrastes erkauft wird, schöne Farbgebung und und ... aber, wie erwähnt, handelt es sich hiebei um ein persönliches Empfinden.

Aber deine Fragen regen mich an, demnächst direkte praktische Vergleichsbilder mit einigen 35ern anzufertigen und unbearbeitet hier zu präsentieren, um unterschiedlichen Kontrast, Farbe oder auch Verzeichnungen sichtbar (oder auch nicht) darzulegen.

keep on watching, Norbert
 
Hallo Uwe,

wie Norbert schon gesagt hat: jeder hat seine individuelle Meinung.

Die Firma Leitz bzw. Leica war nach 1945 in Bezug auf Leistungsfähigkeit der Objektive immer ihrer Zeit voraus. Allerdings gilt das nur immer für die Zeit der jeweiligen Gegenwart. Man sollte aber auch anerkennen , dass die Zeit weitergeht (und das tue ich besonders weil ich Ingenieur bin!). Beispielsweilse sind die 4- oder 5-linsigen Triplets-Konstruktionen (wie das Elmar oder die Zeiss Sonnare) genau so nicht mehr zeitgemäß wie die Doppel-Gauß-Konstruktionen (wie das aktuelle Leica Summicron 50).

Ich habe beispielsweise vor einem Jahr mein Summaron 2,8/35mm (Doppel-Gauß) durch das Summicron 2/35mm asph (moderne Konstruktion mit konkaven Außenlinsen) ersetzt. Als ich die ersten Bilder sah, habe ich mich gefragt, warum ich diesen Austausch nicht schon früher gemacht hatte. Die Bilder mit dem neuen Summicron scheinen zu leuchten. Details werden sichtbar, an die man vorher nicht dedacht hat. Zusätzlich werden mit dem neuen Summicron auch Aufnahmen aus der Nähe und bei offenen Blenden sinnvoll. Selbst die Unschärfe (außerhalb der Schärfentiefenzone), das Bukeh, wird schön.

Laborergebnisse und MTF-Kurven halte ich im Gegensatz zu Norbert nicht für Firlefanz, eben weil ich selbst ein Wissenschaftler bin. Die MTF-Kurven sind wichtig, da sie den Unterschied zwischen den einzelnen Tönungen und damit den Kontrastreichtum des Objektivs erläutern.

Wenn Schwärzen absaufen, ist das häufig auch eine Frage der falschen Filmwahl. Moderne Objektive zeigen das Absaufen nicht wegen der guten MTF-Kurven.

Ich halte viel von Photoshop, Photoshop kann aber nur Informationen weiterverarbeiten, die es vorher bekommen hat. Ich kann aus einem kontratarmen Bild nicht durch Photoshop ein kontrastreiches Bild machen. Daher spielt die Güte der Objektive eine große Rolle.

Fazit: Wenn ich mir neue Objektive zulege, bzw. wenn ich alte Objekive durch neue ersetze, achte ich immer darauf, dass ich mir die neusten Versionen zulege. Der Preisunterschied im Vergleich zu älteren Versionen ist so groß nicht. Man sollte auch bedenken, dass man ja nicht unbedingt immer bei jeder Brennweite eine lichtstarke Variante benötigt.

Gruß, Jochen
 
Hallo Jochen !

um Missverständnissen vorzubeugen : mein Statement als Praktiker und, es sei mir verziehen, Nichtwissenschafter hinsichtlich MTF-Kurven und Laborergebnissen bezieht sich hier nur auf die von mir genannten (und auch in der Vergangenheit besessenen) Objektive und abgesoffene Schwärzen hatte ich mit dem aktuellen asph. Summicron leider noch mit jedem von mir durchprobierten Farbdiafilm. Und waren die Schwärzen nicht abgesoffen, waren die Lichter zu hell, also kein Belichtungsfehler, sondern durchgängig miserable Qualität bei Diafilmen? Wohl kaum. Aber ein anderer Schwerpunkt bei der Objektiventwicklung. Detailzeichnung ist hervorragend, keine Frage, ebenso die erzielten Farben. Und wärest du von deinem Summaron auf das preasph. Summicron gewechselt, hätte dich auch dieses hinsichtlich Schärfe und Farbe beeindruckt, denke ich.

Als Praktiker vertrete ich auch die Meinung, dass der Auffassung "Neues wäre automatisch besser" nicht zu folgen ist - siehe Rechtschreibreform ;-).
Erkundige dich mal bei einem Computerfachmann hinsichtlich der klanglich erzielbaren Qualität von Schallplattenspielern und frage im Gegenzug einen Feinmechaniker ob der Güte eines CD-Players. Jeder wird das andere als Teufelswerk und untragbar fürs Gehör verdammen. Naja, vielleicht nicht ganz so extrem, aber wenn man die Diskussionen über die Ablöse der Vinylplatte durch die CD auch nur am Rande verfolgte, konnte man sich lebhaft amüsieren. Die einen schwärmten von der Reinheit des Klanges ohne Nebengeräusche und die anderen bekrittelten den klinischen Sound, kennt doch der CD-Spieler nur 1 und 0 als Information und nicht die Feinabstufungen, die ein Hörerlebnis ausmachen. Das nur am Rande.
Ahja - derzeit gibts ja MP3, bei dem unhörbare Frequenzen aus Speicherplatzgründen gecuttet werden - klanglich auf guten Musikanlagen eine unvertretbare Auffassung, aber für die Masse durchaus akzeptabel. Genug offline.

Zu den von dir erwähnten Zeiss Sonnaren - also ich halte das Carl Zeiss Sonnar 2,8/90 zur Contax G in seiner Abbildungsleistung bereits bei offener Blende für hervorragend und mehr als zeitgemäss, mit Elmaren habe ich keine persönliche Erfahrung, daher kann ich mich hiezu nicht äussern. Aber wie man so hört, soll das aktuelle versenkbare Leica M 2,8/50 ganz gute Ergebnisse liefern.

Theoretisch hat auch der eben in Wien niedergehende Regen sein Gutes, praktisch brauche ich ihn derzeit nicht wirklich ;-).

Viele Grüsse, Norbert
 
Hallo Norbert,

der Theoretiker mit besonders ausgeprägten Basiskenntnissen kann durchaus auch ein Praktiker beim Ausüben seines Hobbies sein. Ein Praktiker kann dagegen nur...

" kennt doch der CD-Spieler nur 1 und 0 als Information und nicht die Feinabstufungen, die ein Hörerlebnis ausmachen. Das nur am Rande. "

Am Rande sei mir dennoch erlaubt, das diese Aussage wirklich Unsinn ist, den man aber wohl nur bei tieferer Kenntnis der Zusammenhänge erfassen kann. Meine Empfehlung in solchen Fällen: Zurückhaltung

" Ahja - derzeit gibts ja MP3, bei dem unhörbare Frequenzen aus Speicherplatzgründen gecuttet werden - klanglich auf guten Musikanlagen eine unvertretbare Auffassung, aber für die Masse durchaus akzeptabel. Genug offline "

Wer sich zur Masse zählt, dem sei es unbenommen.

O.K., genug des o.t.(war wahrscheinlich gemeint)

Grüße, Wolfram
 
Hallo Wolfram !

ein Praktiker kann dagegen nur ... aus der Praxis berichten - so war das wohl gemeint, oder?
Und für mich ist die fotografische Praxis nun mal das mit einem Objektiv und einem Film (jetzt auch mit einem anderem Speichermedium) im fotografischen Alltag erzielbare Ergebnis und nicht das Auslesen von Diagrammen. Ein Grund, warum ich nicht überall Anmerkungen tätige, da ohnehin jeder des Lesens Kundige seinen "Puts" oä studieren kann und ich diesen Erfahrungsschatz im Umgang mit der Vielzahl von Optiken nicht habe.
Wenn ich mich zu einem Objektiv äussere, dann nur, wenn ich selbst damit ausreichend gearbeitet habe und glaube, mir aufgrund eigener damit gemachter Erfahrung ein Urteil bilden zu können.

danke für die Richtigstellung - natürlich war off topic gemeint, du wolltest ja sicher auch in deinem dritten Absatz den Nebensatz mit "dass" einleiten, aber im Eifer des Schreibens ...

Viele Grüsse, Norbert

PS: der deutsche Kabarettist Michael Mittermeier meint, die Österreicher hätten den Schmäh und die Deutschen den Witz. Wer's genauer wissen will, sollte in dessen neue CD "Paranoid" hineinhören.
 
Actio gleich reactio ?
Danke für die Korrektur, wenn`s nur um Flüchtigkeitsfehler geht, ist die Welt noch in Ordnung
yawn.gif


Grüße, Wolfram
 
auch für mich ist sie nicht aus den Fugen geraten ;-)

Grüße, Norbert
 
Hallo Jochen und Norbert, danke für das
schnelle und vor allem faktenreiche und kompetente Feedback. Es hat mich für meine Objektivwahl gut weiter gebracht. Das entscheidende Moment ist für mich das Argument von Jochen:
"Ich halte viel von Photoshop, Photoshop kann aber nur Informationen weiterverarbeiten, die es vorher bekommen hat. Ich kann aus einem kontrastarmen Bild nicht durch Photoshop ein kontrastreiches Bild machen. Daher spielt die Güte der Objektive eine große Rolle."

Das ist für mich ausschlaggebend. Ihr merkt sicher schon dass ich die ganze Sache nicht wissenschaftlich betrachte, bin aber der Meinung dass, wenn man Fotos veröffentlichen will das Beste an Qualität bingen muss was geht.

Wie haltet ihr es eigentlich mit der Weiterverarbeitung? Ich gehe nicht davon aus, dass ihr noch ein Farblabor im Keller betreibt. Aslo, wie verarbeitet ihr eure Bilder weiter? Fertigt ihr C-Prints an, gebt ihr die Dateien weiter oder druckt ihr aus? Ich habe letztens von jemanden erfahren, dass er von seinen Dateien in der Druckvorstufe Negative in A3 Format anfertigen lässt und diese dann im S/W Verfahren auf Baryt ausbelichtet.
Das hat den Vorteil der Bearbeitung durch PS aber die Eregebnisse wie im S/W Labor. Habt ihr schon davon gehört und wie sind Eure Erfahrungen?

Gruß uwe
 
zur Abrundung ein mit diesem Objektiv entstandenes Farbbild bei offener Blende auf Diafilm;
miserable MTF-Kurven hin oder her, für den PC reichts allemal und auch in der Projektion nicht übel;
nachgeschärft, entzerrt.

Grüsse aus Wien, Norbert

26287.jpg
 
Liebe Leica-Freunde,

nachdem ich seit einigen Monaten begeistert mit der M7 fotografiere, hat sich nun auch meine Frau vom M-Fieber anstecken lassen. Warum melde ich mich in diesem Thread damit? Nun, der Punkt ist folgender:
Wir haben gestern bei meinem Händler eine M6 (TTL) gekauft, die wirklich wie „geleckt“ aussieht, also A-Zustand. Zu diesem Gehäuse hat er ein Elmar 2,8 50mm angeboten. Da ich mit meiner Frau oft zusammen losgehe, haben wir uns überlegt, dass wir unsere bestehenden Objektive –Summicron 2,0 /50 und Macro-Elmar 4,0/90- besser mit einem 35mm Objektiv ergänzen. Ich arbeite gerne mit einem 35mm als Standard.
Wir mussten uns gestern recht schnell entscheiden und haben ein Summilux 1,4 /35 (Leitz, nicht asph. und auch in äusserlich fantastischem Zustand) für einen Aufpreis von 500,- € im Vergleich zum Elmar 2,8/50 erworben.
Erst war ich recht begeistert, weil es allein vom Objektiv her (Gewicht, Größe, Lichtstärke…) mir sehr entgegen kommt. Als ich allerdings heute ins Forum schaute, bin ich schon etwas verunsichert. Irgendwie scheint die Abbildungsqualität nicht zu Begeisterungsstürmen bei Euch zu führen. Vielmehr lese ich fast schon in Euren Beiträgen, dass von dem Objektiv abgeraten wird?! Meine Frage: Interpretiere ich das richtig? Ist das Summilux 1,4/35 wenn ich das mal so drastisch ausdrücken darf „anerkanntermassen“ ein Objektiv, das eher ein Schuss in den Ofen war?
Ich habe die Möglichkeit des Umtausches, also ist noch nichts zu spät.

Vielen Dank jetzt schon mal für Eure Hilfestellung und beste Grüße aus Recklinghausen

Dieter
 
Hallo Dieter

Habe dieses Objektiv von 1990 bis 2004 sehr gern verwendet und viele sehr gute Aufnahmen bei allen Blenden damit angefertigt. Die Blende 1.4 zu haben war ich bei extrem wenig Licht froh, noch froher war ich, wenn ich auf 2 oder 2.8 abblenden konnte. Die Verzeichnung habe ich selten als störend empfunden. Die interessannte aber oft kritisierte Wiedergabe von Lichtreflexen oder Lichtquellen bei Nacht- oder Dämmerung habe ich eigentlich sogar gemocht und wenn ich mir solche Bilder aus den 90er von mir anschaue, mag ich sie immer noch. Sie habe ihren speziellen Charakter. Nur der Kontrast bei offener Blende ist schon recht bescheiden. Das habe ich gelegentlich mit forcierter Entwicklung und "harten" Papieren in der Dunkelkammer bekämpft. Ich fand und finde das Objektiv auch noch immer so schön (Bauart, Grösse, Sonnenblende), dass ich es nie verkauft habe. Es war auch über viele Jahre bei vielen Fotografen ein äusserst beliebtes Reportage-Objektiv.
Die neuen asph. sind aber einfach besser. Das gilt vor allem für die offenen Blenden, ab 5.6 dürfte der Unterschied nicht mehr auffallen. Habe mir schon lange mal vorgenommen es selbst zu codieren und an der M8 an einen Testchart zu überprüfen, wie gross der Unterschied bei den verschiedenen Blenden tatsächlich ist. Bisher ist es aber beim "wollen" geblieben. Vielleicht würde ich es dann sogar mal wieder verwenden.
Ich würde mal mit den für Dich relevanten Motiven ein oder zwei Filme verschiessen und mir so selbst ein Bild machen, ob es Dich zufrieden stellt.
s'Grüessli

Till
 
Hallo Till,

und danke für Deinen Beitrag. Ja, ich denke auch, dass ich einfach mal ein paar Filme durchziehen sollte, um das selbst zu beurteilen, wobei ich wahrscheinlich nicht so ein geschultes Auge habe, wie die meisten von Euch und mich schwer tun würde bei der Bewertung der Ergebnisse.
Wie würdest Du denn das Summilux 1,4/35 im Vergleich zum Summicron 2/35 beurteilen, wenn man mit Blende 2 fotografiert. Ist das Lux dann immer noch flau und unschärfer als das Summicron. Könntest Du das beurteilen?
Mein Problem ist natürlich, dass ich bei meinen Tests mit dem Lux jetzt nicht gegen das Summicron vergleichen kann. Ich muss mich mit dem Summicron vergleichen, da ich für ein Lux asph. erstmal nicht das Geld habe.

Grüße

Dieter
 
Hallo Dieter

Das alte 1.4 war rein äusserlich Liebe auf den ersten Blick, das alte 2er gefiel mir vom Aussehen nicht... (eigenartiges Entscheidungskriterium, gebe ich zu). Habe fotografisch selbst weder mit dem alten noch dem neuen (ash.) 2/35 Erfahrung. Insgesamt habe ich aber mehrfach gehört, dass das alte 2er bei offenen Blenden sichtbar besser (= schärfer & kontrastreicher & weniger reflexanfällig) als das 1.4er, auf die gleichen Blenden abgeblendet, sein soll. Das 2 asph. scheint sowieso über alle Zweifel erhaben und ist bei den Forenten recht verbreitet.
's Grüessli

Till
 
Hallo Dieter,

das Summicron-M 2/35mm ASPH ist bei allen Blenden bis in die Ecken scharf und sehr kontraststark.
Das alte Lux mit seiner kontrastarmen und etwas blumigen mit Überstrahlungen gesegneten Charakterisitk wäre durchaus ne schöne Ergänzung, habe damit gemachte Bilder gesehen, die mir wirklich gut gefallen haben, außerdem ist es ja wirklich superkompakt.

VG, Arne
 
Hallo,

wir sind soeben aus unserem Urlaub zurück und haben die ersten Erfahrungen mit dem Summilux 1,4/35 gesammelt. Also eines muss man schon sagen: bei voll geöffneter Blende ist die Abbildung schon sehr flau, sowohl vom Kontrast, als auch von der Farbsättigung. Auch die Schärfe fällt deutlich ab. Bereits bei 2,0 sieht man allerdings eine deutliche Besserung, wobei eine weitere Steigerung bei 2,8 und 4,0 zu sehen ist.
Mein erster Eindruck ist etwas enttäuschend, da ich nicht erwartet hatte, dass man den Unterschied zwischen 1,4 und 2,0 so deutlich sehen kann.
Ich habe mir das Summicron 2/35mm von meinem Vater besorgt und werde einmal eine Testreihe (amateurmässig) zwischen beiden Objektiven fahren. Ich denke, dass wird Aufschluss bringen.
Es ist natürchlich sehr subjektiv zu bewerten, aber nach den ersten Ergebnissen frage ich mich schon, ob die Einbussen/Kompromisse bei offener Blende nicht zu gross sind.

Grüße

Dieter
 
Liebe Summilux-Fans, hier ein Link zu interessanten Bildern mit dem 1,4/35 ASPH meines chinesischen Leica-Freundes Felix Lee in Hong Kong, dem ich eine M8 besorgt habe. (Die Erstattung der Mehrwertsteuer hat 6 Monate gedauert . . .) Er ist in dem Forum Member 1657: http://www.hklfc.com/forum/?o=topic&act=show&id=18491&page=1

Ich mag mein 2/35 ASPH auch sehr! Es grüßt Joachim
 
Hallo Joachim,

danke für den Link, denn nun kann ich wenigstens sehen, was Felix aus Hong Kong so mit meiner guten alten Optik so macht
lol.gif
... ist ja schon witzig, so schließt sich der Kreis. Schön, dass er wohl besser mit ihr an der M8 klarkommt, als ich! Die geschäftliche Abwicklung mit ihm war übrigens einer der schönsten Verkäufe bei ebay, die ich jemals gamacht habe ... es war ein richtig schöner und persönlicher Kontakt. Tia, Leicianer eben ...

Grüße, Schorsch
 
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