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Wie betreibt Ihr eure Datensicherung

jovi62

Läuft öfters hier vorbei
Mitglied seit
7 Feb 2011
Beiträge
276
Hallo,
ich denke mal, die meisten von euch haben einige tausend Bilder auf der Festplatte. Bei den immer größeren Auflösungen der Sensoren kommen da ja schon ganz schöne Datenmengen zusammen.
Ich mache jetzt seit einigen Jahren Backups mit dem Tool Robocopy von Microsoft auf externe Festplatten, die ich so ca. alle 2 Monate, oder wenn viele neue Bilder dazu gekommen sind, wechsle. Mittlerweile habe ich jetzt 6 Festplatten die ich dann in ein externes USB 3 Gehäuse schiebe und dann eine Batch-Datei zum Start von Robocopy starte. So werden die Platten dann ca. nach einem Jahr erst wieder überschrieben. Dadurch hätte ich auch immer noch recht lange die Möglichkeit an eine alte Version einer Datei zu kommen. Eine Sicherung auf ein NAS mache ich sporadisch zwischendurch. Gesichert wird dann der Katalog von Lightroom und die Bilder, die ich im DNG-Format von Adobe archiviere. Immer in der Hoffnung, auch in zig Jahren noch DNG-Formate lesen zu können, wenn die kameraspezifischen RAW-Dateien schon längst vergessen sind :mad:!
Mich interessiert jetzt mal, wie Ihr eure Daten so sichert. Vielleicht gibt es ja eine elegantere Möglichkeit.
Gruß Jörg
 
Ganz ehrlich: stümperhaft!

Mit "elegant" hat meine Methode sicherlich nix zu tun. Mein erster Rechner hatte eine 40 MB-HDD, und das war damals schon gigantisch! Seit der Zeit habe ich schon immer runtergeschmissen was nicht gebraucht wird, und habe das auch beibehalten. Vermissen tue ich von den gelöschten Dateien nix, frei nach dem Motto "12 gute Bilder im Jahr sind eine hervorragende Ausbeute"!

Sporadisch, also nach dem Übertragen neuer Bilder im RAW-Format, überschreibe ich meine beiden "dicken" USB-Sticks, das wars. Sporadisch deshalb, weil ich oft mehrere Wochen nicht dazu komme meine Bilder aus der Kamera auf den Rechner zu überspielen, geschweige denn zu bearbeiten. Da ich allerdings schon beim Überspielen regelmäßig und gnadenlos aussortiere (siehe Motto im ersten Absatz), reichen mir meine 2 "dicken" Sticks á 16 GB ;) locker. Derzeit überlege ich weiter auszusortieren (die Zeit ...), dann würde mir vermutlich locker ein 2GB für mein Hobby und ein 8 GB für die Familienfotos reichen? Nur, so kleine Sticks hab ich nicht! Da aber so wenige GB heute nix mehr kosten ist mir das auch egal, nur für die bessere Übersicht will ich weiter reduzieren. Achso, einen 64er hab ich noch für alle(!) Daten auf meinem PC, aber den werde ich in absehbarer Zeit nicht voll kriegen! Da sind die Bilder zusätzlich noch einmal gesichert, und der wird regelmäßig(!) und automatisch, also auch wenn meine Frau oder der Nachwuchs den Rechner nutzen, erneuert mit einer kleinen Batch-Datei. Schalte ich allerdings den Rechner ein, stöbere ich vorher aber nochmal manuell durch meine Ordner und lösche...! Außerdem brenne ich sporadisch (immer in der Weihnachtszeit, weil da halt die Jahresabschlussroutine stattfindet) mal noch ein paar DVD's als Komplettsicherung meiner Daten. Aber auch da komme ich mit 5-6 DVD's höchstens hin, zum letzten Jahreswechsel waren es gar nur 3!

Ich bin mit meiner Lösung zufrieden. Was soll ich mit einer täglichen Datensicherung, wenn ich den Rechner nur alle 3 Wochen einschalte (dem Tablet sei Dank) und nur alle 8 Wochen neue Bilder rüberziehe? Die habe ich übrigens schon in deer Kamera oder am Tablet dezimiert, so dass da in dem Zeitraum auch nur ein paar Bilder übrig bleiben. Da wäre das Aufspielen und regelmäßige Aktualisieren einer professionellen Backup-Software aufwändiger als diese primitive Variante: spiele ich neue Bilder auf, werden einfach mal die zwei Sticks überschrieben und gut ist.

Gruß
Jürgen

p.s.: würde ich meine Bilder kommerziell nutzen, dann würde ich auch sicherlich eine andere Variante wählen und mir vorher richtig Gedanken drum machen. So aber sehe ich für mich den Sinn darin nicht.
 
Also ich pumpe nach einer Tour erstmal alles auf den Hauptrechner, entsorge die Schiefgelaufenen und picke mir die Rosinen raus und entwickle sie. Nach einer Weile schau ich mir die restlichen noch einmal an und lösche wieder ein paar Nieten. Der Rest kommt dann auf ältere Festplatten, die ich per USB kurzzeitig anstecke, zum sagen wir mal lagern.

Das wars.

Ich bin aber jemand, der selbst nach einer längeren Tour vielleicht mal 150 Bilder nach Hause bringe. Bin halt noch filmgeprägt :z04_photos:

Gruß, Stefan
 
Moin,

für mich ist ein gutes und funktionierendes Backup völlig selbstverständlich und grundsätzlich das erste, was ich bei einem neuen Rechner einrichte. (Bei Apple wird man ja geradezu genötigt, ein Backup einzurichten. Ich habe nie verstanden, warum Windows sich dem seit Jahrzehnten verweigert ...)

Zunächst habe ich eine externe Platte, auf die regelmäßig vollautomatisch inkrementelle Backups mit TimeMachine gemacht werden. "Regelmäßig" heißt jede Stunde. TM behält dabei die stündlichen Backup der letzten 24 Stunden, tägliche Backups des letzten Monats, und danach soviel wöchentliche Backups, wie auf der Platte Platz haben. Dabei werden natürlich nicht nur die Photos gesichert, sondern alles, was sich geändert hat. Nur einige Order mit temporären Dateien sind explizit davon ausgenommen.

Außer der initialen Einrichtung habe ich damit absolut nichts zu tun. Das läuft vollkommen automatisch im Hintergrund, ohne jegliches Eingreifen. Genaus so muss ein Backup laufen.

Zusätzlich sichere ich meine Photos sowie bestimmte weitere wichtige Dateien auf insgesamt zwei NAS. Eines davon steht bei mir im Schrank, das andere steht nicht in meiner Wohnung. Das erste ist immer angeschlossen und verfügbar, das zweite muss manuell gemounted werden. Auf diesen NAS wird ganz simpel mit rsync gesichert. Das mache ich immer dann, wenn mal wieder viele Photos hinzugekommen sind.

Gesichert wird dann der Katalog von Lightroom und die Bilder, die ich im DNG-Format von Adobe archiviere. Immer in der Hoffnung, auch in zig Jahren noch DNG-Formate lesen zu können, wenn die kameraspezifischen RAW-Dateien schon längst vergessen sind :mad:!

Ist schon mal irgendein kameraspezifisches Format vergessen worden? Ich bezweifel ehrlich gesagt, dass das jemals passieren wird. Und anders herum: Bist Du Dir sicher, dass bei der Umwandlung nach DNG absolut keine Informationen verloren gehen, die ein (zukünftiger) RAW-Konverter vielleicht nutzen möchte?


Grüße,

Heiner
 
Moin Jörg,

Datensicherung von meinem Foto-PC passiert bei mir total simpel auf USB3.0-HDD und auf NAS am Draht.

Es gab zum NAS mal einen Thread: Tipps zu NAS

Mein Weg seit Langem:

Microsoft Sync Toy als Synchronisationsprogramm: Einfache Datensicherung per Synchronisation

Nutze eine USB-Festplatte und eine Festplatte im Einschubrahmen im PC und ein NAS am Kabel hinter einer Blitzschutzsteckdose
Mit dem Sync Toy habe ich eine Datensicherung auf alle beiden externen Geräte nach jeder Fototour gemacht von der Festplatte im Einschubrahmen.


Gesichert werden die RAW, meine entwickelten Fotos, die Lightroom-Katalogdaten und ein mal pro Woche gibt es ein Systemabbild der Windows-HDD

:z04_bier01:
 
da wären einmal die große Platte am PC + je eine externe Festplatte für RAW und Jpeg + einem angemieteten Speicherplatz bei dem Provider meines Vertrauens. Also selbst wenn die Hütte (was ich natürlich nicht hoffe!!) in Flammen aufgehen würde, gibt es noch eine Copy aller Fotos und Geschäftsdateien in petto. Da heutzutage Speicher und Speicherplatz nicht wirklich mehr etwas kostet, veranstalte ich das mit allen Daten die mir wichtig erscheinen. Sortiert natürlich, ist doch wohl klar!
Das nimmt ca 10 Minuten von meinem täglichen Leben in Anspruch und gibt mir das Gefühl von Sicherheit.
 
Im Prinzip wie Heiner.
TimeMachine stündlich. Dazu die RAW Dateien und Aperture Librarys sowie Capture One Catalogs mit SmartBackup wöchentlich auf eine externe Festplatte UND ein NAS.
Die Backup Volumes befinden sich in unterschiedlichen Räumen, ein Raum ist besonders feuer- und diebstahlssicher.

Gruß
Klaus
 
... wenn mir die Bude abbrennt, mach ich Kohlezeichnungen! Klaus hat natürlich recht, TimeMachine, externe HD und das Ganze zu hause noch mal.

Gruß Andreas
 
..... Die Backup Volumes befinden sich in unterschiedlichen Räumen, ein Raum ist besonders feuer- und diebstahlssicher ...

Das kommt jetzt aber rüber als würden die Goldreserven der USA und die Kronjuwelen der Queen dort lagern :z04_Flucht:

Gruß, Stefan

Falls bei mir was zu Schaden kommen würde, dann isses halt weg. Ist dann halt ein Ansporn neues zu produzieren
 
Moin,

Falls bei mir was zu Schaden kommen würde, dann isses halt weg. Ist dann halt ein Ansporn neues zu produzieren

Naja, 'nem Bekannten von mir haben sie vor einiger Zeit die komplette Bude ausgeräumt. Unter anderem war sämtliche Computer-Hardware weg. Da ist mir dann klar geworden, was das bei mir bedeuten würde. Zum einen sind da viele unwiederbringliche Photos, zum anderen auch viele andere Daten, deren Verlust große Probleme erzeugen würde. Da war mir klar, dass ich eine Sicherung außerhalb der Wohnung brauche. Aus vielerlei Gründe schied aber eine Cloud-Lösung oder sonstiger Online-Speicher aus.

Grüße,

Heiner
 
Die wichtigsten Bürodaten zieh ich noch einmal die Woche auf einen 64iger Stick, falls es überall brennt...

Gruß Andreas
 
...

Falls bei mir was zu Schaden kommen würde, dann isses halt weg. Ist dann halt ein Ansporn neues zu produzieren

Wenn nicht nur meine Bilder, sondern auch noch meine Software für Kundenprojekte weg wäre, wäre ich vermutlich ruiniert.
Es gibt 3 Totalverlustszenarien:
• Diebstahl
• Feuer/Wasser/Blitz
• die eigene Doofheit
Man sollte diese Szenarien gedanklich ruhig mal durchspielen.

Gruß
Klaus
 
Eigene Doofheit, das ist bei mir der häufigste Fall. Daten nicht gesichert, versehentlich überspielt oder in den Papierkorb... Merke es meist entweder sofort oder spätestens nach drei Tagen und da ist Time Machine ein Segen, in 10 sec. die alte Version wieder rüberkopiert. Diebstahl und Feuer ist dagegen eher selten.

Gruß Andreas
 
.... sondern auch noch meine Software für Kundenprojekte weg wäre, wäre ich vermutlich ruiniert.

Na da sieht die Sache natürlich ganz anders aus - sozusagen eine dringliche Pflicht so zu sichern.

Gruß, Stefan
 
Nein, geschäftliche Daten habe ich nicht auf meinem privaten Rechner! Das ist physikalisch sauber getrennt. Auf dem privaten Rechner sind neben meinen Bildern Geburtstage im Familien- und Bekanntenkreis, Entwürfe für Drucksachen (Einladungen, Danksagungen,...), Senderlisten für den Sat-TV, und ähnlich belangloses. Die Geburtstage habe ich auch ausgedruckt vorliegen, Drucksachen gestalte ich eh jedesmal mit Pagemaker neu, und meine Bilder sichere ich. Von daher komme ich mit dem Sichern der RAW Dateien nach Übertragung locker hin, dazu die Sicherung der Kataloge, das wars. Ständig laufende Hintergrundprogramme brauche ich nicht.

Dazu stört mich bei Backup-Software, dass ich nach einem Totalabsturz (ich hatte mal einen Headcrash) erstmal genau diese Software wieder bekommen muss. Das war so umständlich alles wieder zu rekonstruieren auf der neuen Festplatte, dass ich nur noch die Originaldateien kopieren will! Dann richte ich lieber auf der neuen HDD meine Ordner wieder ein und kopiere vom Stick rüber.

Gruß
Jürgen
 
Dazu stört mich bei Backup-Software, dass ich nach einem Totalabsturz (ich hatte mal einen Headcrash) erstmal genau diese Software wieder bekommen muss.

Tja, da kann ich nur sagen: Time Machine. Gerade bei einer Neuinstallation des Rechners gibt es nichts einfacheres.

Grüße,

Heiner
 
ich seh schon, der Thread biegt langsam in die Kurve ein in Richtung Mac vs. die anderen ...

Gruß Andreas
 
Moin,
bei mir läuft das im Prinzip ähnlich, nur etwas vereinfacht, wie bei Heiner und Klaus: Katalog ist im TimeMachine-Backup mit drin, die Originaldateien werden regelmäßig auf eine zweite externe Platte kopiert. Besonders feuer- und diebstahlsicher ist bei uns nichts, aber ich bin ja auch bloß Dilettantin. Wenn's bei uns brennen würde, hätte ich um andere Dinge Angst...
 
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