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Adobe Lightroom 6 & Lightroom CC

Doch, Dirk, genau das ist der richtige Weg!

Mich interessiert nicht was das kann, sondern das was ich will. Und dann erst schaue ich nach dem Preis. Was nützt mir die ganze Küche, wenn ich nur einen Toaster brauche? Die Küche mag noch so billig sein, für meinen Bedarf ist sie viel zu teuer! Oder kaufst Du eine Kuh, wenn Du einen Liter Milch haben möchtest?

Gruß
Jürgen

Jürgen ... wenn es für Dich der falsche Weg ist wie ich für mich eine Rechnung mache, dann verstehe ich noch weniger warum "die Rechnung zwei gravierende Fehler hat" aber im Prinzip ist es mir auch wurscht ob das für Dich passt, denn das war nie mein Thema weil ein Abo von zwei Softwarebestandteilen generell Blödsinn ist wenn man die nicht auch beide benötigt. Warum Du Dich darauf weiter beziehst weiß ich ehrlich gesagt nicht, zumal es ja LR zu kaufen gibt... ;)

So weiß ich nicht wirklich worauf Du eigentlich hinaus willst, aber einen Tipp gebe ich mal am Rande, falls Du mal in eine Diskussion über einen AllInklusiveUrlaub einsteigst, unterstell denen da mal besser nicht, dass man nur wegen der kostenlosen Getränke nicht so viel Geld ausgeben muss für Flug und Hotelzimmer weil Du das günstiger auf der Terrasse machen kannst, denn auch da geht es um die, die das mit der Reise so wollen und die Rechnung ist dann auch nicht falsch... :D :D
:)
 
Wenn das Abo ausläuft, kann ich auf meinen Katalog nicht mehr zugreifen. Die Bilder sind zwar physikalisch noch vorhanden, aber alle Bearbeitungsschritte nicht mehr erreichbar.

Matthias, genau das schrieb ich doch ("auf die gespeicherten einzelnen Arbeitsschritte muss ich dann allerdings verzichten"). Ich sehe allerdings keine Notwendigkeit, neben einer hochaufösenden Version eines Fotos kleinere Versionen vorzuhalten. Verkleinern kann ich immer.

Ich sehe Eure Argumente gegen das Miet-Modell doch ein und teile sie. Ich glaube nur, dass eine Kaufversion mir auch nicht ewige Glückseligkeit bringt. Es gibt genug Programme, die auf älteren Rechnern nicht mehr laufen oder durch Kauf einer neuen Version upgedatet werden müssen. Auch da bin ich doch in Geiselhaft. Wie blöd das ist, sehe ich jetzt bei Aperture, das bald nicht mehr funktionieren wird.
 
Wenn das Abo ausläuft, kann ich auf meinen Katalog nicht mehr zugreifen. Die Bilder sind zwar physikalisch noch vorhanden, aber alle Bearbeitungsschritte nicht mehr erreichbar.

Wie ich schrieb: auch meine Bearbeitung ist Urheberrecht, und auf die möchte ich jederzeit und ohne Gebühr zugreifen können!

Böse formuliert nimmt Adobe meine Bilder in Geiselhaft, und ich zahle ein monatliches Lösegeld.

Nicht böse. Besser kann man es nicht ausdrücken!

Gruß
Jürgen
 
Moin,

Aber Deine Aussage ist falsch.

Sorry, aber das ist bislang nichts weiter als eine unbewiesene Behauptung. Wie ich schon vorher erwähnt habe, gibt es durchaus Aussagen von Adobe Mitarbeitern (Scott Kelby ist keiner!), die da ein anderes Vorgehen beschreiben.

dass es in der Mietversion in Zukunft neue Funktionen geben wird, die es ganz sicher nicht in LR6 geben wird.

Ja und? Früher hast Du LR gekauft und auch keine neuen Funktionen durch Updates bekommen. Das ist das selbe, wie jetzt angekündigt wird. Wobei, wie gesagt, laut Adobe Mitarbeiter die Politik eine andere sein soll.

Es soll nach der LR6 Version keine LR7 Version mehr geben.

Nun, das ist bislang erstmal Spekulation.

So wie bei allen anderen Adobe Produkten.

Das ist falsch. Es gab auch bei den Programmen der CC bereits Major-Updates mit geänderter Versionsnummer (z.B. fing Photoshop mit Version 14.0 in der CC an, dann kamen Updates 14.1 und 14.2, aktuell ist 15.0). Der einzige Punkt ist, dass die Versionsnummer nicht mehr Bestandteil des Programmnamen ist und eben nicht so offensiv vermarktet wird. Aber das muss schließlich auch nicht sein, viele andere Firmen machen das ähnlich.

Heiner, ich habe lange überlegt wie ich Dir meinen Standpunkt näherbringen kann ... ich glaube das ist hoffnungslos? Es scheint eine komplett andere Mentalität zwischen uns beiden zu stehen?

Nicht unbedingt. Ich versuche nur, Dir eine andere Sicht zu erklären. Ob der Versuch hoffnungslos ist, weiß ich (noch) nicht.

Jetzt soll ich eine Software kaufen, mit der ich die Bilder aus der Kamera die meine Tochter vielleicht morgen kauft nicht mehr bearbeiten kann?

Nochmal: Bei der bisherigen Version bestand diese Gefahr ganz genauso. Du musstest immer erst warten, bis eine neue ACR-Version rauskam. Und wenn Deine LR-Version zu alt war, warst Du gezwungen, ein Upgrade zu kaufen, um die neue Kamera zu unterstützen. Oder eben den kostenlosen DNG-Konverter benutzen. Das wird sicherlich auch in Zukunft gehen.

Nebenbei kenne ich keinen RAW-Konverter, der auch zukünftige, noch nicht verfügbare Kameras unterstützt (DNG mal außen vor gelassen). Und aufgrund der Probleme mit Farb- und Rausch-Profilen wäre das auch nicht sinnvoll.

Der Sinn und Zweck von LR ist doch, nicht mehr Photoshop benutzen zu müssen. Alles andere ist doch Augenwischerei seitens Adobe.

Spätestens wenn man sich einen guten Drucker kauft und Fine Art Drucke machen will, merkt man, dass man mit LR alleine einfach nicht zu vernünftigen Ergebnissen kommt. Okay, vielleicht merkt man es nicht, weil man gar nicht sieht, was tatsächlich möglich ist ...

Achso, was noch auffällt: der Einzelhandel wird so ganz ausgeschaltet! Für meine persönliche Kaufentscheidung kann ich da nur sagen: das will ich nicht! Zwar muss ich dessen Service zusätzlich bezahlen, aber das tue ich für eine gute Beratung gerne.

Service? Beratung? Bei Software? Wo kaufst Du ein? Ich habe zwar auch schon mal Software in einem Laden gekauft, ist aber sicher 10 Jahre her, damals, als es soetwas noch per CD/DVD gab. Aber Beratung habe ich da nie bekommen, und Service schon gleich gar nicht. Selbst, wenn man es versucht hat, hieß es immer, man soll sich an Hersteller direkt wenden. Sorry, aber für so eine Zusatz-"Leistung" gebe ich kein Geld aus.

Nutze ich die Mietversion, muss ich doch nicht befürchten, nach Ablauf der Mietzeit, meine Bilder nicht mehr zu sehen.

Laut Aussage von Adobe (FAQ) wirst Du die Bilder auch weiterhin sehen und exportieren können. Nur nicht mehr die Bearbeitung ändern.

Böse formuliert nimmt Adobe meine Bilder in Geiselhaft, und ich zahle ein monatliches Lösegeld.

Das ist sicherlich richtig. Es fehlt sozusagen die Exit-Strategie, bei vielen solcher Mietangebote. Ich bin sehr gespannt, ob es hier in Zukunft zu Änderungen kommen wird.

Grüße,

Heiner
 
Böse formuliert nimmt Adobe meine Bilder in Geiselhaft, und ich zahle ein monatliches Lösegeld.

Darauf läuft es hinaus, da wir davon ausgeehn müssen, dass es in Naher Zukinft keine Kaufversion mehr von LR geben wird.

Der einzige Grund, warum Adobe bei LR6 noch versteckt eine Kaufversion anbietet ist, weil alle Adobe Kunden schon bei den anderen Adobe Softwareprogrammen vor Jahren einen riesen Aufstand gemacht haben, als Adobe diese zu 100% von einem Tag auf den anderen nur noch als Mietversion anboten. ieon angebotedaals hiess es dann, LR würde nicht als Mietversion angeboten werden. Man fürchtete damals das massive Abwandern zu Aperture et alii.

Jetzt ist Apple mit Aperture offiziell ausgestiegen. Ein Konkurrent weniger. Und Adobe holt die alten Pläne wieder aus der Schublade.

Offensichtich versucht Adobe mit einer anderen Taktik dies zu verschleiern und zu verharmlosen. Am Ende soll aber das Gleiche rauskommen: Keine Kaufoption mehr.

Viele Grüße
 
Laut Aussage von Adobe (FAQ) wirst Du die Bilder auch weiterhin sehen und exportieren können. Nur nicht mehr die Bearbeitung ändern.


Das ist sicherlich richtig. Es fehlt sozusagen die Exit-Strategie, bei vielen solcher Mietangebote. Ich bin sehr gespannt, ob es hier in Zukunft zu Änderungen kommen wird.

Grüße,

Heiner

Hallo Heiner.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass da noch etwas kommen wird. Reine LR-Anwender sind für Adobe nur aufgrund der Anzahl relevant. Vorstellbar wäre z. B., für eine "Ausstiegssumme" aus dem Abo (vielleicht abhängig von der Laufzeit) die letzte Version "eingefroren" erwerben zu können. Natürlich dann ohne Updates etc., aber eben mit dem sicheren Zugriff für die nächste (absehbare) Zeit.

Das Fotografen-Angebot kam auch erst einige Zeit nach dem Cloud-Abo, als Adobe klar wurde, dass sie sonst zuviele "low frills"-Kunden verlieren würden.

Das Update auf LR 6 werde ich sicherlich machen - vielleicht noch nicht auf die 6.0, eher 6.1 - und dann weitersehen.

Grüße
Matthias
 
Ja und? Früher hast Du LR gekauft und auch keine neuen Funktionen durch Updates bekommen. Das ist das selbe, wie jetzt angekündigt wird.

Ich glaube wir sollten bei dieser Diskussion trennen zwischen

a) upgrades auf neuen Funktionen von LR
b) neue RAW Konverter um zukünftige Kameras in RAW bearbeiten zu können
c) die Möglichkeit eine Software auch in Zukunft mit einem "eingefrorenen" Entwicklungsstand mit den eigenen Bildern voll nutzen zu können.

Punkt a)

Es ist einfach nur ärgerlich, wenn es hier eine unterschiedliche Entwicklung zwischen der Miet- und der Kaufversion gibt. Das kann Kaufentscheidend sein für alte und neue Kunden. Das gab es in der Vergangenheit noch nie, da es noch nie eine Mietversion gab. Wenn es dann ein LR7 zu kaufen gäbe mit allen Aktualisierungen, würde ich mir gar keine Sorgen machen. Danach sieht es aber leider nocht aus.

Punkt b)

Hier wird es sicherlich auch irgendwann Unterschiede geben. Nicht am Anfang, aber nach 1-2 Jahren. Auch hier wäre mir das egal, wenn ich irgendwann dann LR7 kaufen könnte



Wobei, wie gesagt, laut Adobe Mitarbeiter die Politik eine andere sein soll.

Könntest Du bitte die Quelle verlinken? Ich habe zwar Dein Zitat gesehen, aber für mich klang das nach etwas anderem, als das, was Du da hoffnungsvoll hineininterpretierst.

Scot Kelby ist keine Adobe Mitarbeiter. Aber er ist einer der wichtigstene Männer für Adobe. Er schreibt seit Jahren die am meisten verkauftesten Adobe Bücher für Lightroom und ist mit seinen Schulungen, Fernsehshows und Webseiten speziell für Lightroom und Photoshop der mit Abstand einflussreichste Marketingposten für Adobe.

Er wird Monate im Voraus von Adobe auf die neuen Produkte geschult, um ihn als Marketinghebel für Adobe nutzen zu können. Es ist unwahrscheinlich, dass Adobe ihn hier falsch unterrichtet hat. Er macht das in seiner ersten Livesendung (kann man jetzt noch ansehen) am Anfang sehr klar und deutlich die Unterschiede zwischen LR6 und LR CC Mietversion. Soweit lehnt man sich bei einem Millionenpublikum nicht aus dem Fenster, wenn es Adobe ihm nicht vorher so deutlich gesagt hat.


Punkt c)

Der Punkt macht mir die grössten Sorgen.

Wobei, wie gesagt, laut Adobe Mitarbeiter die Politik eine andere sein soll.

Laut Aussage von Adobe (FAQ) wirst Du die Bilder auch weiterhin sehen und exportieren können. Nur nicht mehr die Bearbeitung ändern.

Da brauche ich einen Link und den genauen Wortlaut im gesamten Zusammenhang. Sonst redet man sich hier etwas schön, was von MArketingprofis absichtlich zweideutig formuliert wird. Aber selbst wenn sie es eindeutig formulieren. Was hilft uns das? Sie können jederzeit Ihre Meinung ändern. Haben sie ja auch mit der Einführung der Mietversion gemacht ;)

Wir sollten eher unseren gesunden Menschenverstand anwenden. Wonach sieht es denn aus?

- Warum soll Adobe eine Mietversion jetzt parallel einführen, wenn sie die Kaufversion nicht möglichst bald abschalten wollen?
- Warum macht es Adobe dem User auf der jetzigen Webseite so schwer, die Kaufversion zu sehen und zu erwerben?
- Warum wird nur die Mietversion beworben?
- Warum bietet Adobe jetzt schon bei der Mietversion die Anbindung an die Mobileapps von Adobe an, verhindert das aber bei der Kaufversion? Beeinflussung Zugunsten der Mietversion?
- Warum komme ich auf die Miteversions Webseite, wenn ich in meiner LR5 Kaufversion auf upgrade klicke?

Muss man da noch mehr Beispiele bringen?

Viele Grüße
 
Puh. Also, wenn mir das alles zu bunt wird, kaufe ich wieder Papier und Chemie und ersteigere einen schönen Vergrößerer...

Gruß Andreas
 
Wir haben einen nicht unwesentlichen Hoffnungsschimmer:

Wenn die Entwicklung der Sensoren und intern entwickelten Jpegs (bspw. Fuji x) so weiter geht, braucht in 5 Jahren 99% der Fotografen keinen Raw Entwickler mehr.

Alles andere (Katalogisieren, Vorauswahl treffen etc.) ist jetzt schon mit anderen Programmen ähnlich gut wie LR oder sogar besser. Ist zwar dann nicht mehr aus einer Hand in einem Paket, aber die werden auch Schnittstellen zueinander anbieten, wenn man damit Geld machen kann ;)

VG
 
Da brauche ich einen Link und den genauen Wortlaut im gesamten Zusammenhang.

https://helpx.adobe.com/lightroom/faq.html

Can I access my images in Lightroom on desktop after my membership ends?
Lightroom on desktop will continue to launch and allow access to your files after your membership ends. However, the Develop and Map modules are disabled. Also, after your membership ends, synchronization with Lightroom on mobile devices will no longer function.

Soweit lehnt man sich bei einem Millionenpublikum nicht aus dem Fenster, wenn es Adobe ihm nicht vorher so deutlich gesagt hat.

Das hat man ja bei der Einführung der CC gesehen, und den öffentlichen Aufschrei, den Kelby danach entfacht hat.

Könntest Du bitte die Quelle verlinken?

Ich habe nur den Link, den ich gepostet habe. Sharad Mangalick ist Lightroom Produkt Manager bei Adobe, und damit im Zweifelsfall derjenige, der Scott Kelby informiert. Wenn es Dich im Detail interessiert, frag ihn einfach.

Warum soll Adobe eine Mietversion jetzt parallel einführen, wenn sie die Kaufversion nicht möglichst bald abschalten wollen?

Es sind zunächst mal nur zwei unterschiedliche Lizenzen. Da müssen nicht unterschiedliche Versionen entwickelt und gepflegt werden. Von daher gibt es dort keinen Zusatzaufwand in der Entwicklung.

Warum macht es Adobe dem User auf der jetzigen Webseite so schwer, die Kaufversion zu sehen und zu erwerben?

Schwer? Innerhalb von wenigen Sekunden habe ich den entsprechenden Link gefunden. Wenn das für die durchschnittlichen LR User schon zu schwer ist ...

Warum bietet Adobe jetzt schon bei der Mietversion die Anbindung an die Mobileapps von Adobe an, verhindert das aber bei der Kaufversion? Beeinflussung Zugunsten der Mietversion?

Nun, die mobile Version und die gesamte technische Infrastruktur für die Synchsonirierung stellt Adobe ohne weiter Kosten zur Verfügung, aber eben nur für die, die regelmäßig zahlen. Warum soll man solche laufenden Kosten für jemanden ausgeben, der die Software nur einmal gekauft hat? Um bei Jürgens Beispiel mit der Küche zu bleiben: Du kaufst einmal einen Toaster, willst aber immer kostenlos Brot darin finden?

Wenn die Entwicklung der Sensoren und intern entwickelten Jpegs (bspw. Fuji x) so weiter geht, braucht in 5 Jahren 99% der Fotografen keinen Raw Entwickler mehr.

Für viele Anwendungen (speziell für den Dynamikumfang) sind 8-bit aber einfach zu wenig. Da wird auch die Kamerasoftware nichts dran ändern können.

Alles andere (Katalogisieren, Vorauswahl treffen etc.) ist jetzt schon mit anderen Programmen ähnlich gut wie LR oder sogar besser.

Naja, für RAW-Entwicklung gibt es auch schon lange bessere Alternativen.


Grüße,

Heiner
 
Wir haben einen nicht unwesentlichen Hoffnungsschimmer:

Wenn die Entwicklung der Sensoren und intern entwickelten Jpegs (bspw. Fuji x) so weiter geht, braucht in 5 Jahren 99% der Fotografen keinen Raw Entwickler mehr.

Hallo Dirk.

Deine Annahme mag für diejenigen zutreffen, die eh überwiegend mit JPEGs arbeiten. Ich z. B. nutze aber ausschliesslich das RAW-Format, weil es deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Das fängt beim Kontrastumfang an, den eine 8bit-Datei niemals abdecken kann, geht über nachträgliche Änderung praktisch aller Aufnahmeparameter bis zur Möglichkeit, im Sucher SW-Bilder zu sehen und dennoch nachträglich auch Farbbilder nutzen zu können.

Das alles kann das JPEG-Format derzeit nicht leisten. Vielleicht wird sich an dem Format mal etwas ändern, aber das ich wirklich noch Zukunftsmusik.

Viele Grüße
Matthias
 
Nun, die mobile Version und die gesamte technische Infrastruktur für die Synchsonirierung stellt Adobe ohne weiter Kosten zur Verfügung, aber eben nur für die, die regelmäßig zahlen. Warum soll man solche laufenden Kosten für jemanden ausgeben, der die Software nur einmal gekauft hat? Um bei Jürgens Beispiel mit der Küche zu bleiben: Du kaufst einmal einen Toaster, willst aber immer kostenlos Brot darin finden?

Heiner, die mobilen Apps sehe ich allerdings eher als den Brötchenaufsatz für den Toaster! Da muss auch keine technische Infrastruktur erstellt werden, sondern "lediglich" die App im entsprechenden Appstore zum Kauf angeboten werden - der Aufpreis für diese zusätzliche Variante wäre dann auch durchaus gerechtfertigt. Nur, dies dem Kaufkunden auch gegen Geld nicht anzubieten um ihn zur Miete zu drängen, genau das ist das was hier kritisiert wird:

als Kaufkunde kannst Du nur den Toaster kaufen, den Brötchenaufsatz bekommst Du auch gegen Geld nicht, und schon gar nicht die Kaffeemaschine oder weitere Küchengeräte. Willst Du auch nur eines davon haben, musst Du gleich die ganze Küche mieten. Und damit Du den Mietvertrag nicht kündigen wirst, bleiben Deine gesammelten Rezepte nur in dieser Küche nutzbar. (Kataloge)

Gruß
Jürgen
 
Zumindest, wenn ich mich recht erinnere, kann man TIFF mit Ebenen aus Photoshop exportieren... Und ich wette es gibt Programme, die Ebenen bearbeiten können. So dramatisch sehr ich das garnicht... Gebraucht kann man CS ja mindestens kaufen...
 
Da muss auch keine technische Infrastruktur erstellt werden

Die Apps sind aber so gemacht, dass sie mit der Desktop Version synchronisiert werden können. Anderfalls würden sie auch wenig Sinn machen. Und die Synchronisierung geschieht nun mal über Adobes Infrastruktur. Server, Netzwerke, ... All das kostet.

Alternative Synchronisierungsdienste machen hier wenig Sinn. Warum sollte Adobe ein Programm entwickeln, bei dem man dann z.B. Platz von anderen Anbietern mieten muss? Das wäre aus Sicht von Adobe dumm. Und Du würdest gleich wieder meckern, dass Adobe da kein kundenfreundliches Angebot machen könnte.

Und damit Du den Mietvertrag nicht kündigen wirst, bleiben Deine gesammelten Rezepte nur in dieser Küche nutzbar. (Kataloge)

Naja, dafür bieten andere Küchenhersteller halt Möglichkeiten, die Rezepte zu importieren.

Grüße,

Heiner
 
Böse formuliert nimmt Adobe meine Bilder in Geiselhaft, und ich zahle ein monatliches Lösegeld.

Moin Mattes, da muss ich mal kurz einhaken ;)

Was die Geiselhaft und Photoshop CC betrifft, das ist garnicht so, weder bei Adobe noch sonstwo. ;)

Das erkläre ich jetzt mal, dann hört vielleicht dies Panik auf wenn man umsteigen will ...

Habe das grade mal ausprobiert, ein Foto mit mehreren Ebenen - in meinem Beispiel waren es 7 Ebenen - kann ich mit CS6 (Kaufversion) abspeichern in mehreren Formaten, z.B. als

*.PSD
*.TIFF
*.JPG

Das PSD-Format aus CS6 kann ich sogar in Photoshop 7 (Liquid Sky aus 2002) öffnen und habe alle Ebenen parat samt Änderungen, Bearbeitungen etc. und ebenso habe ich in der Freeware GIMP die Möglichkeit auf das PSD und eben dessen Ebenen zurückzugreifen, also auch da kann ich das Format importieren.
Das TIFF-Format aus CS6 kann ich in Photoshop 7 und auch anderen Programmen öffnen, auch in GIMP, und allen, die die Ebenen berücksichtigen, denn die sind auch im TIFF vorhanden.
Das JPG Format hat keine Ebenen und das wäre dann ein Endergebnis.

So ist die Geiselhaft bei Photoshop derart übersichtlich, denn eine alte Photoshop-Version evtl. gebraucht zu kaufen ist ebenso eine Lösung wie GIMP - damit ist die Geiselhaft garnicht so böse.
Selber habe ich Photoshop 7 aus 2002 hier mit meiner Lizenz und eine mal verschenkte Adobe-Version von CS2 und eben die aktuelle CS6-Kaufversion. Wenn ich nun irgendwann mal die CC abonniere verliere ich rein garnix - denn Gimp ist kostenlos und Altsoftware geht auch.

Was die Geiselhaft und Lightroom betrifft, man kann da Schlagworte eingeben, die werden bei mir sogar im Dateibrowser von Windows angezeigt. Wenn ich das Foto auf irgendeinen Fremdrechner schicke, der nichtmal LR hat, werden diese Schlagworte ebenfalls angezeigt. Lightroom macht einen Katalog - das ist im Prinzip ja nix anderes als eine Datenbank, die aus den Exif die Daten ausliest und in der Datenbank danach durchsuchbar macht. Auch hier gibt es zig Programme, die das genau so machen, das bedeutet - wenn man die ganze Dateistruktur, die LR6 anlegt, also beim Import Ordner erstellt, die schlicht und ergreifend das Datum als Namen haben, dann kann man diese Dateistruktur eins zu eins in jedes Datenbank-Foto-Programm importieren, da ist es völlig schnuppe ob man einen Katalog hat oder nicht.
Hinzu kommt die Möglichkeit sämtlichen RAW eine XMP-Datei anzuhängen in der die Bearbeitungsschritte von Camera-RAW gespeichert werden. Das Programm ACDsee kann übrigens die XMP-Entwicklungseinstellungen aus Lightroom verwerten, wie auch das Programm RAW-Therapee, auch da gibt es keinerlei Geiselhaft noch sonstwas ;) den die Alternativen sind vielfältig.


Anfangs, als Adobe dieses Mietmodell veröffentlicht hatte, bin ich ebenfalls in die Ketten gesprungen, fand das eine riesige Sauerei - eben weil viele erklären, dass es keine Alternativen gibt - und danach habe ich angefangen mich zu erkundigen wie es denn wirklich aussieht - heute bin ich entspannter dabei ;)

:z04_bier01:
 
Hallo Dirk.

Ich meinte auch lediglich Lightroom, vielleicht habe ich mich da nicht deutlich genug ausgedrückt. PS kann man immer irgendwie verlustfrei ersetzen, mit mehr oder minder großem Aufwand.

Wenn aber das LR-Abo ausläuft, komme ich an meine Bilder sozusagen nur noch "lesend" heran, da das Entwicklungsmodul nicht mehr zur Verfügung steht. Und das sehe ich durchaus als "Geiselnahme", auch wenn der Begriff natürlich überdramatisierend erscheint.

Aber, wie schon gesagt, wird mich das nicht vom Update auf LR 6 abhalten. Sollte es wirklich kein LR 7 als "stand alone application" geben, kann ich mir immer noch Gedanken machen, wie ich mit der Situation umgehe. Die Abolösung ist für mich schon deswegen nicht interessant, weil ich kein Interesse an PS habe.

Grüße
Matthias
 
Wenn aber das LR-Abo ausläuft, komme ich an meine Bilder sozusagen nur noch "lesend" heran, da das Entwicklungsmodul nicht mehr zur Verfügung steht. Und das sehe ich durchaus als "Geiselnahme", auch wenn der Begriff natürlich überdramatisierend erscheint.

Möglichkeit I : ACDsee ultimate 8 kostet 120 Euro und ersetzt Dir lt. ACDsee-Beschreibung fast alle Funktionen, Datenbank und auch die Entwicklungseinstellungen werden damit möglich, per XMP-Datei zum RAW aus Lightroom.
Möglichkeit II : Abobes kostenloser DNG-Konverter schafft auch die Brücke von zukünftigen RAW zu einem alten Lightroom, da hast Du eine Menge Zeit für die Suche zu Lösungen.

Aber, wie schon gesagt, wird mich das nicht vom Update auf LR 6 abhalten.

Jau, das ist schon genial mit LR6, selbst der Export als Batch geht echt gefühlt drei mal so schnell...

Sollte es wirklich kein LR 7 als "stand alone application" geben, kann ich mir immer noch Gedanken machen, wie ich mit der Situation umgehe. Die Abolösung ist für mich schon deswegen nicht interessant, weil ich kein Interesse an PS habe.

Da bin ich voll bei Dir, eine Abolösung vermeide ich auch solange es nur eben geht, zumal ich eigentlich sehr sehr lange kein Update von Photoshop benötige, habe ja mit Photoshop 7 seit 2002 gearbeitet bis ich letztes Jahr auf CS6 umgestiegen bin und eigentlich nutze ich ausschließlich Lightroom als superbequeme Schnittstelle zu CS6 und wieder zurück, da hat man ja die Möglichkeit mitten in der Entwicklung das RAW mit einer Bearbeitung zu ergänzen ohne die Entwicklung zu unterbrechen quasi.

Wenn es irgendwann nur noch die Cloud geben wird muss ich tatsächlich neu überlegen, allerdings steckt die Bedienung von LR und CS6 derart in meinen Reflexen und sind auf das Wacom-Tablet eingespielt - das wird extrem schwierig wenn LR tatsächlich in die Cloud wandert :D :D

:z04_bier01:
 
Hallo zusammen,

abseits der ganzen Diskussion möchte ich mitteilen das ich LR CC erfolgreich installiert habe (dank der Hilfe einer kompetenten MA der Adobe Hotline:happy:)

Viele Grüsse

Ludwig
 
Hochinteressante Diskussion, zeigt, dass die Mietmodelle vorsichtig ausgedrückt - gewöhnungsbedürftig - sind. Ich kann mich auch nicht damit anfreunden. Wenn auch nicht viel, aber einiges mache ich in PS. Ich bin bei 6 hängen geblieben. Wenn ich PS miete, das Abo kündige (weil es z.B. eine Alternative zu PS gibt, man sollte auch einmal das Undekbare denken), dann kann ich mit den in PS bearbeiteten Bildern nichts mehr anfangen. Das gefällt mir nicht.

Selbstverständlich ist jedes Utnernehmen frei, seine Produkte so zu entwickeln und zu vermarkten, wie es will. Die Mietmodelle zielten vermutlich auf den professionellen Markt ab. Ich weiß aber bicht, wieviel das Segment für Adobe ausmacht und wieviel das private Segment.

Das es Upgrades mit Funktionserweiterungen gibt, die Geld kosten, ist für mich klar. Da sitzen Entwickler, die wollen auch leben und möglichst so gut, wie der Ein oder Andere hier.
 
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